Der letzte Countdown

Erstveröffentlichung: Montag, 7. April 2014 13:17 in englischer Sprache auf www.lastcountdown.org.

Dieser Artikel basiert auf der wichtigen Kette von Ereignissen, die am 27. Februar 2012 begann. In dieser Zeit schrieben wir mehrere Artikel, in denen wir unsere Erfahrungen teilten und unsere Geschwister nach bestem Wissen und Gewissen warnten. Die Letzte-Warnungs-Serie war ein kurzer Bericht von den Frontlinien, der wiedergibt, was wir mit den Augen des Glaubens sahen. Zwei Jahre im Rückblick zeigen jedoch, dass damals noch viel mehr geschah. Und dies möchte ich nun mit euch teilen.

Unsere Ge­schich­te beginnt am 27. Februar 2012, als Gott Vater Seinen 40-Tage dauernden Auszug aus dem Allerheiligsten gemäß einer Vision von Hesekiel begann.

Da erhob sich die Herr­lich­keit des Gottes Israels von dem Cherub, über welchem sie gewesen, hin zur Schwelle des Hauses ... (Hesekiel 9,3)

Die Verlegung des Gerichtshofs

Abbildung 1 - Veranschaulichung von Gottes Auszug aus dem Tempel.

Jede Zeitlinie erzählt eine Ge­schich­te und diese handelt von Gott Vater. Sie erzählt von dem Prozess gegen Ihn im Gericht an den Lebenden, so wie wir es im Artikel Unsere hohe Berufung dargestellt haben. Es ist Gott selbst, der unter Anklage steht, damit herausgefunden werde, ob Satans Anschuldigungen gegen Seine Regierung gerechtfertigt sind.

Wir sollten diesen Punkt kurz näher beleuchten, denn das zentrale Thema dieser Zeitlinie ist die Demut des Vaters. Eine von Satans Anschuldigungen war, dass Gott selbst sich nicht auf das Niveau des selbstlosen Dienstes, den Sein Gesetz von Seinen Geschöpfen verlangt, erniedrigen würde und es waren die Menschwerdung und der Tod Jesu am Kreuz, welche dem Universum ein für alle Mal zeigten, dass die Gottheit selbst - unabhängig von der unendlichen Höhe des Preises - bereit war, sich im Dienst Seiner Schöpfung, aufzuopfern.

Es war aber nicht nur oder alleine Jesus, der das Opfer brachte. Die Zeitlinie, die wir in diesem Artikel betrachten, erzählt die Ge­schich­te der Gerichtsverhandlung des Vaters. In Vorberei­tung auf das Gericht an den Lebenden, wurde Jesus als der Oberste Richter eingesetzt, um den Vorsitz über den himmlischen Gerichts­hof zu übernehmen. Unterdessen wurde der Vater als Angeklagter „auf die Anklagebank“ gesetzt.

Gott Vater setzt damit alles aufs Spiel. Falls Er den himmlischen Prozess verliert, wird das Universum, welches Er in Liebe regieren möchte, im Chaos der ewigen Sünde außer Kontrolle geraten und vom Erzrebellen und allen, die auf dessen Seite stehen, zerstört werden.

Die ersten vierzig Tage, die an andere 40er-Zeitperioden in der Bibel erinnern, waren folglich Tage größter Sorge für den Vater. Beim Erzählen dieser Ge­schich­te werde ich Ausdrücke für menschliche Gefühle verwenden, um die Erfahrungen des Vaters zu beschreiben. Dies mache ich nicht etwa, um unseren Respekt für Gott, den Vater, zu mindern, sondern um uns zu helfen, Ihn mit dem Herzen als seine Söhne und Töchter zu sehen. Wenn man bedenkt, dass Hesekiel Ihn auf anthropomorphische Weise beschrieb, sollte es für uns auch nicht abwegig sein, dies zu tun.

Es waren Tage der Sorge, weil die Rechtfertigung des Vaters von menschlichen Zeugen und Geschworenen abhängt und in diesen 40 Tagen war Er auf dem Weg zum Tempelportal, um im Gerichts­hof nach solchen Ausschau zu halten. Vielleicht fragte Er sich während dieser 40 Tage des Herausgehens, wen Er dort wohl antreffen würde.

Denkt daran, dass Hesekiel in diesem Zusammenhang den ersten Tempel - den Tempel Salomos - sah. Es war ebendieser Tempel, wo er die Gräuel und von dem er Gott weggehen sah. Heute dient dieser erste Tempel als Typus für die Kirche der Siebenten-Tags-Adven­tis­ten. Das ist die Kirche, die privilegiert war, so reichlich Licht zu empfangen, dass man es mit der Segnung der Herr­lich­keit der Schechina im ersten Tempel vergleichen kann und doch ist es leider dort, wo auch die Gräuel zu sehen sind.

Die Klage um Tammuz

Zur Zeit als der Vater den Tempel durchquerte, konnten wir noch nicht wissen, dass die SECC (Southeast California Conference) bereits die ersten Schritte unternahm, die letztlich zur Wahl von Sandra Roberts, als erste Präsidentin einer lokalen Konferenz, führen würden. Wir konnten einfach nicht wissen, welche Vorberei­tungen im Gange waren und noch viel weniger konnten wir zu jener Zeit die Bedeutung von all dem erkennen. Erst jetzt in der Rückschau können wir zu verstehen beginnen, was der Vater, als Er diese Schritte unternahm, bereits durch Seine allwissenden Augen sehen konnte. Auf diese Weise folgte der Vater den Fußtapfen Seines Sohnes hinauf auf den Berg zum Garten von Geth­se­ma­ne.

Gott Vater auf dem Weg zur Anklagebank
Abbildung 2 - Die ersten Bewegungen von Gott Vater zu Seinem Prozess

Als Er am 6. April 2012 die Schwelle erreichte und in den darauffolgenden 20 Tagen den Gerichts­hof nach Zeugen durchsuchte, sah Er, was Er befürchtet hatte: die Gemeinde, die geduldig hätte warten und sich am Ver­söh­nungs­tag hätte vorbereiten sollen, war mehr an Umfragen zur Frauen­ordi­nation, die in den Monaten März und April durchgeführt wurden, interessiert. Es genügte nicht, dass sie nicht darauf vorbereitet waren, dem Vater zu Hilfe zu kommen, sondern sie übertraten bewusst das Prinzip der Ordnung, das Er im Garten Eden vor dem Sündenfall eingeführt hatte.

Denn Adam wurde zuerst gebildet, danach Eva. (1. Timotheus 2,13)

Der Vater konnte von Anfang an den Ausgang der Angelegenheit sehen und das war der Grund für Seinen Kummer. Er konnte sehen, dass Seine Kirche - symbolisiert durch den Tempel Salomos - es gewagt hatte, eine von den beiden Einrichtungen, die Er in Eden aufgerichtet hatte, zu untergraben und dass sie damit auf dem schnellsten Weg war, nicht nur die erste sondern auch die zweite göttliche Einrichtung zu verraten.

Doch Er gab sie nicht sofort auf. Für einen weiteren Monat, vom Passahfest bis zum Passahfest des zweiten Monats, gab Er weiterhin Signale, hoffend wo es kaum mehr Hoffnung gab, damit einige, die nicht beim offiziellen Passahfest gereinigt waren, sich jetzt vorbereiten und präsentieren würden, um Seine Ehre am Passahfest des zweiten Monats zu verteidigen.

Auf halbem Weg durch diesen Monat schien in der Finsternis des Vaters Notlage ein schwaches Licht. Am 27. April 2012 veröffentlichte unsere kleine Gruppe von treuen Seelen eine Artikelserie mit dem Titel Das Neue Licht, in der der Artikel Unsere hohe Berufung enthalten ist. Wir bereiteten damit die Leser nicht nur für das Passahfest im zweiten Monat vor, sondern richteten den Scheinwerfer auf den Vater. Damit versuchten wir, die Aufmerksamkeit und Sympathie unserer Geschwister zu erregen, damit sie Ihm zu Hilfe eilen würden.

Es ist einfach für uns, den allmächtigen Gott so zu betrachten, als würde Er unsere Hilfe nicht benötigen. Das ist im gewissen Sinne auch wahr, denn wir können Ihm nichts geben, was wir nicht zuerst von Ihm bekommen haben. Aber auf der anderen Seite dürfen wir nicht vergessen, dass Gott nicht außerhalb Seines Gesetzes handelt. Ihm wird der Prozess gemacht und deshalb ist Er nicht in der Lage, all die Macht, die Ihm rechtmäßig zusteht, auszuüben, bis der Fall beigelegt ist.

So ließen wir unser kleines Licht auf diese Streitfragen leuchten und unser Hoffnungsschimmer durchdrang die Finsternis, in die die Kirche versunken war. Aber leider gab es dabei ein Problem: Weder wir noch unser "Licht" wurden seitens der Kirche akzeptiert. Das Gericht im himmlischen Heiligtum spiegelte sich in seinem irdischen Gegenstück, der Gemeinde, wie sie durch Salomos Tempel dargestellt wird, wieder. Während dieser verbleibenden Tage bis zum Passahfest des zweiten Monats waren im Gerichts­hof noch keine Zeugen eingetroffen. Es fehlten nicht nur Zeugen, sondern die Anwesenden verübten weitere Gräueltaten wie die Abstimmung über die Frauen­ordi­nation am 1. Mai 2012.

Dies war sicherlich eine schreckliche Enttäuschung für den Vater; für Ihn sogar noch mehr als für uns. Was hätte Er, während Er auf der Anklagebank sitzt, dagegen unternehmen sollen? Die Zeit war gekommen, dass das Gericht an den Lebenden beginnen musste, aber es gab keine Zeugen oder Geschworene für den Prozess. Am 6. Mai 2012, dem eigentlichen Tag des Beginns des Gerichts an den Lebenden, veröffentlichte die SECC ihre Abstimmungs- und Umfrageergebnisse und bestätigte damit nochmals den Kurs, die Säulen aus Eden niederzureißen.

Das ist rückblickend diese "Hintergrundgeschichte", die die Bühne für die Geschehnisse während der gesamten ersten Hälfte des Gerichts an den Lebenden bereitete. Diese Anfangsphase umspannte 70 Tage. Zwei Jahre später, während ich diesen Artikel schreibe, nähert sich der Zeitabschnitt der ersten Posaune seinem Ende. Auch er hat eine Dauer von 70 Tagen, was einen dazu bringen sollte, nochmals über die Vision aus Hesekiel 9 nachzudenken und die Ge­schich­te des Vaters in Beziehung zu unserer gegenwärtigen Zeit zu sehen.

Das Jahr der Gnade

Er sagte aber dieses Gleichnis: Es hatte jemand einen Feigenbaum, der war in seinem Weinberg gepflanzt; und er kam und suchte Frucht darauf und fand keine. Da sprach er zu dem Weingärtner: Siehe, ich komme nun schon drei Jahre und suche Frucht an diesem Feigenbaum und finde keine. Haue ihn ab! Was hindert er das Land? Er aber antwortete und sprach zu ihm: Herr, laß ihn noch dieses Jahr, bis ich um ihn gegraben und Dünger gelegt habe. Vielleicht bringt er noch Frucht; wenn nicht, so haue ihn darnach ab! (Lukas 13,6-9 )

Der Herr sorgte 168 Jahre lang zärtlich für die Adven­tis­ten, segnete sie mit reichlich Licht und Rat, tadelte und ersuchte sie, alles zu dem Zweck, dass sie zu der Zeit, wenn es nötig wäre, Frucht bringen würden. Ein Feigenbaum wird nicht gepflanzt, um einfach Raum einzunehmen, sondern um Früchte zu tragen. Wie es das Gleichnis vom Feigenbaum zeigt, war die Gnade Gottes immer noch nicht zu Ende. Ein weiteres Jahr wurde gegeben - ein Jahr besonderer Sorgfalt, dargestellt durch Graben und Düngen.

Frauenordination und Reaktion Gott Vaters
Abbildung 3 - Bewegungen des Vaters (oben) und Fortschritte in der Frauen­ordi­nation (unten) im Vergleich

In diesem Handlungsbogen umfasst das Jahr der Gnade aus der Perspektive des Vaters das erste Jahr des Gerichts an den Lebenden vom 6. Mai 2012 bis zum 30. April 2013. Dies ist eine Periode von 360 Tagen oder einem prophetischen Jahr. Das himmlische Gericht räumte der Verteidigung des Vaters ein Jahr ein, um ihre Zeugen vorzuweisen.

In diesem Jahr gab es einige wichtige Entwicklungen und Ereignisse, wie Benedikts Rücktritt und die Wahl von Franziskus, aber diese Zeitlinie macht uns auf die Bewegungen des Vaters im Hinblick auf das irdische Heiligtum aufmerksam. Machte das Jahr der Gnade überhaupt Sinn, obwohl es von solch bedrohlichen Ereignissen begleitet war? Würden am Ende des Jahres endlich treue Zeugen gefunden sein? Könnte der Prozess des Vaters in seinem Verlauf günstig beeinflusst werden? Und was würde das Gericht tun, wenn es auch nach dieser großzügig eingeräumten Frist noch keine Zeugen gäbe? Das waren die Fragen, auf die der Vater und das ganze himmlische Gericht Antworten erwarteten.

Der nächste Tag nach dem Jahr der Gnade war der Jahrestag der SECC-Abstimmung über die Frauen­ordi­nation und es gab immer noch kein Zeichen der Umkehr. Das himmlische Gericht konnte die Handschrift an der Wand sehen und der Oberste Richter – in all Seiner Unparteilichkeit - war zu außerordentlichen Maßnahmen zugunsten des Angeklagten, der noch immer ohne Zeugen für Seine Verteidigung war, bereit.

Vier Tage vor der Abstimmung der SECC im Jahr 2012 begann ein flackerndes Lichtlein von einer kleinen in Paraguay versammelten Gruppe aus zu leuchten. Dieses kleine Licht wurde von den meisten auf der Erde verachtet und nicht bemerkt, aber es entging nicht dem Auge des Allmächtigen. Während die Kirche im darauf folgenden Jahr die allerletzten Tropfen der Gnade verachtete, nahm ein Notfallplan des Obersten Richters für den Fall, dass die Kirche ihren widerspenstigen Kurs nicht ändern würde, Gestalt an.

Auf ähnliche Weise ließ diesmal der Himmel vier Tage vor dem Jahrestag der SECC-Abstimmung ein einzigartiges Signallicht als symbolische Anerkennung unserer Neues-Licht-Serie aufblitzen. Der Rekord-GRB (Gammablitz) 130427A brannte sich am 27. April 2013 aus rund 3,6 Milliarden Lichtjahren Entfernung seinen Weg durch das Vakuum des Weltraums zu dieser Erde - genau ein Jahr nachdem John, ohne dies zu ahnen, den Newsletter, welcher Das Neue Licht ankündigte, versandte. Der Blitz signalisierte dieser Welt, dass die aufrichtigen aber noch schwachen Bemühungen von den Menschen verachtet jedoch von Gott akzeptiert wurden.

Der einleitende Artikel zu dieser Serie hieß Die Blitzab"leiter"“. Um vollständig zu würdigen, was dieser Name bedeutet, muss man wissen, dass ein Gamma Ray Burst in deutscher Sprache buchstäblich als Gamma-„Blitz" bezeichnet wird. Johns Artikelüberschrift Die Blitzableiter schattete den größten je gemessenen Gammastrahlen-Blitz, der auf den Tag genau ein Jahr später kam, voraus!

Gammablitze sind die größten Explosionen und energiereichsten Entladungen im bekannten Universum. Dieses "Zeichen des Jona" genau 3 ½ Tage vor dem Ende des Gnadenjahres veranlasste uns, die Serie über den Zorn Gottes zu schreiben. So diente das gleiche Signal, das unsere Hoffnungen nährte, als Vorbote des Untergangs der Gemeinde, die so hartnäckig ihren Herrn verachtete. Der Suchscheinwerfer des Herrn war auf Sein Volk gerichtet und wieder wurde die Leitung der Gemeinde ohne Frucht vorgefunden, trotz all ihrer prahlerischen evangelistischen Bemühungen in New York und anderswo mit ihrer zu einem Witz verkommenen “Großen Hoffnung“ [damit ist die völlig veränderte und gekürzte Ausgabe „The Great Hope“ des ursprünglichen Werks von Ellen G. White Der große Kampf gemeint].

Dieses Geschehnis ist im Artikel Geth­se­ma­ne - Teil II in der Ge­schich­te über den Feigenbaum, den Jesus während Seiner Leidenswoche nach Frucht durchsuchte, beschrieben. Der Baum war voll von prahlerischen Blättern, aber ohne jegliche Frucht. Der Herr betrachtete den Baum und erklärte, dass kein Mensch mehr von diesem Baum Früchte essen würde. Mit anderen Worten: Er erklärte den Baum für tot.

Zu dieser Zeit verstanden wir diese Dinge noch nicht so, wie wir es heute tun. Der 27. April 2013 war der wahre Auf­er­ste­hungstag und fiel auf einen Sabbat als Teil der Großen-Sabbat-Gruppe, zu der auch Pfingsten gehört. Dies brachte uns dazu, die Ereignisse mehr im Hinblick auf diesen Anlass als eine astronomische Kuriosität zu erwarten, obwohl diese in Wirklichkeit viel mehr war als nur das. Erst später verstanden wir die Tiefe von dem, was im Himmel vor sich ging.

Als der Vater zum Vorhof kam, um Zeugen zu suchen, gab der Gerichts­hof erst einen Monat und dann ein volles Jahr der Gnade. Aber was würde das Gericht tun, als klar wurde, dass jede weitere Gnade den Gerichtsfall nicht weiterbringen würde? In Seiner Weisheit ergriff der Oberste Richter beispiellose Maßnahmen, um doch noch ein faires Verfahren zu sichern.

Die Verlegung des Gerichts­hofs

Eine Verlegung des Gerichts­hofs ist der juristische Begriff für die Verlagerung eines Gerichtsstandes an einen neuen Ort. Bei Angelegenheiten, die im öffentlichen Fokus stehen, kann eine Verlegung des Gerichts­hofs erfolgen, um ein Geschworenengericht von einem Ort, wo es aufgrund der breiten öffentlichen Aufmerksamkeit des Verbrechens und des Beklagten keine fairen und unparteiischen Geschworenen gibt, zu einer anderen Örtlichkeit zu verlagern, um dort Geschworene zu finden, die ihren Aufgaben objektiver nachgehen können. (Wikipedia [in Englisch])

Der himmlische Gerichts­hof leitete also die Verlegung des Gerichtsstandes ein. Im Buch Hesekiel wird das dermaßen dargestellt, dass die Schechina-Herr­lich­keit den Tempel des Salomon verlässt und sich über den Berg stellt. Dies symbolisiert die komplette Abkehr des Vaters von der Kirche der Siebenten-Tags-Adven­tis­ten, deren Typus Salomos Tempel ist. Die Verlegung wurde vollständig mit der Begründung gerechtfertigt, dass der Eine vor Gericht sehr bekannt war (wer ist bekannter als Gott?) und dass die Zeugen gegen ein faires Verfahren voreingenommen waren.

Wir haben hier ein Beispiel für eine Anwendung auf mehreren Ebenen. Auf einer Ebene wurde die STA-Kirche durch ihren Abfall befangen, aber wenn man das weitere Umfeld betrachtet, ist bereits die ganze Welt befangen. Die Stadt, wo einstmals der Tempel Salomos stand, wurde zum geistlichen Zentrum aller falschen Religionen. Das moderne Jerusalem ist in der Tat eine Schlüsselfigur der NWO und damit nicht mehr als Gerichtsort, als das irdische Gegenstück für ein unvoreingenommenes himmlisches Gericht, geeignet.

Der Vater folgte den Fußtapfen Seines Sohnes. Als Er die Kirche verließ, erklärte Er sie für tot, so wie Jesus erklärt hatte, dass der Feigenbaum nie mehr Früchte tragen würde.

Ich möchte noch einmal daran erinnern, dass dem Gerichts­hof unser verzweifeltes Bemühen im Frühjahr 2012 als Zeugen bereit zu sein, sehr wohl bewusst war. Sie hatten gesehen, wie wir das Neue Licht in Zu­sammen­arbeit mit dem Heiligen Geist veröffentlichten, um auch anderen zu helfen, bereit zu sein. Sie beobachteten unser Ausharren im Glauben in dieser hohen Berufung während des "Gnaden"-Jahrs, was für uns eine qualvolle Wartezeit war. Im Frühjahr 2013 sahen sie unser schnelles Handeln bei den ersten Anzeichen der Bewegungen des Feindes auf dem Schlachtfeld. Während die STA-Kirche ein Jahr der Gnade empfing, wurden wir geschliffen, um für den letzten Notfallplan tauglich gemacht zu werden.

Wir sind nur ein kleiner Haufen, aber zusammen mit dem Heiligen Geist ist es John gelungen, hier auf der Farm einen bescheidenen Ort vorzubereiten, wo wir während des Gerichtsverfahrens arbeiten können. Ihr könnt Euch vielleicht vorstellen, wie klein wir uns fühlten, als wir erkannten, dass wir den Vater des Universums, den Obersten Richter Jesus Christus und alle teilnehmenden Engel zu Gast haben würden! Noch viel weniger wussten wir, dass sie sich seit 1. Mai 2013 bereits auf ihren Weg gemacht hatten!

Es sollte klar sein, dass sie immer noch im Himmel sind und unsere kleine Farm in Paraguay nur die irdische Spiegelung des himmlischen Heiligtums ist. Wir würden nicht erwarten, den Vater hier als Person zu sehen (sicherlich nicht solange wir noch im Fleische sind, denn das würden wir nicht überleben). Dennoch sind Himmel und Erde jetzt eng miteinander verbunden und die Verlegung des Gerichtsortes des Vaters hat große Auswirkungen auf die Erde.

Wie lange?

Sobald wir erkannt hatten, dass das Gericht des Vaters an unseren Ort verlegt wurde, kam natürlich die Frage auf: Wie lange wird der Umzug dauern?

Um diese Frage zu beantworten, müssen wir zunächst herausfinden, von wo aus der Vater abreist. Wir wissen, dass er im übertragenen Sinne die STA–Kirche verlassen hat und dass die STA-Kirche die verbliebene Nachkommenschaft derjenigen Gemeinde ist, die Jesus Christus, als Er auf Erden war, selbst gegründet hatte. Wo befand sich das irdische Gegenstück zum himmlischen Heiligtum, als Jesus Seinen himmlischen Dienst begann?

Es war in Jerusalem und dort war es insbesondere der Tempel. Das war der Tempel, in dem der Erlöser selbst wandelte und mit Seinem Volk sprach. Wurde die Örtlichkeit, nachdem Er Sein Werk im himmlischen Heiligtum begonnen hatte, jemals gewechselt? Lasst uns dies einmal nachprüfen.

  • Als Stephanus gesteinigt wurde und das Evangelium an die Heiden erging, wurde da ein neuer Tempel oder ein neues Hauptquartier gebaut oder eingeweiht? Nein.

  • Hat Gott das Heiligtum verlegt, als die Christen vor seiner Zerstörung im Jahre 70 n. Chr. aus Jerusalem flohen? Nein. Weder gab es dort jemals einen neu gebauten Tempel, noch einen, der von der Gegenwart Gottes gesegnet gewesen wäre.

  • Als die Adventgläubigen um 1844 herum zusammenkamen, wurde dort ein neuer Tempel gebaut und erfolgte in dieser Zeit eine Weihe, um einen Standortwechsel anzuzeigen? Wieder nein.

  • Als die Generalkonferenz der Siebenten-Tags-Adven­tis­ten im Jahre 1863 gebildet wurde, gab es da Anzeichen für einen Wechsel in der Örtlichkeit des Un­ter­su­chungs­gerichts im Himmel oder auf der Erde? Immer noch nein.

  • Zu guter Letzt, als die Generalkonferenz aus Battle Creek, Michigan, wegzog, gab es da irgendein Anzeichen dafür, dass Gott nun ein neues irdisches Gegenstück für das Gerichtsverfahren bestimmt hätte? Nein! Stattdessen sagte Ellen White im Jahre 1903: 

    Ich bin mir gewiss, dass unsere einzige Sicherheit darin liegt, dass wir bereit sind, voranzugehen, wenn die Wolke sich fortbewegt. {LW 445.2}

    Zwischen den Zeilen gelesen sagte sie damit, dass die Gemeine in der Phase der Wüstenwanderung war und keinen bestimmten Platz haben würde, solange diese stattfand.

Wenn während der gesamten christlichen Ära die irdische Spiegelung des himmlischen Heiligtums nie verlegt wurde, welches irdische Gebiet muss dann noch immer die Reflexion des himmlischen Heiligtums sein? Jerusalem! Wir sehen dies auch anhand der Tatsache, dass die Große-Sabbat-Liste, die das gesamte Untersuchungsgericht umfasst, mit dem Kalender Gottes auf der Basis der Koordinaten und Sichtbarkeitskriterien des Tempelbergs in Jerusalem berechnet wurde.

Wenn wir also Entfernungen im Hinblick auf den Umzug nach Paraguay betrachten, müssen wir darauf achten, dies in Bezug auf Jerusalem zu tun. Jesus als Oberster Richter begann das Gericht an den Lebenden im Frühjahr 2012 zum zweiten Passahfest. Sein Beginn erfolgte also gemäß den Festzeiten. Nach einem prophetischen Jahr der Hoffnung auf gute Frucht seitens der STA-Kirche, während zur gleichen Zeit unsere Gruppe in Paraguay als letzter Notfallplan vorbereitet wurde, ordnete der Oberste Richter die Verlegung des Gerichts­hofs, der einem Umzug des irdischen Spiegelbilds von Jerusalem nach Paraguay entsprach, an.

Wir wollen nun wissen, wie lange dieser Umzug benötigen wird, um herauszufinden, wann das Gericht wirklich an seinem neuen Ort tagen wird. Sehen wir uns diesen Umzug zunächst auf einer Karte an, um zu erfahren, mit was wir es hier zu tun haben:

Jerusalem im Vergleich zu Asunción
Abbildung 4 - Lage von Jerusalem im Vergleich zu Asunción, Paraguay

Ganz offensichtlich liegt Jerusalem in der nördlichen Hemisphäre, während wir uns auf der südlichen Halbkugel befinden. Wir befinden uns sogar innerhalb der gleichen klimatischen Zonen unserer jeweiligen Hemisphären. Jerusalem liegt in der nördlichen gemäßigten Zone knapp über dem nördlichen Wendekreis und Asunción in der südlichen gemäßigten Zone knapp unter dem südlichen Wendekreis. Wir erkannten die Bedeutung dieses Hemisphären-Wechsels vor langer Zeit und deshalb haben wir oft unsere Jahreszeiten mit den sich gegenüberliegenden Festen verglichen. Zum Beispiel findet das Passahfest in Paraguay nach den heißen Sommermonaten statt und wir kühlen dann gerade in der Herbstsaison ab, anstatt im Frühjahr, nachdem in der nördlichen Hemisphäre gerade die kältesten Monate vergangen sind.

Wenn der Herr eine Zahl wählen würde, die diese Nord-Süd-Bewegung beschreibt, welche, denkt ihr, würde Er wählen? Eine gute Kandidatin wäre eine Zahl, die den jahreszeitlichen Unterschied zwischen der nördlichen und südlichen Hemisphäre darstellen würde. Die Jahreszeiten variieren exakt um ein halbes Jahr und dies entspricht nach der normalen prophetischen Zählweise 180 Tagen.

Zu welchem Datum würden wir gelangen, wenn wir mit dem Zählen der 180 Tage nach den 360 Tagen des zusätzlichen Gnadenjahres für den Feigenbaum, der Frucht bringen sollte, beginnen würden? Mit dem 1. Mai 2013 als ersten Tag, wäre der 180. Tag kein anderer als der 27. Oktober 2013!

Jetzt nach all dieser Zeit können wir klar erkennen, dass Gott die Verlegung des Gerichts­hofs von der STA-Kirche zu unserer kleinen Gruppe durch das Harfen-Konzert am Vorabend dieses Tages bestätigte! Es war ein Zeichen, dass wir dabei waren, die Autorität der Stimme Gottes anstelle der Generalkonferenz der Siebenten-Tags-Adven­tis­ten zu erhalten. Und wir erhielten einen weiteren Beweis dieser Tatsache. Die SECC wählte Sandra Roberts zur ersten Präsidentin einer lokalen Konferenz unter Missachtung der GK-Leiterschaft genau an diesem Tag, dem 27. Oktober 2013! Die Generalkonferenz verlor in der Folge dieser Veränderungen sichtlich ihre Autorität.

Aber wie ihr wisst, hatten wir für diesen Tag größere Erwartungen und noch immer gab es keine Feuerbälle und wir blieben nichts weiter als eine Stimme, die in der Wüste ruft, mit nur sehr wenigen, die dieser überhaupt Beachtung schenkten. War der Gerichts­hof damals schon komplett zu uns verlegt worden und hatten wir die Autorität wirklich an diesem Tag erhalten oder war es nur eine Bestätigung, dass das Gericht dabei war umzuziehen und dass wir die Autorität zu einem späteren Zeitpunkt erhalten sollen? Letzteres ist die Wahrheit.

Die Ereignisse, die zu diesem Datum führten, waren in jeder Hinsicht interessant, aber ich möchte zunächst mit der Ge­schich­te der Verlegung des Gerichts­hof fortfahren und komme später darauf zurück.

Was hatten wir übersehen? Werft erneut einen Blick auf obige Karte und es sollte einfach zu sehen sein, dass wir den Ortswechsel noch nicht völlig vollzogen haben. Zusätzlich zu der Zeitverschiebung innerhalb eines Jahres durch den Übergang von der Nord- auf die Südhalbkugel, muss es auch eine Zeitverschiebung innerhalb eines Tages geben, denn Jerusalem liegt auf dem Längengrad von etwa 35° O im Vergleich zu dem Längengrad von Asunción von etwa 57° W. Der Unterschied beläuft sich auf rund 92 Grad.

Wir können dies auch anhand der Zeitzonen berechnen. Die Zeitzone von Jerusalem ist UTC+2, während Asunción in UTC-4 liegt. Das ist ein Unterschied von genau 6 Stunden. Welchem Zeitraum entspricht dies in prophetischer Zeit? Wenn ein Tag einem prophetischen Jahr von 360 Tagen entspricht, wie vielen Tagen entsprechen dann 6 Stunden?

360 Tage ÷ 24 Stunden x 6 Stunden = 90 Tage

Dies entspricht in etwa auch dem Unterschied der Längengrade, da die Rotation der Erde um ihre Achse in erster Linie die Stunden des Tages bestimmt. Jetzt haben wir aber eine runde Zahl, die den Zeitunterschied des Umzugs von Jerusalem nach Asunción besser angibt.

Nun können wir diese 90 Tage unmittelbar an die 180 Tage anfügen und kommen so am Ende des Weges auf den 25. Januar 2014. Die beiden Perioden zusammen symbolisieren beide Aspekte des Umzugs. Die 180 Tage für den Jahreszeitenwechsel in der südlichen Hemisphäre sowie die 90 Tage für die Überquerung von sechs Zeitzonen ergeben zusammen 270 Tage für den gesamten Umzug. Dies wird durch die bestätigenden Ereignisse zwischen den beiden Phasen unterstrichen: Am Zielort haben wir die Harfenspieler, die auf ihren Harfen spielen und den Beifall der Welt erlangen, und am Ort der Abreise finden wir die Leiter der Weltkirche vor, die mit faulen Eiern von ungehorsamen Konferenzen beworfen werden.

Dieser zweiphasige Umzug hat aber noch eine tiefere Bedeutung. Die Prophezeiungen der Bibel folgen dem Tag-Jahr-Prinzip. Der Tag und das Jahr sind durch die Rotation der Erde um ihre Achse und um die Sonne definiert. Diese beiden grundlegenden Zeiteinheiten bilden die Basis für die Prophezeiungen der Bibel und den wahren Kalender Gottes. So kommt es, dass die Zeit des Kommens Jesu als Tag und Stunde bekannt gegeben wird: der Tag innerhalb eines Jahres und die Stunde innerhalb eines Tages. Das alles wird durch die Zahlen 180 und 90 bei der Verlegung des Gerichtsstands des Vaters veranschaulicht: 180 Tage Unterschied im Jahr und 90 Grad bzw. 6 Stunden Unterschied innerhalb des Tages.

Und genauso wie wir die zwei Bewegungen des Umzugs in eine komplette 270-Tage-Periode zusammenfassen konnten, können wir die gesamte erste Hälfte des Gerichts an den Lebenden zu einer großen 630-Tage-Periode [360 + 270] der Vorberei­tung des Gerichts auf den Prozess des Vaters verdichten.

Die Gnade für euch war eine zermürbende Erfahrung für uns!

Wir wurden in der Zeit des Gnadenjahrs für die Kirche schwer geprüft. Dies war notwendig, weil die Verlegung des Gerichtsstandes sofort beginnen musste, falls die Kirche keine Frucht brächte. Das Ziel musste ausgewählt und der Umzug bereits im Vorfeld vorbereitet werden.

Während der Verzögerungen durch den Umzug wurden wir wieder arg geprüft. Wir studierten Gottes Absichten hinter dem, was stattfand und wurden gleichzeitig mit physischen Prüfungen wie dem Bruch unseres Tempeldachs konfrontiert. Könnt Ihr Euch vorstellen, was das für ein Schlag für uns war, als wir über das bildliche Verschwinden des Dachs der STA-Kirche und dem "Dach" der US-Schuldenobergrenze gepredigt hatten, nur um unseren eigenen Dacheinsturz zu erleben?

Wir haben festgestellt, dass dies ziemlich oft vorkommt, denn es gibt mehrere Anwendungsebenen von Träumen oder Prophezeiungen:

  • Eine Anwendung für die säkulare Welt - in diesem Fall die Schuldenobergrenze, die tatsächlich am 17. Oktober 2013 aufgehoben wurde
  • Eine Anwendung für die religiöse Welt - der Verlust der Führungsautorität der Weltkirche am 27. Oktober 2013
  • Eine lokale Anwendung für uns - das Brechen unseres eigenen Tempeldachs.

In der Mitte des Umzugs
Abbildung 5 - In der Mitte des Umzugs

Die Details der Ereignisse dieser Zeit sind wahrhaft faszinierend. Zum Beispiel brach unser Tempeldach am 14. Oktober und die Reparaturen wurden am 8. November abgeschlossen. Der Mittelpunkt dieser Reparaturzeit fällt genau auf das spezielle Datum vom 27. Oktober.

Der Tag, an dem das Dach einbrach, lag genau in der Mitte der Jahresversammlung der STA-Kirche. Allem Anschein nach waren wir zu dieser Zeit die armen Fluchbeladenen, während es der GK trotz allem nicht schlechter ging. Allerdings geht dies alles noch viel tiefer.

Der Vater verließ die STA-Kirche zur Gänze, da sie aus einer geistlichen Perspektive ein von oben nach unten zerrissener "Tempel" geworden war. Aber Gott sieht die Person nicht an! Am Ver­söh­nungs­tag mussten wir in unserem Wirkungsbereich anhand der gleichen Richtschnur geprüft werden, um zu beweisen, dass wir treuer sein würden, als sie es in ihrem Wirkungsbereich war. Bitte beachtet, dass wir nur ein paar Stunden vor dem Ver­söh­nungs­tag die Entscheidung fällten, das Dach des Hauses Gottes zu reparieren, obwohl wir nicht wussten, wo die Geldmittel dafür herkommen sollten. Durch diese Tat wurde diese bescheidene Farm eine Oase der Ruhe für unseren bedrängten Gott und wir hatten die Prüfung bestanden, bei der die STA-Jahresversammlung versagt hatte.

Während die Jahresversammlung und der Ver­söh­nungs­tag gemeinsam am 16. zu Ende gingen, kam genau in dieser Nacht der US-Kongress zu einer Einigung über die Schuldenobergrenze und beendete den Verwaltungsstillstand. Dies mag oberflächlich betrachtet in keinem näheren Zusammenhang stehen, doch die Aussetzung der Schuldenobergrenze beseitigte das letzte Hemmnis für ObamaCare, der "Gesundheitsreform", mit der das Sonn­tags­gesetz kommen wird. Als der Abfall die Schwelle innerhalb der Kirche erreicht hatte, wurden in der Welt Prozesse in Gang gesetzt, die letztlich zur Verfolgung der Gemeinde führen werden.

Ein weiterer „Zufall“ ist, dass wir unbeabsichtigt die Stimme Gottes veröffentlichten, welche am gleichen Tag lautstark das bevorstehende Ende der GK-Autorität am 27. Oktober anprangerte. Dabei wussten wir noch nicht, dass sich das mit der Rebellion durch die Wahl Sandra Roberts buchstäblich erfüllen würde. Nebenbei bemerkt war dieser "Sandy"-Roberts-"Sturm" die Erfüllung des symbolischen Hurrikans Sandy, der die Ostküste (Sitz des GK-Hauptquartiers) ein Jahr vorher überschwemmt hatte. Er wurde später "Frankensturm Sandy" genannt, weil er sich mit anderen Schlechtwettersystemen vereinte und dies warf bereits damals einen Schatten auf die jüngste Ergänzung durch das Homosexualitäts-"Monster" als weiteren Angriff auf Gottes Ordnung der Dinge voraus.

Alle diese rasanten Ereignisse bis zum 27. Oktober 2013 ließen uns erkennen, dass das Laubhüttenfest eine besondere Bedeutung hat. Interessanterweise hatten die Reparaturen an unserem Dach am ersten Tag dieses Festes begonnen. Natürlich waren wir ein bisschen entmutigt gewesen, dass unser Dach an diesem wichtigen Fest noch offen war und begannen darüber nachzudenken, wie bescheiden unsere Situation im Vergleich zur Herr­lich­keit des salomonischen Tempels ist.

Dann erkannten wir, dass wir gar nicht durch Salomos Tempel repräsentiert werden. Die Herr­lich­keit, der Reichtum und die Fülle von Salomos Tempel sind ein Bildnis für die STA-Kirche, denn sie verfügt über unzählige Krankenhäuser, Schulen und Kirchen auf der ganzen Welt, um nicht die geistlichen Schätze (die von Babylon befleckt wurden) zu erwähnen.

Aber wir? Wir sind nur ein kleiner Haufen merkwürdiger Charaktere ähnlich wie die Jünger von Jesus. Unser Typus ist der Tempel des Herodes – der Tempel, der in jeder Hinsicht schlechter war, außer dass er vom Erlöser selbst während Seines ersten Advents ausgeschmückt wurde.

Das vergessene Fest

Wie gesagt, wurden wir während dieser Zeit geprüft. Wir verstanden damals nicht alles so, wie wir es heute tun und konnten nicht so leicht, den Sinn der Dinge erfassen. Wir studierten viel über die Bedeutung des Laubhüttenfests und fragten uns, warum wir keinen großzügigen Teil des Heiligen Geistes erhielten, so wie wir es für dieses Fest, das mit Ihm verbunden ist, erwarteten.

Als unser Dach brach, stellten wir das Haus des Herrn nach Haggais Rat an erste Stelle, auch wenn wir dann hungern müssten - und ob ihr es glaubt oder nicht – bereits am Tag nach der Entscheidung erhielten wir gerade die benötigte Summe. Bei unserem Studium des Buches Haggai förderten wir einige wichtige Termine ans Tageslicht. Vor allem:

AM vierundzwanzigsten Tage des neunten Monats, im zweiten Jahre des Darius, erging das Wort des HERRN durch den Propheten Haggai also: So spricht der HERR der Heerscharen … (Haggai 2,10-11)

Und das Wort des HERRN erging zum zweitenmal an Haggai am vierundzwanzigsten Tage des Monats also: Sage zu Serubbabel, dem Statthalter von Juda: Ich erschüttere den Himmel und die Erde (Haggai 2,20-21)

Dieses historische Datum führte uns zum Hanukkah-Fest, das auch als das Fest der Tempelweihe bekannt ist, weil es an die Einweihung des Fundaments des zweiten Tempels durch Haggai erinnert. Es beginnt am 25. Tag des neunten Monats und ist ähnlich dem Laubhüttenfest ein Acht-Tage-Fest. Es bezieht sich speziell auf den zweiten Tempel (der später umfangreich von Herodes renoviert und so als Herodes Tempel bekannt wurde).

Jetzt solltet Ihr Euch fragen, wann das wahre Hanukkah-Fest im Jahr 2013 stattfand. Es war Ende Dezember, aber das ist nicht die ganze Ge­schich­te. Es gibt immer zwei Möglichkeiten für die Festtage und wir haben gelernt, dass die frühere Möglichkeit vor allem mit Ereignissen in Bezug auf den Vater zusammenhängt, während die zweite Möglichkeit sich auf den Sohn bezieht.

Seit Beginn unseres Dienstes haben wir ein dramatisches Ereignis erwartet, das dem Herabkommen des Engels aus Offenbarung 18 entspricht und dazu führt, dass die Erde mit Seiner Herr­lich­keit erleuchtet würde. Dies ist eindeutig mit dem Heiligen Geist und der Ausgießung des Spätregens verbunden. Da der Heilige Geist der Stellvertreter Christi ist, wäre zu erwarten, dass dieses Ereignis einem Festtag der zweiten Möglichkeit anstatt der ersten Möglichkeit des Festkalenders entspräche.

Es stellte sich heraus, dass der zweite mögliche Termin für die Grundsteinlegung (der 24. Tag des 9. Monats) auf den 26. Januar 2014, den ersten Tag nach dem Umzug des Gerichts, fiel! Sobald der Umzug abgeschlossen war, setzte sich der Oberste Richter Jesus, um das Verfahren zu beginnen. Der Grundstein wurde direkt in der Mitte des 1260-Tage-Gerichts an den Lebenden gelegt.

Der göttliche Richter nimmt Platz
Abbildung 6 - Der Richter nimmt Seinen Platz in der Mitte des Gerichts ein

Die folgenden acht Tage von Hanukkah versprachen ganz deutlich das Licht, das die Welt erhellen würde und wir wurden nicht enttäuscht. Es war an diesen Tagen, dass uns der Zeitablauf der letzten sieben Posaunen und der letzten sieben Plagen eröffnet wurde, so wie es John in seiner Predigt mit dem Titel Das letzte Rennen erklärte.

Es war an diesen Tagen, dass wir endlich die Autorität und den Auftrag erhielten, über die Zeiten der Posaunen und der Plagen als Teil unseres Zeugnisses im Prozess des Vaters zu predigen.

Die Mathematik Gottes

Die beiden Phasen dieser Zeitlinie haben eine bemerkenswerte Struktur. Die 70-Tage- Phase besteht aus zwei Segmenten, einem 40-Tage- und 30-Tage-Segment, was wir wie folgt ausdrücken können:

30 + 40 = 70

In der Orion-Präsentation auf den Folien 67-69 finden wir eine ähnliche Formel, die eine ganz besondere Bedeutung hatte:

3 + 4 = 7

Der göttliche Rat (3) kam überein, Jesus den Kreuzestod (+) für die Menschheit (4) erleiden zu lassen und das ist (=) der Erlösungsplan (7). Diese kleine Formel erzählt eine gewaltige Ge­schich­te!

Jetzt können wir sogar von den Zahlen her sehen, dass der Vater in der Tat den Fußtapfen Seines Sohnes folgt. Die Formel für die 70-Tage-Phase erläutert einmal mehr den Heilsplan und diesmal sogar in der Zehnerpotenz (x 10).

Die Zahl 10 steht für das Gesetz Gottes und diese Formel zeigt uns an, dass der Vater selbst sich dem Gesetz unterwirft. Er macht deutlich, dass Er nicht mehr Unterwerfung von Seinen Geschöpfen fordert, als Er persönlich bereit ist zu geben.

Philippus spricht zu ihm: Herr, zeige uns den Vater, so genügt es uns! Spricht Jesus zu ihm: So lange Zeit bin ich bei euch, und du kennst mich noch nicht? Philippus, wer mich gesehen hat, der hat den Vater gesehen! Wie kannst du sagen: Zeige uns den Vater? (Johannes 14:8-9)

Philippus, hast du jetzt den Vater gesehen?

Die zweite Phase hat wieder die gleiche Struktur, nur die Faktoren sind unterschiedlich. Jetzt haben wir:

270 + 360 = 630

Hier sind die Faktoren das Neunfache (3 × 3) der ersten Phase. Dies symbolisiert, wie die Gottheit drei Mal zusammenkam, um den Heilsplan zu schmieden.

… sah ich, wie er sich dem strahlenden Lichte näherte, welches den Vater umgab. Mein begleitender Engel sagte: „Er hat eine geheime Unterredung mit seinem Vater.“ Während Jesus mit dem Vater redete, schien die Besorgnis der Engel aufs höchste gespannt. Dreimal umschloß ihn das herrliche Licht, das den Vater umgab, und als er das dritte Mal von dem Vater kam, konnten wir seine Gestalt sehen. Sein Aussehen war sanft, frei von aller Angst und Sorge, und glänzte mit einer Lieblichkeit, die Worte nicht beschreiben können. Dann machte er der Engelschar bekannt, daß ein Weg der Rettung für den verlorenen Menschen gefunden sei… {EG 119.1}

Und das ist noch nicht alles. Die erste Phase von 70 Tagen vor dem Gericht an den Lebenden ist untrennbar mit den ersten 630 Tagen desselben verbunden:

70 + 630 = 700

Wäre die Kirche für ihre Berufung bereit gewesen, hätte die 70-Tage-Phase die gesamte Vorberei­tung sein können, aber da sie es nicht war, musste der 630-Tage-Notfallplan in Kraft treten, um diesen Missstand zu beheben. Durch die Führung des Heiligen Geistes ist der Plan Gottes auf ein noch höheres Niveau der Vollkommenheit gebracht worden, was durch die Zahl 700 ausdrückt wird.

In diesen Formeln sehen wir die Liebe multipliziert und addiert, wiederholt und um eine Zehnerpotenz erhöht. Das ist der wahre durch göttliches Opfer geschaffene "Friedensrat" und steht im krassen Gegensatz zu den Friedensräten der Menschen dieser kriegerischen Welt.

Ja, er [der Zweig] wird den Tempel des HERRN bauen und königlichen Schmuck tragen und wird auf seinem Thron sitzen und herrschen und wird Priester sein auf seinem Thron, ein Friedensbund wird zwischen ihnen beiden bestehen. (Sacharja 6,13)

Diese Zeitlinien unterstreichen das grenzenlose Opfer, das Jesus am Kreuz vollbrachte, und sie zeigen, dass die Gottheit, das Opfer gemeinsam bringt. Eine jede Person des göttlichen Rates demonstriert das auf Ihre Weise, aber alle wirken zusammen in Einheit von Geist und Absicht.

So sehen wir das unveränderliche Gesetz Gottes, wie es alles zu einer fortlaufenden Ge­schich­te verbindet und neu verknüpft - der Ge­schich­te der Notlage des Vaters, wie ich sie hier erzählte.

Nun obliegt es allen, die Ihn lieben und Ihm zu Hilfe kommen möchten, sich mit diesem Ministerium, als bevollmächtigte Botschaft des Königreichs Gottes auf Erden, zu verbünden. Falls ihr den Vater sucht; Er ist nicht mehr in der organisierten STA-Kirche! Er steht vor Gericht und wir ersuchen die Treuen bildlich "vor Gericht zu erscheinen", um Ihr persönliches Zeugnis für Ihn zu geben.

Es ist eine feierliche Angelegenheit zu verstehen, dass die Gefolgschaft des Vaters im übertragenen Sinne am 25. Januar hierher verlegt wurde. Die Augen des beobachtenden Universums ruhen auf jedem, der in den Zeugenstand oder auf die Geschworenenbank gerufen wird. Der reine Adventglaube muss als klarer Lichtstrahl in einer finsteren Welt, wie auf der Karte auf unserer Homepage, hervorleuchten. Ist euer Heim mit Licht erfüllt? Steuert eure kleine Kerze ihren Schein in dieser großen Welt bei?

Wir haben viele Hilfsmittel, um euch zu unterstützen. Brennt und verteilt die CDs von unserer Website, die wir zum Download zur Verfügung stellen. Verbreitet diese Artikel. Druckt Diagramme für Präsentationen, wo immer Menschen teilnehmen wollen. Teilt unentwegt unsere Botschaften in sozialen Netzwerken. Aber am wichtigsten ist es, dass ihr eine kleine Studiengruppe in eurer Nähe gründet. Betet um den Heiligen Geist und erlaubt Ihm, euch in allem, was ihr tut, zu leiten, denn Er ist eure Kraft und Tüchtigkeit.

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