Der letzte Countdown
[Hinweis vom Januar 2013: Ursprünglich nahmen wir in diesem Artikel an, dass die 1335 Tage zum Tag des Kommens Jesu führen würden. Wir hatten aber das Plagenjahr zeitlich noch nicht richtig eingeordnet. In Wahrheit führen die 1335 Tage exakt zu dem Tag, an dem Jesus das Allerheiligste verlässt und das Gericht an den Lebenden beendet wird. Der Text wurde entsprechend korrigiert, um neue Leser nicht zu verwirren.]

Einführung

Lieber Leser, wir veröffentlichen diese Artikelserie als eine letzte Warnung bevor die schrecklichen Mächte Satans über diese Welt losgelassen werden. Obwohl niemand von uns ein Prophet ist und wir deshalb auch Fehler in unseren Studien machen können, möchten wir dennoch wahrheitsgetreu sagen, dass der Heilige Geist das Letzter­Count­down-Ministerium und diese Studien geleitet hat. Diese Artikel sind dazu gedacht, das aktuelle Thema zusammenzufassen, indem genügend Beweismaterial zusammengetragen wurde, aber dennoch nicht so viel, dass der Leser ermüdet und die Warnung ohne Wirkung bleiben würde. Somit wollen wir beginnen.

Der Hintergrund

Als Grundlage dieser Studie dienen zwei Präsentationen auf www.letztercountdown.org. Sie tragen den Titel Die Uhr Gottes im Orion und Das Schiff der Zeit. Diese Studien stellen die Basis für diese Artikelserie dar, da sie das exakte Datum des Endes des Un­ter­su­chungs­gerichts am Ver­söh­nungs­tag und Großen Sabbat, den 24. Oktober 2015, definieren. Darüber hinaus sollte man wissen, dass Gott selbst im Großen Kampf zwischen Gut und Böse vor Gericht steht und dass es der Sinn unserer Erlösung und unsere hohe Berufung ist, für Ihn zu zeugen, so wie es Hiob tat, egal welche Hindernisse der Feind uns in den Weg legen mag.

Die 1335 Tage

Wohl dem, der da wartet und erreicht tausend dreihundert und fünfunddreißig Tage! (Daniel 12,12)

Dieser Vers enthält zwei Schlüsselbegriffe im Zusammenhang mit den 1335 Tagen. Erstens ist es eine Zeit des "Wartens". Zweitens hätte das Wort "erreicht" besser als "berührt" übersetzt werden sollen und erinnert uns somit an die hebräische inklusive Zählweise. Die 1335 Tage müssen deshalb eine Gesamtwartezeit von 1335 Tagen sein. Um den Beginn der Periode zu finden, müssen wir lediglich 1335 Tage vom Datum des Gerichtsendes subtrahieren. Das bringt uns zum 27. Februar 2012.

Um sehr genau nach der hebräischen Tagesrechnung zu sein, begann der erste der 1335 Tage bei Sonnenuntergang am Sonntag, den 26. Februar 2012 und der letzte der 1335 Tage endet bei Sonnenuntergang am Freitag, den 23. Oktober 2015. Der letzte Tag schließt nicht den tatsächlichen Tag des Endes des Gerichts an den Lebenden ein, weil die 1335 Tage eine "Wartezeit" sind und man muss nicht mehr warten, wenn das endgültige Urteil gefällt sein wird.

Was geschah am 27. Februar 2012?

Da sprach er zu mir: Menschensohn, siehst du, was diese tun? Siehst du die großen Greuel, welche das Haus Israel hier begeht, so daß ich mich von meinem Heiligtum entfernen muß? Aber du wirst noch andere große Greuel sehen! (Hesekiel 8,6)

In diesem Kapitel wird Hesekiel Zeuge von dem Glaubensabfall in der Gemeinde. Dieser ist so schlimm, dass Gott sie verlassen muss.

So will denn auch ich in meinem grimmigen Zorn handeln; mein Auge soll ihrer nicht schonen, und ich will mich ihrer nicht erbarmen; und wenn sie mir gleich mit lauter Stimme in die Ohren schreien, so werde ich sie doch nicht erhören. (Hesekiel 8,18)

In diesen Versen ist Gott bereit, die Gemeinde ihrer Zerstörung zu überlassen, so wie Er es mit Jerusalem im Jahr 70 n.Chr. getan hat. Kapitel 9 beschreibt Seinen Weggang im Detail:

Da erhob sich die Herr­lich­keit des Gottes Israels von dem Cherub, über welchem sie gewesen, hin zur Schwelle des Hauses und rief dem Manne zu, der das leinene Kleid trug und das Schreibzeug an der Seite hatte. (Hesekiel 9,3)

Oben sehen wir, dass Gott Vater Seinen Thron im Allerheiligsten verlässt und vor die Schwelle tritt. Von dort befiehlt Er, dass die Gerechten vor der Zerstörung gekennzeichnet werden sollen.

Im Buch "Die Herr­lich­keit Gottes" [The Glory of God] von Christopher W. Morgan und Robert A. Peterson kann man lesen:

Der Abzug der Herr­lich­keit Gottes (Hesekiel 8-11). Wie Jeremia (in Kapitel 7) schildert, war das Volk anmaßend in seiner Beziehung zu Gott, weil es dachte, dass er es nie zulassen würde, dass sein Tempel zerstört werden würde. In ihren Köpfen lebte Gott in Jerusalem und so konnten sie sich nicht vorstellen, dass die Stadt fallen würde. So glaubten sie, dass sie ungestraft leben könnten, während sie sündigten und andere Götter anbeteten. Jeremia erinnerte sie daran, was Salomon bei der Versammlung der Tempelweihe (1. Könige 8,27) gesagt hatte, nämlich dass Gott nicht wirklich in seinem Tempel leben würde. Jeremia erinnerte sie auch an frühere Zeiten, zu denen Gott in seinem Gericht die Orte zerstörte, wo sie glaubten, dass er auf Erden leben würde (zum Beispiel Jeremias 7,12, wo er die Zerstörung der Stiftshütte zu Silo zur Zeit von Eli zitiert).

Hesekiel befasst sich mit dieser Anmaßung durch eine prophetische Vision, die den Abzug der "Herr­lich­keit des HERRN" aus dem Tempel beschreibt. Dieses göttliche Verlassen des Tempels wird somit zur Vorberei­tung für seine Zerstörung durch die Babylonier, die von niemand anderem als dem Herrn selbst geführt werden. Diese außergewöhnliche Vision von Hesekiel 8-11 erzählt von Gottes Abreise aus dem Tempel. (Fußnote: Dass diese Kapitel eine zusammengehörende Vision sind, ergibt sich aus der Tatsache, dass Hes. 8,1-3 davon spricht, dass Hesekiel in der Vision nach Jerusalem gebracht wird, und 11,24-25 seine Rückkehr durch den Geist nach Babylon beschreibt.)

Die Vision beginnt in Kapitel 8, als "ein Bild wie eine Menschengestalt, [JESUS]" (Vers 2) kam und Hesekiel ergriff und ihn nach Jerusalem und speziell "an den Eingang des innern Tors, das gegen Mitternacht [Norden] schaut" (Vers 3) brachte. Hier kam er in die Gegenwart der "Herr­lich­keit Gottes", die er mit dem, was er früher im Tal Kebar (Kap. 1) sah, verbindet.

Gott nahm ihn dann auf einen Rundgang durch den Tempel mit. Er besuchte vier Teile des Tempels und wurde Zeuge des schrecklichen Treibens dort. Zuerst war dort im Eingangsbereich, nördlich vom Altartor, ein "Bild der Eifersucht." Es wurde keine genaue Identifizierung dieses Bildes gegeben (vielleicht ist es Aschera), es provoziert aber die Eifersucht Gottes. Schließlich soll der Tempel ganz der Verehrung Jahwes gewidmet sein, doch gab es hier einen Götzen. Die Wirkung von diesem und weiteren Gräueln würde es sein, "daß ich [Gott] mich von meinem Heiligtum entfernen muß" (Vers 6). Danach brachte Gott Hesekiel "zum Tor des Vorhofs [Gerichts­hof]" (Vers 7). Hier war ein Loch, das zu einer Höhle führte, wo es abscheuliche Gravuren von unreinen Tieren und Götzen gab. Siebzig Älteste Israels waren dabei, Weihrauch zu diesen Gräueln zu bringen (V. 11). Jahwe nahm dann Hesekiel zu einem dritten Ort mit, "dem Eingang des Tores des Hauses des HERRN, welches gegen Norden liegt" (V. 14). Hier trafen sie Frauen, die Tammus, eine alte mesopotamische Gottheit, beweinten. Schließlich gingen sie zum "Eingang zum Tempel des HERRN, zwischen der Halle und dem Altar" (Vers 16). Hier fanden sie 25 Männer, die die Sonne anbeteten. Jahwe sagte zu Hesekiel, dass er aus diesen Gründen die Stadt heimsuchen würde. Vor dem Gericht aber findet der göttliche Abzug statt. Die nächsten drei Kapitel erzählen von Jahwes Rückzug aus der Stadt.

In den Kapiteln 9 bis 11, lesen wir von Gottes Antwort auf das frevelhafte Verhalten Judas [der Gemeinde der Siebenten-Tags-Adven­tis­ten]. Er wird die Stadt Jerusalem streng bestrafen. Doch bevor das Gericht kommt, wird Gott selbst seinen Tempel verlassen. In diesen Kapiteln wird die Herr­lich­keit Gottes in einer anthropomorphen Weise dargestellt, als ob die Herr­lich­keit aufstehen und gehen würde. Diese Art über Gottes Herr­lich­keit zu sprechen, gibt Hesekiels Botschaft ein starkes Maß an Lebendigkeit und Greifbarkeit.

Der Auszug beginnt in Kapitel 9 Vers 3, wo wir erfahren, dass "die Herr­lich­keit des Gottes Israels, sich von dem Cherub, auf dem sie ruhte, hin zur Schwelle des Hauses erhob." Der Cherub ist ein Verweis auf die Tatsache, dass zwei Engelsfiguren über der Bundeslade mit dem Kopf nach unten platziert waren, und zwar um nicht von Gottes Herr­lich­keit über ihnen verzehrt zu werden. So erfahren wir, dass Gott sich von seinem Thron erhob und bis an die Schwelle des Tempels ging. Zu diesem Zeitpunkt, gab er auch den Auftrag zur Verwüstung der Stadt.

Kapitel 10 weist darauf hin, dass der Wagen, der von Cherubim angetrieben wurde und den Hesekiel in Kapitel 1 sah, an der Südseite des Hauses auf Gott wartet. Während sich die Herr­lich­keit Gottes zum Vorhof des Tempels bewegte, wurden der Tempel und der Vorhof mit der Wolke, die seine herrliche Gegenwart repräsentiert, gefüllt. Am Ende dieses Kapitels hat die Herr­lich­keit Gottes den Wagen bereits bestiegen: "die Herr­lich­keit des HERRN ging von der Schwelle des Tempels hinweg und stellte sich über die Cherubim" (Vers 18). Am Ende der Vision, wurde die Herr­lich­keit Gottes, die den Wagen bestiegen hatte, zuletzt schwebend über dem "Berg, der auf der Ostseite der Stadt liegt, gesehen." (Fußnote: Vermutlich ist dies der Ölberg) (11,23). Gott nimmt Kurs nach Osten in Richtung auf das Land von Babylonien. Der Tempel ist jetzt verlassen, reif für seine Zerstörung. [Übersetzt]

Der Weggang des Vaters aus dem Allerheiligsten ist eine Wiederholung dessen, was zur Anfangszeit der Adventbewegung passierte, als ein besonderes Ereignis am 22. Oktober 1844 stattfand. Jesus, unser Hohepriester, betrat das Allerheiligste im himmlischen Heiligtum, um es von den Aufzeichnungen unserer Sünden zu reinigen.

Ellen White sah diesen Einzug in zwei Phasen in ihrer Vision "Das Ende der 2300 Tage". Es wurde noch nie ausreichend untersucht, warum sie zuerst den Vater das Allerheiligste betreten sah und unseren Herrn Jesus erst einige Zeit später.

Das Ende der 2300 Tage

Ich sah einen Thron, auf dem der Vater und Sohn saßen. Ich betrachtete die Erscheinung Jesu und bewunderte seine holde Gestalt. Des Vaters Gestalt konnte ich nicht sehen, denn eine Wolke strahlenden Lichtes (Siehe „Nachtrag zu Erfahrungen und Gesichte“. § 6) bedeckte sie. Ich fragte Jesum, ob sein Vater eine Gestalt habe wie er selbst. Er sagte, daß es so sei, aber daß ich ihn nicht sehen könne, denn wenn ich die Herr­lich­keit seiner Person sehen würde, müßte ich sterben. Vor dem Throne sah ich das Adventvolk — die Gemeinde Gottes — und die Welt. Ich sah zwei Abteilungen, die einen in tiefer Teilnahme vor dem Throne gebeugt, während die anderen teilnahmslos und sorglos dastanden. Diejenigen, die vor dem Throne gebeugt waren, brachten Jesu ihre Gebete dar und blickten nur auf ihn; dann schaute er auf seinen Vater und schien für sie zu bitten. Ein Licht ging von dem Vater auf den Sohn und von diesem auf die betende Schar aus. Dann sah ich ein besonders helles Licht [der Mitter­nachts­ruf] von dem Vater auf den Sohn kommen, und von dem Sohn ergoß es sich über das Volk vor dem Throne. Aber nur wenige nahmen dies große Licht an. Viele traten aus dem Bereich des selben und wiesen es zurück, andere waren sorglos und achteten es nicht, und es verließ sie. Manche aber achteten es und gingen hin und beugten sich mit der kleinen, betenden Schar. Alle in dieser Schar empfingen das Licht und freuten sich desselben, und ihre Angesichter strahlten mit seiner Herr­lich­keit. {EG 45.1; EW.54.2}

Ich sah den Vater sich von dem Thron erheben und in einem Feuerwagen in das Allerheiligste hinter den Vorhang gehen und sich niedersetzen. Dann erhob sich Jesus von dem Thron, und die meisten, die vor demselben gebeugt waren, erhoben sich mit ihm. Ich sah keinen Lichtstrahl, der sich von Jesu über die sorglose Zahl ergoß, als er sich erhob; sie befanden sich in völliger Finsternis. Diejenigen, die sich mit Jesus erhoben hatten, hielten ihre Augen auf ihn gerichtet, als er den Thron verließ und eine Strecke wegging. [Dies markiert eine Zeitspanne im Jahre 1844, über die wir später noch schreiben werden.] Dann erhob er seinen rechten Arm, und wir hörten ihn mit lieblicher Stimme sagen: „Wartet hier, ich will zu meinem Vater gehen, um das Reich zu empfangen: haltet eure Kleider rein, und bald will ich wiederkommen von der Hochzeit und euch zu mir nehmen.“ Dann kam ein Wolkenwagen, mit Rädern gleich Feuer, von Engeln umgeben, dahin, wo Jesus war. Er stieg in den Wagen und wurde zu dem Allerheiligsten getragen, wo der Vater saß. [Der Eingang Jesu ins Allerheiligste am 22. Oktober 1844.] Dann sah ich Jesum, den großen Hohenpriester vor dem Vater stehen. An dem Saum seines Gewandes waren abwechselnd Schellen und Granatäpfel. Diejenigen, die sich mit Jesu erhoben hatten, folgten ihm im Glauben in das Allerheiligste und beteten: „Vater, gib uns deinen Geist.“ Dann blies Jesus den Heiligen Geist über sie. In diesem Hauch war Licht, Macht, viel Liebe, Freude und Friede [die Sabbatwahrheit, die 1846 gegeben wurde]. {EG 45.2; EW.55.1} 

Ich wandte mich nach der Schar um, die noch vor dem Throne lag; sie wußten nicht, daß Jesus sie verlassen hatte. Dann schien Satan bei dem Throne zu sein und zu versuchen, das Werk Gottes zu treiben. Ich sah sie zu dem Throne aufschauen und beten: „Vater, gib uns deinen Geist.“ Satan hauchte dann einen unheiligen Einfluß über sie aus; in demselben war Licht und viel Macht, aber keine süße Liebe, keine Freude und kein Friede. Satans Werk war, sie zu betrügen und Gottes Kinder irre zu führen. {EG 46.1; EW.56.1}

Ähnlich wie der Vater und der Sohn das Allerheiligste in zwei Phasen zu Beginn der Bewegung betraten, so verließ zuerst der Vater gegen Ende der Adventbewegung am 27. Februar 2012 Seinen Richterstuhl, um Seinen Platz auf der Anklagebank einzunehmen, und an Seiner Stelle bleibt Jesus zurück, um als der Große Richter und Fürsprecher zu dienen. Dies ist eine wichtige neue Phase des Gerichts, in der der Vater sich bereit macht, selbst vor Gericht zu stehen, und die 144.000 und die Märtyrer in den Zeugenstand gerufen werden, um zu Seiner Verteidigung auszusagen.

Die 40 Tage

“Und er führte mich zum Tempel ... und Er maß auch seine Länge: vierzig Ellen, und die Breite: zwanzig Ellen.” (aus Hesekiel 41,1-2)

Die Länge der heiligen Stätte, die der Vater zu überschreiten hatte, um die Schwelle des Vorhofes zu erreichen, beträgt 40 Ellen. Wenn jede Elle ein Schritt ist und jeder Schritt ein Tag, dann beträgt die Zeit, die der Vater benötigt, um seine Position an der Schwelle zu erreichen, 40 Tage. Gleichzeitig müssen die Zeugen den Tempel betreten (im übertragenen Sinne) und die gleiche Strecke bis in den Zeugenstand im Allerheiligsten vor den neuen Großen Richter, Jesus Christus, zurücklegen. Die 40 Tage begannen am Anfang der 1335 Tage und endeten mit dem 40. Tag, der bei Sonnenuntergang am Donnerstag, den 5. April 2012, begann und bei Sonnenuntergang am Freitag, den 6. April 2012, endete. An diesem Tag überschritten die Leiter der 144.000 die Schwelle des Heiligen zum Allerheiligsten und der Vater überschritt die Schwelle vom Heiligen zum Vorhof. Der letzte dieser 40 Tage war der auserwählte Tag für das Abendmahl nach Gottes Kalender, den wir in der Schattenserie studiert hatten und der wahre anti-typische Tag, an dem Jesus Christus im Jahre 31 n. Chr. gekreuzigt wurde. Wir können nur in das Allerheiligste eingehen, wenn wir Sein Blut an die Türpfosten unserer Herzen gestrichen haben. Und auch nur so können wir den Todesengel überleben, der über die Gemeinde kommen wird.

Wenn du am 5. April nicht am Abendmahl teilgenommen hast, bereite bitte dein Herz darauf vor, dies so nachzuholen, wie wir es im dritten Teil dieser Artikelserie erläutern werden. Nur wer in würdiger Form daran teilnimmt, wird geschützt sein.

Die Schaubrote und der Leuchter

Während der Vater den Tempel durch Seinen Gang durch das Heilige verließ und wir den gleichen Weg in umgekehrter Richtung beschritten, gab es einen ganz besonderen Moment in diesem Zeitraum von 40 Tagen: Der Tag, an dem wir den Vater in der Mitte des Heiligen treffen würden. Dies geschah am Sabbat, den 17. März 2012. John erhielt sogar am Morgen dieses Tages einen lebhaften Traum, der eindeutig in Erinnerung rief, was wir glaubten, dass an diesem Tag passieren musste.

Lasst uns dies nun genauer untersuchen.

Es gibt definitiv mehrere Anwendungen für die Dienste und Geräte des Heiligtums. Eine der wichtigsten Interpretationen ist, dass die Geräte des Heiligtums den Fortschritt im christlichen Leben zeigen: 

Dis Geräte im Heiligtum

Und die Dienste repräsentieren die verschiedenen Stufen von Jesu Dienst:

Die Dienste des Heiligtums

Man kann einen Schatten in Form eines Kreuzes über die Geräte des Heiligtums projizieren:

Schattenprojektion des Kreuzes

Eine weitere Erläuterung der gleichen Symbolik:

Die gespiegelte Kreuz-Symbolik

Wir, die wir nicht bei der kleinen Enttäuschung vom 27. Februar aufgegeben hatten, erreichten am 17. März 2012 in bildlicher Form den Ort im Heiligen, wo wir mit dem Vater am Kreuzungspunkt der verbundenen horizontalen und vertikalen Balken zusammentrafen. Einmal mehr verweist uns diese Symbolik auf die Kreuzigung Christi.

Die Frage ist: Was hätten wir an diesem Tag zu erwarten? Würde es etwas Besonderes passieren, wenn wir symbolisch von Angesicht zu Angesicht vor Gott Vater stehen würden? Wenn wir verstehen möchten, was an diesem Tag geschehen sein könnte, müssen wir zuerst die Interpretation des Voranschreitens auf dem christlichen Weg auf das Voranschreiten von denjenigen anwenden, die im Glauben am Anfang der 1335 Tage das Heilige betreten hatten.

Kehren wir aber zuerst ins Jahr 2010 zurück:

Ab dem Jahr 2010 wurde die Orion­botschaft als die letzte Warnung an die Siebenten-Tags-Adven­tis­ten gegeben. All diejenigen Adven­tis­ten, die die Botschaft annahmen, wollten mehr über die tieferen Studien, die diese Botschaft von Gott begleiten, erfahren. Durch die Annahme der Orion­botschaft betraten wir im übertragenen Sinne den Vorhof des Tempels und passierten die Tür, die als "der Weg" bezeichnet wird. Das einzige, was wir akzeptieren mussten, war der Glaube, dass wir Jesus im Orion sehen können. Wir, die wenigen übrigen Siebenten-Tags-Adven­tis­ten, begannen uns an einem besonderen Ort im Internet zu treffen und baten John um Aufnahme in das private Studienforum, das er gegründet hatte und dort studierten wir zusammen viele Monate.

Im Forum, das wir auch das "Restaurant" oder "das Wartezimmer" nennen, bekamen wir jede Menge geistliche Nahrung in Form von Studien vorgesetzt und wir mussten sehr viel private Zeit auf dem Altar des Vorhofes opfern, um zu verstehen, was die Stimme Gottes uns erläutern wollte. Wir durften durch diese Studien auf die gleiche Weise lernen, wie ein Christ zu Beginn seines geistlichen Lebens aus den Lehren, die von Jesus in der Bibel gegeben wurden, lernen darf.

Ein ganz besonderes letztes Studium, welches vom Heiligen Geist gegeben wurde, zeigt die Konsequenzen für das Universum und Gott selbst auf, falls die Mission der 144.000 und der Märtyrer fehlschlagen sollte. Nur wir, die wir unsere Rolle in den Endzeitereignissen und unsere Verantwortung, Jesus unserem Vorläufer in allem nachzufolgen, verstehen, gaben unsere feierlichen Gelübde, für den Vater zu zeugen, vor dem 27. Februar 2012 im Forum ab. Dies war die symbolische Taufe, die notwendig war, um die Tür zum Heiligen, die als "die Wahrheit" bezeichnet wird, zu passieren. Dies war der Moment, als wir am Wasserbecken vorbei kamen, welches symbolisch für die Taufe (Taufgelöbnisse) im christlichen Leben steht. Auf unserem Weg repräsentierte es unsere feierlichen Gelübde, für Gott den Vater mit dem vollen Verständnis über die Konsequenzen, falls wir scheitern sollten, eintreten zu wollen.

Die Tür selbst war ein erster Test für unsere Treue gegenüber unseren Gelübden. Nur wir, die wir im "Restaurant" waren, verstanden die drei Teile der vierten En­gels­bot­schaft, welche wir zuvor erfahren hatten, wirklich und bestanden den Test der kleinen Enttäuschung vom 27. Februar. Somit betraten wir das Heilige, um unseren Weg der 40 Tage zum Allerheiligsten zu beginnen. Nur wir, die wir mit unseren geistlichen Augen den Vater sehen konnten, der am 27. Februar aus dem Allerheiligsten heraus gekommen ist, bestanden die Prüfung der kleinen Enttäuschung. Die anderen scheiterten und verließen das Heiligtum.

Jesus wurde dreimal in der Wüste in Seinen 40 Tagen versucht. So sind wir vom ersten Tag an, an dem wir das Heilige betraten, versucht worden. Wir mussten beweisen, dass unser Glaube Enttäuschungen standhält.

Am 17. März 2012 hatten die übriggebliebenen Forumsmitglieder die 20 Schritte (Tage) in das Heilige, ausgehend von der Schwelle des Vorhofes, erreicht. Der Vater hatte hingegen durch das Verlassen des Allerheiligsten 20 Schritte (Tage) auf uns zu getan und wir erreichten den Ort, wo der Vater war. Auf der rechten Seite von uns war der Tisch mit den Schaubroten und an unserer linken Seite war der Vater und der Leuchter.

Lasst uns zuerst einen Blick auf den Tisch mit den Schaubroten werfen:

Der Tisch mit den Schaubroten

Die ursprüngliche Interpretation ist, dass die 12 Brote die 12 Stämme Israels repräsentieren, die auch den Leib Christi darstellen. Die Ernährung durch das Wort Gottes für die Stämme wurde durch das Brot, das Jesus beim Abendmahl brach, symbolisiert. Und wir wissen auch, dass die 144.000 sich auf 12 "Stammesführer" gründen und von jedem Stamm 12.000 Mitglieder versiegelt werden:

Und ich hörte die Zahl der Versiegelten: Hundertvierundvierzigtausend Versiegelte, aus allen Stämmen der Kinder Israel.
Aus dem Stamm Juda zwölftausend Versiegelte;
aus dem Stamm Ruben zwölftausend;
aus dem Stamm Gad zwölftausend;
aus dem Stamm Asser zwölftausend;
aus dem Stamm Naphtali zwölftausend;
aus dem Stamm Manasse zwölftausend;
aus dem Stamm Simeon zwölftausend;
aus dem Stamm Levi zwölftausend;
aus dem Stamm Issaschar zwölftausend;
aus dem Stamm Sebulon zwölftausend;
aus dem Stamm Joseph zwölftausend;
aus dem Stamm Benjamin zwölftausend Versiegelte. (Offb 7,4-8)

Die 12 Brote lagen für diesen ganz besonderen Tag am 17. März 2012, als wir an dem Schaubrottisch vorbeigingen, bereit, so dass jeder von uns einen Laib Brot nehmen konnte, um als Lehrer die 12.000 Mitglieder seines Stammes speisen zu können. Der Typ für diesen Tag war David mit seinen Männern, die von diesem Brot aßen und David wurde später König von Israel:

Er aber sagte zu ihnen: Habt ihr nicht gelesen, was David tat, als ihn und seine Gefährten hungerte? Wie er in das Haus Gottes hineinging und sie die Schaubrote aßen, welche weder er noch seine Gefährten essen durften, sondern allein die Priester? (Mt 12,3-4)

Gott reinigt für sich ein Volk von Priestern und Königen und diejenigen, die es bis zum Schaubrottisch geschafft haben, waren bereit, ihr Brot am selben Tag mit sich zu nehmen. Aber es gibt zwei Stapel von je 6 Broten und dies hat eine ganz besondere Bedeutung, welche wir in einem späteren Artikel dieser letzten Warnungsserie aufdecken werden.

Nun müssen wir den Leuchter mit den sieben Armen untersuchen:

Die Menorah

In der Offenbarung finden wir:

Das Geheimnis der sieben Sterne, die du auf meiner Rechten gesehen hast, und der sieben goldenen Leuchter. Die sieben Sterne sind Engel der sieben Gemeinden, und die sieben Leuchter sind die sieben Gemeinden. (Offb 1,20)

Ellen White sagte uns, dass die sieben Sterne die Leiter der sieben Gemeinden sind. Wir kennen aber auch die tiefere Bedeutung, dass die Sterne das Sternbild des Orion und die Lehre, die die zukünftigen Leitungskräfte haben, darstellen.

Es gibt nur zwei Gemeinden, die keine Rüge von Jesus erhalten: Philadelphia und Smyrna. Das letzte geistliche Philadelphia ist die Gemeinde der 144.000, die den Tod nicht sehen werden und Smyrna ist die Gemeinde der Märtyrer, die im Rahmen des fünften Siegels noch sterben müssen.

Gott Vater wandte sich von Seiner weltlichen abgefallenen Adventgemeinde am 27. Februar ab, weil sie ihre Sünden, die im Orion geschrieben standen, nicht bereuen wollte. Er begann, Seinen Tempel zu verlassen. Diese Gemeinde war dabei, ihren Status als Trägerin des Lichtes für die Welt zu verlieren, genau so wie das alte Israel seinen Status im Jahr 34 n. Chr. verloren hatte.

Aber wann würde Gott Vater das Licht an die neue geistliche Gemeinde von Philadelphia und ihre Leiter WEITERGEBEN?

Jesus warnte unsere Pioniere der Gemeinde von Ephesus, dass dies eines Tages geschehen könnte, wenn sie ihre erste Liebe verlassen und am großen Tag des Untersuchungsgerichtes abfallen würden.

Aber ich habe wider dich, daß du deine erste Liebe verlassen hast. Bedenke nun, wovon du abgefallen bist, und tue Buße und tue die ersten Werke! Sonst komme ich über dich und werde deinen Leuchter von seiner Stelle stoßen, wenn du nicht Buße tust! (Offb 2,4-5)

Und an wen würde der Leuchter übergeben werden?

"Ich weiß deine Werke und deine Arbeit und deine Geduld, und daß du die Bösen nicht ertragen kannst, und daß du die geprüft hast, die sich Apostel nennen und es nicht sind, und hast sie als Lügner erfunden." Das Werk der Reinigung der Gemeinde ist eine schmerzhafte Arbeit, aber eine, die nicht vernachlässigt werden darf, wenn die Gemeinde das Lob Gottes erhalten will. Aber tue Buße, da du deine erste Liebe verlassen hast. Hier wird uns deutlich unser Werk als Glieder der Gemeinde Christi vor Augen geführt. Wenn wir untreu sind, werden wir die Krone des Lebens verlieren und ein anderer wird sie erhalten, denn der freigewordene Platz eines Treulosen wird durch einen Treuen ersetzt. Wenn wir unser Licht für den Meister nicht leuchten lassen, wenn wir uns weigern die Werke Gottes auszuführen, dann werden andere die Arbeit verrichten, die wir hätten tun können, diese aber verweigert haben. Wenn wir aufhören unsere Mission zu erfüllen, wenn der Leuchter sein Licht verwehrt und die großen Wahrheiten, die jedem einzelnen von uns in Treuhand für die Welt übergeben wurden, nicht gegeben werden, dann wird der Leuchter entfernt werden. "Ich komme über dich und werde deinen Leuchter von seiner Stelle stoßen." Ein anderer wird an seiner Statt scheinen. Das Gebet soll nun unverzüglich zu Ihm, der in der Mitte der goldenen Leuchter wandelt, aufsteigen. Nimm deinen heiligen Geist nicht von uns. "Entsündige mich mit Ysop, so werde ich rein; wasche mich, so werde ich weißer als Schnee! … Schaffe mir, o Gott, ein reines Herz und gib mir von neuem einen gewissen Geist! Verwirf mich nicht von deinem Angesicht und nimm deinen heiligen Geist nicht von mir. Gib mir wieder die Freude an deinem Heil, und ein williger Geist unterstütze mich!" {RH, 7. Juni 1887, Par. 17} (übersetzt)

Aufgrund der Beschreibung von Laodizea, ist es offensichtlich, dass viele sich in der Einschätzung ihres geistlichen Zustandes getäuscht haben. Sie achteten sich selbst als reich, als besäßen sie alles Wissen und Gnade, die notwendig war, aber doch fehlte ihnen das Gold des Glaubens und der Liebe, die weißen Gewänder der Gerechtigkeit Christi. Sie waren mittellos und arm, sie liefen in dem Licht der Funken, die sie selbst entzündet hatten und bereiteten sich vor, in Trauer zu verscheiden. Jesus sagt zu ihnen: "Aber ich habe wider dich, daß du deine erste Liebe verlassen hast. Bedenke nun, wovon du abgefallen bist, und tue Buße und tue die ersten Werke, [denn das Leuchten der Liebe Gottes war auf euch], sonst komme ich über dich und werde deinen Leuchter von seiner Stelle stoßen, wenn du nicht Buße tust!" Diese Warnung würde nicht gegeben sein, wenn es keine Gefahr des Scheiterns von Seiten derer, die vorgeben, Kinder Gottes zu sein, gäbe. {RH, 20. Dezember 1892, Par. 2} (übersetzt)

Der Leuchter wurde aus Laodizea (der organisierten Gemeinde der Siebenten-Tags-Adven­tis­ten) am 27. Februar 2012 entfernt und nach 3500 Jahren war da nur noch dieser eine besondere Leuchter für die Gemeinde der Übrigen Gottes übrig. Und es war genau an diesem 17. März 2012 als die vorgesehenen Leiter an ihm vorbeikamen.

Und der Vater war dort anwesend zur selben Zeit und Ort, um diesen ganz besonderen Leuchter Seinen Zeugen, die Ihm zuvor ihre Gelübde gegeben hatten, zu geben. Der Vater bestätigte Seine Zeugen persönlich!

Der Leuchter ist mit dem "Öl" des Heiligen Geistes gefüllt und bevor es uns erlaubt sein würde, ins Allerheiligste voranzuschreiten, um für den Vater zu zeugen, brauchten wir diese besondere Salbung, welche eine spezielle Segnung ist, die die künftigen Leiter der 144.000 an diesem Tag erhielten.

Später, während des lauten Rufs, wird jeder einzelne der 144.000 diesem gleichen Weg folgen, wenn wir sie lehren werden, was an diesen feierlichen Tagen geschehen ist. Wenn sie das Verständnis erlangen, was im himmlischen Heiligtum geschehen ist, werden auch sie ihre Segnung mit dem nötigen Licht erhalten, um eines der Stammesmitglieder zu werden, die als ein Teil von Gottes Gemeinde der Übrigen versiegelt werden, um den Anti-Typ von Philadelphia zu bilden.

Abschließende Gedanken

Wir erinnern nochmals daran, dass wir keine Propheten sind. Allerdings hat der Heilige Geist uns geführt, so wie die Miller-Bewegung von Gott geführt wurde, obwohl sie nicht über ein vollständiges Verständnis zur Zeit der großen Enttäuschung verfügten. Gott führt uns einen Schritt nach dem anderen. Wir dachten zuerst, dass es ein sichtbares welt-veränderndes Ereignis zu Beginn der 1335 Tage geben würde und wir haben versucht, entsprechend vorzubereiten und zu warnen. Wir beschritten damit den sicheren Weg. Als nichts Sichtbares geschah, waren wir erleichtert, aber auch enttäuscht, weil wir auf eine kraftvolle Bestätigung für die Wieder­kunft gehofft hatten.

Einmal mehr, wie es schon in der Zeit der Miller-Bewegung geschehen war, warteten wir eben auf ein sichtbares Ereignis in der Welt, anstatt auf das himmlische Heiligtum zu schauen mit dem Verständnis, dass dort zuerst bestimmte Ereignisse geschehen müssen, bevor das Gericht an den Lebenden beginnen kann.

Der Große Richter, Jesus Christus, führt nun den Vorsitz über das Gericht an den Lebenden, wie Gott Vater vorher dem Gericht über die Toten vorsaß. Der Wechsel der Rollen musste vorher erfolgen und dies wurde durch den Anfang der 1335 Tage und die 40 Tage des Übergangs [engl. Passover = PASSAH] von Gott Vater und von uns zu unseren korrekten Positionen für das letzte Gericht an den Lebenden markiert.

Wir fuhren fort, im Glauben zu studieren und diese letzte Warnung ist das Ergebnis der klaren Erkenntnis, welche uns der Heilige Geist gegeben hat. Wir hoffen, dass derselbe Geist zu denjenigen sprechen möge, die diesen ersten Artikel lesen und dass sie den Rest dieser dreiteiligen Warnung ernst nehmen und ihre Herzen vorbereiten und sich für ein ganz besonderes Abendmahl bereit machen, um ihre eigene Reise in das Allerheiligste zu beginnen, um später in den Zeugenstand zu treten.

Nehmt diese Warnung ernst, wenn ihr ein Teil der 144.000 sein wollt, die wie folgt beschrieben werden:

Diese sind es, die sich mit Weibern nicht befleckt haben [nicht einmal mit dem bereits abgefallenen Teil der Gemeinde der Siebenten-Tags-Adven­tis­ten]; denn sie sind Jungfrauen. Diese sind es, die dem Lamme nachfolgen, wohin es auch geht [in das Allerheiligste des himmlischen Heiligtums, wo Jesus jetzt der Große Richter ist]. Diese sind aus den Menschen erkauft worden als Erstlinge für Gott und das Lamm...  (Offb 14,4)

Abbildung 1: Der Beginn der 1335 und der 40 Tage

Die 1335 und die 40 Tage

Abbildung 2: Das Ende der 40 Tage

Das Ende der 40 Tage

Abbildung 3: Das Ende der 1335 Tage

Das Ende der 1335 Tage

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