Der letzte Countdown

Verankert in der ZeitOffenbarung Jesu Christi, die Gott ihm gegeben hat, um seinen Knechten zu zeigen, was rasch geschehen soll; und er hat sie bekanntgemacht und durch seinen Engel seinem Knecht Johannes gesandt, (Offenbarung 1,1-2)

Es ist die Offenbarung Jesu Christi. Der Vater gab sie zuerst Jesus und dieser dann in symbolischer Form an Seinen Boten Johannes, der sie bezeugt. Johannes sendet seine Grüße und dann beginnt Jesus in Vers 8:

Ich bin das A und das O, der Anfang und das Ende, spricht der Herr, der ist und der war und der kommt, der Allmächtige. (Offenbarung 1,8)

Jesus Christus kann den Anfang und das Ende verkündigen, denn Er ist und war und kommt. Für Seine Jünger geht es in dieser Zeitoffenbarung vor allem um die Offenbarung der Zeit Seines Zweiten Kommens und Er wiederholt diese Zusicherung, als Er Johannes in Form einer Vision erscheint:

Ich bin das Alpha und das Omega, der Erste und der Letzte; und was du siehst, schreibe in ein Buch. (Offenbarung 1,11)

Dann wandte sich Johannes um und sah eine Vision in Symbolen! Ein Symbol zieht dabei mehr als alle anderen unsere Aufmerksamkeit auf sich. Versetze dich an die Stelle von Johannes und schaue diese Vision. Du siehst die Leuchter und Jesus mit weißem Haar und Gewand. Du siehst Seine glänzenden Füße und Gesicht, aber etwas anderes sticht heraus.

Wenn jemand zu dir kommt, um dir etwas zu geben, dann hält er es in der Hand und beginnt darüber zu sprechen und dabei wird deine Aufmerksamkeit automatisch auf das gerichtet, was er in der Hand hält! Das ist genau das, was Johannes sah. Er sah das scharfe zweischneidige Schwert des Wortes Gottes aus Jesu Mund kommen. Und Gottes Wort spricht über das (man würde es als spaltend, trennend verstehen), was Er in Seiner rechten Hand hält: die sieben Sterne. Das ist das Thema und der Mittelpunkt dieser Vision. Jesus bezeichnete die sieben Sterne sogar als ein “Geheimnis”.

Was sind also diese sieben Sterne? Jesus sagt uns, dass sie die Engel der sieben Gemeinden sind. Das heißt, sie überbringen eine Botschaft an Sein Volk und sie sind untrennbar mit dieser Botschaft verknüpft. Seine süßen Einflüsse sind untrennbar mit ihnen verbunden. Ohne diese sieben Sterne gäbe es keine Botschaft vom Orion!

In der hebräischen Sprache bedeutet der Terminus „die sieben Sterne” ganz einfach „Orion”, was wir in poetischer Form an vielen Stellen der Bibel finden. Mit anderen Worten sagt die Bibel, dass Jesus den Orion in Seiner rechten Hand hält!

Darüber hinaus sagt uns Ellen White, dass die sieben Sterne Gottes Seine Diener der Gemeinde repräsentieren (siehe DE 8.1; GW 13.3, etc.). Was sollten diese Diener der Gemeinde predigen? Die Leiter der Gemeinde hatten die Verantwortung, das Licht dieser Botschaft an die Menschen zu übermitteln! Hätten sie das getan, so würden sie zu den Boten zählen und wären so untrennbar mit der Botschaft verbunden, wie die sieben Sterne selbst! In der Tat, wo die sieben Sterne zu finden sind, dort ist auch der Orion.

Aber was jetzt Jesus mit den sieben Sternen in Seiner rechten Hand tut, könnte dich überraschen, auch wenn du es schon viele Male gelesen hast!

Und er hatte in seiner rechten Hand sieben Sterne, und aus seinem Mund ging ein scharfes, zweischneidiges Schwert hervor; und sein Angesicht leuchtete wie die Sonne in ihrer Kraft. Und als ich ihn sah, fiel ich zu seinen Füßen nieder wie tot. Und er legte seine rechte Hand auf mich und sprach zu mir: Fürchte dich nicht! Ich bin der Erste und der Letzte (Offenbarung 1,16-17)

Hast du es erfasst? Die gleiche Hand, die die sieben Sterne hält, legte Er mit der tröstlichen Wiederholung Seines Eins-seins mit der Zeit auf Johannes und sprach: “Fürchte dich nicht”. Was tat Er damit? Er legte die sieben Sterne des Orion auf Johannes! Bedenke, dass dies alles die einleitende Szene der Offenbarung Jesu Christi ist, die Johannes gezeigt wurde und die er Seinem Volk weitergeben soll! Was er also in den nachfolgenden Kapiteln sah, ist nichts anderes als die Botschaft vom Orion! Orion ist die Offenbarung selbst! Der Segen in Vers 3 ist für diejenigen, die “die Worte dieser Prophezeiung” lesen und hören, was sich damit auf diejenigen bezieht, die die Botschaft vom Orion verstehen und beachten! Und ja, die Zeit liegt “auf der Hand”, oder sollten wir sagen: „in der Hand”?

Hinterhauptlappen und StirnlappenEs ist interessant festzustellen, dass Johannes eine Vision vom Orion erhielt; er erlangte aber nicht das Verständnis darüber. Als Jesus Seine Hand, mit der Er auch die Sterne hielt, auf ihn legte, sank er wie tot zu Seinen Füßen nieder. In dieser Position würde Jesus Seine Hand auf den Hinterkopf von Johannes gelegt haben... wo sich die hinteren Hauptlappen des Gehirns befinden, in denen das Gesehene lediglich erfasst wird! Er drückte sie nicht auf seine Stirn, wie Er es mit uns macht, dort, wo unsere Frontallappen das Verständnis ermöglichen!

Vom Anfang in den Tagen von Johannes erklärt also der Herr die Zeit des Endes der Welt gemäß Seines Erkennungszeichens aus Jesaja 46,10 (von Anfang an das Ende verkünden). Dass Er erst später das Buch der sieben Siegel (Orion) empfing, steht repräsentativ für die Tatsache, dass Er der einzig Würdige ist, die „Fesseln des Orion (Hiob 38,31) zu lösen” und den Inhalt dieses himmlischen Buches zu offenbaren! Hier ist nicht die Rede von dem speziellen Moment, als Jesus selbst die Erkenntnis empfing, denn bereits als Er zu Seinem Vater aufgefahren war, erlaubte es die Verbundenheit in Ihrem Eins-Sein nicht, dass Ihm ein Geheimnis vorenthalten würde.

Jesus ist der Schöpfer; und selbstverständlich hält Er den Orion in Seiner Hand, weil Er ihn mit ebendieser Hand geschaffen hat. Aber dann wurde Er Mensch und legte Seine Göttlichkeit ab. Nachdem Er wieder zum Vater aufgefahren war, legte der Vater natürlich alles in Seine Hände, einschließlich des Orions und dem Wissen über die Zeit. Dreimal wiederholte Jesus, dass Er das Alpha und Omega, der Anfang und das Ende ist. Es ist so, als würde Er sagen: “Vergiss diesen Unsinn, dass ich die Zeit nicht kennen würde!”

Wie Licht verbreitet wird

Während die Jünger zum letzten Mal vor Seinem Tod mit Ihm versammelt waren, betete Jesus zu Seinem Vater für die Verherrlichung ihres Eins-Seins, damit alle Seine Jünger – uns heute eingeschlossen, die wir an Ihn durch ihr Wort glauben – die Herr­lich­keit dieser Einheit empfangen würden.

Und nun verherrliche du mich, Vater, bei dir selbst mit der Herr­lich­keit, die ich bei dir hatte, ehe die Welt war. (Johannes 17,5)

Ich bitte aber nicht für diese allein, sondern auch für die, welche durch ihr Wort an mich glauben werden, auf daß sie alle eins seien, gleichwie du, Vater, in mir und ich in dir; auf daß auch sie in uns eins seien, damit die Welt glaube, daß du mich gesandt hast. Und ich habe die Herr­lich­keit, die du mir gegeben hast, ihnen gegeben, auf daß sie eins seien, gleichwie wir eins sind, ich in ihnen und du in mir, damit sie zu vollendeter Einheit gelangen, und damit die Welt erkenne, daß du mich gesandt hast und sie liebst, gleichwie du mich liebst. (Johannes 17,20-23)

Der Vater ist Licht. Es war Seine Gegenwart, die am ersten Tag der Schöpfung herbeigerufen wurde und alle Herr­lich­keit und Weisheit haben ihren Ursprung in Ihm. Die Herr­lich­keit, die Jesus vom Vater erhielt, war ein Band der Einheit und um diese Einheit bat Er für Seine Jünger – die Einheit im Glauben mit Ihm selbst. Dies ist die Herr­lich­keit, die Er uns heute weiterhin schenkt.

Gleich in der ersten Zeile des Buches beschreibt Johannes den Weg, wie das Licht der Offenbarung zu uns gelangt. Zunächst übergibt es der Vater an Jesus, dann sendet Jesus es über Seinen Engel an Seine Diener. Im Falle von Johannes kam das Licht in Form einer Vision. In unserem Fall ist der Weg nicht anders. Der Heilige Geist bringt das Licht vom Himmel und gibt es Bruder John während er studiert. Es ist nicht so, dass der Geist nicht auch dem Rest von uns etwas offenbart, aber die Botschaft des Vierten Engels kommt eindeutig durch Johns Studien und nicht durch unsere.

Ein Glaubensbruder hatte vor kurzem einen Traum (Die reparierte Lichtmaschine), in dem Johns Rolle bei der Verbreitung des Lichts bestätigt wurde. Wir wollen hier nicht auf alle Details des Traumes eingehen, aber er beginnt mit einer Montage von zwei mechanischen Teilen. Dann sieht er, wie sie in eine Person eingebaut werden, die selbst eine Art Generator ist, der wieder zusammengesetzt wird. Ein Mann nimmt ein elektrisches Kabel und prüft sorgfältig die Montage, um sicherzustellen, dass es nicht zu einem Kurzschluss kommt, der den Generator beschädigen könnte. Sobald feststeht, dass keine Gefahr besteht, baut er alles vollständig zusammen und die dortigen Menschen sind glücklich, wieder Energie zu bekommen. Darüber hinaus erhalten alle umliegenden Häuser jetzt ebenfalls Licht und es ist ersichtlich, dass jedes Haus genügend Energie hat.

Dieser Traum bezieht sich auf die beiden mechanischen Teile der künstlichen Hüfte, die kürzlich in den Körper von Bruder John eingebaut wurden. Dies war der erforderliche Schritt, um die Lichtmaschine wieder zum Laufen zu bringen. Vor der Operation war Bruder John aufgrund der ständigen starken Schmerzen nicht in der Lage, so zu funktionieren, dass er neues Licht im Studium empfangen hätte können. Nun aber wird er nicht mehr von seiner Hüfte geschwächt und mit Hilfe einer neu gekauften Lampe kann er es sich im Liegen so einrichten, dass er wieder studieren kann. Er fungiert als Lichtmaschine, die den Brennstoff (Gottes Wort) und die tägliche Ration Öl des Heiligen Geistes in Energie umwandelt (das Licht der gegenwärtigen Wahrheit).

Auf diese Weise können wir das Licht mit euch teilen, dass der Geist Jesu und des Vaters offenbart. Das Gebet Jesu ist, dass wir „vollkommen eins werden”. Diese Formulierung veranschaulicht einen Prozess. Wir werden eins, indem uns der Heilige Geist in immer mehr und mehr Wahrheit führt. Unsere Erkenntnis wird dadurch geläutert, indem Er uns manchmal von einigen Ideen befreit, so wie die Jünger von ihrer vorgefassten Meinung, dass Jesus ein irdisches Reich aufrichten würde, frei wurden. Fälschlicherweise passten sie einige Seiner Aussagen ihren eigenen Ideen an. Indem sie aber mit ihrem Herrn voranschritten, gab Er ihnen Seine Absichten zu verstehen. Er brachte sie in eine engere Verbindung mit sich selbst und damit mit dem Vater.

was wir gesehen und gehört haben, das verkündigen wir euch, damit auch ihr Gemeinschaft mit uns habt; und unsere Gemeinschaft ist mit dem Vater und mit seinem Sohn Jesus Christus. Und dies schreiben wir euch, damit eure Freude vollkommen sei. (1. Johannes 1,3-4)

Es gibt keine größere Freude, als mit dem Vater und dem Sohn im Glauben vereint zu sein! Das ist unser Wunsch und das ist Jesu Wunsch für euch. Aus diesem Grund bemühen wir uns, euren Glauben zu stärken: damit ihr nicht den Wert des Geschenks aus den Augen verlieren möget, welches der Vater uns mit der Erkenntnis der Zeit gegeben hat und damit ihr es mehr als alles andere zu schätzen wisst – mehr als Geld und euren Besitz, mehr als eure eigenen Ideen, mehr als eure Beziehungen und euren Ruf, sogar mehr als das Leben und die Gesundheit. Wenn ihr das Band der Einheit des Glaubens pflegt – das heißt, wenn ihr die Wahrheit auf das äußerste liebt – dann wird das Gebet Jesu für euch beantwortet.

Wenn du um Verständnis betest und um Einsicht flehst, wenn du sie suchst wie Silber und nach ihr forschst wie nach Schätzen, dann wirst du die Furcht des Herrn verstehen und die Erkenntnis Gottes erlangen. (Sprüche 2,3-5)

Jesus muss Seinen rechtmäßigen Platz über JEDER ANDEREN SACHE in unseren Herzen haben, aber wenn ihr auf Unabhängigkeit besteht, anstatt demütig das Licht zu empfangen, das vom Heiligen Geist kommt, dann pickt ihr euch nur heraus, was ihr anzunehmen bereit seid. Somit setzt ihr euch an die Stelle des Heiligen Geistes und zeigt euch nicht bereit dazu, euch auf Seine spezielle Art und Weise führen zu lassen. Damit unterbrecht ihr den Fluss des Lichts.

Man könnte dies leicht als einen Verlust der Individualität betrachten, wo wir alle wie Roboter funktionieren müssen, aber das ist nicht so (diese falsche Wahrnehmung kommt vom Teufel, der das demütige und gesetzestreue Volk Gottes als Roboter bezeichnet, während die Stolzen offenbar „Freiheit” und „Unabhängigkeit” besitzen, um ihren eigenen Willen zu tun). In Wahrheit ist es einfach eine Bestätigung dafür, dass der Heilige Geist uns in die ganze Wahrheit führt. Wir können Fragen aufwerfen, so wie die Jünger Jesus Fragen stellten. Aber sie sagten nicht: „Nein, Jesus, du liegst falsch. Ich glaube alles, was du gesagt hast, außer diesem einen Punkt.” Sie folgten nicht unabhängig ihrem eigenen Urteil. Vielmehr nahmen sie demütig Seine Antworten entgegen und versuchten, sie besser zu verstehen.

Das war ein großes Thema in den Tagen Jesu, denn als Er zu Seinen Nachfolgern sagte, dass sie Sein Blut trinken und Sein Fleisch essen müssten, wurden die meisten von ihnen ausgesiebt. Denn obwohl sie den größten Teil von dem, was Er sagte, mochten, glaubten sie nicht, dass Er vom Vater gesandt war, deshalb nutzten sie Seine schwer zu verstehenden Worte als „Beweis” gegen Ihn. Aber Seine wahren Jünger glaubten, dass der Vater Ihn gesandt hatte und sie akzeptierten Seine Worte und versuchten ihre tiefere Bedeutung zu ergründen.

In unserem Fall verhält es sich ähnlich. Wenn ihr glaubt, dass der Heilige Geist diese Bewegung führt, dann werdet ihr auf schwer zu verstehende Aspekte stoßen und über sie nachdenken müssen. Und ihr werdet den Heiligen Geist mit dem Wunsch fragen, den Sachverhalt verstehen zu können, anstatt unabhängig zu einem eigenen Urteil zu kommen und dann erst, nachdem ihr eine festgesetzte eigene Meinung habt, „zu fragen”, so dass aus der „Frage” ein Angriff wird, etwa in der Art: „Wenn wir uns bereits in der Zeit der Plagen befinden, wie kommt es dann, dass ich niemanden sehe, der über Beulen auf der Haut klagt?”

Der Heilige Geist übermittelt die Botschaft und wir teilen, was wir erfahren haben, aber Er lässt immer Raum für Zweifel (um das Herz zu prüfen) und Fragen (um uns bescheiden zu halten). Wir beten, dass eure Herzen eher mit folgenden Worten antworten mögen: „Herr, hilf uns, die erste Plage besser zu verstehen”, oder an uns gerichtet: „Habt ihr noch weiteres Licht in Bezug auf die erste Plage?” Dann können wir unsere Erkenntnisse teilen oder klarstellen, dass die Plagen symbolischer Natur sind, usw.

Stolz kommt vor dem Zusammenbruch, und Hochmut kommt vor dem Fall. (Sprüche 16,18)

Deshalb sei demütig, dass du nicht fällst und suche die Erkenntnis anstatt Silber oder Gold. Es ist schmerzhaft zu sehen, wie solche Aussagen von einigen unserer Nachfolger kommen. Wir wollen nicht, dass mit einem von euch das Gleiche passiert. Wir vertrauen darauf, dass ihr die Wahrheit erkennt und versteht.

So befinden sich die sieben Sterne – die Leiter der Botschaft, die untrennbar mit der Botschaft verbunden sind – in der Hand Jesu, wie Er es von den Schafen in Seiner Hand sagte, dass sie niemand herausreißen könne. Das bedeutet aber nicht, dass sie es nicht nötig hätten, wachsam zu sein! Der Rat von Paulus sollte von allen beachtet werden:

Darum, wer meint, er stehe, der sehe zu, daß er nicht falle! Es hat euch bisher nur menschliche Versuchung betroffen. Gott aber ist treu; er wird nicht zulassen, daß ihr über euer Vermögen versucht werdet, sondern er wird zugleich mit der Versuchung auch den Ausgang schaffen, so daß ihr sie ertragen könnt. (1. Korinther 10,12-13)

Diese Worte sind sowohl eine ernste Warnung vor Selbstzufriedenheit, als auch eine tröstliche Erkenntnis, dass wir in jeder Prüfung in der Lage sind, zu überwinden, weil Er einen Fluchtweg bereitet. Nur von Ihm sind wir abhängig.

Jesus betrachtet jeden von euch, der Seine Stimme im Orion hört, als Seinen Augapfel! Du folgst Ihm und glaubst, dass der Vater den Heiligen Geist mit dieser Botschaft gesandt hat. Dennoch haben nicht alle von euch die gleiche Nähe zum Vater, so wie Jesus einige Jünger hatte, die näher zu Ihm standen als die anderen. Daher lasst in eurer Wachsamkeit nicht nach! Lasst keine Zweifel aufkommen! Wir alle müssen uns regelmäßig an die Gründe erinnern, warum wir diese Botschaft glauben (und es gibt viele)! Habt acht aufeinander und stärkt die Schwächeren von euch. Sei deines Bruders Hüter. Auf diese Weise wirst du im Glauben und in der geistlichen Vorberei­tung wachsen, denn es ist ein geistlicher Krieg, in den wir verwickelt sind und über den ihr im Folgenden noch einige wichtige Details erfahren werdet.

Möge der echte „Franziskus” bitte aufstehen

Lasst uns zuerst etwas über die Namensgebung vereinbaren: Wir werden für dieses Thema Franziskus von Assisi (1181 - 1226) als „Hl. Franziskus” und den derzeitigen Papst als „Papst Franziskus” bezeichnen. Das macht es viel klarer, denn man kann erst als Heiliger bezeichnet werden, wenn man bereits tot ist und Papst Franziskus ist (noch) nicht tot. Abgesehen davon ist er so weit davon entfernt, ein Heiliger zu sein, wie es weiter gar nicht möglich ist. Der Hl. Franziskus wird euch das gleich bewusstmachen!

Wir sollten zuerst einige Punkte über den Hl. Franziskus abklären, wer er wirklich war, bevor wir hören, was er über Papst Franziskus zu sagen hat. So können wir die Tragweite seiner Worte richtig einschätzen. Der Theologe, eine deutschsprachige Informationsquelle, stellt die tatsächlichen Absichten bzw. Ziele und Taten der historischen Person dem gegenüber, was die Kirche über ihn aussagt. Darüber hinaus wird aufgezeigt, wie die Kirche den Hl. Franziskus für ihre eigenen Zwecke verwendet hat (und noch immer verwendet).

Der Hl. Franziskus war der Sohn eines reichen Kaufmanns, der jedoch seinen Reichtum aufgab, um Jesus bedingungslos nachzufolgen. Zu dieser Zeit gab es eine bekannte Gruppe von Häretikern außerhalb der Kirche, Katharer genannt, die offensichtlich versuchten, Jesus in aller Einfachheit nachzufolgen. Unter Papst Innozenz III unternahm die Kirche eine 20 Jahre andauernde Kampagne gegen die Katharer und rotteten sie schließlich aus. Die Waldenser, eine andere Gruppe, hatten ebenfalls in derselben Weise schrecklichst zu leiden. (Interessant ist, dass die Bemühungen von Papst Franziskus, den heutigen Waldensern näher zu kommen, sie nicht im Herzen beeindruckte; sie lehnten seine Entschuldigung ab.)

Anfänglich half der Hl. Franziskus seinem Vater bei seinen Handelsgeschäften, aber plötzlich entschied er sich, das erfolgreiche Geschäft zu verlassen, um Jesus Christus vorbehaltlos nachzufolgen. Er wollte eigentlich nur entsprechend dem einfachen Evangelium leben, aber Papst Innozenz III sah darin eine Möglichkeit, ihn zu gebrauchen. Normalerweise sollte der Glaube des Hl. Franziskus ihm den Ruf eines Häretikers eingebracht haben, aber Papst Innozenz III hatte ihn für den Zweck, einen kirchlichen Orden als Alternative zu den demütigen und friedliebenden Bewegungen der Katharer, Waldensern und anderen zu gründen, aufgespart und verschont. Kurz bevor der Hl. Franziskus verstarb, errichtete die Kirche gegen seinen letzten Willen einen auf seinen Idealen basierenden und strikt kontrollierten klösterlichen Orden.

Nun kannst du bereits anfangen, dich zu fragen, wer der echte Franziskus ist: Hat Papst Franziskus wirklich den Namen Franziskus angenommen, um den Hl. Franziskus zu ehren, der selbst gar keinen durch die Kirche regulierten klösterlichen Orden wollte, oder hat er sich den durch Papst Innozenz III manipulierten Namen angeeignet? Aber das ist erst der Beginn.

Zwei Jahre nach dem Tod des Hl. Franziskus hatte Papst Gregor IX seinen letzten niedergeschriebenen Willen zunichtegemacht, ihn für ungültig erklärt und ihn heiliggesprochen – alles gegen seinen Willen. Nochmals stelle ich die Frage, welchen Hl. Franziskus hat wohl Papst Franziskus für seine Namenswahl auserwählt? Den Hl. Franziskus, der auf keinen Fall als „Heiliger” verehrt werden wollte, oder jenen Hl. Franziskus, den Papst Gregor IX für seine eigenen Zwecke heiliggesprochen hat? Hat Papst Franziskus die Toten in Frieden ruhen lassen, oder hat er, so wie Gregor IX auch, hastig mehrere Päpste für seine eigenen Zwecke heiliggesprochen? Es gibt noch mehr zu erfahren.

Der Hl. Franziskus hielt sich an das Prinzip der Armut, aber die Kirche wollte Reichtümer ansammeln. Deshalb veränderte die Kirche die Ideale des Franziskanerordens dahingehend, der Bereicherung der Kirche förderlich zu sein. Ihr Reichtum kam aus verschiedenen Quellen, einschließlich den Kreuzzügen, gefälschten Dokumenten, Beschlagnahmungen des Eigentums von Feinden der Inquisition und der Hexenverbrennungen, dem Ablasshandel, dem Verkauf von Ämtern bzw. Titeln, dem Sklavenhandel und der Erpressung. Hat Papst Franziskus seinen Namen wirklich zu Ehren des Hl. Franziskus, dem Armen, ausgewählt, oder zu Ehren des Hl. Franziskus, des Schutzpatrons eines Sprengels des Geldscheffelsystems der Kirche? Hat Papst Franziskus irgendetwas Herausragendes dazu beigetragen, um den Armen und Bedürftigen etwas vom Reichtum der Kirche zukommen zu lassen?

Das ist vermutlich genug des Wiederkäuens, zitiert aus der Quelle Der Theologe, um zum Schluss kommen zu können, dass es auch eine andere Seite von Papst Franziskus Namenspatron gibt; eine Seite, die viel mehr über die christliche Einfachheit und weniger über eine blinde Kirchennachfolge zu sagen hat. All das gibt seinen Worten noch viel mehr Gewicht, ganz besonders bezogen auf seine letzten Worte am Sterbebett.

Wir sind keine Katholiken und wir glauben auch nicht, dass der Hl. Franziskus bereits im Himmel ist. Er ruht im Grab. Es scheint so, als ob er gemäß seinem Licht gelebt hat. In diesem Fall wird er auch von den Toten auferstehen und ihm wird entsprechend dem Versprechen Jesu ewiges Leben gegeben werden:

Das ist aber der Wille dessen, der mich gesandt hat, daß jeder, der den Sohn sieht und an ihn glaubt, ewiges Leben hat; und ich werde ihn auferwecken am letzten Tag. (Johannes 6,40)

Der „letzte Tag”, auf den Jesus in diesem Kapitel viermal hinweist, ist das Datum Seiner Wieder­kunft, bezieht sich aber auch auf den letzten großen Tag des Laubhüttenfests (erwähnt in Johannes 7,37). Der „letzte Tag” ist in buchstäblicher Anwendung das Ende der Welt.

Auf diesen Tag wartet auch der Hl. Franziskus im Grab, aber kurz bevor er verstarb, sprach er noch eine wichtige Warnung vor dem Täuscher aus, der einmal seinen Namen annehmen würde. Es folgen nun Ausschnitte aus dem Buch Works of the Seraphic Father St. Francis Of Assisi (Taten des engelhaften Vaters, des Hl. Franziskus von Assisi), der im Jahre 1882 veröffentlichten englischen Übersetzung:

Nachdem er kurz vor seinem Tode die Brüder zusammengerufen hatte, warnte er sie vor zukünftigen Bedrängnissen, indem er sagte: „Handelt tapfer, Brüder, seid stark und hofft auf den Herrn. Große Zeiten der Bedrängnis und Trübsal stehen nahe bevor, in denen Verwirrungen und Gefahren weltlicher und geistlicher Art überhandnehmen werden, die Liebe vieler erkalten und die Schlechtigkeit der Bösen jedes Maß übersteigen wird.

Ganz gewiss dachte der Hl. Franziskus an das Ende der Zeit, so wie es in Matthäus 24,12 beschrieben ist. (Nebenbei sei erwähnt, dass der Hl. Franziskus öffentlich verkündete, dass er niemand anderen als nur den himmlischen Vater als „Vater” ansprechen würde, so wie es Jesus in Matthäus 23,9 gelehrt hatte. Wer auch immer den Text verfasst hat, hat sich wohl weniger an die Lehre Jesu gehalten, wenn man den Titel des Buches betrachtet, wo der Hl. Franziskus als „engelhafter Vater” bezeichnet wird.) Lasst uns nun mit dem Zitat fortfahren:

Die Dämonen werden außergewöhnliche Macht haben; die unbefleckte Reinheit unseres und der übrigen Orden wird so sehr entstellt werden, dass nur ganz wenige unter den Christen dem wahren erhabenen Kirchenoberhaupt und der römischen Kirche mit aufrichtigem Herzen und vollkommener Liebe gehorchen werden. Am Höhepunkt jener Drangsal [gemeint ist das Ende der Zeit] wird ein Mann, der nicht kanonisch gewählt wurde, zum Papsttum erhoben werden, der sich anschicken wird, viele durch List und Tücke in Irrtum und Tod zu führen.

Papst Franziskus entspricht hier völlig der Beschreibung als jemand, der nicht kanonisch gewählt wurde – schließlich folgte er ja einem nie dagewesenen Papstrücktritt nach.

Dann [das heißt während dieser Zeit] werden sich Skandale vervielfachen, unser Orden wird gespalten werden, viele andere werden völlig zerstört, weil sie dem Irrtum nicht widersprechen, sondern zustimmen werden.

Grassierten nicht Skandale (wie Vatileaks) zu dieser Zeit? Aber ja. Es ist interessant, dass die „Zerstörung” von kompletten kirchlichen Orden mit „dem Irrtum zustimmen, anstatt zu widersprechen” begründet wurde. Absolut zeitgemäß und passend! In dem gegenwärtigen Krieg geht es nicht um buchstäbliches Töten und Zerstören, sondern darum, die Wahrheit zunichte zu machen, indem man gleichgültig oder stillschweigend Fehler hinnimmt und dadurch zustimmt. Der Krieg ist von subtiler Natur und diejenigen, die nicht aktiv den Fehlern entgegentreten, sind ohne es zu wissen bereits zerstört.

Es wird so viele Meinungen und Spaltungen im Volk, unter den Ordensleuten und im Klerus geben, dass, wenn jene Tage nicht gemäß dem Wort des Evangeliums abgekürzt würden, selbst die Auserwählten (wenn dies möglich wäre) in die Irre geführt würden, wenn sie nicht inmitten eines so gewaltigen Sturms von der unermesslichen Barmherzigkeit Gottes auf spezielle Weise geführt würden. Unsere Sitten und Gebräuche werden dann von einigen aufs schärfste bekämpft werden. Es werden unermessliche Versuchungen über uns kommen. Die sich darin bewähren werden, werden die Krone des Lebens empfangen. Wehe aber jenen, die ihre Hoffnung allein auf ihren Orden setzen [das heißt, ihre Kirchenmitgliedschaft nicht ablegen, obwohl die Kirche am Fehler weiterhin festhält], denn sie werden lau und sie werden den Versuchungen nicht beharrlich widerstehen bzw. sie ertragen, die zur Prüfung der Auserwählten zugelassen werden. Jene aber, die mit glühendem Geist aus Liebe und Eifer für die Wahrheit an der Tugend festhalten, werden als Rebellen und Schismatiker Verfolgungen und Harm erleiden. Denn ihre Verfolger werden von bösen Geistern getrieben behaupten, es sei eine Großtat des Gehorsams gegenüber Gott, derart verderbliche Menschen zu töten und von der Erde zu vertilgen.

Das klingt sehr nach Ellen White, wo sie im Buch Frühe Schriften auf Seite 24 von jenen schreibt, welche die Heiligen „von der Erde vertilgen” wollen. Vergesst nicht, dass man das, was diejenigen tun, die “ihre Glut bewahren und sich tugendhaft mit Liebe und Eifer für die Wahrheit einsetzen”, heute als “Fundamentalismus” bezeichnen würde. Wir sehen erneut das Konzept der Zerstörung und wir tun gut daran, uns zu erinnern, wie der Hl. Franziskus bereits weiter oben die Zerstörung definiert hat.

Es wird aber dann der Herr eine Zuflucht für die Bedrängten sein und Er wird jene retten, die auf Ihn gehofft haben [die um Errettung gerufen haben {FS 25.1}]. Und um ihrem Haupt ähnlich zu werden, werden sie, die Auserwählten, im Vertrauen handeln und durch den Tod das ewige Leben erwerben [Hinweis: Die Erlösung erlangt man nicht durch Werke, sondern das ewige Leben ist vielmehr ein Geschenk Gottes]. Sie entscheiden sich, Gott mehr zu gehorchen als den Menschen und sie werden, da sie der Falschheit und Treulosigkeit nicht zustimmen wollen, den Tod sogar bevorzugen und nichts fürchten. Die Wahrheit wird dann von manchen Predigern totgeschwiegen, von anderen zertreten und geleugnet werden. Die Heiligkeit des Lebenswandels wird sogar von jenen, die sich äußerlich dazu bekennen, ins Lächerliche gezogen werden, weshalb ihnen Jesus Christus in jenen Tagen keinen wahren Hirten, sondern einen Zerstörer senden wird.

Wer ist der Zerstörer? Wer ist der nicht kanonisch gewählte Papst, der behauptet, ein „Hirte” zu sein, in Wahrheit aber ein echter Zerstörer ist, weil er Fehler säht, anstatt gegen sie zu kämpfen? Die Bibel nennt ihn wie folgt:

Und sie haben als König über sich den Engel des Abgrunds; sein Name ist auf hebräisch Abaddon, und im Griechischen hat er den Namen Apollyon [gemäß Konkordanz: „ein Zerstörer, ein Verderber”]. (Offenbarung 9,11)

Man könnte auch die biblische Definition verwenden und die Worte des Hl. Franziskus damit wie folgt ersetzen: „...weshalb ihnen Jesus Christus in jenen Tagen keinen wahren Hirten, sondern Apollyon senden wird!” Wir hören förmlich das Echo des Hl. Franziskus aus dem Grab wiederhallen, über das, was wir in Satan entlarvt, Die Wieder­kunft Quetzal­coatls, etc. bereits gesagt haben.

Welchem Franziskus schenkst du Glauben: Papst Franziskus, dem Sämann von Falschheit und Treulosigkeit, oder dem Hl. Franziskus, der den Endzeit-Hochstapler einen Zerstörer nennt? Eine Seite schreibt sogar:

Es hat sich das Gerücht verbreitet, dass der Hl. Franziskus über den falschen Papst, vor dem er warnte, auch sagte, dass dieser seinen eigenen Namen (Franziskus) annehmen würde. Wir waren aber nicht in der Lage, diese Information zu überprüfen oder eine Quelle dafür zu finden.

Der Franzmann

Der Geburtsname des Hl. Franziskus war nicht „Franziskus”, sondern es war ein Spitzname, den er später von seinem Vater, dem Kaufmann, erhielt. Als solcher war er im Handelsgeschäft mit Frankreich sehr erfolgreich und es ist daher einfach vorzustellen, dass er wahrscheinlich seinen Sohn mit allerlei französischer Kleidung ausstattete, was ihm den Spitznamen Franziskus oder eben Franzmann einbrachte. Vielleicht gab ihm der Vater den Namen auch einfach nur aus dem Grund, weil er selber schlicht und einfach sehr erfolgreich in Frankreich war. Was auch immer der Grund gewesen sein mag, es waren die Beziehungen des Vaters zu Frankreich, die ihm den Namen einbrachten, unter dem wir ihn heute kennen.

Auch die katholische Kirche ist im Handelsgeschäft involviert – nicht nur buchstäblich, sondern gemäß Offenbarung 18,11-12 auch symbolisch. Die geistliche Handelsware der Kirche besteht aus ihren Doktrinen, Lehren, Traditionen und Werten. So gesehen ist auch Papst Franziskus mit Frankreich verbunden, denn er verbündete sich mit den Vereinten Nationen (UN), indem er die universale Deklaration der Menschenrechte unterstützt, die ursprünglich in Frankreich während der Französischen Revolution als ihre fundamentale Überzeugung anstelle der Zehn Gebote begründet wurden. Er kleidet sich in spiritueller, französischer Handelsware, indem er mithilft, diese dem Rest der Welt zu verkaufen. Es ist tatsächlich so, dass Papst Franziskus zwar die LGBT-„Menschenrechte” verteidigt, aber nicht „Du sollst nicht ehebrechen!”

All jene, die ihrem „Vater” Franziskus helfen, seine französische Handelsware zu verkaufen, werden bald gemäß Offenbarung 18 scheitern, wenn sie nicht alles aufgeben und so wie der Hl. Franziskus im jugendlichen Alter ebenfalls ohne Vorbehalte Jesus nachfolgen. Sogar wir haben uns (unabsichtlich) an dem Handel der Hure Babylons beteiligt und müssen nun, weil wir dies jetzt erkannt haben, sofort damit aufhören. Wir werden etwas später erklären, was damit gemeint ist.

Bibelstudenten sollten nicht wirklich über die Bande des Papstes zu Frankreich überrascht sein, denn sie sollten wissen, dass die drei Frösche der sechsten Plage historisch immer als eine Referenz zu Frankreich ausgelegt wurden. Wir können jedoch heute den Symbolismus der drei Frösche besser interpretieren, zumal die Prophetie dazu da ist, dass „...man glaubt, wenn es geschieht”.

Der Aufruf der drei Frösche

Und ich sah aus dem Maul des Drachen und aus dem Maul des Tieres und aus dem Maul des falschen Propheten drei unreine Geister herauskommen, gleich Fröschen. (Offenbarung 16,13)

Wer sind diese drei Frösche? Der Drache stellt Satan, den „Zerstörer”, den wir als Papst Franziskus kennen, selbst dar. Ist Satan ein unreiner Geist? Aber natürlich ist er das und die Worte aus Papst Franziskus’ Mund sind genau dieselben Worte Satans. Der Drache wird in der sechsten Plage die Leiter aller Religionen zu einem Friedensgebet nach Assisi rufen. Leider haben wir dieses Ereignis noch nicht in der englischen Presse gefunden, aber wir sind dankbar, dass uns deutsche katholische Seiten (Radio Vatikan und kath.net) auf dieses große Geheimnis aufmerksam gemacht haben: Papst Franziskus organisiert still und heimlich das, so sollte man es nennen, dritte Weltgebetstreffen der Religionen für den Frieden in Assisi, nur um vorab den Titel des Ereignisses zu erwähnen. Und wann wird es stattfinden? Vom 18. - 20. September 2016 – ziemlich nahe dem Ende der sechsten Plage, wenn sich die Welt gemäß der Bibel in Harma­gedon versammelt!

Das „Tier” bezieht sich auf Offenbarung 17,3, das von der in Scharlach gekleideten Frau geritten wird. Seit dem 25. September 2015 reitet bzw. kontrolliert die Hure, das Papsttum, sichtbar die Vereinten Nationen (UN), als Papst Franziskus sich an die Leiter aller Nationen der Welt im UN Hauptquartier gewandt hat. Deshalb ist das „Maul des Tieres” der Sprecher der UN, namentlich Ban Ki-Moon. Auch die UN selbst ruft in der sechsten Plage nach Frieden, indem sie einen sich jährlich wiederholenden internationalen Tag des Friedens am 21. September festgesetzt hat. Das Tagesmotto 2016 lautet: „Die nachhaltigen Entwicklungsziele: Bausteine für den Frieden”. Ban Ki-Moon wird persönlich die Festlichkeiten am 16. September in Japan während einer Zeremonie eröffnen. Zwei Frösche haben gesprochen.

Wie du sicherlich leicht erraten kannst, steht Papst Franziskus nicht auch noch für den falschen Propheten, so wie viele es behaupten. Er, der falsche Prophet, symbolisiert den abgefallenen Protestantismus und die führende Nation, auf den Prinzipien des Republikanismus und des Protestantismus gegründet, sind die Vereinigten Staaten von Amerika (USA). Als sie das Gesetz, das Homosexuellen die Ehe erlaubt, am 26. Juni 2015 durch den Obersten Gerichts­hof verabschiedete, fiel diese Nation landesweit ab, verwarf so ihre pro­tes­tan­ti­schen Wurzeln samt den Zehn Geboten und stattdessen bevorzugte sie nun die Menschenrechte (inklusive LGBT-Rechten). Die USA bedienen sich ebenfalls der Sprache Frankreichs. Als Vertreter des US-Protestantismus versammeln sich die Kirchenleiter der Nation zum Gebet am 21. September 2016.

Aus dem Munde dieser drei Wesen kommen „unreine Geister gleich Fröschen”, um den besonderen Schlachtruf der sechsten Plage anzustimmen. Die Website für „The Gathering” in den USA zeigt die okkulte Botschaft hinter Assisi.

The Gathering

Beachtet das stilisierte „A” mit dem hellen Licht an seinem Rand. Es ist eine Pyramide mit der Sonne genau zur Seitenfläche der Pyramide hin ausgerichtet. Mit anderen Worten, es geht alles auf den alten Sonnenanbetungskult zurück! Es ist Satanismus, nur wenig verschleiert!

Am 21./22. September, dem Datum der Versammlung [The Gathering], findet eine Tagundnachtgleiche statt. Viele der alten Pyramiden wurden so konstruiert, dass bei der Frühlings- und Herbst-Tagundnachtgleiche die Seiten der Pyramide von Schatten zu Beleuchtung oder umgekehrt übergehen. Ein besonders anschauliches Beispiel ist die Chichen-Itza-Pyramide, die grafisch die Rückkehr der gefiederten Schlange am Äquinoktium darstellt.

Das stilisierte „A” ist auch eine Ode an Assisi, wohin der „Drache” mit seinem eigenen Ruf zum Gebet einlädt. Nähme man das „A” fort, bliebe links „THE G” [Das G] auf der einen Seite und „THE RING” [Der Ring] auf der anderen Seite. Das G spielt auf die Sexualität bzw. Freimaurerei an und die andere Seite weist auf den „Einen Ring” hin, der in Der Herr der Ringe die Macht verleiht, alle anderen zu dominieren. Wir finden also hier Die Gefährten des Rings wieder.

Drei Ringe den Elbenkönigen hoch im Licht,
Sieben den Zwergenherrschern in ihren Hallen aus Stein,
Den Sterblichen ewig dem Tode verfallen, neun.
Einer dem Dunklen Herrscher auf Dunklem Thron,
Im Lande Mordor, wo die Schatten drohn.
Ein Ring sie zu knechten, sie alle zu finden,
Ins Dunkle zu treiben und ewig zu binden.
Im Lande Mordor, wo die Schatten drohn.

Sinnspruch aus Der Herr der Ringe

Gemeinsam buchstabiert dies den größten Versuch Satans – in höfliche Begriffe gekleidet – die Menschheit zu vergewaltigen. Er will buchstäblich in sie „eindringen” und sie so als Teil seiner Kriegstaktik in seinem großen Kampf gegen Gott beherrschen. Es ist die letzte große Orgie vor dem Ende der Welt. Dieses Thema ist auch offen sichtbar in Europa, denn Papst Franziskus (Satan, der Drache) ermutigt die Europäer sich mit den Migranten zu vermischen, als eine Möglichkeit, Europa neu zu beleben, aber eigentlich geht es in Wahrheit um die Vergewaltigung der Seele. Vergewaltigung ist dabei nicht ganz das richtige Wort, weil es Widerstand und Unwillen auf Seiten des Opfers impliziert. In Wahrheit verführt Satan jedoch die Welt, sodass die Menschen es sogar genießen, was er mit ihnen anstellt. Leider zu spät – „am Morgen danach” – wird die Welt erkennen, dass sie von verführerischen Geistern und Lehren der Teufel betrogen worden ist.

Deshalb wurde das Bild des Frosches gewählt, um diese Stimmen zu veranschaulichen. Wenn Frösche ihre lauten Kakophonierufe in der Nacht ertönen lassen, hat das den Zweck, einen Liebespartner anzulocken. Und doch haben männliche Frösche eine offene Paarungspolitik, die sich nicht unbedingt auf Frauen beschränkt, sondern sie machen es, mit wem oder was auch immer ihnen über den Weg läuft, wenn sie nur in der richtigen Stimmung sind. Dies wird in dem Aufruf zur Einheit (Quak) reflektiert, alle Streitigkeiten beizulegen (Quak) und sich für ein gemeinsames Ziel zusammenzutun (Quak). Auch sind es nicht immer nur die „anderen” Kirchen ... Walter Veith ist z.B. für seine „Klebt-euch-auf-der-Kirchenbank-fest”-Rede (Quak) bekannt, was ganz besonders einer bestimmten Liebesposition der Frösche ähnelt (nämlich der von fetten Laodizea-Fröschen mit begrenzter Beweglichkeit), wobei sich der männliche einfach auf die Rückseite des weiblichen klebt, während sie es tun.

Es ist Paarungszeit für die Kirchen und Satan ist bereit, sie mit seinem Samen der Toleranz für alle Arten von Sünde – vor allem sexueller Sünde – zu befruchten, nur um Frieden zu gebären. Um ihren Ruf auch aus größerer Entfernung zu Gehör zu bringen, nutzen sie ihre Schallblase, die ihnen als integriertes Mikrofon dient. In ähnlicher Weise dienen Prominente und die populären Medien als Schallblasen des vereinigenden Geists von Assisi ... sie sind ein eingebautes Mikrofon für die NWO.

Klebrige ZungeDie Ähnlichkeit mit Fröschen ist aber nicht nur auf ihre sexuellen Rufe und Praktiken begrenzt. Frösche sind bekannt für ihre kraftvolle, klebrige Zunge, mit der sie die ahnungslose Beute schnappen, und wie die Schlangen haben auch die Frösche eine gespaltene Zunge auf ihre eigene Art. Die Worte dieser Teufel sind klebrig und betrügerisch und haben die Macht, eine ahnungslose Seele zu schnappen und aufzufressen. Ihre Tarnung bewirkt, dass die Anwesenheit des Frosches nicht wahrgenommen wird und wenn ein wandernder Schmetterling arglos an einer attraktiven Blume vorbeifliegt, schnappt sich der unreine Geist die Seele derer, die der Idee des „Weltfriedens” anhangen, ohne mit dem Wissen über die Zeit der Heimsuchung der Erde fest verankert zu sein. Was für eine Kakophonie sind diese Frosch-Rufe im Vergleich zur süßen Musik der Harfen Gottes!

Der Mann aus Assisi

Nachdem die sechste Plage am 1. August 2016 beginnt, sollten wir speziell während dieses Zeitraums den Aufruf zur Versammlung erwarten können. Tatsächlich konnten wir bereits seit einigen Wochen das Gerücht davon vernehmen ...

Am 1. August 2016 jährt sich zum 800sten Male die angebliche Vision des Hl. Franziskus und Papst Franziskus wird am 4. August eine „persönliche Pilgerfahrt” zu diesem besonderen Ort in Assisi antreten, um sich dadurch selbst den Nutzen des Ablasses der Sünden angedeihen zu lassen (Originalquelle in Englisch: Vatican Radio. Ähnlich in Deutsch: Radio Vatikan). Das ist allein schon eine ziemlich geballte Botschaft, aber „Otto Normalverbraucher” würde die Anrufung seines Namenspatrons durch Papst Franziskus nur als eine demütige und hingebungsvolle Geste deuten.

Die Wahrheit ist, dass wir einige unserer kürzlich getroffenen Aussagen, die Gnade in der Zeit der Plagen betreffend, neu bewerten und überdenken müssen. Die Plagen sind eine Zeit ohne Gnade. Gott hat uns durch die Orion­botschaft Gnade erwiesen, indem sie uns hilft, ohne zu fallen durch die Zeit ohne Gnade zu kommen, aber das ist auch schon die einzige Gnade in der Zeit der Plagen. Es sind unsere täglichen Portionen, gerade mal genug, um uns am Leben zu erhalten. Schlicht und einfach haben aber diejenigen, die die Orion­botschaft nicht haben, auch keine Gnade und werden durch den „Wind”, der aus den Mäulern der drei Frösche kommt, hin- und hergeworfen. Auch für uns besteht dieses Risiko, wenn wir nicht beständig gemäß dem uns gegebenen Licht voranschreiten. Deshalb ist es so wichtig, dass die Hüfte von Bruder John operiert wurde, damit die physischen Schmerzen und Gebrechen ihn nicht weiter übermannen und er so die Stimme Gottes wieder vernehmen konnte.

Wenn wir also hören, dass Papst Franziskus sich auf eine Pilgerreise begibt, um seine Sünden vergeben zu bekommen – ein „unfehlbarer” Papst bittet um Vergebung seiner Sünden –, dann erkennen wir darin die möglicherweise stärkste Aussage, die er gegen unseren Glauben überhaupt vorbringen kann. Er sagt damit, dass es immer noch Vergebung der Sünden gibt, selbst wenn wir wissen, dass Jesus nicht mehr länger Seinen Dienst im Allerheiligsten ausführt. Er lügt, denn er ist der Vater der Lügen.

Lasst das erst einmal für einen Moment wirken. Die sechste Schale beginnt sich am ersten Tag des Pilgerfestes in Assisi zu ergießen. Sogar schon einen Tag früher begann der Papst für den Frieden in Assisi zu beten, um seine Pläne für Assisi zu bekunden. Sehr nahe dem Plagenbeginn, in nur wenigen Tagen, wird Papst Franziskus Assisi besuchen. Es kann nun jeden Tag soweit sein, dass er das Gebetstreffen in Assisi ankündigt, das für das Ende des Zeitraums der sechsten Plage anberaumt ist. Während den verbleibenden eineinhalb Monaten werden sich die Weltreligionen auf dieses Treffen in Assisi vorbereiten und ziemlich am Ende der sechsten Plage wird dann, soviel wir bislang erfahren konnten, am 18.-20. September das Treffen stattfinden. Anders formuliert heißt das, dass sich die gesamte sechste Plage um Assisi dreht. Es geht um die Vorberei­tung auf den, oder vielmehr die Verhinderung des Dritten Weltkriegs bzw. um den Terrorismus, der, so wie es das Gebet des Papstes vom 31. Juli aussagt, im Zusammenhang mit der Einwanderungskrise die internationalen Beziehungen an den Rand des Dritten Weltkriegs treibt. Das wiederum bedeutet, dass Assisi nichts anderes als das, am Ende der sechsten Plage erwähnte, symbolische Harma­gedon darstellt, wohin die drei unreinen Geister alle Völker zum Kampf versammeln!

Partner­städte

Aber warum Harma­gedon? Warum wählte Gott gerade diesen Namen aus, um damit die letzte Schlacht zu symbolisieren? Es muss eine Botschaft im Namen enthalten sein.

Gemäß Bibelkommentaren, wie auch nach unserem eigenen STA-Bibelkommentar, bedeutet das Wort Harma­gedon entweder „Berg Megiddo” oder „Berg der Versammlung”, je nachdem, welche Ideologie man bezüglich der Wortherkunft verfolgt. Ersteres wäre der geografische Name eines Ortes in Nordisrael, wohingegen letzteres Assoziationen mit dem heiligen Berg Gottes hervorruft, welcher symbolisch für Seinen Thron steht und das Thema des Großen Kampfes in diese Prophetie einbringt. Schließlich ist Harma­gedon die große Schlacht, in der Satan versucht, sich über den Thron Gottes zu erhöhen und sich auf dem Berg der Versammlung niederzulassen (Jesaja 14,13).

Wenn wir einen Blick auf die Ge­schich­te von Assisi werfen, dann werden wir entdecken, dass es eine Partnerstadt von Harma­gedon ist:

Etymologie des Namens Assisi

Die Römer nannten sie „Asisium” und „Asis” (Propertius [50-15 v. Chr.]). Offensichtlich war aber „Asisium” nur die Romanisierung eines noch antikeren Namens, weil Assisi, wie durch archäologische Studien bewiesen wurde, schon vor der römischen Eroberung existierte.

Da sie sich an einem Ort befindet, an dem viele Menschen aus verschiedenen kulturellen und sprachlichen Hintergründen zusammentrafen (Umbrer, Etrusker und Picener), scheint es unwahrscheinlich, dass wir die ursprüngliche Wurzel des Namens „Assisi” ermitteln können. In diesem Sinne haben manche Gelehrte mit Recht gesagt, dass die Erforschung der Wortherkunft von Assisi gegenwärtig in einem ‘Schwebezustand der Postulate’ steckengeblieben zu sein scheint.

Beachte die Betonung im Original. Diese Doppeldeutigkeit über den Ursprung des Namens spiegelt die Doppeldeutigkeit in der Bedeutung von Harma­gedon wieder.

In der Vergangenheit schienen die Dinge viel klarer zu sein. Zum Beispiel schrieb Domenico Bruschelli, dass sich mit fast absoluter Sicherheit die Namen „[...] Assisi, oder das antike ‚Asisium’, ‚Aesisium’ und auch ‚Assisium’, vom Berg ‚Asi’ oder ‚Asio’ herleiten, welcher die Stadt beherrscht.

Beachte die Parallele: Eine Denkschule meint, dass der Name von dem Berg abgeleitet wird, der die Stadt dominiert, genauso wird von Harma­gedon gesagt, dass sich der Name vom Berg Megiddo ableite.

Viele Schreiber haben wiederholt diese Behauptung unterstützt; ‚Asisium’ cui super incumbit Mons Asius dictus, a quo traxisse nomen videtur’ („Assisi befindet sich auf dem Berg Asio, von welchem scheinbar ihr Name abgeleitet ist.”), sagt John Blaeu. Raffaele Volterra sagt...: ‚Huic Mons imminet Asis, qui oppido dedit nomen’ [...] („Dieses [Assisi] wird von der Anhöhe ‚Asis’ dominiert, welche der befestigten Stadt ihren Namen gab.”) [2].

Heutzutage, mit Fortschritt der Studien, hat man in der Fragestellung, obwohl noch nicht alle Zweifel und Unsicherheiten gelöst sind, einen Schritt vorwärts gemacht. Es wurde festgestellt, dass „Asisium” eine typisch umbrische Sprachform ist, die gemeinsam mit einer anderen älteren Form, „Asis” von Propertius vorgeschlagen wurde. R. Rossi schreibt:

„[...] Man ziehe ernsthaft die Plausibilität der sprachlichen Form ‚Asis’ in Erwägung, wie sie von Propertius anerkannt wurde und in zeitgenössischer Form ‚Asisium’ lautete... ‚Asis’ stellt also die älteste Form des Namens der umbrischen Stadt am Berg Subasio dar (über deren vorrömische Herkunft es keinen Zweifel gibt), während ‚Asisium’ die Romanisierung des umbrischen Namens ‚Asis’ darstellt ... Die Fakten, die Assisi als eine umbrische Stadt definieren, sind: a) der Name der Stadt, b) die Sprache, die in offiziellen Dokumenten verwendet wird, c) und die Bräuche, die bis zum Beginn des ersten Jahrhunderts vor Christus beachtet wurden [...]” [3].

Ausgehend von dieser allgemein akzeptierten Grundlage und der Erkenntnis darüber, dass sich die Ortsnamen auf geografische Besonderheiten der Standorte beziehen, wie Flüsse, Ströme, Berge und Hügel, reduzieren sich die Hinweise im Wesentlichen auf zwei. „Asisium” könnte sich vom Berg „Asio” ableiten, wie Bruschelli annahm, oder vom Fluss „Assino”.

Wurde damit alles geklärt? Nein! Kürzlich wurde eine dritte Option vorgeschlagen, die, wie wir sahen, sich jetzt erheblicher Beachtung erfreut. Gemäß dieser Hypothese bedeutet „Assisi” „Stadt der ‚astore’ [im Sinne von „Falke” oder „Raubvogel”].”

G. Bonfante schreibt: „[...] Kretschmer hat in ‚Glotta’, XXII, 1934, Nr. 162 bereits darauf hingewiesen, dass der Name Assisi, lateinisch ‚Asisium’, zur Kategorie der illyrischen Namen, mit der Nachsilbe ‚-isio’ (oder ‚usio’) gehört. Diese Namen werden gewöhnlich von einem Tiernamen abgeleitet, und wir finden tatsächlich ‚Brund-isium’ und ‚Brund-usium’, heute ‚Brindisi’ von ‚Brund a’ (‚caput-cervi’ [‚Hirschkopf’]...

...Somit wird die Charakteristik des Namens ‚Asisium’ als von ‚Asusia’, dem Namen der illyrischen Stadt ‚Asseria’ oder ‚Aserie’ kommend, von lateinischen Autoren bestätigt [...]” [4]

Die mögliche Ableitung als „Falkenstadt” hat sehr antike Ursprünge. Tatsächlich stehen die archäologischen Funde von Assisi, die „in einer vor-indo-europäischen Grabungsschicht” freigelegt wurden, in enger Beziehung zu den Etruskern.

Assisi könnte also auch eine altertümliche Bedeutung als Falkenstadt haben. Lasst uns die Parallelen zusammenfassen:

Harma­gedon...Assisi...
...war eine befestigte Stadt ...war eine befestigte Stadt
...ist in einem Tal gelegen ...ist in einem Tal gelegen
...es bestehen Doppeldeutigkeiten hinsichtlich der Herkunft des Namens ...es bestehen Doppeldeutigkeiten hinsichtlich der Herkunft des Namens
...kommt von der griechischen Umschreibung des hebräischen Wortes Harma­gedon. ...kommt von der Romanisierung eines Namens, der altertümlichen Ursprungs ist: Asi oder Asio.
...es wurde angenommen, dass sie nach dem dominierenden Berg, Megiddo benannt wurde. ...es wurde angenommen, dass sie nach dem dominierenden Berg, Asi (oder Asio) benannt wurde.
...könnte auch von einem urtümlicheren Wort abgeleitet worden sein, welches „Versammlung” bedeutet ...könnte auch eine ältere Herkunft haben, die „Falkenstadt” bedeutet
...ist prophetisch ein Treffpunkt ...ist eine Pilgerstätte
...ist der Ort, wohin Satan seine Kräfte ruft, um den Herrn zu bekämpfen ...ist der Ort, wohin Papst Franziskus die religiösen Führer ruft, um für den Weltfrieden zu beten
...war eine Stadt im Land (Israel) des gefallenen Volkes Gottes ...ist eine Stadt im Land (Italien) des Sitzes (Rom) des gefallenen Christentums

Jetzt könnt ihr sehen, warum Gott Harma­gedon wählte, um die letzte Schlacht zu symbolisieren. Der Name illustriert die Charakteristiken der tatsächlichen Partnerstadt, wo die Schlacht stattfinden wird. Niemals zuvor hat es eine so gute Erklärung dafür gegeben, warum der Name Harma­gedon gewählt wurde, um den Schauplatz des finalen Kampfes zu beschreiben!

Die Ähnlichkeiten sind ziemlich klar, aber der Vergleich drängt uns die große Frage auf: Wie kann ein Gebetstreffen für den Frieden zu einer Versammlung zum Krieg werden?

Gewalten, Mächte, Weltbeherr­scher der Finsternis, geistliche Mächte der Bosheit

Die Offenbarung ist ein Buch der Symbole, somit bedeutet eine Versammlung zum Kampf an einem bestimmten geografischen Ort genau dieses wahrscheinlich nicht buchstäblich – wir würden wohl kaum von einer kleinen, alten Stadt mit Namen Assisi erwarten, dass sie der Austragungsort des Dritten Weltkriegs sein würde. Wenn wir die verschiedenen Interpretationen der Schlacht von Harma­gedon prüfen, können wir erkennen, dass es eine Menge Raum für Auslegungen gibt, inklusive der Möglichkeit, dass es überhaupt kein physischer Kampf ist.

Andere (zum Beispiel hier und hier, nur um einige zu nennen, ohne alle ihre Ideen gutzuheißen) haben erkannt, dass die Schlacht von Harma­gedon ein geistlicher Kampf sein muss, ein Kampf zwischen Recht und Unrecht. Einige ihrer Argumente sind:

  • Die Warnung, „seine Kleider zu bewahren”, wird offensichtlich bildlich dafür verwendet, in Christus zu bleiben, was auf einen geistlichen Kampf hindeutet.

  • Die drei „unreinen Geister” deuten – zumindest – auf einen geistlichen Aspekt von Harma­gedon hin.

  • Es wäre folgewidrig, die Bedeutung so vieler der sonderbaren Bilder in der Offenbarung symbolisch zu interpretieren und dann aber andererseits darauf zu beharren, dass Harma­gedon ein buchstäblicher Kampf mit physischen Waffen sein muss.

Harma­gedon ist die „Schlacht am großen Tag Gottes, des Allmächtigen”. Kann es sich bei ihr dann überhaupt um eine physische Schlacht handeln? Gott ist geistlich und der Drache (Satan) ist geistlich, somit würde uns die Logik diktieren, dass die Schlacht zwischen ihnen und ihren Armeen auch geistlich sein muss. Natürlich sind auch Menschen physisch beteiligt, aber die Schlacht selbst wird nicht mit physischen Waffen, sondern mit geistlichen Waffen ausgefochten werden.

Denn unser Kampf richtet sich nicht gegen Fleisch und Blut, sondern gegen die Herrschaften, gegen die Gewalten, gegen die Weltbeherrscher der Finsternis dieser Weltzeit, gegen die geistlichen [Mächte] der Bosheit in den himmlischen [Regionen]. (Epheser 6,12)

Das ist genau das, was Assisi repräsentiert. Es wird nicht die ganze Welt buchstäblich nach Assisi reisen, um dort in einem Krieg zu kämpfen, sondern die geistlichen Führer der Welt werden sich dort treffen. Die Weltbeherrscher dieser Finsternis werden sich dort treffen und ihre Waffen sind keine Raketen und Atombomben. Es ist ein geistliches Ereignis. Es ist eine geistliche Schlacht in einem geistlichen Krieg zwischen Gott dem Allmächtigen und Seinen Feinden.

In dieser Zeit, in der sich der Heilige Geist von der Welt zurückzieht, ist es ein schwerwiegender Fehler, die Seite Satans zu wählen. Ohne den Heiligen Geist ist ein Mensch offen dafür, von Dämonen besessen zu werden, und Jesus dient jetzt nicht mehr im Heiligtum, was eine Austreibung böser Geister noch ermöglichen würde. Dies ist eine sehr ernste Sache. Der Text der sechsten Plage sagt deutlich, dass die wichtigsten Führer der Welt nicht nur menschliche Worte reden, sondern Worte von unreinen Geistern. Mit anderen Worten, sie sind besessen. Indem das gemeine Volk sich auf ihre Seite stellt, werden sie ebenso besessen.

Nur wenige Menschen aus der ganzen Welt werden sich physisch in Assisi einfinden, aber Milliarden von Menschen mit derselben Denkweise und der gleichen Absicht werden sich ihnen zur Seite stellen. Wer würde schließlich NICHT auch gern für den Weltfrieden beten? Das bringt uns zurück zur großen Frage: Wie kann ein Gebetstreffen für den Frieden zu einer Versammlung zum Krieg werden? Es ist ein geistlicher Kampf – gut – aber wie kann Beten für den Frieden zu einem ultimativen Kriegsakt gegen Gott werden? Warum betrachtet Gott dieses Treffen von Assisi als eine Kriegserklärung?

Dein Wille geschehe

Wenn wir beten, sollten wir unseren Willen dem Willen Gottes unterstellen. Wenn wir es nicht tun, dann machen wir uns selbst zu Gott und wir reduzieren Gott zu einem Flaschengeist, der unseren Wünschen gehorcht. Es ist nicht akzeptabel, Gebete gegen den Willen Gottes zu richten, wenn Sein Wille klar ist, ansonsten stellen wir uns selbst gegen Ihn.

Wenn wir manchmal nicht ganz sicher sind, was Gottes Wille ist, dann können wir beten, wie Jesus gebetet hat, „Mein Vater, wenn es möglich ist, so gehe dieser Kelch an mir vorüber! Doch nicht wie ich will, sondern wie du willst. (Matthäus 26,39) Es wäre für Jesus nicht akzeptabel gewesen, darauf zu bestehen oder zu fordern, dass der Kelch von Ihm genommen würde, weil das kein Akt der Unterordnung Seinerseits gewesen wäre. Daran erkennen wir, wie grundlegend das Prinzip von Autorität und Unterordnung, das gegen Ende des Artikels Das Er­bro­che­ne Gottes und das Gna­den­en­de erklärt wird, für unsere Beziehung mit Gott und wie wir beten ist.

Unterordnung bedeutet nicht Schwachheit in unseren Gebeten. Wir sollten uns freimütig Gottes Thron nähern, wie Paulus es in Hebräer 4,16 rät, besonders, wenn wir um etwas bitten, das Gott verheißen hat und in dem Maße, wie wir Seinen Willen verstehen. Aber absichtlich um etwas zu bitten, was Seinem Willen entgegensteht, ist eine Form der Rebellion.

„Gut”, sagst du, „aber warum ist Beten für Frieden gegen Gottes Willen? Ist nicht Frieden immer etwas Gutes? Wie kann Beten für Frieden überhaupt gegen Gottes Willen sein?”

Um das beantworten zu können, müssen wir nur die Beispiele betrachten, die Gott uns in der Heiligen Schrift gegeben hat. Beispielsweise sind die Psalmen Davids voller Gebete für den Sieg im Kampf gegen seine Feinde, dennoch war David ein Mann nach Gottes eigenem Herzen. David betete nicht um Frieden, sondern für den Sieg im Krieg!

Ellen White sagt, dass die Heiligen in der Plagenzeit um „Errettung” (von ihren Feinden im Krieg) beten und nicht um Frieden. Des Weiteren gibt uns das Neue Testament sogar ein noch besseres Beispiel:

Übrigens, Brüder, betet für uns, dass das Wort des Herrn laufe und verherrlicht werde wie auch bei euch, und dass wir gerettet werden von den schlechten [o. unvernünftigen] und bösen Menschen! Denn die Treue [o. der Glaube] ist nicht aller Menschen Sache. (2. Thessalonicher 3,1.2)

Hier haben wir es – Paulus bittet um Gebete der Errettung von „unvernünftigen” und bösen Menschen. Ist das ein Gebet für Frieden? Nein. Ist das ein Gebet für Toleranz? Nein.

Die Übersetzer der King-James-Bibel verwendeten ein freundlicheres Wort für „unvernünftig”. Andere Übersetzer verwenden das Wort „pervers” oder andere kräftigere Ausdrücke. In der Randbemerkung meiner Bibel steht „Gr. absurd”, was ziemlich genau diese Generation beschreibt, mit all ihrem Toiletten-Gerangel und Migranten-Wahnsinn. Kann ein vernünftiger Mensch dem zustimmen und sagen, dass wir um Frieden mit solchen Absurditäten beten sollten?

Was ist Gottes Wille in dieser Angelegenheit? Will Er, dass die Welt überall im Frieden mit LGBT ist? Will Er, dass wir um Frieden mit dem österreichischen Gesetz beten, welches nun Inzest unter Muslimen erlaubt!? Was sagt das Wort Gottes – das sich nicht ändert – dazu:

Und bei einem Mann sollst du nicht liegen, wie man bei einer Frau liegt [z.B. Homosexualität]: Ein Gräuel ist es. (3. Mose 18,22)

Männerzeug darf nicht auf einer Frau sein [z.B. Transgender], und ein Mann darf nicht das Gewand einer Frau anziehen. Denn jeder, der dieses tut, ist ein Gräuel für den HERRN, deinen Gott. (5. Mose 22,5)

Freunde, Gott hat Seinen Willen in diesen Dingen sehr klar zum Ausdruck gebracht. Um für Frieden zu beten in einer Welt, die solche Gräuel nicht nur praktiziert, sondern die auch gegen jene vorgeht, die sich dem entgegenstellen, bedeutet, sich gegen Gott zu wenden. Wir leben in einer Zeit, in der die Welt wie Sodom und Gomorra zerstört werden sollte. Wir leben bereits in geborgter Zeit. Das ist genau das vorliegende Problem und es liegt auf der Hand: Es ist keine Zeit mehr für Frieden.

Für alles gibt es eine bestimmte Stunde. Und für jedes Vorhaben unter dem Himmel gibt es eine Zeit: . . . Zeit fürs Lieben und Zeit fürs Hassen, Zeit für Krieg und Zeit für Frieden. (Prediger 3,1.8)

Wir leben in der Zeit der Plagen, welche eine Zeit des Krieges zwischen Gott und dem Bösen ist. Sollten wir gegen diesen Krieg beten, gegen Gott? Gott bewahre! Jetzt könnt ihr verstehen, warum dieses dritte Gebet um Frieden in Assisi in der Schlacht von Harma­gedon gipfelt, wohingegen die ersten beiden Gebetstreffen es nicht taten: Es geht um den richtigen Zeitpunkt.

Wenn du zur Orion-Präsentation zurückgehst und Folie 92 betrachtest, wirst du dich daran erinnern, dass es beim vierten Siegel, welches mit dem Stern Rigel und dem Jahr 1986 korrespondiert, um die Teilnahme der Kirche der Siebenten-Tags-Adven­tis­ten beim ersten Weltgebetstag für den Frieden aller Religionen in Assisi ging. Natürlich leugnete die Kirche immer, dass es irgendeine offizielle Teilnahme gab, aber jetzt bestätigt der Plagenzyklus, dass das Treffen von Assisi das korrekte Ereignis war, auf das die Uhr zeigte und für welches die Kirche getadelt wurde. Die sechste Plage wird ebenso durch den Stern Rigel markiert und hebt auch Assisi als Hauptthema hervor.

1986 war die Teilnahme der Kirche am Friedensgebet nur deshalb Sünde, weil es entgegen Gottes Ratschluss, sich nicht mit falschen Religionen zu vereinigen, stand, aber zu dieser Zeit war Beten für Frieden an sich nicht direkt gegen den Willen Gottes. Die Zeit war noch nicht gekommen, für Gott in der Schlacht von Harma­gedon zu kämpfen. Die Welt war noch nicht über die LGBT-Grenze hinausgegangen und hatte noch keine Gesetze gegen jene erlassen, die für Recht und Sittsamkeit einstehen. Sie hatte noch nicht die Grenze ihrer Gnadenzeit überschritten.

Der gleiche Stern, Rigel, markiert auch die sechste Posaune im Posaunen-Zyklus der Uhr. Das war der Zeitpunkt, an dem die STA-Kirche – als Höhepunkt von großen Gebetskampagnen – die Linie in verbotenes Gebiet überschritt, indem Sie über die Fangfrage nach Einheit mit (oder trotz) der Frauen­ordi­nation auf der GC-Sitzung in San Antonio, Texas, abstimmte. Das war auf der Adven­tis­ten-Skala ein Vorgeschmack dessen, was jetzt auf einer weltweiten Skala geschieht. Heute geht es in der Gebetskampagne um das verbotene Gebiet der Einheit mit (oder trotz) LGBT-Toleranz und „The Gathering” in den USA für diese Veranstaltung findet sogar auch wieder in Texas statt.

Was die STA-Kirche in der sechsten Posaune tat, schloss unwiderruflich die Gnadentüre für diese Kirche. Die Tür war lange Zeit dabei, sich zu schließen, aber als die siebte Posaune erklang, war sie versiegelt. Dann begann sich die Tür der Barmherzigkeit für die Welt zu schließen und sie schloss sich Plage für Plage. Sobald die sechste Plage vorüber ist und die ganze Welt – ob in Texas, Assisi, oder sonst wo auf dieser ganzen weiten UNO-Welt – versammelt ist, dann wird die Tür der Barmherzigkeit für die ganze Menschheit für die Stunde der Wahrheit verschlossen und versiegelt sein.

Jetzt ist für den Herrn die Zeit des Kampfes gekommen. Das erste Gebetstreffen von Assisi im Jahre 1986 ist 30 Jahre her und für den Herrn ist es Zeit zu kommen! (Übrigens ist 30 in römischen Ziffern XXX, verwandt mit IXXI, wenn du ein X auseinanderbrichst, und beides hat große Bedeutung in der okkulten Welt.) Für den Herrn ist es an der Zeit, mit dem Drachen Krieg zu führen und ihn zu überwältigen. Jetzt ist die Zeit, dass der Zorn Gottes unvermischt ausgegossen wird, weil der Kelch des Zornes Gottes überfließt. Jetzt ist die Zeit, Tag und Nacht um Errettung zu beten, wie es Ellen White prophezeit hatte – um Errettung von dieser verkehrten, absurden Welt, so wie Paulus uns sogar zu seiner Zeit zu beten ermächtigte, als es noch keine Plagen gab. Es ist Zeit zu beten, dass Jesus komme, und nicht, um für Frieden zu beten, als würde man sagen: „Nein, bitte komm nicht jetzt schon...”, sondern freut euch auf Jesu Kommen, da niemand mehr bekehrt werden wird.

Wenn sie sagen: Friede und Sicherheit!, dann kommt ein plötzliches Verderben über sie, wie die Geburtswehen über die Schwangere; und sie werden nicht entfliehen. Ihr aber, Brüder, seid nicht in Finsternis, dass euch der Tag [der Zerstörung] wie ein Dieb ergreife. (1. Thessalonicher 5, 3.4)

Jeder, der für den Weltfrieden betet, befindet sich in Dunkelheit. Sie haben keine Kenntnis über die Zeit, also werden sie vollkommen zerstört werden. Nur diejenigen, die die Zeit kennen, können die richtigen Dinge zur richtigen Zeit tun. Für Frieden zu beten, ist nicht falsch, außer in der Zeit der Plagen, wenn Gott bereits entschieden hat zu kommen! Dann ist es eine Kriegserklärung gegen Gott. Du kannst nur das Richtige tun, wenn du im Licht bist. Wenn du in der Finsternis bist, wirst du automatisch das Falsche tun.

Die Vernichtung

Aus dem vorherigen Abschnitt können wir erkennen, wie das Gebet für den Frieden gerade jetzt gegen Gottes Willen gerichtet ist, aber es muss noch gezeigt werden, inwiefern es sich um eine reale Kriegsschlacht handelt. Wir wissen, dass es sich um einen geistlichen Kampf handelt, aber es sind dennoch reale physische Personen daran beteiligt. Gott hat Stellvertreter Seines Reiches hier auf der Erde und der geistige Krieg gegen Gott wird gegen Sein Volk ausgetragen.

Welche Menschen werden durch das Gebet für den Frieden in Assisi „angegriffen”? Katholiken werden nicht durch Friedensgebete angegriffen. Adven­tis­ten werden ebenfalls nicht angegriffen – zweifellos werden sie sogar zusammen mit ihnen beten. Andere Religionen werden ebenfalls nicht angegriffen. Die einzigen, die angegriffen werden, sind diejenigen, die wissen, dass dies nicht die Zeit für Frieden ist! Wir sind die einzigen, die angegriffen werden, wegen unseres Verständnisses der Zeit, das gleichzeitig auch das Siegel unserer Zugehörigkeit zum Reiche Gottes ist. Alle anderen Menschen können an einem Gebet für Frieden ohne (weiteren) Schaden für ihren Glauben teilnehmen.

An der Stelle über Offenbarung 16,16 gibt der STA-Bibelkommentar ein wenig mehr Einblick in die Schlacht, indem dort die symbolische Sicht auf den Ort namens Harma­gedon beschrieben wird:

... In Übereinstimmung mit der zweiten Sicht, welche die bildliche Bedeutung der verschiedenen Ausdrücke der Verse 12-16 (siehe Vers 12) betont, würde dies der „Zustand” sein bzw. die Gesinnung, mit der die Könige der Erde versammelt werden: die Übereinkunft [der Vertrag oder die Vereinbarung], das Volk Gottes zu vernichten (siehe Kapitel 16,14; 17,13).

Versteht ihr, wie gewichtig das ist!? Bei dem Gebet in Assisi geht es darum, DICH UND MICH ZU VERNICHTEN! Passt du auf dich auf? Weißt du, wie der Feind dich töten und vernichten will; nicht physisch, sondern für die Ewigkeit? Dies ist das berühmte Todesdekret und es geht nicht um einen buchstäblichen Tod, sondern um das Töten deines Glaubens! Es ist eine geistliche Vernichtung. Ellen White verglich es mit dem Erlass aus Esthers Tagen:

Wie zur Zeit des Königs Ahasveros

Der Erlaß, der schließlich gegen Gottes Volk der Übrigen ergehen wird, wird dem des Ahasveros gegen die Juden sehr ähneln. Heute sehen die Feinde der wahren Gemeinde in der kleinen Schar, die das Sabbatgebot [heute seinen Zwilling: die Ablehnung der LGBT-Gleichheit] hält, einen Mardochai am Tor. Daß Gottes Volk sein Gesetz ehrt, ist ein beständiger Vorwurf für jene, die die Furcht des Herrn verworfen haben und seinen Sabbat [heute die Ehe] mit Füßen treten. Propheten und Könige 424 (1914). {CKB 182.4}

Ich sah die führenden Männer der Erde miteinander beraten, während Satan mit seinen Engeln geschäftig um sie herum war. Ich sah ein Schreiben, von dem Abschriften in vielen Teilen des Landes verteilt wurden. Es erteilte dem Volk die Freiheit, die Gläubigen nach einer bestimmten Frist umzubringen, sollten diese nicht ihren seltsamen Glauben widerrufen, den Sabbat aufgeben [das Ehegebot fallen lassen] und den ersten Tag der Woche feiern [die LGBT-Toleranz akzeptieren]. Early Writings 282.283 (1858). {CKB 182.5}

Wenn Gottes Volk dem Herrn vertraut und sich im Glauben auf seine Macht verläßt, dann wird Satan in unserer Zeit mit seinen Schlichen ebensowenig zum Ziel kommen wie in den Tagen Mardochais. The Signs of the Times, 22. Februar 1910. {CKB 183.1}

Wann hatte Papst Franziskus (Satan) Anstrengungen unternommen, die führenden Männer der Erde zu gemeinsamen Beratungen zu versammeln? Die führenden Männer der Erde sind die Führer der Nationen der Welt, die im vergangenen Jahr „zu gemeinsamen Beratungen” bei der Generalversammlung der Vereinten Nationen am 25. September 2015 zusammenkamen. Wie in den Tagen von Ahasveros wurde das Ereignis in alle Sprachen der bekannten Welt übersetzt. Die Tatsache, dass es der Ver­söh­nungs­tag war, wurde in vielen religiösen Kreisen weithin verbreitet (obwohl sich die meisten in ihren kalendarischen Berechnungen irrten und glaubten, dass der Ver­söh­nungs­tag auf den 23. fiel).

Was war die Botschaft bzw. das Dekret des Papstes? Er sprach über die Notwendigkeit des Friedens, da der Krieg eine ernsthafte Bedrohung für die Umwelt darstelle. Zusammen mit dem Vorstoß für Frieden äußerte er die Idee, dass der „Fundamentalismus” die Ursache für den Terrorismus sei und den Frieden hinwegnähme. Er betonte die Notwendigkeit der Toleranz und die Notwendigkeit, weiterhin die UN-Gesetzgebung voranzutreiben, um die „Menschenrechte” auf Kosten der Zehn Gebote zu schützen. Folglich war die UN-Generalversammlung am 25. September 2015 das Dekret, dass zu allen Völkern der Welt ausging, um wahre bibelgläubige Fundamentalisten (im guten Sinne) zum Schweigen zu verurteilen, was in der heutigen Welt mit dem geistlichen Tod gleichzusetzen ist!

Wie in der Zeit von Esther, sollte die „Tötung” ca. ein Jahr nach dem Dekret stattfinden. Ihr könnt sehen, wie der Schwerpunkt des Friedens in der Generalversammlung in dem Gebet für den Frieden in Assisi gipfelt, das ca. ein Jahr bzw. genau ein gregorianisches Jahr nach der UNGA kurz vor der siebten Plage stattfindet. In der Tat erging das Dekret zu Zeiten Esthers im ersten Monat und das Töten sollte im zwölften oder letzten Monat (Adar) vollzogen werden. Die UNGA fand im ersten Monat des biblischen Kalenderjahres (das im Herbst beginnt, im Gegensatz zum religiösen Jahr, das im Frühjahr beginnt) statt und die siebte Plage beginnt im letzten Monat, bevor das nächste Kalenderjahr beginnt, genau wie in der Zeit von Esther.

Was denkt ihr, wird in der siebten Plage geschehen, wenn die ganze Welt während der sechsten Plage für den Frieden betet? Krieg oder Frieden? Was glaubt ihr? Und was ist, wenn es anders kommt, als ihr es glaubt?

Dies ist eine gewichtige Angelegenheit und denk daran, dass nicht nur deine oder meine Seele auf dem Spiel steht. Wir sind die Untertanen des Reiches Gottes auf Erden und wenn wir vernichtet werden – bzw. wenn unser Glaube getötet wird – fällt Gottes Königreich dem Feind zu. „Werde ich Glauben finden”, fragte Jesus? Der große Kampf hängt von uns ab, liebe Freunde, und ihr werdet in den folgenden Abschnitten erkennen, dass wir genau das waren, was Ellen White beschrieb – die Gemeinde Gottes, die im Begriff ist zu fallen, aber wir dürfen NICHT fallen! Und Lob sei dem Herrn, denn aufgrund Seiner Führung „werden wir nicht fallen”.

Esther symbolisiert die „144000” in Gottes Volk. Sie hielt unter Einsatz ihres Lebens vor König Ahasveros Fürsprache für das Volk, so wie die 144.000 mit ihrem Leben, zum Wohle des gesamten übrigen Volkes Gottes, das von der Todesstrafe bedroht wird, vor Gott Fürsprache halten.

Diese Vernichtung betrifft nicht nur den geistigen Tod, der zum zweiten Tod führen würde – es ist sogar noch viel mehr als das. Es wäre im Großen Konflikt der vollständige Sieg für Satan. Wenn dieser Plan von Assisi, unsere kleine Gruppe zu töten, gelingt, indem sie zu Beginn der siebten Plage „nichts geschehen” lassen, dann verliert Gott. Und Mordechai im Tor – ein Symbol für Jesus im Orion – wird dieses Schicksal teilen.

Versteht ihr, wie vollständig diese „Vernichtung” für uns sein würde? Wenn sich (scheinbar) herausstellt, dass Gott ihre Gebete in Assisi erhörte und mehr Zeit gewährte, dann ist unsere Botschaft und unsere Bewegung tot, noch bevor sie überhaupt geboren wurde. Sie würde nur ein logisches Zusammentreffen von Ideen sein, Seite an Seite mit Harold Camping. Das würde bedeuten, dass Gott von Anfang an nie durch den Orion sprach, alle Harmonien bedeutungslos wären, Jesus nicht im Orion ist und die Zeit nie bekannt sein wird. Satans Sieg in der Schlacht von Assisi/Harma­gedon würde nicht nur die Vernichtung von uns bedeuten, sondern von Gott selbst. Dann könnte die Menschheit ohne Konsequenzen tun und lassen, was immer sie will, egal wie pervertiert und entwürdigend es auch sein mag. Das ist sehr tiefgreifend! Dies ist die alles entscheidende Schlacht. Wir müssen vorsichtig sein, wie wir handeln und was wir schreiben. Wenn wir etwas falsch machen, gewinnt Satan den Kampf. Wir können es uns nicht leisten, dass auch nur einer von uns fällt!

Die verheerende Täuschung

Wir werden von allen Seiten durch die Medien mit bestimmten Vorstellungen über das Ende der Welt programmiert und förmlich überschwemmt. Laut Wikipedia gab es seit 2010 etwa fünfzig Spielfilme über das Ende der Welt und viele, viele mehr davor. Das ist jede Menge Medienprogrammierung durch Hollywood und andere satanische Quellen.

Erinnert ihr euch daran, wie der Papst genau zur gleichen Zeit, als wir glaubten, dass es keine Gnade mehr gibt, das Jahr der Gnade verkündete? Wir müssen vorsichtig sein, wenn wir uns in Übereinstimmung mit dem befinden, was Satan sagt. Er vermischt Irrtum mit Wahrheit, so dass ihr Unter­schei­dungs­ver­mögen haben müsst. Beispielsweise ist die Orion-Botschaft in der Tat ein Ausdruck der Gnade Gottes gegenüber uns, die wir glauben, und sie schließt die Tagesrationen für diese Zeit ohne Gnade mit ein. In diesem Sinne haben wir in gewisser Weise Gnade... aber das entspricht nicht dem, was der Papst mit seinem Jahr der Göttlichen Barmherzigkeit meint. Diejenigen, die nicht an die Orion­botschaft glauben, erhalten auch keine Gnade!

KatastropheWie können wir das gleiche Prinzip verwenden, um zu erkennen, was wahr und was falsch bzgl. der Endzeit-Botschaften ist, mit denen Satan uns durch die Unterhaltungsmedien bombardiert? Bemerkenswerte Filme zeigen verschiedene Ende-der-Welt-Szenarien, einschließlich:

  • Ein Asteroideneinschlag mit Massenaussterben

  • Flut (durch polare Eisschmelze oder Tsunami)

  • Erderwärmung

  • Globale Abkühlung

  • Roboter übernehmen die Welt

  • Nuklearer Holocaust

... Und die Liste lässt sich beliebig erweitern. In allen Fällen wird das Ende der Welt als ein weltveränderndes Ereignis dargestellt, welches das Leben, wie wir es kennen, völlig verändert. Könnten diese Szenarien richtig sein? Vielleicht, theoretisch... es sind alles Szenarien mit einem unterschiedlichen Grad an Plausibilität. Eines ist jedoch klar: Sie können nicht alle wahr sein. Die Welt wird nur einmal enden und wenn sie durch den Einschlag eines Asteroiden endet, dann kann sie nicht durch einen Atomkrieg enden. Die Filme können nicht alle in Erfüllung gehen, deshalb muss etwas falsch sein!

Eine Vielzahl von falschen Propheten verkünden in der Welt die gleiche Botschaft. Jeder einzelne von ihnen, von Ernie Knoll bis zur letzten Prophetin „Frau Soundso”, hat etwas über kommende, verheerende Ereignisse zu sagen.

Satan hat eine Botschaft und es ist keine „gemischte Botschaft”, auf wie viele mögliche Arten die Welt enden könnte. Alle Aussagen enthalten eine gemeinsame Botschaft, nämlich, dass das Ende der Welt so drastisch zerstörend ist, dass niemand es NICHT wissen könnte, dass die Welt an ihr Ende gekommen ist.

Vergleicht das mit unserer Erfahrung im Orionglauben. Je mehr wir teilen, desto mehr begegnet man uns mit Skepsis. Die Leute erkennen es einfach nicht. Jemand bemerkte kürzlich: „Ich glaube nicht, dass die Welt so bald zu Ende gehen wird... Na ja, vielleicht, wenn es einen Atomkrieg gäbe, dann könnte ich es glauben.”

Beeindruckend! Versteht ihr, was das bedeutet!? Das ist die Auswirkung der Medienprogrammierung! WENN es wie eines der Filmszenarien aussähe, DANN würden die Leute es glauben. Im Gegensatz dazu haben wir verstanden und glauben, dass Jesus basierend auf vergleichsweise dünnen greifbaren Beweisen durch den Glauben an das Wort Gottes kommt und nicht durch den Anblick von über den Städten der Welt explodierenden EMPs.

Allerdings haben wir fast seit dem ersten Tag, beginnend mit den berüchtigten „Feuerbällen” aus Ellen Whites zwei kleinen Träumen, Katastrophen gepredigt. Wir haben auch mit einigen der anderen Szenarien geliebäugelt. In letzter Zeit versteiften wir uns auf den Dritten Weltkrieg als wahrscheinliches Ende-der-Welt-Szenario. In allen Fällen predigten wir nichts anderes als Hollywood, nämlich, dass das Ende der Welt so verheerend sein wird, dass niemand daran zweifeln könnte!

Wenn Hollywood es predigt, sollten wir sehr vorsichtig damit umgehen, weil es wahrscheinlich eine Lüge ist. Dann wird erneut Scharfsinn benötigt. Satan mischt Wahrheit mit Irrtum und die Tatsache, dass es Ende-der-Welt-Filme über Atomkrieg gibt, bedeutet auch nicht unbedingt, dass es nicht passieren kann. Aber wir sind nicht mehr so sicher, dass es geschehen wird.

Wir schlussfolgerten, dass die Menschen schließlich aufwachen würden und die Botschaft sich wie ein Lauffeuer verbreiten würde, bedenkt aber, dass sie Tausende von Endzeit-Seiten zur Auswahl haben. Wer kann wirklich erwarten, dass dann gerade unsere Botschaft im Rampenlicht stehen würde? Das wäre sicherlich nur Wunschdenken. Außerdem müssen wir uns fragen, ob ein Weltkrieg wirklich Gottes Wahl ist, um den Tag und die Stunde ein zweites Mal zu verkündigen, wie wir glauben, dass es in der siebten Plage geschehen wird. Die Verkündigung würde etwas benötigen, das ein bisschen weniger menschenverursacht und ein bisschen mehr geistlicher Natur ist, glaubt ihr nicht auch? Im Übrigen wurde diese Methode schon in der Vergangenheit ausprobiert... im Ersten und Zweiten Weltkrieg zum Beispiel, um nicht andere Katastrophen zu nennen. Ist diese Methode nicht ein wenig zu gewöhnlich, um sich als Gottes Verkündigung von Tag und Stunde zu qualifizieren?

Die Weltreligionen werden für den Weltfrieden beten. Könnte es sein, dass die Bedrohung durch den Weltkrieg eine Falle ist und Satan ihre Gebete für den Frieden mit einem „Waffenstillstand” zwischen seinen verschiedenen Fraktionen beantworten wird? Es ist möglich, dass er das tun würde, nur um uns mit dem entscheidenden Nicht-Ereignis zu zerstören. Denkt daran, Harma­gedon ist ein geistlicher Kampf und Satans Ziel ist es, unseren Glauben zu zerstören, nicht unser Fleisch.

Ihr werdet aber von Kriegen und Kriegsgerüchten hören; sehet zu, erschrecket nicht; denn es muß so geschehen; aber es ist noch nicht das Ende. (Matthäus 24,6)

Die sechste Plage, in der wir uns jetzt befinden, ist die Vorberei­tung für Harma­gedon. Der Kampf selbst ist die siebte Plage. Was ist, wenn die Schlacht – die geistliche Schlacht – lediglich ein Kampf des Glaubens ist, ohne einen Weltkrieg, ohne Katastrophen, rein gar nichts? Werden wir bestehen? Will Satan unseren Glauben durch „Frieden, Frieden” vernichten?

Wir wissen, dass eine plötzliche Zerstörung kommen wird, nachdem sie auf dem Treffen in Assisi „Frieden und Sicherheit” gesagt haben werden. Wir wissen aber nicht, wie plötzlich. „Plötzlich” bedeutet nicht „sofort”; es bedeutet „ohne Vorwarnung” und das könnte eigentlich auf das zweite Kommen am Ende der siebten Plage und nicht auf einen Weltkrieg zu Beginn der siebten Plage hinweisen. Nach dem Gebet für Frieden wird sich jeder in einem falschen Gefühl der Sicherheit wiegen und das ist der GRUND weshalb die Zerstörung plötzlich bzw. unerwartet kommen wird. Lest den Vers erneut und schaut, ob ihr etwas bemerkt:

Wenn sie sagen werden: «Friede und Sicherheit», dann wird sie das Verderben plötzlich überfallen wie die Wehen eine schwangere Frau, und sie werden nicht entfliehen. Ihr aber, Brüder, seid nicht in der Finsternis, daß euch der Tag [der Zerstörung] wie ein Dieb überfallen könnte; (1 Thessalonicher 5,3-4)

Siehe, ich komme wie ein Dieb! Selig ist, wer wacht und seine Kleider bewahrt, damit er nicht bloß einhergehe und man nicht seine Schande sehe! (Offenbarung 16,15)

Jesus kommt „wie ein Dieb” und Paulus sagt, dass der Tag der Zerstörung uns nicht „wie ein Dieb” überfallen wird, weil wir das Licht haben. Hier wird die gleiche Redewendung verwendet, was bedeuten könnte, dass der Tag der Zerstörung nichts anderes ist, als der Tag des Zweiten Kommens bzw. eine kurze Zeit davor. Das könnte ein weiterer Hinweis darauf sein, dass wir im Glauben fast durch die gesamte siebte Plage gehen müssen! Es könnte sein, aber wir sind nicht sicher. Vielleicht wird tatsächlich ein Weltkrieg oder eine andere Katastrophe geschehen und deswegen müssen wir auf das schlimmste mögliche Szenario vorbereitet sein, das unseren Glauben prüft. Dies ist ein Kampf des Glaubens und wir müssen angemessen gerüstet sein, so dass wir allem ausweichen können, was der Feind uns auf den Weg wirft.

Die Austrock­nung des Euphrats

Die sechste Plage beginnt mit der Austrocknung des Flusses Euphrat. Natürlich ist dies symbolisch gemeint und spricht nicht über das wörtliche Versiegen des wirklichen Euphrat, das seit vielen Jahren im Gange ist. Es ist die Rede von dem letzten der vier Flüsse, die von Eden flossen und der das Wasser des Lebens symbolisiert, das vom Thron Gottes ausgeht, wie es in Das Geheimnis von Hesekiel erklärt wird.

Der Euphrat symbolisiert den fließenden Strom geistlichen Lebens von unserem Missionswerk; was bedeutet es also, dass der Euphrat zu Beginn der sechsten Plage versiegt? Es ist ganz einfach... wir haben den Menschen nichts mehr zu geben. Wir sind an dem Punkt angelangt, von dem Ellen White mit den Worten prophezeite, dass die Heiligen zu den anderen sagten: „Wir haben nichts für Euch.” Es ist nicht so, dass wir selbst kein Licht hätten, wir wissen aber, dass es ihnen nicht zugutekommen wird, weil ihnen die Liebe zur Wahrheit fehlt. Was wir sagen, ist eine Torheit für sie. Sie sind nicht darauf vorbereitet. Sie haben das Licht, als es kam, nicht empfangen und sind dem Licht nicht gefolgt. Es ist wie bei den fünf klugen Jungfrauen mit dem Öl in ihren Lampen – sie können es den anderen nicht mehr geben, ohne selbst zugrunde zu gehen. Wir sind an dem Punkt, wo es gefährlich ist, zu versuchen, andere zu überzeugen, weil sie uns stattdessen zu Fall bringen könnten! Ihr könnt nicht mit jemandem vernünftig reden, der von Dämonen besessen ist, sondern ihr müsst aufpassen, dass ihr nicht selbst überwältigt werdet.

Lasst uns dies nüchtern betrachten. Wir müssen uns um unsere Brüder und Schwestern kümmern, wo immer sie sind. Wenn es Leute da draußen gibt, mit denen wir Kontakt haben, müssen wir besonders umsichtig sein und jene fördern, die auf dem richtigen Weg sind, aber wir müssen uns selbst von jenen distanzieren, die sich abgewendet haben. Wir können es uns nicht leisten, unser kostbares „Öl” des Heiligen Geistes bei dem Versuch zu verschwenden, diejenigen zu überzeugen, die nicht überzeugt werden wollen.

Dies ist keine willkürliche Entscheidung, so als ob wir nur versuchen würden, die Prophezeiung der sechsten Plage zu erfüllen. Es ist eine Folge der Erkenntnis, dass es möglicherweise keinen Weltkrieg geben wird. Und selbst wenn es zu einem Weltkrieg kommt, dürfen wir es nicht den Menschen vor Augen führen, denn dann würden sie es aufgrund des Schauens glauben und nicht aus dem Glauben selbst. Der Euphrat trocknet aus – wir haben nichts mehr anzubieten. Wenn die siebte Plage ohne einen Knall beginnt, werden wir unabhängig davon, welches Licht wir selbst erhalten, um die Situation zu verstehen und unseren eigenen Glauben zu bewahren, nicht in der Lage sein, unseren Glauben vor der Welt mit Beweisen zu verteidigen.

An diesem Punkt müssen wir an dem Strick vom Himmel durch reinen Glauben an das Wort Gottes gegen den gesamten Spott der Welt hängen.

Vor uns, auf der andern Seite der Kluft, lag ein mit ungefähr sechs Zoll hohem Gras bedecktes schönes Gefilde. Ich konnte die Sonne nicht sehen, aber helle, milde Lichtstrahlen, die seinem Golde und Silber glichen, ruhten auf diesem Gefilde. Nichts, was ich auf Erden gesehen hatte, konnte an Schönheit und Herr­lich­keit mit diesem Gefilde verglichen werden. „Aber würden wir hinübergelangen können?, war die ängstliche Frage. Würde der Strick reißen, so müssten wir verloren gehen. {LW 221.1; LS.192.3}

Wiederum hauchten wir in unterdrückter Angst die Worte: „Was hält den Strick?” Einen Augenblick zögerten wir, uns vorwärts zu wagen. Dann riefen wir aus: „Unsere einzige Hoffnung besteht darin, uns gänzlich dem Stricke anzuvertrauen. Wir sind auf dem ganzen schwierigen Wege von ihm abhängig gewesen. Er wird uns jetzt nicht versagen.” Aber wir zögerten immer noch und waren in großer Not. Dann wurden die Worte gesprochen: „Gott hält den Strick. Wir brauchen uns nicht zu fürchten.” Diese Worte wurden von denen hinter uns wiederholt, und es wurden die Worte hinzugefügt: „Er wird uns jetzt nicht verlassen. Er hat uns sicher bis hierher gebracht.” {LW 221.2; LS.193.1}

Wir müssen in Gott, der den Strick hält, verankert sein. Wir müssen auf das, was kommen könnte, vorbereitet sein und uns jetzt in der sechsten Plage für den geistlichen Kampf stärken, der uns in der siebten Plage bevorsteht. Kommt der 25. September, ohne dass etwas passiert, wird unsere Botschaft vollständig austrocknen. Es ist traurig, dass wir Babylon so lange durch das Warnen vor Katastrophen geholfen haben. Wie der Euphrat versorgten wir Babylon mit unserer Botschaft. Wir gruben in diesem Sinne unser eigenes Grab. Vielleicht ist es das, von dem Ellen White gesprochen hat, als sie sagte: „Nächst dem Throne stehen die, welche einst eifrig die Sache Satans gefördert haben...”

Das, was wir ohne ein vollständiges Verständnis getan haben, ist keine Sünde, aber das Wichtigste ist, dass wir Babylon nicht mehr weiter versorgen. Der Euphrat muss austrocknen, damit Babylon fällt. Unsere Botschaft wird sterben, aber mit ihrem Tod werden wir den Krieg, wenn wir den Glauben bis zum Ende bewahren, gewinnen.

Nur die 144.000 gehen mit einer lebendigen Seele, einem lebendigen Glauben, bis zum Ende durch. Es geht nicht um das physische Leben.

Es ist aber der Glaube ein Beharren auf dem, was man hofft, eine Überzeugung von Tatsachen, die man nicht sieht. (Hebräer 11,1)

So muss der Zeitpunkt, an dem wir zu dem bekannten Schauen kommen und nach dem wir ständig Ausschau halten, der Zeitpunkt des Zweiten Kommens selbst sein, oder kurz zuvor.

Nicht durch Macht und nicht durch Kraft

Das 16. Kapitel der Offenbarung handelt von den Plagen, Kapitel 17 schildert die Hure und Kapitel 18 beschreibt die Zerstörung von Babylon. Es ist also nur logisch, dass die Zerstörung von Babylon das Thema der siebten Plage sein wird, welche wir die „Stunde der Wahrheit” nennen. Wir haben schon seit 2013 vom Fall Babylons am 25. September gepredigt, als wir unser Schaubild über die Ereignisse der letzten Tage zusammenstellten, in dem die Zeitlinien der 1290 und 1260 Tage der sichtbaren Ereignisse an ebendiesem Tag enden. Erst vor kurzem erhielten wir mehr Licht darüber, dass ein 28-Tage-Monat einer „Stunde” auf der Uhr entspricht. Auf diese Weise wurde unsere Erkenntnis bestätigt und vervollständigt, je näher wir der Stunde der Zerstörung von Babylon kamen.

Und es werden sie beweinen und sich ihretwegen an die Brust schlagen die Könige der Erde, ...und sagen: Wehe, wehe, du große Stadt Babylon, du gewaltige Stadt; denn in einer Stunde ist dein Gericht gekommen! (aus Offenbarung 18,9-10)

Was beschreibt Offenbarung 18? Definitiv die Zerstörung Babylons; aber ist dies unbedingt die Zerstörung durch einen Weltkrieg? Wohl kaum. Wenn wir die Symbolik richtig verstehen, dann stellen die Handelsgüter Babylons keine buchstäbliche Ware dar. Es ist vielmehr die Rede von falschen Lehren, Lügen, Aberglauben, Traditionen und anderen Dingen, die von der Welt geglaubt und unterstützt werden und durch die sie in die Falle gelockt wird.

Wir stehen vor der größten geistlichen Schlacht aller Zeiten und das Gebet für Frieden in Assisi, wie wir in den obigen Abschnitten gesehen haben, zeigt, dass sie nicht gegen irgendwelche anderen Menschen in der großen weiten Welt geführt wird, sondern gegen genau diese kleine Gemeinschaft des Glaubens, die entsprechend dem Orion glaubt, dass es nun Zeit ist für die Schlacht von Harma­gedon und nicht für Frieden. Die ganze Welt ist gegen uns, aber wir müssen fest stehen, denn wir kennen die Gründe für unseren Glauben und wissen, was auf dem Spiel steht.

Wir müssen den Krieg gewinnen, aber wie sollen wir das bewerkstelligen? Werden wir den Krieg gewinnen, wenn wir auf eine große Katastrophe warten, die unseren Glauben bestätigt? Die Bibel spricht davon, dass der Krieg nicht durch große Ereignisse, sondern mit Hilfe des Heiligen Geistes gewonnen wird:

Da antwortete er und sprach zu mir: Das ist das Wort des Herrn an Serubbabel: Nicht durch Macht und nicht durch Kraft, sondern durch meinen Geist! spricht der Herr der Heerscharen. (Sacharja 4,6)

Was meint Gott damit, wenn Er sagt, dass wir durch „Meinen Geist” Erfolg haben werden? Klar, es geht um den Heiligen Geist, aber wir kennen den Heiligen Geist auch unter einem anderen Namen: der Vierte Engel. Es ist die Botschaft des Vierten Engels – die Botschaft des Heiligen Geistes selbst – die mit dem Öl angefüllt ist, das aus den Ölbäumen in den siebenarmigen Leuchter fließt (Sacharja 4,2-3). Es ist die Orion­botschaft, die bewirkt, dass unser Glaube in der Wieder­kunft unseres Herrn Jesus Christus am 24. Oktober 2016 verankert ist. Unser Glaube ist nicht am Dritten Weltkrieg (oder irgendeiner anderen Katastrophe) festgemacht, sondern gründet sich im Worte Gottes.

Wir müssen auf alle möglichen Eventualitäten vorbereitet sein. Wenn kein Weltkrieg kommen sollte, dann müssen wir auf eine komplett geistliche Erfüllung der Plagen vorbereitet sein. Wir müssen uns von der Katastrophenfilm-Vorstellung der Zeit der Plagen verabschieden. Gott ist nicht am Tod von Tausenden von Menschen in einem Weltkrieg oder einer anderen Katastrophe interessiert, da sie gar nicht Sein Volk darstellen. Gott interessiert es, ob WIR sterben, denn wir sind Sein Volk und wenn wir sterben, dann stirbt auch Er! Bei all den Katastrophengerüchten handelt es sich um Ablenkungsmanöver; in Wahrheit geht es nur um eine einzige Frage: WERDE ICH GLAUBEN FINDEN!?!?!? Es geht nicht um das physische Überleben, sondern darum, ob unser Glaube bis zum Ende durchhält. Ellen White schreibt über diese Zeit wie folgt:

Obwohl ein allgemeines Dekret [25. September 2015] den Zeitpunkt bestimmt hat, an dem Menschen, die die Gebote halten, umgebracht werden sollen [25. September 2016], werden ihre Feinde in einigen Fällen diesem Erlaß zuvorkommen wollen. Sie werden versuchen, ihnen schon vor diesem Zeitpunkt das Leben zu nehmen. Doch kann keiner an den mächtigen Schutzengeln vorbei, die jede treue Seele bewachen. Einige werden auf der Flucht aus den Städten und Dörfern [das Verlassen der Kirchen] angegriffen, doch die gegen sie erhobenen Schwerter zerbrechen und fallen kraftlos zu Boden wie Strohhalme. Andere werden von Engeln verteidigt, die die Gestalt von Soldaten angenommen haben. – {Mar.268.5}

Die Vision von Ellen White ist in symbolischer Sprache zu verstehen. Was bedeutet „Schwert” als Symbol? Es steht für das Wort Gottes! Unsere Feinde verwenden das Wort Gottes, wie zum Beispiel Matthäus 24,36, gegen uns, aber ihre Scheinargumente können unsere Verteidigungslinie nicht durchbrechen. Ihre Bibeln sind in ihren Händen nutzlos.

Aus dem Zitat lässt sich auch erkennen, dass sich die Feinde nicht der Zeit bewusst sind. Sieben Milliarden Menschen, die glauben, dass Zeit­fest­set­zen falsch ist, stehen gegen uns. Das ist es, um was es geht und deshalb beten sie auch für eine Verlängerung der Friedenszeit. Es ist nicht ihr Ziel, Krieg zu verhindern, sondern unseren Glauben zu vernichten. Sie können, wann immer sie wollen, einen Krieg anzetteln oder auch nicht – das alles stellt nur eine große Show dar. Aber die Versammlung in Assisi, wo sie um Frieden beten, ist gegen uns gerichtet, damit wir glauben, ihr Gebet sei erhört worden, sollte am 25. September nichts geschehen.

Wir müssen die feindlichen Pläne verstehen, so wie es die Artikel der Serie Hinter Feindeslinien aufzeigen. Wenn er es schafft, seinen Plan auszuführen und uns unseren Glauben zu rauben, dann sind wir tot. Wer weiß, ob Gott, sollte unser Glaube nach Beginn der siebten Plage für einige Tage getestet worden sein, vielleicht dem verrückten Kim Jong-Un doch erlauben wird, den roten Knopf zu drücken und einen Atomkrieg auszulösen? Wir können nicht sagen, dass es nicht passieren könnte, aber es ist eher wahrscheinlich, dass es nicht so kommt. Unser Glaube muss bis zum Ende durchhalten und wenn wir den Glauben nicht verlieren, dann kann Jesus kommen.

Das 18. Kapitel der Offenbarung handelt vom Fall des gesamten babylonischen Systems, das aufgrund einer kleinen Schar von Menschen auf dieser Erde zusammenbrechen wird. Das ist unsere Macht! Das ist die Kraft der Vierten En­gels­bot­schaft! Es sind nur wenige Menschen, die den Glauben an die bekanntgemachte Wieder­kunft Jesu nicht verlieren.

Wenn nur einer von uns das Datum des 24. Oktobers 2016, wie wir es beispielsweise in unseren Profilbildern verwenden, von seiner Stirn wegnimmt, verlieren wir den Krieg. Bitte versteht, wie ernst dies ist und dass Jesus sagte, dass nur die sieben Sterne nicht aus Seiner Hand gerissen werden können. Du musst sehr sorgfältig deinen Glauben beobachten. Da gibt es die „144.000”, die nicht sterben dürfen. Sollte aber einer von ihnen fallen, dann könnte es sein, dass dieser eine zu viel war und so der Krieg verloren wird.

Ich komme wie ein Dieb

Und das ist die Botschaft, die wir von ihm gehört haben und euch verkündigen, daß Gott Licht ist und in ihm gar keine Finsternis ist. ... wenn wir aber im Licht wandeln, wie er im Licht ist, so haben wir Gemeinschaft miteinander, und das Blut Jesu Christi, seines Sohnes, reinigt uns von aller Sünde. (1. Johannes 1,5-7)

Dies ist eine oft wiederholte Verheißung, die viele Christen auswendig kennen. Aber weißt du auch, was sie aussagt? Dort gibt es ein großes „WENN”. Wenn wir wissen wollen, ob wir wirklich an Jesus glauben, wie alle Christen behaupten, dann können wir dies daran prüfen, ob wir in dem Licht wandeln, das Er uns gegeben hat. Nur dann haben wir Gemeinschaft miteinander und mit dem Vater und nur dann wird uns das Blut Jesu Christi von aller Sünde reinigen!

Es ist eine traurige Tatsache, dass so viele, die behaupten, Nachfolger von Jesus zu sein, in Wirklichkeit in Finsternis wandeln. In Finsternis zu wandeln bezieht sich nicht einfach nur auf diejenigen, die kein größeres Licht hatten, sondern es bezieht sich auf diejenigen, die die Finsternis dem Licht vorzogen. Du kannst es deutlich sehen, wenn du Menschen klar die Schrift präsentierst, aber anstatt das Licht der Bibel in Erwägung zu ziehen, wählen sie ihre eigenen Traditionen. Sie wollen nicht im Licht wandeln, weil sie nicht bereit sind, die erforderlichen Opfer zu bringen. Sie wollen sich einfach nur wohlfühlen.

Wer an ihn glaubt, der wird nicht gerichtet; wer aber nicht glaubt, der ist schon gerichtet, denn er glaubt nicht an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes. Das ist aber das Gericht, dass das Licht in die Welt gekommen ist, und die Menschen liebten die Finsternis mehr als das Licht, denn ihre Werke waren böse. (Johannes 3,18-19)

Viele sagen, dass alles, was notwendig ist, um gerettet zu werden, darin besteht, „an den Herrn zu glauben”. Und das ist wahr, aber was bedeutet es, „an den Herrn zu glauben”? Dieser Absatz gibt uns die Antwort mit einem Umkehrschluss: Wenn diejenigen, die nicht glauben, verurteilt werden, weil sie die Finsternis mehr lieben als das Licht, dann müssen die, die glauben, das Licht lieben und zum Licht kommen! Paulus hat das verstanden, als er den Thessalonichern schrieb:

Von den Zeiten und Stunden aber, liebe Brüder, ist es nicht nötig, euch zu schreiben; denn ihr selbst wisst genau, dass der Tag des Herrn kommen wird wie ein Dieb in der Nacht. Wenn sie sagen werden: Es ist Friede, es hat keine Gefahr -, dann wird sie das Verderben schnell überfallen wie die Wehen eine schwangere Frau und sie werden nicht entfliehen. Ihr aber, liebe Brüder, seid nicht in der Finsternis, dass der Tag wie ein Dieb über euch komme. Denn ihr alle seid Kinder des Lichtes und Kinder des Tages. Wir sind nicht von der Nacht noch von der Finsternis. So lasst uns nun nicht schlafen wie die andern, sondern lasst uns wachen und nüchtern sein. (1. Thessalonicher 5,1-6)

Er wusste, dass sie glaubten und Kinder des Lichts waren, d.h. sie liebten das Licht mehr als die Finsternis. Das ist der Grund, den er nannte, weshalb der Tag der plötzlichen Zerstörung über sie nicht wie ein Dieb kommen sollte. Er wusste, dass eines Tages Licht kommen würde, um sie vor einer Überraschung zu bewahren, und ermutigte sie, nüchtern danach Ausschau zu halten.

Die Orion­botschaft ist das Licht, das Paulus angedeutet hatte, das kommen würde! Es geht um die Wieder­kunft Jesu und nicht um den Dritten Weltkrieg. Eines der Dinge, die diese Botschaft von anderen Zeitbotschaften unterscheidet, ist, dass sie voll von geistlicher Aussagekraft und Bedeutung in Bezug auf die Vervollkommnung des christlichen Charakters ist, was notwendig ist, um dem Herrn zu begegnen, ohne den Tod zu sehen. Sie hebt Offenbarungen von wichtigen Wahrheiten in der Kirchengeschichte der Siebenten-Tags-Adven­tis­ten hervor und stellt klar den Unterschied zwischen dem Weg Gottes und dem des Teufels heraus. Sie ist der letzte große Leuchtturm der Wahrheit, um uns auf dem Weg nach Hause in diesen Schlussszenen vor dem Zweiten Kommen zu führen.

Deshalb ist es sehr wichtig zu erkennen, was der Zweck der Botschaft ist und was nicht! Wir hätten uns wahrscheinlich gefreut, wenn wir mit Gewissheit sagen könnten, dass ein großes Ereignis an einem bestimmten Tag eintreffen würde, und wenn es dann eingetroffen wäre, und zwar genau wie wir es erwartet haben, dann würde die ganze Welt über die prophetische Genauigkeit unserer Botschaft staunen. Aber ist das der Zweck der Botschaft? Erhalten wir so am Ende unsere Rechtfertigung? Nein! Sie soll uns vorbereiten, den Einen, den wir lieben und auf den wir unser ganzes Leben gewartet haben, zu treffen! Diese Botschaft enthält, was auch immer notwendig ist, damit dies geschehen kann. Während wir geduldig auf den Herrn warteten und uns in jeder Hinsicht Seiner Obhut anvertrauten, wurde in uns der Glaube entwickelt, der fähig ist, Verzögerungen zu ertragen. Das ist die Erfahrung unserer Reise.

Und was ist mit denjenigen, die das Licht, das durch diese Botschaft in die Welt gekommen ist, nicht annehmen? Für diese kommt Jesus wie ein Dieb. Nun lasst uns für einen Moment darüber nachdenken. Er KOMMT über sie wie ein Dieb. Das bedeutet, dass sie Ihn nicht erwarteten, bis zu dem Moment, wenn sie Ihn in den Wolken kommen sehen. Jesus sagte, es würde sein, wie es in den Tagen Noahs war und Er sagte auch, dass die Gottlosen „es nicht wussten, bis die Sintflut kam, und sie alle dahinraffte.” (Matthäus 24,39) Sie wussten es nicht, bis sie in den Fluten ertranken und schließlich die Zeit Ihrer Heimsuchung kannten. Sie haben noch nicht einmal gefühlt, dass das Ende nahe war und verspotteten Noah sogar noch, nachdem er und seine Familie durch eine göttliche Manifestation eingeschlossen worden waren.

Ebenso müssen wir unseren Glauben bewahren, bis wir zum Schauen kommen und das Angesicht unseres Herrn erblicken können, auch dann, wenn es keinen Atomkrieg oder andere Katastrophen geben wird, um den Menschen die Nähe Seines Kommens vorher bewusst zu machen. Sie werden weiterhin spotten, bis ihre Gesichter blass werden, während sie uns auffahren sehen und vor unseren Füßen niedersinken. Wenn aber einer der 144.000 seinen Glauben daran verliert, dass der Vater diese Botschaft von Jesus im Orion durch den Heiligen Geist gesandt hat, dann ist das Spiel allerdings vorbei! Das ganze Universum hängt von uns ab, dass wir den Glauben bis zum Ende bewahren. Ja, GLAUBE – nicht Schauen – bis zum Ende. Jesus sagte:

Gott aber, wird er nicht seinen Auserwählten Recht schaffen, die Tag und Nacht zu ihm rufen, wenn er auch lange zuwartet mit ihnen? Ich sage euch: Er wird ihnen schnell Recht schaffen! Doch wenn der Sohn des Menschen kommt, wird er auch den Glauben finden auf Erden? (Lukas 18,7-8)

In jedem Zeitalter mussten alle Kinder Gottes Glauben beweisen. Die ersten Jünger hatten den Glauben, dass der Mann, dem sie nachfolgten, vom Vater gesandt war und von den Toten auferstanden ist. Christen hatten durch die nächsten beiden Jahrtausende hindurch den Glauben, dass das Wort der Schrift wahr ist und dass der Mann, der darin beschrieben wird, von den Toten auferstand, in den Himmel auffuhr und, wie Er es versprochen hatte, wiederkommen würde. Für unsere Zeit fragt Jesus, ob Er Glauben finden würde, WENN ER WIEDERKOMMT. Der Glaube, der erforderlich ist, wenn Er wiederkommt, ist der Glaube, dass die Botschaft Seiner Wieder­kunft (die Orion­botschaft) wirklich die Offenbarung ist, die vom Vater gesandt wurde.

Wohl dem, der ausharrt und 1335 Tage erreicht! (Daniel 12,12)

Der Segen in Daniel 12 ist für diejenigen, die das Ende der 1335 Tage erreichen. Er ist für diejenigen, die das Siegel der Zeit im Orion den ganzen Weg bis zum Ende behalten – den ganzen langen Weg, bis unser Glaube zum Schauen kommt. Unser Glaube wird nicht beim Beginn eines Atomkrieges zum Schauen kommen, denn für uns besteht der Glaube nicht darin, an einen Atomkrieg zu glauben, sondern an das Kommen unseres Herrn! Unser Glaube wird zum Schauen, wenn wir nach oben blicken und Ihn mit unseren beiden Augen wiederkommen sehen. Dann erhalten wir den Segen, wenn wir in einem Augenblick verwandelt werden und mit den auferstandenen Heiligen zusammen auffahren.

Die Wahrheit ist jedoch, dass wir nicht genau wissen, wie bald wir Ihn sehen werden! Wir haben gesagt, dass es am Anfang der Stunde der Wahrheit sein könnte, wenn wir zum Stern des weißen Pferdes im Plagenzyklus gelangen. Aber unser Glaube muss Bestand haben, auch wenn zur siebten Plage erst einmal „nichts passiert”! Wir müssen selbst in der Stunde der Wahrheit unseren Glauben bewahren! Alles, was wir genau wissen, ist der letzte Tag Seiner Reise: der 24. Oktober 2016.

Betrachtet es für einen Augenblick nach wissenschaftlichen Gesichtspunkten. Wir wissen nicht, WIE schnell die Heilige Stadt reisen wird und WIE sie 1200+ Lichtjahre in sieben Tagen überwinden kann. Aber um diese Strecke in sieben Tagen oder auch (mehr konservativ gedacht) in 28 Tagen zu bewerkstelligen, wären enorme Geschwindigkeiten von mehreren 100.000-fachen der Lichtgeschwindigkeit erforderlich. Unter Beachtung der klassischen Physik könnten wir die Stadt nicht kommen sehen, weil sie vor den Wellen des sichtbaren Lichts, das unsere Augen erst erreichen muss, ankommen wird (das gilt zumindest, bis sie langsamer wird und anhält). Es könnte sein, dass sich für die Stadt so etwas wie ein Wurmloch öffnet, durch das sie problemlos die lange Strecke überbrücken kann, aber es ist immer noch das gleiche: wir würden sie nicht sehen können, bis es geschieht. Es ist also durchaus möglich, dass wir keine sichtbaren Beweise bis zum Tag der Wieder­kunft Jesu sehen werden. Dies würde uns in eine ähnliche Lage versetzen, wie sie die Milleriten erlebten. Wir müssten bis zum letzten Moment im Glauben warten, weil es möglich ist, dass wir nicht zum Schauen kommen, bevor es geschieht.

Was ist mit der kleinen schwarzen Wolke, die immer heller wird? Wir haben bereits eine Erklärung dafür im letzten Artikel Es ist der Herr! gegeben. Wir schließen nicht aus, dass wirklich eine Wolke von Engeln sieben Tage vor der Wieder­kunft sichtbar wird, aber es ist auch möglich, dass es keine zweite Erfüllung dieser Prophezeiung sieben Tage – oder eine beliebige andere Anzahl von Tagen – vor dem eigentlichen Datum der Wieder­kunft gibt. Alles wurde bereits mit der Orion­botschaft erfüllt, die in diesen letzten sieben Jahren (sieben prophetische Tage) verkündet wurde.

Alles in allem lasst uns vorsichtig sein, dass wir unseren Glauben nicht verlieren, denn es könnte tödlich sein, wenn das geschieht! Wir glauben, dass der Herr den Heiligen Geist durch Ausgießung des Spätregens mit dieser Botschaft geschickt hat – einer Botschaft der geistlichen Vorberei­tung für die Begegnung mit unserem Gott am 24. Oktober 2016. Es ist NICHT ein Glaube daran, dass die Posaunen die Welt erwecken würden, oder dass die Plagen buchstäblich fallen, oder dass Beteigeuze zur Supernova würde, oder dass die Feuerbälle fallen würden, oder dass ein Atomkrieg die Erde dezimieren würde! Es ist ein Glaube daran, dass wir die Rückkehr unseres Herrn lebend und in Frieden sehen werden. Möge dieser Glaube zur Wirklichkeit für dich werden, unabhängig davon, was in der Zwischenzeit geschieht. Amen, komm, Herr Jesus. Maranatha!

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