Der letzte Countdown

Alle Mann an Deck

Im Hinblick auf das Passah verlangt Gott volle Teilnahme. Als Gott Israel aus Ägypten geführt hat, gab es einen klaren Unterschied zwischen Gottes Volk und den Völkern der Welt. Dieser Unterschied wurde durch den Gehorsam derer, die Blut an ihre Türpfosten strichen und "übergangen wurden" [heb. pesaj = Passah = "vorbei gehen"] dargestellt, während diejenigen, die das nicht taten, die Rache des Zerstörers erlitten.

"Die ganze Gemeinde Israel soll es feiern." (2. Mose 12,47)

"Dreimal im Jahre sollen alle deine männlichen Personen vor dem HERRN, deinem Gott, erscheinen an dem Ort, den er erwählen wird, nämlich am Fest der ungesäuerten Brote und am Fest der Wochen und am Fest der Laubhütten. Aber niemand soll mit leeren Händen vor dem HERRN erscheinen," (5. Mose 16,16)

Das Passahfest war so wichtig, dass Gott dem Moses sogar ein spezielles Gebot gab, so dass, wenn es einen besonderen Grund gab, weshalb sie nicht in der Lage gewesen wären, das Passah im ersten Monat zu halten, sie es im zweiten Monat nachfeiern sollen.

"Und der HERR redete zu Mose und sprach: Sage den Kindern Israel und sprich: Wenn jemand von euch oder von euren Nachkommen durch einen Entseelten unrein wird oder fern auf der Reise ist, so soll er gleichwohl dem HERRN das Passah halten. Im zweiten Monat, am vierzehnten Tage, gegen Abend, sollen sie es halten und sollen es mit ungesäuertem Brot und bittern Kräutern essen, und sollen nichts davon übriglassen bis zum Morgen, auch kein Bein daran zerbrechen; nach der ganzen Passahordnung sollen sie es halten." (4. Mose 9,9-12)

Eine neue Regierung

Es kam ein paar Mal in der biblischen Ge­schich­te vor, dass die Regel des Passah im zweiten Monat zur Anwendung kam. Aber eine Ge­schich­te ist ein besonders anschauliches Beispiel für uns.

Ahas war ein böser König und führte das Reich in den Abfall. Er stellt die aktuellen Leiter der Organisation der Gemeinde dar und in der Tat befindet sich die Gemeinde im vollständigen Abfall. Sein Sohn Hiskia war ein guter König und wir können das an seinen ersten Taten erkennen:

"Im ersten Monat des ersten Jahres seiner Regierung öffnete er die Türen am Hause des HERRN und besserte sie aus. Und er ließ die Priester und Leviten kommen und versammelte sie auf dem Platz gegen Aufgang und sprach zu ihnen: Höret mir zu, ihr Leviten! Nunmehr heiliget euch und heiliget das Haus des HERRN, des Gottes eurer Väter, und schaffet den Unflat aus dem Heiligtum heraus!" (2. Chronik 29,3-5)

Dies ist unsere Ge­schich­te. Im ersten Teil dieser Artikelserie haben wir gezeigt, wie wir den Leuchter der Autorität von Gott Vater bekommen haben. Der Ahas des Adventismus ist geistlich TOT! Wir wurden als die neuen Leiter der Gemeinde ausgewählt (repräsentiert durch Hiskia) und verrichten nun die gleiche gute Arbeit wie Hiskia zu Beginn seiner Regierungszeit.

Genau wie Hiskia öffneten wir die Türen des Tempels; wir veröffentlichten Das Schiff der Zeit, so dass die Gräuel der Gemeinde so gesehen werden können, wie sie wirklich sind, um korrigiert werden zu können. Jeder, der dies liest, während man im Orion noch die Wundmale sieht, hat die Gelegenheit, diese Belange in seinem eigenen Herzen abzuwägen und zur Reue zu gelangen.

"Und sie versammelten ihre Brüder und heiligten sich und gingen hinein nach dem Gebot des Königs und nach den Worten des HERRN, um das Haus des HERRN zu reinigen. Also gingen die Priester hinein in das Innere des Hauses des HERRN, um es zu reinigen, und schafften alles Unreine, das im Tempel des HERRN gefunden ward, hinaus in den Vorhof am Hause des HERRN; und die Leviten nahmen es und trugen es hinaus in den Bach Kidron." (2. Chronik 29,15-16)

Kidron war der Bach, wo sie die Götzen zu Staub zerschlugen.

“Und Hiskia freute sich samt dem ganzen Volke über das, was Gott dem Volk zubereitet hatte; denn die Sache war sehr rasch vor sich gegangen.” (2. Chronik. 29,36)

Wie Hiskia haben wir keine Zeit mehr zu verlieren! Hat Gott dein Herz dafür bereitet?

Beachte den Tag, wann die Tempelheiligung abgeschlossen war:

“Und zwar begannen sie mit der Heiligung am ersten Tage des ersten Monats; und am achten Tage desselben Monats kamen sie in die Halle des HERRN, und sie heiligten das Haus des HERRN acht Tage lang; und am sechzehnten Tag des ersten Monats wurden sie fertig.” (2. Chronik 29,17)

Es dauerte bis zum 16. Nissan um die Reinigung zu beenden. Dies war bereits zu spät, um das Passah zu begehen und sie hätten auch noch das restliche Volk organisieren und heiligen müssen. Sie befanden sich in einem solch abgefallenen Zustand, dass sie nicht schnell genug reinigen und vorbereiten konnten, um das Passah im ersten Monat zu begehen.

Unsere Gruppe hier in Paraguay hielt am frühen Ostersonntagmorgen Gottesdienst und wir mussten feststellen, dass wir uns nicht bewusst bemüht hatten, uns zu demütigen und einander unsere Fehler zu gestehen. Natürlich waren wir bei all unseren Aktivitäten rund um das Abendmahl in Harmonie, aber eine besondere Zeit der bewussten Bekenntnisse und Vergebung unter uns hatte noch gefehlt. Bis zu diesem Sonntagmorgen waren wir tatsächlich mit all unseren Säuberungen nicht "fertig" geworden. Und was meint ihr, an welchem Tag dies nach dem hebräischen Kalender stattfand? Es war der 16. Nissan, der Ostermorgen nach unserem Abendmahl am 14. Nissan (Passah).

Wenn wir als die Leiter (oder Priester) der Gemeinde, die Reinigung zu spät beenden, dann war erst Recht keine Zeit mehr übrig gewesen, um den Rest der Gemeinde für das Abendmahl zu heiligen!

Der Aufruf

Freunde, versteht ihr, dass wir uns in einer Notsituation befinden? Die Gemeinde ist gänzlich abgefallen und die Feinde Gottes sind stark im Vorteil! Was hat Hiskia getan, um dieser Notlage zu begegnen?

"Und Hiskia sandte Boten an ganz Israel und Juda und schrieb auch Briefe an Ephraim und Manasse, daß sie zum Hause des HERRN nach Jerusalem kommen sollten, um dem HERRN, dem Gott Israels, Passah zu feiern. Denn der König beschloß mit seinen Obersten und der ganzen Gemeinde zu Jerusalem, das Passah im zweiten Monat zu feiern; denn sie konnten es nicht zur bestimmten Zeit feiern, weil sich die Priester nicht in genügender Zahl geheiligt hatten und das Volk noch nicht in Jerusalem versammelt war. Und der Beschluß gefiel dem König und der ganzen Gemeinde wohl. Und sie verfaßten einen Aufruf, der in ganz Israel, von Beerseba bis Dan, verkündigt werden sollte, daß sie kämen, um dem HERRN, dem Gott Israels, zu Jerusalem Passah zu halten; denn sie hatten es nicht in Menge gefeiert, wie es vorgeschrieben ist." (2. Chronik 30,1-5)

Wir berieten uns im Studium und im Gebet. Ein paar Tage nach unserem Abendmahl hier in Paraguay, musste einer unserer Leiter in seine ferne Heimat zurückkehren und dabei sahen wir den Heiligen Geist wunderbar mit uns arbeiten. Als Antwort auf unsere Gebete für mehr Verständnis, erhielten wir am gleichen Tag, zur gleichen Zeit in verschiedenen Teilen der Welt, die gleiche Inspiration über diese Ge­schich­te Hiskias!

Wir haben durch die oben genannten Verse erkannt, dass es unsere Pflicht ist, an ganz Israel "Briefe zu schicken", um das Abendmahl im zweiten Monat auf die richtige Art und Weise und zur rechten Zeit zu halten. Das Ziel dieser dreiteiligen Warnung ist es, die Übrigen, die dem Herrn dienen wollen, zu sammeln und sie aufzufordern, sich Ihm erneut zu weihen. Diese Artikel müssen an alle Glieder aller Kirchen (von Beerscheba bis Dan) gehen, so dass sie zusammenkommen können, um das Abendmahl zum richtigen Zeitpunkt zu begehen. Dies ist für die Menschen aller Konfessionen gedacht und nicht nur für Adven­tis­ten!

Das Passahfest im zweiten Monat ist die Schlüsselbestätigung des Anfangs der 1260 Tage: Da die Gemeinde nicht richtig vorbereitet war, gewährte die Gnade Gottes noch weitere 30 Tage nach dem Beginn der 1290 Tage. Dieses Passahfest in zweiten Monat ist nun die Zeit für diejenigen in der Gemeinde Gottes, deren Herz von Gott vorbereitet wurde, um den Leib und das Blut des Herrn (symbolisch) zu empfangen. Diejenigen, die sein Blut nicht an die Türpfosten ihres Herzens gestrichen haben, werden nicht vor dem Zerstörer geschützt sein.

Gnade, Gnade, Gnade!

Wie weit reicht die Geduld Gottes? Gibt es kein Ende seiner Gnade?

Die Menschen jenes Geschlechts waren nicht alle Götzendiener in der wahren Bedeutung des Wortes. Viele von ihnen bekannten sich sogar zu den Anbetern Gottes. Sie behaupteten, daß ihre Götzenbilder Darstellungen Gottes seien, durch die dem Volk eine klarere Vorstellung des göttlichen Wesens vermittelt werden könnte. Aber gerade diese Leute verwarfen Noahs Predigt als erste. In dem Bestreben, Gott sinnlich wahrnehmbar darzustellen, wurden sie seiner Macht und Majestät gegenüber blind. Sie begriffen weder seine Heiligkeit noch die Unwandelbarkeit seiner Gebote. Weil sie so allgemein verbreitet war, verlor die Sünde immer mehr an Gewicht. Schließlich erklärte man, das Gesetz Gottes sei nicht mehr in Kraft, denn es widerspräche seinem Wesen, Übertretung zu bestrafen. Sie bestritten, daß die Erde je von göttlichen Strafgerichten heimgesucht würde. Wollten sie dem Gesetz Gottes gehorchen, dann hätten sie seine Stimme aus der Warnungsbotschaft Noahs gehört. Aber die Zurückweisung von Erkenntnis hatte sie so blind gemacht, daß sie Noahs Botschaft für eine Täuschung hielten. {PP 72.1; PP.95.3}

Dies ist unsere dritte Warnung! Werdet ihr uns wieder verhöhnen und verspotten, wenn unsere früheren Fehler in Wirklichkeit Gottes Gnade für euch waren?

Einzelne waren fest davon überzeugt und hätten die warnenden Worte wohl beachtet, aber es gab so viele, die darüber höhnten und spotteten, daß sie sich ihnen wieder anschlossen. Sie widerstrebten der Gnadeneinladung und waren bald wieder unter den herausforderndsten Spöttern zu finden. Denn niemand ist so unbekümmert und verfällt der Sünde so sehr, wie diejenigen, die einmal Erkenntnis hatten, aber dem überführenden Geiste Gottes widerstanden. {PP 71.2; PP.95.2}

Werdet ihr unter den Spöttern und Verleumdern zu finden sein?

Oder werdet ihr unseren Rat befolgen: Um unseren Sünden zu entsagen, beachtet die Einladungen der Barmherzigkeit, beachtet die Worte der Warnung und besteht die vor uns liegende Prüfung. Wir müssen das göttliche Gesetz befolgen und erkennen, dass Gott Übertretung bestraft! (Und oft verwendet er dazu unsere Gegner als seine Ausführenden.)

Vom Kreuz zur Abschlach­tung

Im Jahre 31 n. Chr. zog Jesus als König in Jerusalem ein, aber das auserwählte Volk wollte ihn nicht. Die Jünger hielten in diesem Jahr ein ganz besonderes Passah mit ihrem Herrn und noch am selben Tag wurde er gekreuzigt. Nach dieser Zeit gab es eine kurze Zeitspanne zur Buße und dann ging das Evangelium zu den Heiden und Israel wurde aufgegeben. Sie wussten nicht, dass ihr Schicksal besiegelt war. An einem anderen Passahfest, ein paar Jahre später, wurde die zum Bersten mit Menschen gefüllte Stadt belagert und schließlich zerstört. Die Voraussetzung für das Gräuel der Verwüstung wurde 31 n. Chr. durch Jesus erfüllt. Sie besiegelten ihr Schicksal in 34 n. Chr. mit der Steinigung des Stephanus und das massive Abschlachten kam schließlich im Jahre 70 n. Chr.

Am 5. April 2012 beteiligten sich die neuen Leiter der Gemeinde auch an einem ganz besonderen Abendmahl. Auf eine spezielle Art gingen wir durch die Erfahrungen unseres Herrn. Diese Warnung entspricht der letzten Predigt an Israel durch Stephanus und ihre Annahme wird Schicksale besiegeln. Werdet ihr uns steinigen, wie sie Stephanus steinigten? Oder dem sogar zustimmen wie Saulus? Oder werdet ihr bereuen und rufen: "Was muss ich tun, um gerettet zu werden?" Am zweiten Abendmahl am 5. Mai 2012, wird das anti-typische "Jerusalem" sein Schicksal besiegeln. Dies ist der Anfang der 1260 Tage.

“Und ich hörte zu dem in leinenen Kleidern, der über den Wassern des Flusses stand; und er hob seine rechte und linke Hand auf gen Himmel und schwur bei dem, der ewiglich lebt, daß es eine Zeit und zwei Zeiten und eine halbe Zeit währen soll; und wenn die Zerstreuung des heiligen Volkes ein Ende hat, soll solches alles geschehen.” (Daniel 12,7)

Eine Zeit (360) + Zeiten (360 + 360) + ein Hälfte (180) = 1260 Tage.

“Sie sind dem HERRN untreu geworden; denn sie haben fremde Kinder gezeugt; jetzt wird ein Neumond [Monat] sie fressen samt ihren Erbteilen.” (Hosea 5,7)

Der obige Vers aus Hosea bestätigt, was wir bereits von Hiskia gelernt haben und zwar, dass die 1260 Tage genau einen Monat (oder 30 Tage) nach dem Beginn der 1290 Tage, am Ende des Sabbats am 5. Mai 2012, ihren Anfang nehmen werden.

Dies ist ein Großer Sabbat (der vierte Omer Sabbat vor Pfingsten) und es wäre ein guter Tag, um sich gegenseitig Fehler zu gestehen, Studien zu machen und inständig um Gottes Annahme zu beten, so dass der Zerstörer an unserem Leben VORÜBERGEHEN wird. Das Abendmahl sollte an diesem Abend stattfinden. Die darauffolgenden drei Tage sollten eine Zeit der wachsamen Gebete sein.

Unsere Erfahrung

In diesem Jahr fand das Passahfest an den gleichen Wochentagen wie im Jahr der Kreuzigung statt. (Im zweiten Passah-Monat jedoch werden die Tage der Woche anders sein.) Am Donnerstagabend hatten wir uns im Haus versammelt und bereiteten unsere Herzen in Erwartung vor. Wir erwarteten, dass ein katastrophaler Angriff in dieser Nacht während unseres Abendmahls, geschehen würde. Jeder einzelne von uns nahm sich ein paar Augenblicke, um erneut sein Gelübde zu bekräftigen. Diese waren bereits vor einigen Wochen in unserer privaten Studiengruppe abgegeben worden. Hier ist ein Beispiel einer solchen Willenserklärung vor Gott dem Vater, dem Sohn und dem Heiligen Geist:

Ich, _____________________, glaube nach bestem Wissen und Gewissen mein Leben soweit in Ordnung gebracht zu haben, dass ich es wagen möchte, den Vater zu bitten, dass ich für ihn zeugen darf. Ich bin Mann/Frau einer/eines gläubigen Frau/Mannes (bzw. unverheiratet und nicht in einer Beziehung lebend) und führe mein Haus nach den Maßstäben der Bibel und so wie es uns durch den Geist der Weissagung dargelegt wurde. Die erste Priorität in meinem Leben hat Gott und nicht einmal die Liebe zu meinem Ehepartner oder Familie steht höher als meine Verpflichtung, die ich aus dem Licht erkenne, das ich durch den Heiligen Geist erfahren durfte. Ich bin mir bewusst, dass ich in allem geprüft werden könnte, so wie es Hiob widerfahren ist. Ich weiß, dass es besser wäre, vor den Dingen, die jetzt geschehen werden, niedergelegt zu werden und dass die Lebenden die Toten beneiden werden. Trotzdem möchte ich mich meiner Verantwortung stellen und dem Beispiel, das mein Heiland und Retter, Jesus Christus, mir gegeben hat, nachfolgen und den anderen Menschen und dem gesamten Universum den wundervollen und gerechten Charakter Gottes und Seines Gesetzes zeigen.

Ich erkläre unwiderruflich, dass ich das Gesetz Gottes für gerecht halte und dass ich es halten möchte. Die Kraft dazu erbete ich von meinem Fürsprecher Jesus und die Kraft, die Plagenzeit durchzuhalten ohne einen Fürsprecher zu haben, erbitte ich vom Vater. Ich bitte für mein Volk, die Siebenten-Tags-Adven­tis­ten, dass sich noch viele aus ihren Reihen finden werden, die sich uns anschließen werden, damit die vielen Märtyrer auf dem langen Weg zu diesen letzten Tagen nicht umsonst gestorben sind, aber vor allem damit mein persönlicher Erlöser Jesus Christus nicht vergeblich gelebt, gestorben und am dritten Tage wieder auferstanden ist. Ich bitte ebenso für diesen Teil des Volkes Gottes, der noch in Babylon lebt, dass sie den lauten Ruf hören mögen, der von den 144.000 bald angestimmt wird und dass uns die Gnade gewährt wird, diese Menschen mit Hoffnung auf ihrem letzten Weg zu begleiten. Ich erbitte vom Vater die Gnade des Spätregens, damit wir diese Aufgabe durchführen können und bin bereit, mir von ihm noch jede einzelne versteckte oder offene Sünde zeigen zu lassen, die es bisher unmöglich machte, dass ich ein wirklich reines Gefäß geworden wäre. Ich glaube, dass es mir mit der Hilfe Gottes möglich sein wird, in der Plagenzeit ohne einen Fürsprecher zu stehen, weil ich glaube, dass Gottes Kraft zur Rettung unerschöpflich ist. AMEN, dies bezeuge und erkläre ich, im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. AMEN.

In unserer Gruppe haben beide, Männer und Frauen, ihre Gelübde abgegeben. Ursprünglich war es Gottes Plan für Eden, dass sowohl der Mann als auch die Frau seine Zeugen sein sollten, aber wegen der Sünde setzte Gott die Frau unter die Herrschaft des Mannes. Jetzt, da wir uns der Wiederherstellung Edens im Gericht der Lebenden nach den Gericht an den Toten nähern, werden die 144.000 vollständig geheiligt sein (von Sünde reingewaschen). So gibt es keinen Grund mehr, weshalb die Frau noch länger unter der Herrschaft des Mannes zu stehen hätte. Jeder steht alleine im Zeugenstand.

Vor der Aufteilung für die Fußwaschung in Männer und Frauen, lasen wir einige Verse und sprachen darüber, welches die wahre Lehre daraus sei: dass keiner von uns (ob Leiter oder nicht) höher oder niedriger als der andere ist. Der Knecht ist nicht größer als sein Herr. Und da Jesus, der Höchste, sich zum Niedrigsten aller machte, gibt es überhaupt keinen Grund mehr für uns, dass einer den anderen von uns höher oder niedriger schätzt. Dies gilt nicht nur unter uns selbst als Leiter, sondern auch sobald wir hinausgehen, um die 144.000 zu lehren und diese wiederum andere stärken. Wir sind alle gleichberechtigte Wohltäter der Gnade Jesu.

Nach dem gegenseitigen Waschen der Füße, versammelten wir uns an dem Tisch für das Abendessen. Die Atmosphäre war heilig, als ob Jesus mit uns dort am Tisch war. Gebete wurden gesprochen, Lieder gesungen und Verse gelesen. John brach das Brot in große Stücke und wir erfreuten uns jeder eines vollen Glases Traubensaftes. Es war ein gemeinsames Abendessen, welches man mit liebsten Freunden genießt.

Danach, als noch nichts passiert war, lasen wir Abschnitte aus dem "Leben Jesu", die uns dabei helfen sollten, darüber nachzudenken, was sich in jener Nacht, nachdem Jesus das Abendmahl mit seinen Jüngern eingenommen hatte, zugetragen hatte. Es war die gleiche schwierige Zeit für uns, da wir durch die erste Enttäuschung des besagten Wochenendes gingen. Einige aus unserer Gruppe wachten die ganze Zeit im Studium und Gebet, bis wir ein besseres Verständnis erhielten, wann die Ereignisse zu erwarten wären. Schließlich wurden wir durch Lichtstrahlen gestärkt, wie schon Jesus durch den Engel Gabriel, der ihm erschienen war, gestärkt wurde.

"Und es soll geschehen an jenem Tage, spricht Gott, der HERR, da will ich die Sonne am Mittag untergehen lassen und über die Erde Finsternis bringen am lichten Tage. Dann will ich eure Feste in Trauer verwandeln und alle eure Lieder in Klagegesang und will machen, daß um alle Lenden ein Sack und auf alle Häupter eine Glatze kommt; man wird trauern wie um einen einzigen Sohn, und das Ende wird sein ein bitterer Tag." (Amos 8,9-10)

Der obige Vers gab uns Hinweise darauf, dass das große Ereignis synchron mit dem Erdbeben und der Dunkelheit, die die Kreuzigung begleiteten, kommen könnte. Das gab uns ein wenig Hoffnung und wir gingen schlafen.

Am nächsten Morgen, Freitag, erhielten wir viele verspottende und verachtende E-Mails, vergleichbar mit der johlenden Menge, die unseren Herrn in seinem Prozess am gleichen Morgen lächerlich machte. Wussten diese Leugner nicht, dass sie sich geringschätzig gegenüber den letzten sterbenden Tropfen der Gnade von einem Gott der Gerechtigkeit und Rache verhielten? Trotz alledem blieben wir an unseren Gelöbnissen treu und waren sogar bereit, unser Leben in dem Feuerball-Ereignis zu geben, wenn dies notwendig wäre, um unseren Auftrag zu erfüllen.

Wiederum geschah nichts nach der Kreuzigungsstunde und wir waren in den Wehen der Enttäuschung und Verwirrung wie zuvor. Dies war unsere zweite Enttäuschung am besagten Wochenende. John schaltete die Website ab und wir gingen alle zurück ins Gebet um mehr Licht. Am folgenden Sabbatmorgen beteten wir in unserer Kapelle an. Johns Predigt fasste unsere Enttäuschungen zusammen und schaffte den Übergang für neues Licht, welches wirklich groß und herrlich war. Seine Predigten sind nicht vorgeschrieben, sondern werden "vom Geist geleitet" und der Heilige Geist beschenkte uns wirklich mit einem großen Segen an diesem Großen Sabbat.

Der Mächtigste der himmlischen Heerscharen

Der Engel Gabriel, der Jesus in Geth­se­ma­ne stärkte, ist derselbe Engel, der ihn am Sonntagmorgen wieder aus dem Grabe rief. Jesus ist unser Vorbild oder "Typ". Wenn die 144.000 sein reiner und makelloser Anti-Typ sind, was könnte dann der Anti-Typ von Gabriel sein? Lesen wir zu diesem Thema ein faszinierendes Zitat von Schwester White:

“Und siehe, es geschah ein großes Erdbeben. Denn ein Engel des Herrn kam vom Himmel herab.“ Bekleidet mit der Rüstung Gottes, hatte dieser Engel die himmlischen Höfe verlassen. Die hellen Strahlen der Herr­lich­keit Gottes gingen vor ihm her und erleuchteten seinen Pfad. „Seine Erscheinung war wie der Blitz und sein Kleid weiß wie Schnee. Die Hüter aber erschraken vor Furcht und wurden, als wären sie tot.“ {LJ 783.2; DA.779.2}

Der nächste Absatz geht damit weiter, diesen Engel als den "Mächtigsten" im Heer des Herrn zu beschreiben. Vergleichen wir das mit dem Engel, der die 144.000 für ihr Zeugnis stärkt:

“Darnach sah ich einen andern Engel aus dem Himmel herabsteigen, der hatte große Gewalt, und die Erde wurde erleuchtet von seiner Herr­lich­keit.” (Offenbarung 18,1)

Seht ihr den Zusammenhang? Die Ausgießung des Heiligen Geistes in Fülle wird durch den Engel in Offenbarung 18 repräsentiert, der der Anti-Typ des "Mächtigsten" des Herrn Heer ist, der Jesus aus dem Tod wieder zum Leben rief.

"Und er rief mit mächtiger Stimme und sprach: Gefallen, gefallen ist Babylon, die Große, und ist eine Behausung der Dämonen und ein Gefängnis aller unreinen Geister und ein Gefängnis aller unreinen und verhaßten Vögel geworden." (Offenbarung 18,2)

Der Engel beklagt den Fall Babylons doppelt, denn wir machen den zweiten Ruf in gleicher Weise, wie William Miller und seine Bewegung den ersten Ruf machten.

Gestärkt durch dieses neue Verständnis erwarteten wir die Feuerbälle in der frühen Morgendämmerung nun zum dritten Mal. Wir sangen, wir bekannten, wir beteten, wir schauten aus dem Fenster und wir sangen erneut. Die Morgendämmerung kam. Wir beteten ein wenig mehr und harrten dann eine ganze Weile in Schweigen, bis einer nach dem anderen trübsinnig und still das Heiligtum verließ.

Diese dritte Enttäuschung war fast unerträglich. Wir standen alle neben uns. An diesem Tag fiel alles schwer, bis Lichtstrahlen langsam wieder auf unseren Weg schienen. Wie schon in Teil 2 behandelt, erkannten wir, dass wir wieder nach dem falschen Ereignis Ausschau gehalten und wir wieder eine Warnung auszugeben haben. Die Website wurde mit einem neuen Countdown und einer neuen Warnung eingeschaltet.

Drei Mal wurden wir mit Enttäuschungen versucht. Dreimal zögerte Jesus den Kelch zu trinken. Wenn Jesus nur einmal bei diesem Zaudern gescheitert wäre, wären wir für immer verloren gewesen. Wenn wir bei einer der drei genannten Enttäuschungen nachgegeben hätten, wären wir ebenfalls in unserer Mission gescheitert.

Dies ist eine Erfahrung, durch die wir als Leiter gehen mussten, aber durch welche die 144.000 nicht gehen werden. Schwester White spricht nicht so sehr zu den Leitern, als vielmehr zu den 144.000, wenn sie sagt:

Seit 1844 ist Zeit kein Prüfstein mehr gewesen, und niemals wieder wird ein berechneter Zeitpunkt ein Prüfstein des Glaubens sein. {FS 65.2; EW.74.2}

Aber wenn wir in einer unserer Enttäuschungen gefehlt hätten, wäre diese letzte Warnung nicht gegeben worden. Wie Jesus gehen wir, mit unserer Bestimmung versöhnt, hindurch, egal was es kosten möge. Dies ist die Art von Glauben, welche die 144.000 und die Märtyrer benötigen, um treu für den Vater zu zeugen.

“Und ich werde meinen zwei Zeugen Kraft geben, und sie werden tausendzweihundertsechzig Tage weissagen, mit Sacktuch bekleidet.” (Offenbarung 11,3)

Die Orion-Botschaft stellt dabei den einen Zeugen und das Schiff der Zeit den anderen dar. Die Kraft, die denen gegeben wurde, die diese Botschaften verkündigen, ist der Heilige Geist, der Mächtigste des Heers des Herrn.

Die 1260 Tage werden am selben Tag wie die 1290 Tage enden und an diesem Tag werden die 144.000 Versiegelten, sieben Tage bevor die Plagen fallen werden, in symbolischer Form in die "Arche" gegangen sein. Diese Zeitspannen enden am selben Tag, denn es sind die Plagen, die schließlich sowohl Babylon als auch den mühevollen Kämpfen der in Sacktuch gekleideten Zeugen ein Ende setzen werden.

Was wird tatsächlich passieren?

Wir sind keine Propheten, aber hier sind einige Anhaltspunkte zum Nachdenken über das, was man erwarten könnte.

“Und es tut große Zeichen, so daß es sogar Feuer vom Himmel auf die Erde herabfallen läßt vor den Menschen. Und es verführt die Bewohner der Erde durch die Zeichen, die vor dem Tiere zu tun ihm gegeben sind, und es sagt den Bewohnern der Erde, daß sie ein Bild machen sollen dem Tier, welches die Wunde vom Schwert hat und am Leben geblieben ist.” (Offenbarung 13,13-14)

Anhand des obigen Verses sehen wir, dass zuerst Feuer vom Himmel kommt, bevor das Sonntaggesetz vom Volk gefordert wird. In der Tat ist es so, dass die Menschen das Sonntaggesetz wollen. Daher ist das erste Ereignis, welches wir vernünftigerweise für den Samstagabend den 5. Mai erwarten können, eine weltweite Katastrophe mit Feuer vom Himmel (Feuerbälle). Dies könnte mit Erdbeben, Vulkanausbrüchen oder anderen Phänomenen einhergehen. Während der Zerstörung wird es höchstwahrscheinlich drei Tage der Finsternis (vielleicht von Aschewolken und durchtrennte Kommunikationswege) geben, nach denen die Welt mit den Schlagzeilen mit dem Ruf zu einem Sonntaggesetz erwacht, so ähnlich wie nach 9/11 die Kirchen überfüllt waren. Der darauffolgende Sonntag fällt auf den 13. Mai, welcher der bevorzugte Tag für die großen Marienerscheinungen vergangener Jahre war und wahrscheinlich in diesem Jahr wieder verwendet werden wird, um das gewünschte Sonntaggesetz zu forcieren. Der Sonntag danach, der 20. Mai 2012, wurde symbolisch in Kornkreisen abgebildet und könnte wahrscheinlich der erste gesetzlich vorgeschriebene Tag der Anbetung sein. Natürlich wissen wir nicht wirklich, wie sich die Ereignisse zutragen werden, aber wir wissen, dass eines sicher ist: es wird schlimmer sein, als wir es uns vorstellen können.

Eine trübselige Zeit, wie nie zuvor gewesen ist, wird bald über uns hereinbrechen. Wir werden dann einer Erfahrung bedürfen, die wir jetzt nicht besitzen und die zu erstreben viele zu träge sind. Es geschieht oft, daß die Trübsal in der Vorstellung viel größer erscheint als sie in Wirklichkeit ist; dies ist aber nicht der Fall bei den uns bevorstehenden entscheidenden Prüfungen. Die lebhafteste Vorstellung kann die Größe der Feuerprobe nicht ermessen. In jener Zeit der Prüfung muß jeder für sich selbst vor Gott stehen. Wenngleich Noah, Daniel und Hiob im Lande wären, „so wahr ich lebe, spricht der Herr Herr, würden sie weder Söhne noch Töchter, sondern allein ihre eigene Seele durch ihre Gerechtigkeit erretten.“ Hesekiel 14,20. {GK 623.1; GC.622.4}

Genau so wie Noah, Daniel und Hiob, mussten viele von uns bereits eine klare Stellung beziehen, die sogar ohne die Unterstützung von Familienmitgliedern oder Freunden auskommt. Im Angesicht deiner eigenen Prüfungen gedenke, dass andere diesen Weg vor dir gegangen sind. Und es gibt Einen, der der Vorläufer für uns alle war.

Abschluss

Obwohl wir vom Heiligen Geist geführt werden, sind wir dennoch nur Menschen. Wenn nichts zu Beginn der 1260 Tage nichts Sichtbares passiert, müssen wir dieses Studium neu abschätzen, da dann einfach keine Tage mehr gemäß den Studien Die Uhr Gottes im Orion und Das Schiff der Zeit übrig wären! Aber der sichere Weg ist wieder, die Warnung zu geben.

"Und die Läufer gingen von einer Stadt zur andern im Lande Ephraim und Manasse und bis nach Sebulon; aber jene verlachten sie und spotteten ihrer." (2. Chronik 30,10)

Wir kennen bereits die Antworten, die uns erwarten. Aber bedenkt, dass diejenigen, die den Warnungen keine Beachtung schenken, untergehen werden, ob sie nun gewarnt wurden oder nicht, aber wenn wir sie nicht warnen würden, würde ihr Blut an unseren Händen sein. Und noch wichtiger ist es, dass es doch etliche beherzigen werden:

“Doch etliche von Asser und Manasse und Sebulon demütigten sich und kamen nach Jerusalem.” (2. Chronik 30,11)

Wirst du zu den Lachern und Spöttern oder zu denen, die sich selbst erniedrigen und teilnehmen, gehören?

"Darnach sah ich einen andern Engel niederfahren vom Himmel, der hatte eine große Macht, und die Erde ward erleuchtet von seiner Klarheit. Und er schrie aus Macht mit großer Stimme und sprach: Sie ist gefallen, sie ist gefallen, Babylon, die große, und eine Behausung der Teufel geworden und ein Behältnis aller unreinen Geister und ein Behältnis aller unreinen und verhaßten Vögel ... Und ich hörte eine andere Stimme vom Himmel, die sprach: Gehet aus von ihr, mein Volk, daß ihr nicht teilhaftig werdet ihrer Sünden, auf daß ihr nicht empfanget etwas von ihren Plagen!" Offenbarung 18,1.2.4. ... Von Babylon heißt es zu der Zeit, da es in der Weissagung uns vor Augen geführt wird: „Ihre Sünden reichen bis in den Himmel, und Gott denkt an ihren Frevel.“ Offenbarung 18,5. Sie hat das Maß ihrer Schuld angefüllt, und das Verderben wird sie schnell überfallen. Aber Gott hat noch ein Volk in Babylon, und vor der Heimsuchung durch seine Strafgerichte müssen diese Getreuen herausgerufen werden, damit sie nicht, wie erklärt, teilhaftig werden deren Sünden, damit sie nicht etwas empfangen von deren Plagen. Deshalb ist auch die Bewegung durch den Engel versinnbildet, der vom Himmel herabkommt, die Erde mit seiner Herr­lich­keit erleuchtet und mit Macht und starker Stimme die Sünden Babylons verkündigt [die Stimme Gottes, die gleich vielen Wassern, die Sünden aller Kirchen im Orion verkündigte]. In Verbindung mit einer Botschaft erklingt der Ruf: "Gehet aus von ihr, mein Volk!" Diese Ankündigungen bilden mit der dritten En­gels­bot­schaft die letzte Warnung an die Bewohner der Erde. {GK 605.1; GC.604.1}

Wirst du diese letzte Warnung beherzigen und geloben dein Leben in diesen letzten Tagen in den Dienst Gottes zu stellen? Es gibt nichts Wichtigeres oder Dringenderes als die Krise, der wir gegenüberstehen.

"Aber ihr werdet Kraft empfangen, wenn der Heilige Geist auf euch gekommen ist; und ihr werdet meine Zeugen sein, sowohl in Jerusalem als auch in ganz Judäa und Samaria und bis an das Ende der Erde. Und als er dies gesagt hatte, wurde er emporgehoben, indem sie es sahen, und eine Wolke nahm ihn auf von ihren Augen hinweg." (Apostelgeschichte 1,8-9)

Im obigen Vers finden wir die Kraft (den Heiligen Geist) welche den Zeugen (die 144.000 und die Märtyrer) gegeben wird, auf dass sie das Evangelium auf der ganzen Erde verkündigen werden. Einer der Zeugen wird mit seinem geheiligten Leben bezeugen, während der andere mit seinem Blut zeugen wird. Nachdem die Tage ihrer Weissagungen vorüber sind, wird das nächste, was sie sehen werden, die Wieder­kunft Jesu am 24. Oktober 2016 sein.

Es ist das Gebet des Letzter­Count­down-Ministeriums, dass ihr dadurch, dass ihr dem Lamm während dieses Abendmahls des zweiten Monats folgen werdet, eure hohe Berufung und den eigentlichen Zweck eures Daseins, für den Vater in seinem Prozess zu zeugen, erfüllen werdet und dass ihr die Kraft des Heiligen Geistes empfangen möget, um seinen Charakter und sein Gesetz, koste es was es wolle, beständig zu verteidigen.

Babylon ist gefallen!

Abbildung 1: Der Beginn der 1260 Tage

Der Beginn der 1260 Tage

Abbildung 2: Das Ende der 1260 Tage

Das Ende der 1260 Tage

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