Der letzte Countdown

Etwa 10 Minuten, nachdem ich meinen letzten Artikel Ein Geschenk des Himmels, bei dem es hauptsächlich um den bevorstehenden 2. Ökumenischen Kirchentag vom 12. - 16. Mai 2010 in München und der dort am Donnerstag, den 13. Mai, zu erwartenden "Enthüllung der himmlischen Botschaft des Sonntags" ging, publiziert hatte, traf eine interessante Meldung vom Adventistischen Pressedienst, APD auf meinem Laptop ein:

Adven­tis­ten beim Kirchentag in München präsent

München/Deutschland, 10.05.2010/APD

Fast 3.000 Veranstaltungen enthält das 720-seitige Programmheft des 2. Ökumenischen Kirchentages, der unter dem biblischen Leitwort "Damit ihr Hoffnung habt" vom 12. bis 16. Mai in München stattfindet. Auch die Freikirche der Siebenten-Tags-Adven­tis­ten wird bei der Großveranstaltung, zu der über 100.000 Dauerteilnehmer erwartet werden, präsent sein. Am Donnerstag, 13. Mai, findet von 14 bis 15:30 Uhr das Gespräch "Was ich an euch schätze – Konfessionen überkreuz vorgestellt" auf dem Messegelände im Workshopraum der Halle B0 statt. Daran nehmen der Pastor für Diakonie und Ökumene der Evangelisch-reformierten Kirche, Dietmar Arends (Leer), Dr. Johannes Hartlapp, Dozent für Kirchengeschichte, Philosophie, Ökumenik und Religionsgeschichte der adventistischen Theologischen Hochschule Friedensau bei Magdeburg, und die Privatdozentin für Dogmatik und öku­me­ni­sche Theologie an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Tübingen, Dr. Annemarie Mayer, teil. Die Moderation übernimmt Pfarrerin Dr. Maria Stettner, Theologische Referentin im Büro der Regionalbischöfe der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche im Kirchenkreis Nürnberg.

In der "Agora" auf dem Messegelände informieren die Freikirche der Siebenten-Tags-Adven­tis­ten in Bayern unter dem Motto "Christ-Sein im Alltag" (Halle A5, Stand I33) und die adventistische Theologische Hochschule Friedensau bei Magdeburg zum Thema "Bildung und Gesundheit" (Halle B6, Stand J12). Die Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA ist ebenfalls mit einem Präsentationsstand vertreten (Halle B4, Stand D28). In der "Medienmeile" stellt das adventistische Medienzentrum "Stimme der Hoffnung" sein Radio- und Fernsehprogramm, den "Hope Channel", vor (Halle B3, Stand M01).

Zu konfessionellen Gottesdiensten lädt die Freikirche der Siebenten-Tags-Adven­tis­ten am Samstag, 14. Mai, von 18 bis 19.30 Uhr ein. In den Adventgemeinden München-Nymphenburg, Tizianstrasse 18, und München-Pasing, Bodenseestrasse 61, findet das Abendmahl mit Fusswaschung und in der Adventgemeinde München-Isartal, Isartalstrasse 40, ein Taufgottesdienst statt.

Neben dem umfangreichen thematischen, liturgischen und kulturellen Programm steht den Besucherinnen und Besuchern des 2. Ökumenischen Kirchentages in München auch ein fachlich fundiertes Angebot psychologischer Beratung, Seelsorge und geistlicher Begleitung durch rund 90 Beraterinnen und Beratern aus unterschiedlichen Konfessionen zur Verfügung. In Einzel- oder Gruppengesprächen sowie durch geistliche Begleitung können persönliche Konflikte, Lebensentscheidungen, Leidenserfahrungen oder aktuelle Notsituationen angesprochen werden. Zu den Beratern zählen die Diplom-Psychologen Matthias und Ulrike Dauenhauer aus Reutlingen. Er gehört zur Freikirche der Siebenten-Tags-Adven­tis­ten, seine Ehefrau zur Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche.

Die protestantische Freikirche der Siebenten-Tags-Adven­tis­ten ist auf nationaler Ebene vertreten in der Deutschen Bibelgesellschaft, der Vereinigung Evangelischer Freikirchen (VEF) und in der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK). In der Schweiz arbeitet die Freikirche in den kantonalen Arbeitsgemeinschaften christlicher Kirchen im Aargau, in Baselland, Basel-Stadt, Schaffhausen und Zürich mit und ist Mitglied der Schweizerischen Bibelgesellschaft.

Was für ein "Kontrastprogramm" zu den von mir verfassten und von dieser ehemals "adventistischen" Gemeinschaft so stark angegriffenen Artikeln. Man kann es kaum fassen, dass im adventistischen Pressedienst geradezu dazu aufgefordert wird, am 13. Mai schön zahlreich zu erscheinen, da man ja "so" ökumenisch ist, damit ja alle mitbekommen, was das wahre Geschenk des Himmels ist. Was haben wir Adven­tis­ten auf solchen Veranstaltungen, bei denen es nur darum geht, unseren Gott und seinen Ruhetag zu entehren und zu verhöhnen und letztlich die Verfolgung über sein Volk zu bringen, verloren? Ist jetzt die ganze Adventgemeinde komplett abtrünnig geworden oder sind das nur die Leiter? Und warum macht die Gemeinde nichts, wenn es so ist, wie Walter Veith auf YouTube sagt, dass wir eine von unten nach oben gehende Struktur haben und höchstens Teile der Gemeinde eine Hure sein können, aber nie die gesamte? Mir fehlen jedenfalls die Worte! Deshalb lasse ich ab jetzt vorwiegend die Bibel und den Geist der Weissagung zu diesen schrecklichen Beweisen eines Abfalls Stellung nehmen, der nun wirklich bald in einen reinigenden Eklat führen muss und gehe damit der Frage nach: Wer ist der "öku­me­ni­sche Adventist"?

1. Die Union der Kirchen - die Ökumene - ist eines der Zeichen des Endes der Welt

Am Tage des Sabbats gingen wir hinaus vor die Stadt an das Wasser, da man pflegte zu beten, und setzten uns und redeten zu den Weibern, die da zusammenkamen. Und ein gottesfürchtiges Weib mit Namen Lydia, eine Purpurkrämerin aus der Stadt der Thyathirer, hörte zu; dieser tat der HERR das Herz auf, daß sie darauf achthatte, was von Paulus geredet ward. Als sie aber und ihr Haus getauft ward, ermahnte sie uns und sprach: So ihr mich achtet, daß ich gläubig bin an den HERRN, so kommt in mein Haus und bleibt allda. Und sie nötigte uns. (Apostelgeschichte 16,13-15)

Ein Anzeichen, daß das Ende nahe ist

Durch die Verfügung, die der päpstlichen Einrichtung unter Verletzung des Gesetzes Gottes Geltung verschafft, wird sich das amerikanische Volk ganz von der Gerechtigkeit abwenden. Wenn einmal der Protestantismus seine Hand über die Kluft streckt, um die Hand der römischen Macht zu ergreifen, wenn er über den Abgrund hinweg die Hände des Spiritismus umfaßt, wenn unter dem Einfluß dieser dreifachen Vereinigung die USA jeden Grundsatz ihrer Verfassung als einer pro­tes­tan­ti­schen und republikanischen Regierung verwerfen und Vorkehrungen zur Verkündigung päpstlicher Unwahrheiten und Irrtümer treffen, dann können wir wissen, daß die Zeit für das außergewöhnliche Wirken Satans gekommen und das Ende nahe ist. {Aus der Schatzkammer der Zeugnisse – Bd. 2 133}

2. Gott verbietet die Union mit Gegnern der Wahrheit

Wenn dich der HERR, dein Gott, in das Land bringt, darein du kommen wirst, es einzunehmen, und ausgerottet viele Völker vor dir her, die Hethiter, Girgasiter, Amoriter, Kanaaniter, Pheresiter, Heviter und Jebusiter, sieben Völker, die größer und stärker sind denn du, und wenn sie der HERR, dein Gott, vor dir dahingibt, daß du sie schlägst, so sollt ihr sie verbannen, daß du keinen Bund mit ihnen machest noch ihnen Gunst erzeigest. Und sollst dich mit ihnen nicht befreunden: eure Töchter sollt ihr nicht geben ihren Söhnen, und ihre Töchter sollt ihr nicht nehmen euren Söhnen. Denn sie werden eure Söhne mir abfällig machen, daß sie andern Göttern dienen; so wird dann des HERRN Zorn ergrimmen über euch und euch bald vertilgen. Sondern also sollt ihr mit ihnen tun: ihre Altäre sollt ihr zerreißen, ihre Säulen zerbrechen, ihre Haine abhauen und ihre Götzen mit Feuer verbrennen. Denn du bist ein heiliges Volk dem HERRN, deinem Gott, Dich hat der HERR, dein Gott erwählt zum Volk des Eigentums aus allen Völkern, die auf Erden sind. Nicht hat euch der HERR angenommen und euch erwählt, darum daß euer mehr wäre als alle Völker, denn du bist das kleinste unter allen Völkern; sondern darum, daß er euch geliebt hat und daß er seinen Eid hielte, den er euren Vätern geschworen hat, hat er euch ausgeführt mit mächtiger Hand und hat dich erlöst vom Hause des Dienstes, aus der Hand Pharaos, des Königs in Ägypten. So sollst du nun wissen, daß der HERR, dein Gott, ein Gott ist, ein treuer Gott, der den Bund und die Barmherzigkeit hält denen, die ihn lieben und seine Gebote halten, in tausend Glieder. (5. Mose 7,1-9)

Die Bilder ihrer Götter sollst du mit Feuer verbrennen, und sollst nicht begehren des Silbers oder Goldes, das daran ist, oder es zu dir nehmen, daß du dich nicht darin verstrickst; denn solches ist dem HERRN, deinem Gott, ein Greuel. Darum sollst du nicht in dein Haus den Greuel bringen, daß du nicht wie dasselbe verbannt werdest; sondern du sollst einen Ekel und Greuel daran haben, denn es ist verbannt. (5. Mose 7,25f) 

Denn vom Gipfel der Felsen sehe ich es, und von den Höhen herab schaue ich es: siehe, ein Volk, das abgesondert wohnt und unter die Nationen nicht gerechnet wird. (4. Mose 23,9)

sandten Sanballat und Geschem zu mir und ließen mir sagen: Komm und laß uns in den Dörfern, in der Ebene Ono zusammenkommen! Sie gedachten aber, mir Böses zu tun. Da sandte ich Boten zu ihnen und ließ ihnen sagen: Ich habe ein großes Werk zu verrichten, darum kann ich nicht hinabkommen. Warum sollte das Werk stillestehen, indem ich es ruhen ließe und zu euch hinabkäme? (Nehemia 6,2f) 

Ihr sollt nicht sagen: Bund [Ökumene]. Dies Volk redet von nichts denn vom Bund [Ökumene]. Fürchtet ihr euch nicht also, wie sie tun, und lasset euch nicht grauen; (Jesaja 8,12)

Diese [die 144.000] sind's, die mit Weibern [anderen Kirchen in der Ökumene] nicht befleckt sind - denn sie sind Jungfrauen-und folgen dem Lamme nach, wo es hingeht. Diese sind erkauft aus den Menschen zu Erstlingen Gott und dem Lamm; (Offenbarung 14,4) 

Und ich sah aus dem Munde des Drachen [Spiritismus, New Age Bewegung] und aus dem Munde des Tiers [Papsttum] und aus dem Munde des falschen Propheten [abgefallener Protestantismus, Ökumene] drei unreine Geister gehen, gleich den Fröschen; denn es sind Geister der Teufel, die tun Zeichen und gehen aus zu den Königen auf dem ganzen Kreis der Welt, sie zu versammeln in den Streit auf jenen Tag Gottes, des Allmächtigen. (Offenbarung16,13f) 

3. Die Mission des Advent­volkes und die Ökumene

Und ich sah einen Engel fliegen mitten durch den Himmel, der hatte ein ewiges Evangelium zu verkündigen denen, die auf Erden wohnen, und allen Heiden und Geschlechtern und Sprachen und Völkern, und sprach mit großer Stimme: Fürchtet Gott und gebet ihm die Ehre; denn die Zeit seines Gerichts ist gekommen! Und betet an den, der gemacht hat Himmel und Erde und Meer und Wasserbrunnen. Und ein anderer Engel folgte nach, der sprach: Sie ist gefallen, sie ist gefallen, Babylon, die große Stadt; denn sie hat mit dem Wein der Hurerei getränkt alle Heiden. Und der dritte Engel folgte diesem nach und sprach mit großer Stimme: So jemand das Tier anbetet und sein Bild und nimmt sein Malzeichen an seine Stirn oder an seine Hand, der wird vom Wein des Zorns Gottes trinken, der lauter eingeschenkt ist in seines Zornes Kelch, und wird gequält werden mit Feuer und Schwefel vor den heiligen Engeln und vor dem Lamm; und der Rauch ihrer Qual wird aufsteigen von Ewigkeit zu Ewigkeit; und sie haben keine Ruhe Tag und Nacht, die das Tier haben angebetet und sein Bild, und so jemand hat das Malzeichen seines Namens angenommen. Hier ist Geduld der Heiligen; hier sind, die da halten die Gebote Gottes und den Glauben an Jesum. (Offenbarung 14,6-12) 

Wie vor alters das Volk Israel, so hat Gott in unserer Zeit seine Gemeinde berufen, ein Licht auf Erden zu sein. Die Botschaften des ersten, zweiten und dritten Engels sind das mächtige Schwert der Wahrheit, durch das er seine Gemeinde von den Kirchen und von der Welt abgesondert hat , um sie in heilige Gemeinschaft mit sich selbst zu bringen. Er hat sie zu Hütern seines Gesetzes gemacht und ihnen die großen Wahrheiten der Weissagungen für diese Zeit anvertraut. Wie vor alters die heiligen Gottessprüche dem Volke Israel, so sind diese seiner Gemeinde als ein heiliges Vermächtnis übergeben worden, damit sie der Welt verkündigt werden. Die drei Engel aus Offenbarung 14 stellen die Menschen dar, die die Gottesbotschaft annehmen und als seine Boten hinausgehen, um den Warnungsruf über die Länge und Breite der Erde zu tragen. {Aus der Schatzkammer der Zeugnisse – Bd. 2 137}

Es wurde mir die Notwendigkeit gezeigt, daß jene, die glauben, daß wir die letzte Gnadenbotschaft haben, von denen getrennt sind, die täglich neue Irrtümer in sich aufnehmen. Ich sah, daß weder jung noch alt ihren Versammlungen beiwohnen sollte, denn es ist unrecht, sie auf diese Weise zu ermutigen, während sie doch Irrtum lehren, der ein tödliches Gift für die Seele ist, und lehren solche Lehren, die nichts als Menschengebote sind. Der Einfluß solcher Versammlungen ist nicht gut. Wenn Gott uns von solcher Finsternis und solchem Irrtum befreit hat, sollten wir feststehen in der Freiheit, mit der er uns frei gemacht hat, und uns der Wahrheit erfreuen. Es mißfällt Gott, wenn wir hingehen und Irrtümern lauschen, ohne daß wir verpflichtet sind zu gehen; es sei denn, daß er uns zu solchen Versammlungen, wo der Irrtum durch die Macht des Willens dem Volk aufgezwungen wird, hinsendet, so wird er uns nicht bewahren. Die Engel wachen dann nicht mehr über uns, und wir sind den Anschlägen des Feindes ausgesetzt und werden durch ihn und die Macht seiner bösen Engel mit Finsternis belagert, verfinstert und geschwächt. Das Licht um uns herum wird mit der Finsternis befleckt. {Frühe Schriften 116,117}

Als der Dienst Jesu im Heiligen zu Ende war, er in das Allerheiligste ging und vor der Bundeslade stand, die das Gesetz Gottes enthielt, sandte er einen anderen mächtigen Engel mit einer dritten Botschaft zur Erde. Ein Pergament wurde dem Engel in die Hand gegeben. Als er in Macht und Majestät zur Erde niederstieg, verkündigte er eine furchtbare Warnung mit der schrecklichsten Drohung, die je an Menschen erging. Diese Botschaft war dazu bestimmt, die Kinder Gottes zu warnen, indem sie ihnen die Stunde der Versuchung und Angst zeigte, die ihnen bevorstand. Der Engel sagte: „Sie werden in einen heftigen Kampf mit dem Tier und seinem Bild geführt werden. Ihre einzige Hoffnung auf ewiges Leben besteht darin, daß sie standhaft bleiben. Obgleich ihr Leben auf dem Spiel steht, müssen sie doch an der Wahrheit festhalten.“ {Frühe Schriften 240,241

Im obigen Zitat sehen wir auch eine erstaunliche Aussage Ellen Whites, nämlich dass uns die Stunde der Versuchung und Angst, was nichts anderes als unsere Verfolgungszeit ist, gezeigt werden würde. Ist diese Wortwahl wieder nur Zufall?

Kein Bündnis mit denen, die gegen die Wahrheit stehen. -- Lasst die Wächter auf den Mauern Zions sich nicht mit denen vereinigen, die die Wahrheit, so wie sie in Christus ist, wirkungslos machen. Lasst sie nicht dem Bündnis der Untreue, des Papsttums und des Protestantismus beitreten, das die Tradition über die Schrift, die Vernunft über die Offenbarung und das menschliche Können über den göttlichen Einfluss und die lebensspendende Kraft der Göttlichkeit erhebt. (RH March 24, 1896). {4BC 1141.7} (ÜdA)

Die Frage mag aufgeworfen werden: Sollen wir überhaupt mit der Welt keine Verbindung haben? Gottes Wort soll unser Führer sein. Eine jegliche Verbindung mit Gottlosen oder Ungläubigen, die uns ihnen gleichstellt, ist durch das Wort verboten. Auf keinen Fall dürfen wir uns mit ihnen in ihren Arbeitsplänen verbinden. {Diener des Evangeliums 349,350}

Der Herr hat uns auserwählt und uns zu Schuldnern seiner wunderbaren Barmherzigkeit gemacht. Sollen wir uns von dem Geschwätz der Abtrünnigen bestricken lassen? Sollen wir uns auf die Seite Satans und seiner Engel schlagen? Sollen wir uns mit denen verbinden, die das Gesetz Gottes übertreten? Laßt uns lieber beten: „Herr, setze Feindschaft zwischen mir und der Schlange.“ (Aus der Schatzkammer der Zeugnisse, Band 1, S. 544)

Aber Licht und Finsternis können sich nicht vertragen, und zwischen Wahrheit und Irrtum besteht ein unvermeidbarer Kampf. Das eine aufrechterhalten und verteidigen heißt das andere angreifen und umstürzen. {Der große Kampf 126}

4. Die gefallenen Kirchen vereinigen sich

Und an jenem Tage werden sieben Weiber [Kirchen] einen Mann [Ökumene] ergreifen und sprechen: Wir wollen unser eigenes Brot essen und uns mit unseren eigenen Kleidern bekleiden; nur laß uns nach deinem Namen genannt werden, nimm unsere Schmach hinweg. (Jesaja 4,1) 

Und ich sah aus dem Munde des Drachen und aus dem Munde des Tieres und aus dem Munde des falschen Propheten drei unreine Geister kommen, wie Frösche; Off 16,13 

Der Ursprung dieser Geister drückt aus, dass sie in drei großen religiösen Vereinigungen der Menschheit, die durch den Drachen, das Tier und den falschen Propheten repräsentiert sind, wirken werden. Dies sind das Heidentum [Spiritismus, New Age], der römische Katholizismus [Papsttum] und der abgefallene Protestantismus [Ökumene]. (Prophezeiungen der Offenbarung, Uriah Smith, 324)

Durch die zwei großen Irrtümer, die Unsterblichkeit der Seele und die Heiligkeit des Sonntags, wird Satan das Volk unter seine Täuschungen bringen. Während jener den Grund für den Spiritismus legt, schafft dieser ein Band der Übereinstimmung mit Rom. Die Protestanten der Vereinigten Staaten werden die ersten sein, die ihre Hände über den Abgrund ausstrecken, um die Hand des Spiritismus zu erfassen; sie werden über die Kluft hinüberreichen zum Handschlag mit der römischen Macht, und unter dem Einfluß dieser dreifachen Verbindung wird jenes Land den Fußtapfen Roms folgen und die Gewissensrechte mit Füßen treten. {Der große Kampf 589}

Die Grenzlinie zwischen den bekennenden Christen und den Gottlosen ist gegenwärtig kaum erkennbar. Glieder der Kirche lieben, was die Welt liebt, und sind bereit, sich mit ihr zu vereinen. Satan ist fest entschlossen, sie zu einer Gemeinschaft zu verbinden und seine Sache dadurch zu stärken, daß er alle in die Reihen des Spiritismus treibt. Katholiken, die Wunder als ein Zeichen der wahren Kirche ansehen, werden durch diese Wunder wirkende Macht leicht getäuscht werden; und Protestanten, die den Schild der Wahrheit von sich geworfen haben, werden ebenfalls hintergangen. Katholiken, Protestanten und Weltmenschen werden den Schein eines gottseligen Wesens annehmen, während sie dessen Kraft verleugnen. Sie werden in dieser Vereinigung eine große Bewegung sehen, die die Welt bekehrt und das lang erwartete Millennium ankündigt. {Der große Kampf 590,591} (ÜdA)

Und Satan vereint sich mit den Protestanten und den Papisten und arbeitet in Harmonie mit ihnen als Fürst dieser Welt, indem er sich den Menschen aufzwingt, als ob sie Untergebene seines Reiches seien und er ermächtigt wäre, sie nach seinem Gutdünken zu leiten, zu regieren und zu kontrollieren. {Maranata 189} (ÜdA)

Wenn einmal der Protestantismus seine Hand über die Kluft streckt, um die Hand der römischen Macht zu ergreifen, wenn er über den Abgrund hinweg die Hände des Spiritismus umfaßt, wenn unter dem Einfluß dieser dreifachen Vereinigung die USA jeden Grundsatz ihrer Verfassung als einer pro­tes­tan­ti­schen und republikanischen Regierung verwerfen und Vorkehrungen zur Verkündigung päpstlicher Unwahrheiten und Irrtümer treffen, dann können wir wissen, daß die Zeit für das außergewöhnliche Wirken Satans gekommen und das Ende nahe ist. {Aus der Schatzkammer der Zeugnisse – Bd. 2 133}

5. Die Vereinigung der STA-Gemeinde mit dem Tier, dem Drachen und dem falschen Propheten

Wie geht das zu, daß die fromme Stadt zur Hure geworden ist? Sie war voll Rechts, Gerechtigkeit wohnte darin, nun aber Mörder. (Jesaja 1,21) 

Denn mein Volk hat eine zwiefache Sünde begangen: Mich, die Quelle des lebendigen Wassers haben sie verlassen, um sich Zisternen zu graben, löcherige Zisternen, die kein Wasser halten! (Jeremia 2,13) 

Als der Heiland im jüdischen Volk eine Nation sah, die von Gott geschieden war, sah er ebenfalls eine vorgebliche christliche Gemeinde vereint mit der Welt und dem Papsttum. Und so wie Er auf dem Olivenberg stand und über Jerusalem weinte, bis die Sonne hinter den westlichen Hügeln unterging, weint Er über die Sünder dieser letzten Augenblicke der Zeit und fleht sie an. Bald wird Er zu den Engeln, die die vier Winde halten, sagen: "Lasst die Plagen los; lasst Dunkelheit, Zerstörung und Tod über die Übertreter meines Gesetzes kommen." Wird Er gezwungen sein, zu denen, die großes Licht und Wissen hatten, so wie zu den Juden zu sagen: "Wenn doch auch du erkannt hättest an diesem deinem Tage, was zu deinem Frieden dient! Nun aber ist es vor deinen Augen verborgen"?

Diejenigen, die die Lehren Christi nicht praktizieren und es vorziehen, sich selbst nach ihrem Ebenbild zu formen, finden im Antichristen das Zentrum ihrer Einheit. {SpTA09 55.2}

Und hier das vielleicht deutlichste aber wenig bekannte Zitat Ellen Whites, dass die nominalen Adven­tis­ten gegen die Übrigen sogar vorgehen und sie verraten werden. Beachtet, dass sie am Anfang sagt: "Ich sah". Das bedeutet, dass sie dies in einer Vision, die direkt von Gott kam, für das Ende der Zeiten sah.

Ich sah, dass uns die nominellen Kirchen und die nominellen Adven­tis­ten wie Judas an die Katholiken verraten würden, um mit ihrem Einfluss gegen die Wahrheit vorzugehen. Die Heiligen werden dann ein anonymes Volk sein, den Katholiken wenig bekannt. Aber die Kirchen und die nominellen Adven­tis­ten, die unseren Glauben und Gebräuche kennen (da sie uns wegen dem Sabbat hassten, den sie nicht widerlegen konnten) werden die Heiligen verraten und den Katholiken als diejenigen darstellen, die die Sitten des Volkes missachten, das heißt, dass sie den Sabbat halten und den Sonntag missachten. -2- {Spalding and Magan Collection M 1.5}

Hören wir nun Stimmen der katholischen Kirche selbst über unsere Gemeinschaft und ebenso den Unterschied zwischen der originalen STA-Gemeinde und den Reformationsgemeinden in Hinblick auf die Ökumene. Ich glaube nicht, dass die Reformationsgemeinde Recht hat, dass die STA-Gemeinde zu Babylon geworden ist. Aber ich glaube, dass sie eine Hure ist, oder zumindest große Teile davon. Die Reformationsgemeinde muss sich aber ebenso den Vorwurf gefallen lassen, dass sie neues Licht ablehnt, wie die große Gemeinde. Ich werde auf dieses Thema in einem anderen Artikel eingehen. Im folgenden Zitat ist der Kontrast interessant, den die katholische Kirche in ihrer deutschen Wochen-Zeitschrift "Paulinus" vom 08. März 1953 hervorhebt. Ein deutscher Leser schickte mir das Originalzitat, das er per E-Mail-Anfrage in Fotokopie direkt vom Paulinus erhalten konnte (vielen Dank!):

Adven­tis­ten gegen Adven­tis­ten

In Familienstreit soll der Außenstehende sich nicht einmischen. Was die Adven­tis­ten unter sich auszumachen haben, das mögen sie untereinander ausmachen, und in den Streit, ob diese oder jene Richtung den wahren Adventismus vertritt, wollen wir nicht eingreifen.... Im Jahre 1914 wurden zwei Prozent wurden aus der deutschen Adven­tis­tengemeinde zwei Prozent der Mitglieder ausgeschlossen, weil sie erklärten, der Kriegsdienst am Samstag (Sabbat), sei mit der adventistischen Lehre unvereinbar. Die Ausgeschlossenen betrachteten sich als die wahren Hüter und Verfechter des Adventismus...
Im Frühjahr 1936 wurde diese "Reformbewegung" für das ganze Reichsgebiet mit der Begründung aufgelöst und verboten, sie "verfolge unter dem Deckmantel der religiösen Betätigung Ziele, die der Weltanschauung des Nationalsozialismus zuwiderliefen." Es gab Gefängnisstrafen und Einweisungen in Konzentrationslager.
Heute kann sich die abgesplitterte "Internationale Missionsgesellschaft der Siebenten-Tags-Adven­tis­ten Reformationsbewegung", wie sie sich jetzt nennt, wieder uneingeschränkt betätigen, und sie tut es mit allem Eifer. Dabei setzt sie die alte adventistische Hetze gegen die katholische Kirche und das Papsttum ungezügelt fort. Der Paulinus hat früher Proben davon aus ihrem Schrifttum gebracht.
Die adventistische "Reformationsbewegung" wirft der in Deutschland als Körperschaft des öffentlichen Rechts anerkannten ursprünglichen Gemeinschaft der Siebenten-Tags-Adven­tis­ten vor, sie suche "bessere Beziehungen zu den Mächten der Finsternis", betrachte das Sabbatgebot für die Kriegszeit als aufgehoben, sie habe sich zu dem nationalsozialistischen Staat bekannt, führe das Verbot des Fleischgenusses nicht durch, gestatte die Heirat Geschiedener und erweitere die Zahl der Geretteten über144.000 hinaus. ...
Uns ist aber etwas anderes wichtiger. Die ursprüngliche Gemeinschaft der Siebenten-Tags-Adven­tis­ten versichert nachdrücklich, sich" jeder katholischen Hetze", wie sie vor 1945 betrieben wurde und heute noch von der abgetrennten "Reformationsbewegung" betrieben "enthalten und sich darauf beschränkt zu haben, in völlig unpolemischer (unkämpferischer) und sachlicher Weise ihre Überzeugung darzustellen." Diese Botschaft nehmen wir froh zur Kenntnis und geben sie gern den Lesern des Paulinus weiter.

In den 1970er Jahren nahm die Gemeinschaft der Siebenten-Tags-Adven­tis­ten "diplomatische" Beziehungen zum Vatikan auf:

Glas Koncila (katholische Zeitschrift aus Jugoslawien) 05.06.1977 - Am Donnerstag, den 18. Mai empfing Papst Paul VI. in einer speziellen Audienz die Vertreter der Konferenz der Generalsekretäre der Weltgemeinschaften. In der Gruppe befanden sich unter anderen: Der Bischof John Howe, Generalsekretär des anglikanischen Rats und Herr Bert Beach, Generalsekretär der Gemeinschaft der Siebenten-Tags-Adven­tis­ten. Es ist das erste Mal, dass ein Vertreter dieser Glaubensgemeinschaft teilnimmt, um sich mit dem Papst zu treffen. Bei der Gelegenheit und als Erinnerung seines Besuches, schenkten sie dem Papst eine goldene Medaille. ...
Die Konferenz der Weltgemeinschaften wird seit 20 Jahren organisiert und ihr Gründer war der Generalsekretär des anglikanischen Rats, der Bischof John Howe. Der aktuelle Sekretär der aktuellen Konferenz, der zur gleichen Zeit Generalsekretär der Gemeinschaft der Siebenten-Tags-Adven­tis­ten ist, Herr Beach, machte eine Erklärung in Radio Vatikan, in der er die Wichtigkeit dieses ersten Treffens mit dem Papst hervorhob. Dies ist was er wörtlich sagte: "Es war für mich eine große Ehre als Sekretär dieser Konferenz hier in Rom bei der Audienz des Heiligen Vaters anwesend zu sein. Bei dieser Gelegenheit überreichte ich dem Papst ein Buch über das weltweite Werk der Advent-Gemeinde."

Beispiele öku­me­ni­scher Veranstaltungen und Gottesdienste, bei denen die Adventgemeinde teilnahm bzw. selbst leitend tätig ist. Für die, die glauben, dass nur Deutschland im Abfall ist, werden diese Zeitungsausschnitte interessant sein:

Diario da Tarde (Brasilien), 01.09.1976 - "Für die, die bei dem Unfall von Santa Lucia starben, besteht Hoffnung auf die Auf­er­ste­hung." Mit diesen einleitenden Worten, eröffnete der Erzbischof von Belo Horizonte, Don Juan de Resende Costa den öku­me­ni­schen Gottesdienst in Gedenken an die 18 Opfer des Unfalls. ... Die Messe wurde von dem Erzbischof gefeiert. ... Am Ende sang eine Chorgruppe der Gemeinschaft der Siebenten-Tags-Adven­tis­ten religiöse Hymnen und populäre Lieder.

Fohla de Londrina (Brasilien), 14.05.1972 - Adven­tis­ten weihen Gemeindehaus in Maringá, Paraná, ein. Die Anwesenheit von Diözesanbischof, Jayme Luiz Coelho und anderen Patern und Pastoren, verwandelte die Einweihung des zentralen Gemeindehauses der Gemeinschaft der Siebenten-Tags-Adven­tis­ten in ein authentisches Beispiel der Ökumene. ... Im Weihe-Gottesdienst übergab der Pastor Iraja da Costa e Silva das Gemeindehaus an die Gemeinde. Der Diözesanbischof und der Präfekt Adriano Valente waren mit auf dem Podium.

Revista Adventista (Zeitschrift der Adventgemeinde selbst, Brasilien), Januar 1965, Seite 13: Das Treffen begann. Wir versuchen von jedem ein wenig darzustellen, die mit uns auf dem Podium waren. Nachdem der Jugendliche Paulo de Oliveira der Adventgemeinde die Begrüßung gehalten hatte, leitete er das Anfangsgebet. Danach gab der Pater Edmundo von der katholischen Kirche eine Änderung bekannt. Daraufhin teilte Euer Diener [Pater Edmundo]eine angemessene Botschaft aus, die aus einer Predigt bestand, die nur 20 Minuten dauerte, aber mit dem Zweck behaftet war, Christus einem Auditorium von 150 Personen, die 5 verschiedene Kirchen repräsentierten, darzustellen. Der Bürgermeister Peixoto kündigte eine Hymne aus dem adventistischen Liederbuch an und der Pastor Joaquim Alves der methodistischen Kirche leitete das Endgebet.
Wie ihr auf dem Foto hier sehen könnt, beten viele Kirchen gemeinsam für ein besseres Vaterland. Dieses Treffen, frei von philosophischen Lehren jedoch voll von Lehren Christi, schien allen zu sagen, dass wir Christen und deshalb Brüder sind. Ab jetzt muss die Adventgemeinde in einem anderen Licht gesehen werden. Die Eingeladenen waren so zufrieden, dass der Pater in seiner Predigt sogar sagte: "Mir gefällt die Adventgemeinde".

Folha da Tarde, San Pablo, Donnerstag 15.04.1982, Seite 13: Es gibt zwei funktionierende öku­me­ni­sche Gemeinschaften auf der Ebene der Hilfe für die Bedürftigen und der ganzheitlichen Förderung des menschlichen Wesens: Eine ist die CESE mit Sitz in Bahía [brasilianisches Land] mit dem Generalsekretär Enilson Rocha Souza. Die "öku­me­ni­sche Dienstekoordination" vereint folgende Kirchen: Pfingstgemeinde, Brasilien für Christus, Methodisten, Anglikanische und Katholische Kirche und eine weitere, deren Sitz in der Avenida Churchill 129, conj. 802 in Rio de Janeiro ist und deren Diakonie aus zwei calvinistischen Ästen besteht (Presbyterianer Brasiliens und Unabhängige Presbyterianer), die Kirche Christi (evangelisch), die Entschiedene Christenheit, die Reformierte Christenheit, die Episkopale Kirche, die Methodisten, die Kongregationale und darüber hinaus eine Gemeinschaft, die weder protestantisch noch katholisch ist: Die Gemeinschaft der Siebenten-Tags-Adven­tis­ten.

Aber was sagt denn unsere Glaubensgemeinschaft selbst über sich und wie sie zur Ökumene steht?

Revista Adventista, Oktober 1975, Seite 26: Die Adventgemeinde und die Ökumene

Ist es wahr, dass die Gemeinschaft der Siebenten-Tags-Adven­tis­ten Mitglied des berühmten Weltkirchenrates, des öku­me­ni­schen Hauptfaktors unserer Zeit, ist?

Nein. Es ist nicht wahr, dass die STA-Gemeinde ein Mitglied des Weltkirchenrates ist und mit ihm vereint ist, wie andere liberale evangelische Glaubensgemeinschaften mit öku­me­ni­scher Tendenz. Dies wäre aufgrund unseres historisch-prophetischen Zieles unserer Gemeinde und unseren unterschiedlichen Glaubenssäulen (unter anderem die Heiligtumslehre, der Sabbat, endgültige Zerstörung der Erde) absolut unmöglich. Es wäre ein Verzicht auf unsere Position als Gemeinde der Übrigen.
Was tatsächlich geschieht, ist, dass wir eine Beziehung mit einigen Bereichen des Weltkirchenrates aufrecht erhalten, indem wir als "Beirat" dort teilnehmen. Diese Beziehung, die keinerlei ideologische Verbindung ist, ist auf die Bereiche beschränkt, die wir als nützlich für uns erachten. Wir unterhalten Kontakte, die es uns ermöglichen, in verschiedenen Ländern der Erde mit unserem Werk voranzuschreiten. Es muss immer wieder betont werden, dass wir nicht Mitglied des Weltkirchenrates, sondern nur Berater ohne jegliches Stimmrecht in den Ratsentscheidungen sind, um nicht in den Sektoren zu sein, die uns zu irgendetwas verpflichten würden.

Abschließend möchten wir fragen: Worin bestehen die Vorteile, die die Gemeinschaft der Siebenten-Tags-Adven­tis­ten durch den Weltkirchenrat erhalten kann?

Viele! Wir könnten die Möglichkeit des schnellen Erhalts von Visa für Missionare im Ausland erwähnen, in Ländern die unter gewissen Regierungen oder unter ungünstigen politischen Verhältnissen stehen. Ein anderer Bereich des Weltkirchenrates, der uns geholfen hat, ist der Ausschuss für Radio und Film. Dies hat vermieden, dass diese Kommunikationsmedien in bestimmten Ländern bereits ausschließlich bzw. monopolistisch geworden sind. Die Evangelisierung über diese Medien ist für uns ein Punkt höchster Wichtigkeit gewesen. Darüber hinaus werden unsere Techniker regelmäßig über Umstände, Preise und Möglichkeiten informiert, was sich für uns als sehr ökonomisch in unseren Budgets der Gemeinschaft auswirkt. Diese Kontakte sind für die Ausweitung unseres Werkes im Ausland sehr vorteilhaft gewesen.
Ein weiterer Vorteil, den wir durch die Beziehung zu den technischen Abteilungen des Weltkirchenrates hatten (ohne die geringste Idee, uns der Organisation anzuschließen), hat mit der Hilfe in Katastrophenfällen zu tun. Die Abteilung nennt sich Agentur für internationale Entwicklung. Vertreter der adventistischen Sozialhilfe sind Teil des Ausschusses dieser Abteilung der Unterstützung. Damit wurde nicht nur eine große Summe Geldes gewonnen, sondern auch, was noch wichtiger ist, unsere Gemeinschaft hat Zugang zu einigen Bereichen dieser Unterstützungsarbeit erhalten, die ansonsten unserem Zugriff verschlossen geblieben wären.
Ein anderer Bereich des Weltkirchenrates, der uns zum Vorteil gereicht hat, ist die Religionsfreiheit. In keiner Weise geben wir unseren Glauben oder unsere Prinzipien oder unsere Freiheit durch diese Teilnahme auf. Wir erhalten viele wertvolle Informationen für einen unerheblichen Preis, die bewirken, dass wir die Erkenntnisse, über die wir verfügen, maximal nutzen können.
Einige Unterabteilungen unseres Weltwerks sind Teil der Krankenhausvereinigungen, durch welche wir wertvolle Ideen zur Verwaltung unserer Hospitäler erhalten. Einige dieser Organisationen gehören religiösen Vereinigungen an, andere nicht.
Der Weltkirchenrat weiß, dass für uns der Anti-Ökumenismus ein Grundsatz ist. Es ist unsere unverrückbare Position, weil es ein lebenswichtiger Teil unsere Lehre ist.
Wenn andere über vorteilhafte Informationen oder Dienste verfügen, die zu unserer Disposition stehen, ob dies im Bereich der Erleichterung von Reisen für unsere Missionare, im Finanzsektor, in der sozialen Hilfeleistung, in der Ausstrahlung von Radioprogrammen, in der Krankenhausverwaltung oder in einer anderen parallel zu unserer laufenden Aktivität liegt, sollten wir danach streben diese zu erhalten. Auf der anderen Seite, wenn wir einen wertvollen Beitrag leisten können, dann dürfen wir es ebenfalls nicht unterlassen.
Es gibt - und wird ihn immer geben - einen unüberbrückbaren theologischen Abgrund, der uns von den Glaubensrichtungen, die mit dem Weltkirchenrat verbunden sind, trennt. Und in Beziehung auf den Weltkirchenrat selbst, gibt es eine unüberbrückbare öku­me­ni­sche Diskrepanz. Wir sind nicht Mitglied desselben und können es auch niemals sein.
(Auszüge aus einer Arbeit des Pastors Walter R. Bech, Sekretär der Generalkonferenz)

Vergleicht bitte die Aussagen von Walter Bech mit dem Schreiben des Adventistischen Pressedienstes zum 2. Ökumenischen Kirchentag, mit dem ich diesen Artikel begann. Welche Diskrepanz! Wohin sind wir als Gemeinschaft gekommen?

Wer ist also dieser ominöse "öku­me­ni­sche Adventist", der sich klammheimlich in unsere Reihen geschlichen hat und dessen Krankheit sich wie eine Epidemie unter uns ausgebreitet hat, sodass man in den Foren heute fast ausschließlich Adven­tis­ten mit dieser tödlichen Seuche finden kann? Nach Walter Bech ist er überhaupt kein Adventist, sondern ein Satansjünger vom anderen Ufer des "unüberbrückbaren Abgrunds". Ja, Freunde, soweit kommt es, wenn man "wertvolle Kontakte und Beziehungen" zum Feind unterhält. Wer mit der Hure ins Bett geht, ist selbst ein Hurer. Und wenn die Hure eine Seuche hat, dann steckt sich der Hurer auch mit der Seuche an.

Was noch fehlt, ist die letzte Stufe des Abfalls: Die Vereinigung mit dem Spiritismus bzw. der New-Age-Bewegung. Oder ist das etwa auch schon passiert und die meisten von uns glauben wieder mal, dass nichts passiert sei?

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