Der letzte Countdown

Erstveröffentlichung: 18. März 2013 20:12 in englischer Sprache auf www.lastcountdown.org.

Vor etwa einem Jahr begann Gott uns durch einige einzigartige Erlebnisse zu führen. Offenbar war es Seine Absicht gewesen, unsere Erfahrungen als ein Muster für das, was noch kommen sollte, Farbschlüsselbereitzustellen, obwohl wir das nicht auf den ersten Blick erkannten. In diesem Artikel möchte ich euch kurz die Höhepunkte unserer Mustererfahrungen vom Jahr  2012  aufzeigen, damit ihr sehen könnt, wie sie sich nun sichtbar auf der Weltbühne im Jahr  2013  erfüllen. Was wir zusammen mit Gott in relativer Abgeschiedenheit erlebt haben, wird nun vor Milliarden von Zuschauern auf der ganzen Welt nachgeahmt.

Und er sprach zu ihnen: Kommt etwa das Licht, damit es unter den Scheffel oder unter das Bett gestellt werde, und nicht vielmehr, daß man es auf den Leuchter setze? Denn nichts ist verborgen, das nicht offenbar werde, und nichts geschieht so heimlich, daß es nicht an den Tag käme. Wer Ohren hat zu hören, der höre! (Markus 4,21-23)

Durch unsere persönlichen Erfahrungen erlangten wir einen Einblick in das, was im himmlischen Heiligtum im vergangenen Jahr geschehen war. In gewissem Sinne haben wir durch den Glauben gesehen, was auf dem Berg Zion (im Orionnebel) geschah, so wie Moses in das himmlische Heiligtum sah, während er sich auf dem Berg Sinai befand. Dann befahl ihm der Herr, die Stiftshütte "nach dem Muster", das er gesehen hatte, zu bauen. In ähnlicher Weise werde ich nun versuchen, die grundlegende Struktur der Ereignisse der letzten Tage auf der Erde in einen Rahmen zu bringen und zwar nach dem Muster, das uns gezeigt wurde.

Die Hauptsache aber bei dem, was wir sagten, ist: Wir haben einen solchen Hohenpriester, der zur Rechten des Thrones der Majestät im Himmel sitzt, einen Diener des Heiligtums und der wahrhaftigen Stiftshütte, welche der Herr errichtet hat, und nicht ein Mensch. Denn jeder Hoherpriester wird eingesetzt, um Gaben und Opfer darzubringen; daher muß auch dieser etwas haben, was er darbringen kann. Wenn er sich nun auf Erden befände, so wäre er nicht einmal Priester, weil hier solche sind, die nach dem Gesetz die Gaben opfern. Diese dienen einem Abbild und Schatten des Himmlischen, gemäß der Weisung, die Mose erhielt, als er die Stiftshütte anfertigen wollte: «Siehe zu», hieß es, «daß du alles nach dem Vorbild machst, das dir auf dem Berge gezeigt worden ist!» (Hebräer 8,1-5)

Das obige Zitat aus dem Hebräerbrief 8 bestätigt die Existenz des Heiligtums im Himmel, wo Jesus als unser Fürsprecher amtiert. Diese Lehre gibt es nur in der Gemeinde der Siebenten-Tags-Adven­tis­ten, obwohl es genau hier in der Heiligen Schrift so klar wie der Tag steht. Aber leider würdigen die meisten Adven­tis­ten dies genauso wenig.

Als ich einmal mit einem Langzeit-Adven­tis­ten sprach, war ich entsetzt, ihn sagen zu hören, dass die Milleriten falsch gelegen waren und dass sie ihre Hausaufgaben hätten besser machen sollen, damit sie sich nicht für die große Enttäuschung vom 22. Oktober 1844 durch die Erfindung der Heiligtumslehre entschuldigen hätten müssen. Der saure Beigeschmack von Scham und Spott gegenüber unseren Pionieren, wie er in dieser Aussage hervortritt, wird durch die Glaubensgemeinschaft selbst in ihren Schulen und Kirchen gelehrt. Es ist kein Wunder, dass die durchschnittlichen Glieder es wie die Papageien nachplappern.

Die Schande, die sie versuchen, auf unsere Pioniere zu häufen, richtet sich letztlich gegen Gott, weil es Gott war, der die Miller-Bewegung führte.

Sie hatten Gottes Willen getan, indem sie sich der Führung seines Geistes und seinem Worte anvertrauten; doch konnten sie weder Absicht in ihrer vergangenen Erfahrung verstehen, noch den vor ihnen liegenden Pfad erkennen, und sie wurden versucht zu zweifeln, ob Gott sie wirklich geleitet habe. Damals trafen besonders die Worte zu: „Der Gerechte aber wird des Glaubens leben.“ {GK 410.1}

Kann es aber sein, dass Gott uns in eine Enttäuschung führt? Ich würde lieber die Frage stellen: Wer hat gesagt, dass Enttäuschung nicht Teil der christlichen Erfahrung ist?

Unsere Pioniere haben sich für nichts zu schämen. Die Milleriten hatten ganz korrekt den Zeitpunkt des 22. Oktober 1844 ermittelt und ihr Glauben wurde trotz der Enttäuschung dieser Nacht schon am nächsten Morgen (des gleichen jüdischen Tags) belohnt, als Hiram Edson einen Einblick in das himmlische Heiligtum erhielt. Seine Vision führte zu mehr Studien. Sie schritten im Lichte Gottes mit neuem Verständnis voran, aber diejenigen, die verleugneten, dass Gott sie geführt hatte, wurden im Dunkeln gelassen.

Dieses Geschehen lässt sich auch sehr gut auf uns anwenden. Wir gingen im letzten Jahr durch unsere eigene Serie von kleinen Enttäuschungen und Mini-Offenbarungen. Viele, die unsere Warnungen hörten, leugneten, dass Gott uns geführt hätte, nachdem "nichts passiert" war, aber diejenigen, die fortfuhren "durch den Glauben zu leben", wurden mit einem größeren Verständnis der Vorgänge im himmlischen Heiligtum gesegnet.

Gott lädt unseren Verstand nicht dazu ein, das himmlische Heiligtum aus bloßer Neugier zu begreifen. Er will uns etwas Bestimmtes beibringen. Er will uns lehren, wie man durch die letzten Tage navigiert. Wenn die Gottlosen in der Übermacht zu sein scheinen, wenn die Rechtschaffenen unterdrückt werden, wohin werden sie sich um Hilfe wenden? Zu ihrem Gott, der nicht in einem Haus lebt, das von Menschen gemacht wurde. Salomo betete:

Wenn Hungersnot im Lande sein wird, wenn eine Pestilenz ausbricht, wenn Kornbrand, Vergilben des Getreides , Heuschrecken und Fresser sein werden, wenn sein Feind es belagert im Lande seiner Tore, wenn irgend eine Plage, irgend eine Krankheit auftritt, was immer alsdann irgend ein Mensch von deinem ganzen Volke Israel bittet und fleht, wenn sie spüren, wie ihnen das Gewissen schlägt, und sie ihre Hände ausbreiten nach diesem Hause, so mögest du es hören in deiner Wohnung im Himmel und vergeben und eingreifen und einem jeden geben, wie er gewandelt hat, wie du sein Herz kennst (denn du allein kennst das Herz aller Menschenkinder) (1. Könige 8,37-39)

Dieses Gebet ist eine Erinnerung daran, dass Jesus im Himmel im Orion ist und den Wunsch hat, uns in unserer Zeit der Trübsal zu helfen. Gott bestätigte dieses besondere Gebet, das Salomo bei der Tempelweihe sprach. Die Herr­lich­keit des Herrn erfüllte den Tempel. Und das Bemerkenswerte dabei ist, dass die Herr­lich­keit des Herrn das Haus genau auf halbem Weg zwischen dem 27. Oktober 4037 v. Chr. und dem 24. Oktober 2016 n. Chr. bis auf den exakten Monat, der in der Schrift aufgezeichnet ist, füllte. Wir wissen dies aus der kontinuierlichen Chronologie, die wir in Sieben Schritte zur Ewigkeit etablieren konnten und diese kleine Harmonie ist nur eine weitere Erinnerung daran, dass Gott dieses einzigartige Ministerium führt und dass die Ereignisse des himmlischen Heiligtums, die ich in diesem Artikel untersuche, wahr sind.

Jetzt, da wir kurz vor der Zeit der Trübsal stehen, lasst uns nicht zögern, unser Flehen und unsere Gebete vor Gott zu bringen. Zögern wir nicht, dem Rat, den Er uns gibt, zu folgen. Das ganze Gebet Salomos ist heute von größter Wichtigkeit. Wenden wir unsere Herzen jetzt dem himmlischen Heiligtum zu und sehen wir, welche Lehren wir dort lernen können, die uns helfen, durch die Geschehnisse von heute zu navigieren.

Im himmlischen Heiligtum

Nach unserer kleinen Enttäuschung am  27. Februar 2012, merkten wir, dass eine wichtige Veränderung im himmlischen Heiligtum stattgefunden hatte. Der Vater, der bis zu diesem Zeitpunkt die Position des Obersten Richters im Großen Kampf bekleidete, hatte Sein Amt niedergelegt und übergab das Gerichtsverfahren in die Hände Seines Sohnes, Jesus Christus. Dies war eine notwendige Vorberei­tung für den Prozess des Vaters. Wie wir in Unsere hohe Berufung darlegten, ist es Gott Vater, der letztlich im großen Konflikt vor Gericht steht. Aus naheliegenden Gründen, konnte Sein Fall nicht zur gleichen Zeit verhandelt werden, als Er als Oberster Richter fungierte.

du [Gott Vater] hast alles seinen [Jesu] Füßen unterworfen." Denn indem er ihm alles unterworfen, hat er nichts gelassen, das ihm nicht unterworfen wäre;... (Hebräer 2,8)

Die Bewegungen des Vaters wurden in symbolischer Form in Hesekiel 9 prophezeit. In unserem Artikel Die 1335 Tage haben wir eingehend erläutert, wie der Vater symbolisch 40 Ellen oder Schritte, die als 40 Tage zu übersetzen sind, durchqueren musste, um vom Allerheiligsten (dem Gerichtssaal) über das Heilige bis zur Schwelle des Tempels zu gelangen.

Da erhob sich die Herr­lich­keit des Gottes Israels von dem Cherub, über welchem sie gewesen, hin zur Schwelle des Hauses... (Hesekiel 9,3)

Zur gleichen Zeit des Weggangs des Vaters, ging unsere kleine Gruppe von Gläubigen die gleichen 40 Ellen in die entgegengesetzte Richtung durch den Glauben von der Schwelle des Tempels zum Allerheiligsten. Während der Vater sich zur Anklagebank begab, gingen wir auf den Zeugenstand zu.

Nach unserer zweiten kleinen Enttäuschung am Tag 40 bzw. dem  6. April 2012, stellten wir fest, dass ein anderes wichtiges Ereignis stattgefunden hatte. Unsere kleine Gruppe hatte das Geheimnis des "Täglichen" in dreierlei Hinsicht hinweg genommen, gleichwie Jesus es getan hatte, und wir waren sinnbildlich an der Schwelle des Allerheiligsten als Antwort auf den Ruf, Zeugen für den Vater zu sein, angelangt. Unsere Erfahrungen waren eng mit dem himmlischen Heiligtum verbunden. Diese Ereignisse sind in unserem Artikel Die 1290 Tage beschrieben.

Wir haben schnell erkannt, dass unsere kleine Gruppe ein sehr wichtiges Detail vergessen hatte. Bei all unseren Bemühungen hatten wir vergessen, besondere Anstrengungen zu unternehmen, uns gegenseitig unsere Fehler einzugestehen. Wir waren noch zu schmutzig gewesen, um den Gerichtssaal betreten zu können. Da wir also nicht rechtzeitig bereit waren, beriefen wir uns auf ein zweites Abendmahl nach dem Muster von Hiskia.

Denn der König beschloß mit seinen Obersten und der ganzen Gemeinde zu Jerusalem, das Passah im zweiten Monat zu feiern; (2. Chronik 30,2)

Nach unserer dritten kleinen Enttäuschung am  6. Mai 2012, stellten wir einmal mehr fest, dass ein weiteres sehr wichtiges Ereignis stattgefunden hatte. Das Gericht an den Lebenden hatte begonnen. Wir hatten uns im Blut des Lammes gewaschen und waren im Gerichtssaal erschienen, um in den Zeugenstand für den Vater zu treten. Wir waren die ersten Zeugen gewesen, mit denen das neue Gerichtsverfahren eröffnet wurde.

Denn es ist Zeit, daß das Gericht anfange am Hause Gottes; wenn aber zuerst bei uns, wie wird das Ende derer sein, die sich von dem Evangelium Gottes nicht überzeugen lassen? (1. Petrus 4,17)

Unser Artikel Die 1260 Tage erzählt die Ge­schich­te unserer Erfahrung in dieser Zeit. Freunde, wir leben in ernsten Zeiten. Wir haben gegenwärtige Pflichten und "die Zeit ist oberstes Gebot" in mehr als einer Hinsicht.

Das war eine kurze Zu­sammen­fassung der Ereignisse von Anfang 2012, die im himmlischen Heiligtum stattfanden und sich in unserer eigenen Erfahrung in unserem eigenen kleinen irdischen Heiligtum wiederspiegelten. Für das Volk Gottes ist es notwendig, die unsichtbaren Ereignisse im himmlischen Heiligtum, wie den 22. Oktober 1844, zu verstehen, um zu begreifen, was seine gegenwärtigen Verpflichtungen sind.

Denn wir wandeln im Glauben und nicht im Schauen. (2. Korinther 5,7)

Jetzt werde ich euch zeigen, wie diese Ereignisse erklären, was jetzt direkt vor unseren Augen auf der Weltbühne passiert.

Überblick über die Ereignisse der letzten Tage
Abbildung 1 – Ein Überblick über die Ereignisse der letzten Tage

Der Weggang des Vaters

Die christliche Welt war schockiert, als sich die Nachricht über die Entscheidung von Papst Benedikt XVI. zum Rücktritt verbreitete. So etwas war seit mehr als 600 Jahren nicht mehr passiert. Der offizielle Grund für seinen Rücktritt war der Verlust seiner Kräfte, aber das schien eine vorgeschobene Entschuldigung für den unmittelbaren Nachfolger von Papst Johannes Paul II. zu sein, der seinen Pflichten bis zu seinem Tod im Alter von 85 trotz seiner verminderten körperlichen Kräfte nachgekommen war. In jedem Fall füllte die Abschiedsrede von Benedikt XVI. am  27. Februar 2013  den Petersplatz mit Massen, die diesem historischen Ereignis beiwohnen wollten.

Nun überlegt einmal, was im himmlischen Heiligtum genau ein Jahr zuvor geschehen ist und zwar auf den Tag genau. Gott, der Vater, war von Seiner Position als Oberster Richter im Allerheiligsten zurückgetreten. Nun, genau ein Jahr später, verließ Papst Benedikt XVI., der sogenannte "Heilige Vater", seine Position als Papst im Vatikan. Beginnt ihr zu sehen, wie die Fälschung das Original nachahmt?

Aber es geht um mehr.

Die technisch Denkenden stellten wiederholt die Frage, warum Gott auf den 27ten zeigte, anstatt auf das tatsächliche Datum des Rücktritts des Papstes am 28ten. Ein Grund dafür war, dass das große Ereignis, das die Aufmerksamkeit der Welt auf sich zog, nicht am 28ten, sondern bereits am 27ten - wie wir schon angemerkt haben - stattfand. Der zweite und wichtigere Grund ist, dass Papst Benedikt XVI. sein Volk am 27ten segnete. Auf den ersten Blick erscheint dies vielleicht nicht so wichtig, aber wenn ihr versteht, dass auch Gott Sein Volk am gleichen Tag segnete, beginnt es, Sinn zu machen.

Sieben Menschen gingen durch den Glauben vom  27. Februar 2012  bis zum  27. Februar 2013. Sie bewahrten den Glauben Jesu, obwohl es keine sichtbaren Ereignisse gab, um ihre Erfahrungen zu begleiten. Sie ertrugen ein ganzes Jahr, 365 Tage, nur durch den Glauben. Es war ein Jahr der Qual und Gewissenserforschung. Sie rangen mit Gott mit ihrem Glauben. Am Ende des Jahres, am Morgen des 27ten, wurden wir uns klar darüber, dass wir endlich das erste sichtbare Ereignis erreicht hatten. Wir hatten den Beginn der 1335 Tage bis zur Rückkehr des Herrn erreicht. Wir hatten dies nur durch den Glauben erreicht und nun sahen wir die erste sichtbare Bestätigung unserer Studien durch ein weltweites Ereignis von historischem Ausmaß.

Glückselig der, welcher harrt und tausend dreihundertfünfunddreißig Tage erreicht! (Daniel 12,12)

Gott segnete uns an diesem Morgen durch die Enthüllung einer besonderen kleinen Belohnung an uns für das "Harren" im Glauben bis zum "Erreichen" des Beginns der 1335 Tage. Die 144.000, die durch das Jahr der Plagen gehen und ebenfalls im Glauben bis ganz zum Ende durchhalten werden müssen, werden ihren besonderen Segen für das "Harren" und "Erreichen" des Endes der 1335 Tage, wenn sie Jesu Kommen mit ihren eigenen Augen sehen werden, erhalten.

Denkt einmal darüber nach, was geschehen wäre, wenn wir auf halbem Weg in diesem Jahr aufgegeben hätten. Was, wenn wir den Anti-Zeitfestsetzern oder den vielen anderen Anklägern, die ständig unsere Botschaft ablehnen, Recht gegeben hätten? Wir würden heute nicht mehr hier sein und unsere (und eure) gesamte Mission wäre gescheitert, bevor sie richtig begonnen hätte. Diejenigen, die unsere hohe Berufung verstehen, wissen was ein "Scheitern unserer Mission" wirklich bedeutet. Es ist unsere Liebe zu unserem Gott, die es uns ermöglichte, all dies zu ertragen (und selbst sie kommt von Ihm).

Denkt bitte über den Vergleich noch einmal nach. Gott segnete uns am selben Tag, als der Papst seine Anhänger segnete. Welchen Segen hättest du lieber? Möchtest du einen Segen von Gott empfangen? Oder möchtest du lieber den leeren Segen eines Mannes, der nur vorgibt, Gott zu sein? Die Wahl ist wohl einfach.

Beim Rücktritt Benedicts gibt es einen weiteren Vergleich zwischen Fälschung und Original, den wir beachten sollten. In seiner Rücktrittserklärung sagte er:

"...lasst uns die Heilige Kirche der Fürsorge unseres Obersten Pastors, Unseres Herrn Jesus Christus, anvertrauen..."

Die sogenannte "Heilige Kirche" des Papstes wurde nicht demselben Jesus Christus, den wir aus der Bibel kennen, anvertraut. Es war auch nicht der Jesus Christus, auf den Papst Benedikt verwies, dem Gott Vater ein Jahr zuvor die Rolle des Obersten Richter im himmlischen Heiligtum anvertraute. Die echte Regierung Gottes ist im Himmel; das gefälschte Reich ist hier auf Erden.

Der Gräuel der Verwüstung

Es ist nun Zeit, eure Sicherheitsgurte anzulegen und euch für eine schnelle und stürmische (und gefährliche) Fahrt bereit zu machen. Das gilt nicht nur für die Zeiten vor uns, sondern auch für den Rest dieses Artikels. Wir haben einiges durchzunehmen.

Und von der Zeit an, da das beständige Opfer abgeschafft wird, und zwar um den verwüstenden Greuel aufzustellen, sind tausend zweihundertneunzig Tage. (Daniel 12:11)

Beachtet bitte, dass der obige Vers die 1290 Tage sowohl mit der Wegnahme des Beständigen (Täglichen) als auch mit der Errichtung des Gräuels verbindet. Im Artikel Die 1290 Tage untersuchten wir ein wenig genauer die Grammatik des Verses und stellten fest, dass die beiden Ereignisse verschieden sind und nicht zur gleichen Zeit stattfinden. Trotzdem verbindet dieser Vers die 1290 Tage mit beiden Ereignissen.

Wir nahmen das Geheimnis des Täglichen letztes Jahr am  6. April 2012  durch unsere Erfahrungen im himmlischen Heiligtum hinweg, aber der sichtbare Gräuel war noch nicht aufgerichtet worden. Da die sichtbaren Ereignisse jetzt im Jahr  2013  begonnen haben, sich zu entfalten, müssen wir verstehen, was der Gräuel der Verwüstung tatsächlich ist, um seine Erfüllung zu erkennen.

Lasst uns mit den Worten unseres Herrn und Erlösers beginnen, der die Wichtigkeit dieses Themas betonte:

Und dieses Evangelium vom Reich wird in der ganzen Welt gepredigt werden, zum Zeugnis allen Völkern, und dann wird das Ende kommen. Wenn ihr nun den Greuel der Verwüstung, von welchem durch den Propheten Daniel geredet worden ist, stehen sehet an heiliger Stätte (wer es liest, der merke darauf!), alsdann fliehe, wer in Judäa ist, auf die Berge; (Matthäus 24,14-16)

Die prophetische Erkenntnis, die Jesus mit uns teilt und uns bittet, auf sie zu achten, hat eine doppelte Anwendung. Sie bezieht sich sowohl auf die Zerstörung Jerusalems im Jahre 70 n. Chr. als auch auf das Ende der Zeit.

Nachdem Jesus über das Ende der Welt gesprochen hatte, kommt er wieder auf Jerusalem zu sprechen, die Stadt, die derzeit stolz und überheblich war und die von sich sagt: "Ich sitze als Königin ... und Leid werde ich nicht sehen." (Offenbarung 18:7) Als sein prophetisches Auge auf Jerusalem ruhte, sah er: Wie Jerusalem der Vernichtung preisgegeben war, so wird die Welt ihrem Gericht anheimfallen. Die Szenen, die sich bei der Zerstörung Jerusalems ereigneten, werden sich in einer noch furchtbareren Art und Weise am großen, schrecklichen Tag des Herrn wiederholen, aber in noch schrecklicherer Weise... (MS 40, 1897). {5BC 1123.1}

Aufgrund der Beziehung zwischen der Zerstörung Jerusalems und dem Ende der Welt, müssen wir genauer untersuchen, was während des früheren Ereignisses stattfand, um eine Grundlage für das Verständnis, was heute geschieht, zu legen. Insbesondere müssen wir erkennen, wer der Gräuel der Verwüstung im Jahr 70 n. Chr. war. Clarkes Bibelkommentar gibt uns eine klare Antwort:

Der Gräuel der Verwüstung, von dem Daniel sprach - Dieser Gräuel der Verwüstung, Hl. Lukas (Lukas 21,20, Lukas 21,21), bezieht sich auf die römische Armee und dieser Gräuel, welcher an heiliger Stätte steht, ist die römische Armee, die Jerusalem belagert. Unser Herr sagt, dass es das ist, wovon der Prophet Daniel im neunten und elften Kapitel seiner Prophezeiung sprach. Und so möge jeder, der diese Prophezeiungen liest, sie auch verstehen und in Bezug auf dieses Ereignis wurden sie auch durch die Rabbiner verstanden. Wegen ihrer Heereszeichen und Bilder wurde die römische Armee von den Juden der Gräuel genannt. Josephus sagt, (War, Band VI, Kap. 6), dass die Römer ihre Heereszeichen in den Tempel brachten, sie gegenüber dem Osttor platzierten und ihnen dort opferten. Die römische Armee wird deshalb passend der Gräuel und sogar der Gräuel, welcher Verwüstung anrichtet, genannt, da sie Jerusalem verwüstete und zerstörte. Diese Armee, die Jerusalem belagerte und die vom Hl. Markus (Markus 13,14) als dort stehend bezeichnet wurde, wo sie nicht sollte, das heißt, wie der Text uns sagt, an heiligem Orte. Damit ist nicht nur die Stadt gemeint, sondern auch ein erheblicher Bereich um sie herum, der als heilig galt und dort folglich keine gottlosen Personen stehen durften. (Clarkes Kommentar über Matthäus 24,15)

Ellen White bestätigte dieses Verständnis im Großen Kampf auf S. 25, sodass wir dies als eine zuverlässige Erklärung akzeptieren können. Während des jüdisch-römischen Konflikts von 66 bis 70 n. Chr. war der Gräuel die römische Armee. Bei der ersten Belagerung war der Anführer dieser Armee Cestius. Seine Anwesenheit auf dem heiligen Boden rund um Jerusalem war der Gräuel der Verwüstung, der den Christen signalisierte, dass es an der Zeit war, aus der Stadt zu fliehen. (Das geschah 3½ Jahre vor der wirklichen Zerstörung.)

Clarke informiert uns über die erfolgreiche Flucht der Christen aus Jerusalem:

Alsdann fliehe, wer in Judäa ist, auf die Berge - Man erinnerte sich an diesen Rat und er wurde anschließend auch klugerweise von den Christen befolgt. Eusebius und Epiphanias sagen, dass zu diesem schicksalshaften Zeitpunkt, nachdem Cestius Gallus die Belagerung aufgegeben hatte und Vespasian sich mit seinem Heer näherte, alle, die an Christus glaubten, Jerusalem verließen und nach Pella und zu anderen Orten jenseits des Flusses Jordan flohen, so dass sie alle auf wunderbare Weise dem allgemeinen Untergang ihres Landes entgingen: Nicht einer von ihnen kam um. Siehe Matthäus 24,13 (Anmerkung). (Clarkes Kommentar über Matthäus 24,16)

Die erste Belagerung von Jerusalem war ein Typ für den bevorstehenden Erlass der Sonn­tags­gesetze im Jahr 1888. Das römische Banner, der Sonnenkult bzw. die Sonntagsheiligung, stand bereits im US-Senat in Form einer Gesetzeseingabe. Es waren bereits alle benötigten Stimmen gesammelt worden, um das Gesetz zu erlassen, als die Präsentation von A.T. Jones einen Senator dazu veranlasste, seine Meinung zu ändern und anders abzustimmen, wodurch die Gesetzesvorlage abgelehnt wurde.

Nachdem Cestius die Belagerung aufgehoben hatte und die Christen aus Jerusalem geflohen waren, kehrte das römische Heer zurück und die Stadt wurde schließlich unter der Führung von Titus, dem römischen Feldherrn, der später Kaiser wurde, zerstört. Die zweite Belagerung und Plünderung der Stadt unter Titus dient als Typus für unsere Tage.

Die heutige römische Armee

Das Konzil von Trient von 1545 bis 1563 war eine der wichtigsten Ratsversammlungen in der Ge­schich­te des Christentums. Es wurde einberufen, um die Organisation der Kirche zu reformieren. Es verurteilte die protestantische Reformation und zettelte die Gegenreformation an. Wikipedia teilt uns einige prägnante Fakten mit:

Neue Ordensgemeinschaften waren ein wesentlicher Bestandteil der Reformen. Orden wie die Kapuziner, Ursulinen, Theatiner, Karmeliter, die Barnabiter und besonders die Jesuiten arbeiteten in ländlichen Gemeinden und prägten die Leitbilder der katholischen Erneuerung. ... Die Jesuiten waren der effektivste unter den neuen katholischen Orden. Als Erben der frommen, franziskanischen und legalistischen Traditionen, organisierten sich die Jesuiten nach militärischen Maßstäben. (Wikipedia englisch)

Man beachte, dass die Jesuiten nach militärischem Muster organisiert sind. Sie selbst nennen ihre Führer "Generäle". Ihr offizieller Name, die Gesellschaft Jesu, bedeutet in der Originalsprache eigentlich "Kompanie" von Jesus (im militärischen Sinne). Wir haben es hier mit einer militärischen Organisation zu tun, die ausdrücklich für den Zweck der Unterwerfung der Feinde der römischen Kirche gegründet wurde.

Logo der JesuitenJeder, der der Bezeichnung "Protestant" würdig ist, sollte jetzt in höchste Alarmbereitschaft versetzt sein. Wer sich ein blutiges Bild davon machen möchte, zu was diese Soldaten im Gehorsam gegenüber ihren Vorgesetzten fähig sind, sollte einmal den Eid der Jesuiten lesen.

Das Emblem der Gesellschaft Jesu (Jesuiten) ist eine Sonne, auf der die Buchstaben IHS geschrieben sind. Hier ist eine prägnante Interpretation dieses Emblems:

Canonum De Ius Rex
Kanon der Hoheitsgesetze

II. Der Herrscher
2.7 Judäische Gesetzesordnung
Artikel 82 - Das Trigramm (I.H.S.)

Kanon 5989

Das Trigramm, welches auf dem mazedonisch-spartanischen Symbol der Sonne und den drei lateinischen Buchstaben "IHS" in der Mitte basiert, ist die offizielle Standarte und das Motto des römischen Reiches, welches erstmalig unter Vespasian durch den offiziellen Kaiserkult des Judäismus (Judentum) von 70 n. Chr. bis 117 n. Chr. eingeführt wurde.

Kanon 5990

Das Trigramm repräsentiert nicht nur das offizielle Motto des römischen Kultus, sondern ist auch die Verkörperung des offiziellen römischen Kultus des Judäismus (Judentum):

(I) Das mazedonische und spartanische Symbol der Sonne, welches auf dem königlichen Schild prangt, bedeutet Sol Invictus oder "die unbesiegbare Sonne". Die Wahl erfolgte aufgrund der mazedonisch-spartanischen Symbolik, in der die Sonne den legendären Mut, die Stärke und den Sieg darstellt. Und:

(II) I.H.S. steht für den lateinischen Sinnspruch Invictus Hoc Signo was in Bezug auf das Symbol der Sonne sowie die drei (3) Buchstaben selbst "Durch dieses Zeichen (sind wir) unbesiegbar" bedeutet.

Kanon 5991

Das Trigramm wurde im alten Rom auch häufig zusammen mit dem Symbol des "Oculus Omni" oder dem "Allsehenden Auge Luzifers" an seiner Spitze dargestellt.

Kanon 5992

Das Trigramm entfiel nach der Auflösung der Judäismus (Judentum) als offiziellem Kult des römischen Reiches nach 117 n. Chr. zugunsten der Gnostik als wahrem Ursprung der "Stoiker" und der Wiedererweckung und Wiederherstellung des Mottos "S.P.Q.R.".

Kanon 5993

Das Trigramm wurde durch die Venezianer und Magyaren im 16. Jahrhundert als offizielles Zeichen der Gesellschaft Jesu, auch bekannt als "Jesuiten", am Festtag Luzifers, dem 15. August 1534, wiederbelebt. Zwei (2) neue Elemente wurden ebenfalls hinzugefügt:

(I) Die drei (3) Nägel symbolisieren das Leiden Jesu und die drei (3) offenen Gelübde "der Armut, der Keuschheit und des absoluten Gehorsams" und

(II) Der Kreuz-Dolch, der das "H" durchsticht, symbolisiert die Jesuiten als einen christlichen Militärorden. Die alte okkulte Symbolik des "H", des Herzens, symbolisiert ihr "verborgenes viertes Gelübde", das sie zu absoluter Geheimhaltung verpflichtet.

Kanon 5994

Die Behauptung, dass I.H.S. für die drei (3) ägyptischen Götter "Isis, Horus und Seth" steht, ist, ist eine gezielte Desinformation von Agenten um den Status Quo zu verbreiten und die Menschen in Unwissenheit zu halten.

Kanon 5995

Die Behauptung, dass I.H.S. ein allgemeines altes Christogramm wäre, das auf die ersten drei (3) Buchstaben von "Jesus" aus dem griechischen ΙΗΣΟΥΣ, das dann zu IHSOVS "latinisiert" worden wäre, zurückzuführen wäre, ist eine der plumpsten Fälschungen in der Ge­schich­te, wenn man bedenkt, dass das absichtlich korrumpierte zweideutige Alphabet des modernen Griechisch erst dann erschien, als die Jesuiten längst gegründet waren und damit erst nachdem ihr Wappenschild bereits eingeführt war.

(Kanon der Hoheitsgesetze - englisch)

Aus dem obigen Zitat kann man ersehen, dass das Emblem der Jesuiten direkt mit der alten römischen Armee verbunden ist, welche Jerusalem im Jahr 70 n. Chr. eroberte, und dieses Datum wird auch speziell im Zusammenhang mit der Einführung der Symbolik erwähnt. Ihr heutiges Ziel ist es, das Volk Gottes (das sinnbildliche Jerusalem) mit gleichem Erfolg zu erobern.

Die Jesuiten arbeiteten in all diesen Jahren hinter den Kulissen und zogen die Fäden, um ihre Pläne zu erreichen, aber das Zeichen des Gräuels der Verwüstung ist ihre Anwesenheit auf heiligem Boden. Dies geschah, als die Welt am 13. März 2013  zum allerersten Mal Zeuge von der Wahl eines Jesuiten als Papst wurde, nämlich von Papst Franziskus. Erkennt ihr, was da geschehen ist? Der neue General Titus ist auf der Weltbühne in Person des Papstes Franziskus erschienen. Mit seiner Armee von jesuitischen Mitbrüdern, steht er an der Spitze seiner "Heiligen Römischen Kirche" und umzingelt nun das Volk Gottes von jeder Seit. Der Gräuel wurde aufgestellt.

Die populären Medien bemühen sich die jesuitischen Verwicklungen des Papstes zu verharmlosen und seine Vergangenheit zu verwischen, um ihn als einen harmlosen kleinen alten Mann mit nur einer Lunge darzustellen, der keiner Fliege etwas zu Leide tun könnte. Aber hinter all dem steckt viel mehr, als es das bloße Auge erkennen kann.

Bei der Durchführung einiger Internet-Recherchen am Tag der Wahl, stießen wir auf einige Websites mit Informationen, die alles andere als unschuldige Informationen über diesen Mann aufzeigten. Diese Websites waren schon am nächsten Tag verschwunden! Es ist eine abgekartete Sache, seine dunkle Vergangenheit unter den Teppich zu kehren.

Zum Beispiel sind viele Argentinier wütend, dass der Mann, der seine eigenen jesuitischen Brüder der Folter in der Militärdiktatur preisgegeben hat, jetzt Papst ist. Wie es bereits mit anderen abstoßenden Teilen seiner Vergangenheit geschehen ist, so zeichnen die aktuellen Nachrichten ein Bild von Papst Franziskus, das ihn besser aussehen lässt, als er wirklich ist.

Der letzte Papst in der Bibel

Johannes sieht eine Vision von der Großen Hure, die ein rotes Tier reitet, und wundert sich. Daraufhin erklärt ihm der Engel die Vision.

Das Tier, welches du gesehen hast, war und ist nicht mehr, und es wird aus dem Abgrund heraufkommen und ins Verderben laufen; und die auf Erden wohnen, deren Namen nicht geschrieben sind im Buche des Lebens von Grundlegung der Welt an, werden sich verwundern, wenn sie das Tier sehen, daß es war und nicht ist und da sein wird. (Offenbarung 17,8)

Zuerst klärt und der Engel auf, dass das Tier in der Vergangenheit bereits existiert hat, dann aufhörte zu existieren und dass es dann aus dem Abgrund heraufsteigen wird, um letztendlich zerstört zu werden. Ein Tier verkörpert eine Nation bzw. eine politische Macht.

Hierher, wer Verstand, wer Weisheit hat! Die sieben Köpfe sind sieben Berge, auf welchen das Weib sitzt, (Offenbarung 17,9)

Der Vers 9 assoziiert das Weib mit Rom, der Stadt auf sieben Hügeln. Diese Frau sitzt ebenso auf den Hügeln wie sie auf dem Tier sitzt. Das bedeutet, dass das Tier ganz spezifisch die römische Macht repräsentiert.

und sind sieben Könige. Fünf sind gefallen, der eine ist da, der andere ist noch nicht gekommen; und wenn er kommt, darf er nur eine kleine Zeit bleiben. (Offenbarung 17,10)

Dieser Vers gibt uns eine zeitliche Abfolge. Um ihn richtig einzuordnen, müssen wir wissen, für welche Zeit er anzuwenden ist. Das kann leicht durch die Einleitung zu dieser Vision bestimmt werden:

Und es kam einer von den sieben Engeln, welche die sieben Schalen hatten, redete mit mir und sprach: Komm! ich will dir das Gericht über die große Hure zeigen, die an vielen Wassern sitzt, (Offenbarung 17,1)

Ich möchte euch eine Frage stellen: Wann findet das Gericht über die Große Hure statt? Vor 1844 oder nachher?

Das Große Gericht im Himmel begann am 22. Oktober 1844, also muss auch das Gericht über die Große Hure (das heißt diese gesamte Szene) erst einige Zeit danach stattfinden. Das Tier, das von der Hure geritten wird, ist das gleiche Tier, dessen tödliche Wunde heil wurde.

Die Heilung der tödlichen Wunde begann am 11. Februar 1929 mit der Unterzeichnung des Lateranvertrages. Dieses Ereignis errichtete den Vatikanstaat. Das sollte unter uns Adven­tis­ten Allgemeinwissen sein. (Übrigens wird dadurch der Mittelpunkt des Gerichts an den Toten markiert.) Von 1798 bis 1929 hatten die Päpste kein ziviles "Reich", über das sie herrschen hätten können. Also müssen die Könige, die in Offenbarung 17,10 genannt werden, Könige sein, die erst nach 1929 regieren würden. Um die zeitliche Abfolge dieses Verses zu verstehen, müssen wir einfach nur eine Liste der Päpste anfertigen, die als Regenten des neugeformten Vatikanstaates auftraten:

1. Pius XI. (gefallen)
2. Pius XII. (gefallen)
3. Johannes XXIII. (gefallen)
4. Paul VI. (gefallen)
5. Johannes Paul I. (gefallen)
6. Johannes Paul II. (ist)
7. Benedikt XVI. (noch nicht gekommen; und wenn er kommt, darf er nur eine kleine Zeit bleiben)
8. Franziskus  

Johannes, der Offenbarer, wurde in Vision in die Zeit Johannes Paul II. transportiert, als die entscheidenden Veränderungen stattfanden. Es war Johannes Paul II. gewesen, der Bergoglio (den späteren Papst Franziskus) zum Kardinal machte und er traf auch viele andere Vorberei­tungen für die Weltherrschaft Roms. Ratzinger (der spätere Papst Benedikt XVI.) war einer seiner engsten Verbündeten. Er ist besonders für seine Bemühungen bekannt, die Welt im Frieden zu einigen, was in Wahrheit ein getarnter Plan ist, um die Welt der Diktatur Roms zu unterwerfen. Aus der Perspektive des Offenbarers sieht man fünf Könige, die in der Vergangenheit gestorben waren, einen (Johannes Paul II.), der lebt und einen (Benedikt), der noch nicht gekommen war und der nur eine kleine Zeit bleiben dürfte. Im Vergleich zu Johannes Paul II., war die Regierungszeit von Benedikt wahrlich kurz und sie wurde sogar durch ihn selbst durch seinen Rücktritt verkürzt.

Der nächste Vers handelt von Papst FranziskusDie Hure Babylon:

Und das Tier, das war und nicht ist, ist auch selbst der achte und ist einer von den sieben und läuft ins Verderben. (Offenbarung 17,11)

Dieser Vers informiert uns, dass der achte König mehr verkörpert als die anderen sieben Könige. Er stellt nicht nur den Herrscher dar, sondern sogar das Tier selbst. Oftmals wird dieses Tier als das Papsttum ausgelegt, was nicht ganz korrekt ist. Das Papsttum repräsentiert eine Religion oder Kirche, nicht eine nationale Macht, und deshalb kann es kein Tier sein. Eine Kirche wird in der Bibel durch eine Frau dargestellt und das Papsttum ist bereits die Hure, die das Tier reitet, und nicht das Tier selbst.

Papst Franziskus ist ein Jesuit und repräsentiert zum einen die Militärmacht Roms und zum anderen den Kopf von Kirche und Staat. Daher kommt es, dass er (der achte König) sowohl als Tier (der ganze römische Staat mit seiner für unbesiegbar gehaltenen Armee) als auch als einer der Papstkönige beschrieben ist. Seine Machtergreifung erfüllt perfekt das kombinierte Bild der Frau, die auf dem römischen Tier reitet. So etwas hat es seit der tödlichen Wunde von 1798 nicht mehr gegeben.

Die militärische Stärke Roms war schon immer durch das Metall Eisen in der Bibel symbolisiert worden. Mit einem jesuitischen Papst wird das Eisen von Rom in den Zehen der Statue von Nebukadnezars Traum wieder ganz sichtbar. Auch die nächsten Verse verknüpfen die Zehen der Statue mit Papst Franziskus:

Und die zehn Hörner, die du gesehen hast, sind zehn Könige, welche noch kein Reich empfangen haben; aber sie erlangen Macht wie Könige auf eine Stunde mit dem Tier. Diese haben einerlei Ansicht, und ihre Macht und Gewalt übergeben sie dem Tier. (Offenbarung 17,12-13)

Die zehn Hörner stellen genauso wie die zehn Zehen alle Reiche der Erde dar. Die Anführer der Staaten des ganzen Planeten werden zusammen mit dem Tier Gewalt erhalten und sie werden ihre Macht dem Tier geben.

Diese werden mit dem Lamm Krieg führen, und das Lamm wird sie besiegen (denn es ist der Herr der Herren und der König der Könige) und mit ihm die Berufenen, Auserwählten und Getreuen. (Offenbarung 17,14)

Jetzt im Vers 14 erfahren wir letztlich das Motiv hinter allem. Das Tier und die Nationen der Welt, die ihm helfen werden, werden Krieg mit dem Volk Gottes führen. Normalerweise zeigen die Jesuiten nicht ihre wahren Farben. Stattdessen mischen sie sich unter uns und infiltrieren. Sie stacheln Konflikte an. Sie heizen beide Seiten des Krieges an. Das sind die Methoden, die sie anwenden, um ihre Ziele zu erreichen.

Petrus der Römer

Die Prophezeiung der Päpste [englisch] scheint nun ebenfalls wahr zu werden. Wir haben "die Mühsal der Sonne" bereits im Werk von Papst Johannes Paul II. gesehen, der in seiner langen Amtszeit unermüdlich bemüht war, den Weg für die "unbesiegbare Sonne" Roms zu ebnen, damit sie wieder mit voller Intensität scheinen könnte. Die "Herr­lich­keit des Olivenbaums" ist in der Erfahrung von Papst Benedikt XVI. erfüllt worden, der als der "Gesegnete" unter den Päpsten, direkt das Tor für die Rückkehr der römischen Macht durch seinen Rücktritt öffnete, während er selbst immer noch lebt, um die Frucht seiner Bemühungen zu sehen. Kränze aus Olivenzweigen wurden als Zeichen und Krone des Sieges im antiken Griechenland und Rom getragen. Es war Benedikts Rücktritt, der Papst Franziskus auf den Thron brachte, und bald wird die ganze Bedeutung dieses krönenden Sieges sichtbar werden.

Nun wurde sogar die Aussage des seltsamen Einschubs zwischen "der Herr­lich­keit des Olivenbaums" und "Petrus dem Römer" erfüllt:

In der letzten Verfolgung wird die Heilige Römische Kirche sitzen. [Latein: “In perſecutione extrema S.R.E. ſedebit.”]

Wie wir schon gesehen haben, hat das Weib (die Heilige Römische Kirche) nun vollständig den Thron bestiegen und "sitzt" auf dem Tier Rom in der Zeit der letzten Verfolgung, genau wie die Prophezeiung es vorausgesagte.

Laut der Prophezeiung wird der neue Papst Franziskus der letzte Papst sein. Er wird wie folgt beschrieben:

Petrus der Römer, der seine Schafe in vielen Verfolgungen weiden wird, und wenn diese Dinge beendet sein werden, dann wird die Stadt der sieben Hügel [das heißt Rom] zerstört werden und der furchtbare Richter wird sein Volk richten. Das Ende. (Wikipedia - englisch)

Es wurde bereits erklärt, warum er der Römer genannt wird. Das kommt daher, dass er ein Jesuit ist. Das jesuitische Emblem mit den Buchstaben IHS ist der Bezug zu Rom, das Jerusalem einnahm. Wie wir vorhin gelesen haben, nahm Rom später die Buchstabenfolge S.P.Q.R. an, um sich zu identifizieren. Dies sind auch die gleichen Initialen, die Rom heute benutzt:

SPQR sind die Initialen des lateinischen Ausdrucks Senatus Populusque Romanus ("Der Senat und das Volk Roms", siehe Übersetzung), der sich auf die Regierung der alten römischen Republik bezog und als offizielles Emblem der heutigen modernen Stadtverwaltung Roms benutzt wird. (Wikipedia - englisch)

Papst Franziskus ist nicht nur ein Römer, sondern er sitzt ebenfalls auf dem Thron von Petrus. Aber wer ist Petrus?

Jeder erfahrene Adventist kann darüber Auskunft geben, dass die Statue des Heiligen Petrus in Rom ursprünglich die Statue von Jupiter, einem Gott des Pantheons, war. Der angebliche Heiligenschein über seinem Kopf ist in Wahrheit eine Sonnenscheibe. Wenn wir also vom Thron des Heiligen Petrus sprechen, dann sprechen wir in Wahrheit über den Thron von Jupiter.

Wikipedia informiert uns, wer Jupiter für die Römer war:

In der antiken römischen Religion und Sage, war Jupiter... der König der Götter... (Wikipedia - englisch)

Jetzt verstehen wir, warum der Thron vom Heiligen Petrus so wichtig ist. Für die Römer war es der Thron des höchsten Gottes von allen. Und als Römer ist der demütige alte Franziskus nun in Wahrheit auf den höchsten Thron über allen anderen Thronen aufgestiegen!

Wie bist du vom Himmel herabgefallen, du Morgenstern, wie bist du zu Boden geschmettert, der du die Völker niederstrecktest! Und doch hattest du dir in deinem Herzen vorgenommen: Ich will zum Himmel emporsteigen und meinen Thron über die Sterne Gottes erhöhen und mich niederlassen auf dem Götterberg im äußersten Norden; ich will über die in Wolken gehüllten Höhen emporsteigen, dem Allerhöchsten gleich sein! (Jesaja 14,12-14)

Die Sonnenscheibe auf dem Kopf von Jupiter ist die gleiche Sonnenscheibe wie im jesuitischen Emblem. Sie stellt den Anspruch Roms dar, "unbesiegbar" wie die Sonne zu sein.

Jetzt kann man sehen, was die Prophezeiung "Petrus der Römer" wirklich bedeutet:

Petrus = der letzte Papst

Römer = Jesuit

Zusammen: Der letzte Papst wird ein Jesuit sein.

In anderen Worten sagt die Prophezeiung, dass in der letzten Verfolgung ein jesuitischer Papst auf dem Tier des römischen Imperiums sitzen wird.

Freunde, dem Teufel ist es sehr ernst damit. Er maßt sich nicht ohne jeden Grund den Thron über allen anderen an. Er erwartet tatsächlich zu gewinnen. Habt ihr wirklich verstanden, was in diesem Krieg auf dem Spiel steht? Nimmst du persönlich deine hohe Berufung ernst? Ich rate dir, die Kosten gegeneinander abzuwägen und deinen Platz im Zeugenstand einzunehmen.

Die Zeit der Trübsal

Die Prophezeiung der Päpste spricht davon, dass der letzte Papst seine Herde in der Trübsalszeit weiden wird. Die Zeit der Trübsal ist eine wirkliche sichtbare Erfahrung in unterschiedlichen Stärken in der ganzen Welt. Um diese sichtbaren Ereignisse zu verstehen, müssen wir wieder ins himmlische Heiligtum blicken.

Das Gericht an den Lebenden, das am  6. Mai 2012  begonnen hat, ist eine neue Phase im Gerichtsprozess, in der wir jetzt leben. Die Entscheidungen des Einzelnen werden in der Waage gewogen und viele Handlungen der Menschen als zu leicht erfunden werden. Dies ist keine Zeit, in der wir noch durch weltliche Angelegenheiten abgelenkt werden oder ein geistliches Nickerchen halten dürfen. Es gilt, keine Zeit mehr zu verlieren, wenn du Gottes Ruf vernimmst.

Zwei der drei großen Zeitperioden von Daniel 12, die im letzten Jahr im himmlischen Heiligtum begannen, haben ihre Erfüllung in diesem Jahr gefunden, wie ich es in diesem Artikel erklärt habe.

Das dritte große Ereignis wird der Beginn der Trübsalszeit sein. Sie ist das Gegenstück zum Gericht an den Lebenden. Der Anfang der 1290 Tage am  13. März 2013  legt ihren Beginn auf 30 Tage später am  13. April 2013  fest. Es war die Wahl von Papst Franziskus, die den Beginn der sichtbaren Perioden der 1290 und 1260 Tage bestimmte. Dies sind die 1260 Tage der Verfolgung von Gottes Volk durch die Römer, bis Rom letztendlich am 24. September 2016 zerstört werden wird.

Der  13. April 2013  ist erst der zweite Tag und gleichzeitig der erste Sabbat im jüdischen Jahr  2013  nach dem biblischen Kalender, der in den Artikeln über Geth­se­ma­ne erklärt wurde und liegt kurz vor dem Beginn des Jahrestripletts 2013, 2014, 2015 im Schiff der Zeit, das die Zeit des Lauten Rufs darstellt. Alles ist nun bereit für die Verwüstung, die durch den Gräuel angerichtet werden wird.

Ich glaube nicht, dass es purer Zufall ist, dass der Anfang der Zeit der römischen Verfolgung auf den Beginn der dreitätigen Frühlingssitzung der Weltdivisionen der Generalkonferenz der Siebenten-Tags-Adven­tis­ten fällt. Könnte es sein, dass auf dieser Versammlung Entscheidungen getroffen oder Ereignisse stattfinden werden, die den Beginn der Trübsalszeit in den Augen der beobachtenden Welt sichtbar kennzeichnen werden? Welche schnellen Ereignisse, glaubst du, könnten zwischen heute und dann stattfinden, um die Bühne dafür vorzubereiten? Darüber hinaus ist der Versammlungsort diesmal in Battle Creek. Dieser Ort erinnert uns an die ernüchternden Visionen und Warnungen von Ellen White vor den katastrophalen Feuern von 1902:

Drei Nächte bevor das Review-Büro verbrannte, befand ich mich in einer Agonie, die Worte nicht beschreiben können. Ich konnte nicht schlafen. Ich lief im Zimmer auf und ab und betete zu Gott, dass er Barmherzigkeit mit Seinem Volk haben möge. Dann schien ich im Review-Büro zu sein und zwar mit den Männern, die die Verwaltung der Institution tragen. Ich versuchte mit ihnen zu sprechen und ihnen dadurch zu helfen. Einer mit Autorität erhob sich und sagte: "Du sagst, der Tempel des Herrn, der Tempel des Herrn sind wir. Deshalb haben wir auch die Autorität dies und das und jenes zu tun. Aber das Wort Gottes verbietet vieles von dem, was du vorschlägst, dass getan werden sollte." Bei Seinem ersten Kommen reinigte Christus den Tempel. Vor Seinem zweiten Kommen wird Er wieder den Tempel reinigen. Warum? Weil ein kommerzielles Werk eingebracht [die Gemeinde wurde zum Geschäft] und Gott vergessen wurde. Mit Eile hier und Eile dort gibt es keine Zeit an den Himmel zu denken. Die Prinzipien von Gottes Gesetz waren präsentiert worden und ich hörte, dass die Frage gestellt wurde: "Wie viel vom Gesetz habt ihr befolgt?" Dann wurde das Wort gesprochen: "Gott wird Seinen Tempel in Seinem Verdruss reinigen und läutern."

In der Nachtversion sah ich, wie ein Schwert aus Feuer über Battle Creek hing.

Brüder, Gott meint es ernst mit uns. Ich will euch sagen, wenn die Leiter unseres Volkes damit fortfahren, sich wie in der Vergangenheit selbst zu erhöhen, nachdem die Warnungen durch diese Brände gegeben worden sind, wird Gott als nächstes ihre Leiber fordern. Ebenso sicher, wie Er lebt, wird Er in einer Sprache zu ihnen reden, die sie nicht missverstehen können. Gott beobachtet uns, um zu sehen, ob wir uns selbst vor Ihm demütigen werden, wie die Kinder. Ich rede diese Worte jetzt, damit wir in Demut und Reue zu ihm kommen mögen und herausfinden, was er von uns verlangt… {4MR 367} [übersetzt]

Die letzten Ereignisse werden schnell geschehen. Drangsal und Verfolgung sind einige der Methoden, wie Gott Sein Volk reinigt. Gott wird Seine Gemeinde läutern. Leider wurde der obige Rat von der Leitung der organisierten Gemeinde missachtet.

Die Gnade Gottes war mit dem Urteil vermischt worden, damit die Leben der Arbeiter verschont blieben, damit sie das Werk verrichten könnten, das sie sich geweigert hatten zu tun und da es unmöglich erschienen war, es ihnen sichtbar und verständlich zu machen. — The General Conference Bulletin, 6. April 1903, S. 85. [übersetzt]

Als diese historischen Brände des Gerichts die Gebäude der Glaubensgemeinschaft zerstörten, hatte Gottes Barmherzigkeit die Arbeiter verschont. Diese Brände sollten als Warnung dienen und falls die Leiter von heute sie auch nicht beachten "wird Gott als nächstes ihre Leiber fordern."

Brüder, Gott meint es ernst mit uns. Es ist mein Gebet, dass ihr unter denen sein werdet, die zu Ihm mit ganzer Demut und Reue kommen, um herauszufinden, was Er von euch erwartet.

Sprich zu ihnen: So wahr ich lebe, spricht Gott, der HERR, ich habe kein Gefallen am Tode des Gottlosen, sondern daran, daß der Gottlose sich abwende von seinem Wege und lebe! Wendet euch ab, wendet euch ab von euren bösen Wegen! Warum wollt ihr sterben, Haus Israel? (Hesekiel 33,11)

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