Der letzte Countdown

Erstveröffentlichung: 26. März, 2016 in englischer Sprache auf www.lastcountdown.org.

Nachtrag zur Artikelserie „Das Ende der Welt”

Es ist der Herr!Der Geist der Wahrheit leitet uns in die ganze Wahrheit.[1] Da wir möchten, dass Er auch euch weiterhin in alle Wahrheit führt, teilen wir mit euch diesen Nachtrag zu unserer Artikelserie der vier Autoren. Es ist nicht wichtig, wer die Schreiber sind, sondern dass die einzelnen Abschnitte von Jesus Christus zeugen. Dieser Anhang zeichnet ein facettenreiches Bild von Jesus, wie man es noch nie zuvor gesehen hat. Es ist wie eine Zeitraffer-Aufnahme von Ihm in prophetischer Sprache!

Sende Deine Sichel!

Derjenige, der unsere Bedürfnisse kennt, bevor wir Ihn darum bitten,[2] hatte bereits eine Antwort parat, als die Ernte der Seelen nicht wie erwartet mit der dritten Plage begann. Es geschahen jedoch viele andere Dinge am 9. März zu Beginn der dritten Plage. Die mächtigen Nationen der Welt entfachten einen wahren Feuersturm an Drohungen: Nordkorea verkündete den Besitz von Miniatur-Atombomben, die nun mit Hilfe von ballistischen Langstreckenraketen in der Lage sind, die USA zu erreichen.[3] Der Iran startete zwei Test-Raketen mit einer Reichweite bis Israel, mit starken Hinweisen darauf, dass die Raketen mit Atomwaffen bestückt werden könnten.[4] China erhob seine Stimme, als es wegen der Entwicklungen auf der koreanischen Halbinsel dazu provoziert wurde, Maßnahmen zu ergreifen.[5] Die USA verlegten Bomber in das Südchinesische Meer, um die Machtverhältnisse in dieser Region auszugleichen.[6] Alle diese Auseinandersetzungen unter den Nationen wurden genau an dem Tag laut, als die dritte Schale des Zornes ausgegossen wurde. Innerhalb von wenigen Tagen rief Israel um Hilfe.[7] Dann verblüffte Russland die Welt durch die Ankündigung, die Truppen aus Syrien (aber nicht aus der Region) abzuziehen.[8] Alle diese Veränderungen und Unruhen der Weltmächte verweisen – wie wir bereits berichtet haben – auf den kommenden Weltbrand in der siebten Plage. All dies klingt außerdem ganz nach einer Aufforderung, mit der Sichel anzuschlagen, da das gute Korn jetzt reif sein muss. Wir werden später sehen, dass genau das der Fall ist.

Die dritte Posaune warnte davor. So wie wir in Babylon ist gefallen! - Teil I gezeigt haben, war die Annäherung der Kirchen an Rom ihr Untergang. Der Fall des Protestantismus war in der dritten Posaune endgültig vollzogen, als sich die Siebenten-Tags-Adven­tis­ten (die letzte noch protestierende Kirche) Rom anschlossen und die Reihen von Satans Armee verstärkten. Jetzt, in der dritten Plage, befindet sich die adventistische Kirche sichtbar in einem Prozess der Spaltung: Die Inter-Europa-Division beharrt auf „regionale Autonomie” in offener Rebellion gegen die Generalkonferenz und ihrer Abstimmung über die Frage, wer die Autorität hat, über die Frauen­ordi­nation zu entscheiden.[9] Dies ist eine 100%ige Erfüllung der Orion-Botschaft an genau diesem prophezeiten Datum. Das Haus, das einst das Haus Gottes war, bricht zusammen; seine strukturelle Integrität ist gefährdet und es ist durch das himmlische Bauamt zum Abriss freigegeben. Merkt es euch gut: es sind hier keine guten Parteien beteiligt. Ted Wilson wird einen Teil der Kirche die Straße der Verdammnis hinabführen, indem er heimlich dem Papst gehorcht,[10] während der andere Teil die gleiche breite Straße in die Zerstörung zusammen mit den Vereinten Nationen entlangfährt. Der Papst und die Vereinten Nationen arbeiten zusammen, außer, dass der eine so tut, als ob er gegen Frauen im Klerus ist, während der andere auf Toleranz und Gleichheit drängt. Die heutige Agenda der STA-Kirche basiert vollständig auf der Agenda des Papstes (der Rettung des Planeten, die Ehe in Gottes Bild, etc.), während die Seite „Pro-Frauen­ordi­nation” einfach der UN-Richtlinie der Toleranz folgt, welche die gleichen Amtsbefugnisse nicht nur für Frauen fordert, sondern auch für Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transgender ... und die schmutzige Liste lässt sich noch weiter fortführen.

Ja, DAS ALLES ist in Ted Wilsons STA-Kirche erlaubt und die Vogel-Strauße, die sagen: “nicht in meiner lokalen Gemeinde”, vergessen, dass ein Sich-Klammern an die GK-Organisation bedeutet, dass sie sich der Mittäterschaft dessen schuldig machen, was die Hollywood-Kirche tut,[11] da es ihre gemeinsame Leitung gutheißt. Im Gegensatz dazu unterstützen wir die Wahrheit des Adventismus, sind aber nicht Mitglieder einer organisierten Kirche; wir traten aus Protest aus unseren Kirchen aus. Und NEIN, ihr KÖNNT NICHT in einem Kirchenschiff überleben, das stillschweigend öffentliche Gräuel[12] in den dunklen Ecken der unteren Decks gestattet. Ted Wilsons Kirche, die Generalkonferenz der Siebenten-Tags-Adven­tis­ten, ist nun, wie es von einem Lehrer an einer adventistischen Schule durch seine Doppelmitgliedschaft[13] demonstriert wurde, zu 100% kompatibel mit dem Katholizismus! Die Sünden, vor denen wir in Babylon ist gefallen! - Teil I gewarnt haben, tragen ihre Früchte und anhand der Frucht wird der Baum beurteilt. Ist es nicht an der Zeit, dass eine laute Stimme im Himmel nach der Sichel ruft, um den guten Weizen aus dem verschmutzten Feld zu schneiden und in den schützenden Getreidespeicher zu bringen?

Das Beispiel der STA-Kirche spiegelt sich in einem größeren Maßstab in der ganzen Welt wieder. Nur wenige Tage bevor die dritte Plage begann, fing Europa an auseinanderzufallen. Einzelne Länder schlossen ihre Grenzen – eine Handlung, die gegen die EU-weite offene Grenzpolitik verstößt. Wir können es jetzt wie folgt ausdrücken: EU oder Europäische Union, weil die “Union” nicht mehr länger eine Gemeinschaft ist. Dieses Zeichen wurde im Buch Daniels vorausgesagt:

Daß du aber Eisen mit Tonerde vermengt gesehen hast, bedeutet, daß sie sich zwar durch Verheiratung vermischen, aber doch nicht aneinander haften werden, wie sich ja Eisen mit Ton nicht vermischen läßt. Aber in den Tagen jener Könige wird der Gott des Himmels ein Reich aufrichten, das ewiglich nie untergehen wird; und sein Reich wird auf kein anderes Volk übergehen; es wird alle jene Königreiche zermalmen und ihnen ein Ende machen; es selbst aber wird ewiglich bestehen; (Daniel 2,43-44)

In den Tagen dieser Könige, die nicht aneinanderhaften werden – in den Tagen von Merkel, Hollande und Papst Franziskus – in den Tagen dieser Könige wird der Gott des Himmels ein Königreich aufrichten, das ewiglich nie untergehen wird und alle Reiche der Welt werden zermalmt werden.

Also hat die dritte Plage klar begonnen, aber wir sahen keine Ernte von Seelen, die wir erwartet hatten. Wir prophezeiten das Datum, an dem die Tagesereignisse laut ausriefen: „Die Stunde des Erntens ist gekommen!”, aber die Ernte fand noch nicht statt. Am Ende des Tages unterwies uns der Herr und sandte einen hellen und schönen ununterbrochenen Regenbogen über dem östlichen Himmel unserer Farm. Wir genossen den Anblick, weil ein solcher Regenbogen hier schlichtweg kein übliches Ereignis ist, sondern der Regenbogen war eine Erinnerung an Gottes Bund:

Solange die Erde steht, soll nicht aufhören Saat und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht! (1. Mose 8,22)

Der entscheidende Punkt ist hier, dass Gott in jedem Jahr eine bestimmte ZEIT für die Ernte bestimmt hat und es wurde versprochen, dass dies bis heute fortdauert. Die Zeit der Ernte ist ein integraler Bestandteil von Gottes Kalender. Es ist kein bloßer Zufall, dass das wahre Datum für das Passahfest im Kalender Gottes – und damit der Beginn der Saison der Getreideernte – auf dasselbe Datum wie die vierte Plage auf Seiner Uhr, den 22. April, fällt! Mit anderen Worten sollte die Ernte mit der vierten Plage beginnen, so dass der letzte Aufruf zum Bereitmachen für die Ernte mit der dritten kommen musste.

So zeigt Gottes wahrer Kalender für dieses Jahr den korrekten Zeitablauf für Offenbarung 14,13-20 an. Es werden wunderschöne Harmonien sichtbar, wenn die Verse korrekt auf die Plagenuhr ausgerichtet sind. Der erste Teil des Kapitels handelt von den drei En­gels­bot­schaften, die jeder Adventist, der diesen Namen verdient, sehr gut kennt. Diese Botschaften warnten vor dem Untersuchungsgericht, dem Fall der Kirchen und dem Malzeichen des Tieres, das zu den Plagen und dem ewigen Tode führt. Diese Botschaften haben nun bereits ihre vollständige Erfüllung erlangt. Das Untersuchungsgericht ist beendet, die letzte protestantische Kirche ist gefallen und das Malzeichen des Tieres wurde aufgerichtet.[14]

Bruder John sagte es treffend in seinem Artikel:

Sie [die Adven­tis­ten] warten noch immer auf das Malzeichen des Tieres, das sie als die Annahme der Sonntagsheiligung unter gesetzlichem Druck seitens der Staaten verstehen. Da sie aber die ihnen gegebene Prophetie wörtlich auslegten, erkannten sie nicht, dass das Tier aus Offenbarung 17 die Neue Weltordnung der UNO ist. Dieses „Tier” (das biblische Symbol für eine weltbeherrschende Macht) wird von der Hure (die römische Kirche unter Papst Franziskus) geritten (kontrolliert).[15] Was in den 1880er-Jahren wörtlich geschehen wäre, wenn die Gemeinde treu geblieben wäre, musste nun als Symbol für die Ereignisse dienen, die wir alle in den letzten wenigen Jahren des Gerichts an den Lebenden von 2012 bis 2015 miterleben konnten.

Wenn man versteht, wer das Tier ist, nämlich die Vereinten Nationen, dann versteht man auch, was das Malzeichen dieses Tieres ist. So wie der Sonntag das Zeichen der gesetzgebenden Autorität der römischen Kirche ist, so sind die Gesetze der UNO ihr Malzeichen. Und das Gesetz, das zum 70. Jubiläumstag der Vereinten Nationen am 24. Oktober 2015, der genau auf den Großen Sabbat des Endes des Orion-Gerichtszyklus (den Ver­söh­nungs­tag der zweiten Möglichkeit wie in 1844) fiel, der gleichzeitig auch der Beginn des ersten Tages des Orion-Plagenzyklus (24./25. Oktober 2015) war, überall lauthals verkündet wurde, war das Toleranz-Gesetz über den ganzen Planeten. Genau einen Monat zuvor hatte „Papst” Franziskus seinen Befehl zur weltweiten Etablierung der falschen Toleranz gegenüber allen gegeben, die gegen Gottes Gesetze sind und sich klar zur Intoleranz gegenüber denen ausgesprochen, die er als „geisteskranke Fundamentalisten”[16] bezeichnet. Die neue Toleranz gegenüber menschlichen Perversionen, die die Anhänger der LGBT-Bewegung, der Frauen­ordi­nation oder des Herbeirufens von unkontrollierten „Flüchtlings”-Strömen unterstützen, richtet sich gegen Gottes Wort und damit gegen Sein Gesetz und so wurde diese weltweite Gesetzgebung der UN zum Malzeichen des Tieres. Jeder, der diese Dinge gutheißt, nahm und nimmt das Malzeichen des Tieres an und erhält die Plagen.[17]

Jetzt leben wir in der Zeit der Botschaft des Vierten Engels mit dem Malzeichen des Tieres (LGBT-Toleranz) als Gesetz aller Länder. Die drei En­gels­bot­schaften endeten zusammen mit der Gnade am 17. Oktober 2015, aber der laute Ruf der Botschaft des Vierten Engels ist noch nicht beendet, sondern er wiederholt die vorherigen Botschaften in einem neuen Licht.

Vers 13 kommt am Ende der Botschaft des dritten Engels und umspannt ihre gesamte Dauer von 1846 bis Oktober 2015:

Und ich hörte eine Stimme aus dem Himmel, die sprach: Schreibe: Selig sind die Toten, die im Herrn sterben, von nun an! Ja, spricht der Geist, auf daß sie ruhen von ihren Mühen; ihre Werke aber folgen ihnen nach. (Offenbarung 14,13)

Dieser Vers ist mit einer anderen Stelle der Offenbarung verbunden:

Wer Unrecht tut, der tue weiter Unrecht, und wer unrein ist, verunreinige sich weiter, und der Gerechte übe weiter [oder von nun an] Gerechtigkeit, und der Heilige heilige sich weiter [oder von nun an]. Siehe, ich komme bald und mein Lohn [bzw. Segen] mit mir, um einem jeglichen zu vergelten, wie sein Werk [oder Mühen] sein wird. Ich bin das Alpha und das Omega, der Erste und der Letzte, der Anfang und das Ende. (Offenbarung 22,11-13)

Die letztgenannte Passage wird als Verweis auf den Beginn der Plagen verstanden, wenn Jesus nicht mehr länger für den Menschen Fürsprache hält und der Fall eines jeden entschieden ist.[18] Somit muss sich Offenbarung 14,13 logischerweise auf denselben Moment in der Zeit beziehen.

Ellen White stellt diese Verbindung ebenfalls her, indem sie Offenbarung 14,13 als „die Worte des Ersten und des Letzten, des Alpha und Omega, des Anfangs und des Endes” bezeichnet:

Sprecht nicht über Fehler von Lebenden oder Toten – Gott hat es niemandem eingegeben, dass ihre Fehler abermals erwähnt werden und man ihre Unzulänglichkeiten einer sündhaften Welt präsentiert und einer Gemeinde, die sich aus vielen zusammensetzt, die im Glauben schwach sind. Der Herr hat dem Menschen nicht aufgetragen, die Fehler und Irrtümer der Lebenden oder der Toten wiederzubeleben. Er möchte, dass Seine Arbeiter die gegenwärtige Wahrheit verkündigen. Sprecht nicht über die Fehler eurer lebenden Geschwister und seid schweigsam bzgl. der Fehler der Toten. {3SM 346,4}

Lasst ihre Fehler und Irrtümer dort, wo Gott sie hingeworfen hat – in den Tiefen des Meeres. Je weniger diejenigen, die vorgeben, die gegenwärtige Wahrheit zu glauben, in Bezug auf die vergangenen Fehler und Irrtümer der Diener Gottes sagen, desto besser ist es für ihre eigenen Seelen und für die Seelen derer, die Christus mit Seinem eigenen Blut erworben hat. Lasst jede Stimme die Worte des Ersten und des Letzten, des Alpha und Omega, des Anfangs und des Endes, verkünden. Johannes hörte eine Stimme sagen: “Selig sind die Toten, die im Herrn sterben, von nun an! Ja, spricht der Geist, auf dass sie ruhen von ihren Mühen; ihre Werke aber folgen ihnen nach.” (Offenbarung 14,13) - Review and Herald, 30. November, 1897. [Dieser Rat wurde einem Mitarbeiter erteilt, der zwei Artikel im Review und Herald am 3. und 10. April 1894 unter dem Titel “Die Gefahr extreme Ansichten anzunehmen”, veröffentlicht hatte. – Die Compiler.] {3SM 347,1} [ÜadE]

Es gibt mehrere Verse in der Bibel, in denen Jesus das Alpha und Omega genannt wird, aber es gibt nur eine Stelle in der Bibel, an der alle diese Bezeichnungen zusammen aufgeführt werden, und zwar in Offenbarung 22,13. Ellen White bestätigte damit auch die Verbindung von Offenbarung 14,13 mit dem Beginn der Plagen und fügt den ausdrücklichen Rat hinzu, von der Erwähnung von Irrtümern und Fehlern von Gottes auserwählten Arbeitern Abstand zu nehmen.

Ellen White wandte den Segen von Offenbarung 14,13 auf den Zeitraum vom Beginn der dritten En­gels­bot­schaft im Jahre 1846 bis zum Jahr 2015 an, als der parallele Vers 22,11 am Ende der Gnadenzeit hinzukam. Diese Verse beziehen sich aber nicht nur auf den gleichen Zeitpunkt, wie wir gerade gesehen haben, sondern sie erstrecken sich auch vom Anfangs- bis zum Endpunkt des Gerichtszyklus der Orion-Uhr, die beide durch den Stern Saiph markiert werden. (Der Posaunenzyklus, als letzte Warnung der drei En­gels­bot­schaften, fungiert im Kontext als Erweiterung des Gerichtszyklus und die beiden dazwischenliegenden Saiph-Durchgänge werden durch die Stille im Himmel aus Vers 8,1[19] gewissermaßen auf stumm geschaltet.) Nur auf einer runden Uhr kann der erste und der letzte Punkt ein und derselbe sein. Deshalb spricht der Text von einer Stimme im Himmel, was bedeutet, dass sie in Zusammenhang mit der Uhr Gottes im Orion (im Himmel) als Mittelpunkt des Buches der Offenbarung, wie es die Thronsaal-Vision in den Kapiteln 4 & 5[20] symbolisiert, zu verstehen ist.

Auch der Älteste Haskell sah, dass der Vers 14,13 eine weitere Anwendung am Ende des Werkes haben würde, wenn die Botschaft mit der Kraft des Heiligen Geistes gegeben werden sollte. Anlässlich der Beerdigung von Ellen White sagte er ganz nach ihrem Wunsch[21] folgendes bezüglich der Anwendung von Offenbarung 14,13:

In einer der glorreichen Visionen, die dem Geliebten Johannes auf der Insel Patmos gegeben wurde, wurde die Aufmerksamkeit des Propheten durch “eine Stimme vom Himmel” gefangen genommen, die ihm gebot zu schreiben: “Selig sind die Toten, die im Herrn sterben, von nun an! Ja, spricht der Geist, auf daß sie ruhen von ihren Mühen; ihre Werke aber folgen ihnen nach.” Offenbarung 14,13. Das sind wunderbare Worte, insbesondere wenn man sie im Rahmen des Lichts betrachtet, das am Ende der prophetischen dreifachen Botschaft zur Vorberei­tung auf das Ende der Welt und des zweiten Kommens Christi gegeben wird. {LS 476,2} (ÜadE)

Der Himmel schien darauf bedacht zu sein, uns das Verständnis zu übermitteln, dass in der Zeit des Endes, wenn diese Botschaft in der Kraft des Heiligen Geistes verkündet wird, es einigen, die in diesem Werk tätig sind, gestattet sein wird, von ihren Werken zu ruhen. Alle jene, wird uns versichert, werden als von Gott gesegnet angesehen. Auch bleiben ihre unermüdlichen Bestrebungen, das Banner der Wahrheit hochzuhalten, nicht ohne Ergebnis: “Ihre Werke folgen ihnen nach.” Heute, Im Lichte dieser Zusicherung, die direkt vom Himmel für die Menschenkinder gegeben wurde, können wir über unsere liebe entschlafene Schwester sagen, dass sie “noch redet, wiewohl sie gestorben ist.” Hebräer 11,4. {476,3 LS} (ÜadE)

Obwohl wir seine Worte nicht direkt als inspiriert betrachten, können wir ihren Wahrheitsgehalt leicht überprüfen. Die inspirierte Aufzeichnung legt dar, dass viele vor den Plagen zur Ruhe gelegt werden und dass die Botschaft dann mit Kraft gegeben wird; somit sind die Worte des Ältesten Haskell in der Tat zutreffend. Im Jahre 1890, als die Möglichkeit, das Werk abzuschließen und in den Himmel zu kommen, verpasst wurde, ermahnte Ellen White einige, die die drei En­gels­bot­schaften ignorierten und sagte:

Die Wege und Pläne des Herrn wurden Seinem Volk übermittelt [in Bezug auf die Dreiengels¬botschaft], damit es Mahnmale zusammentragen und sie dort aufstellen würde, wo sie gesehen werden könnten. Wir haben besondere Mühen auf uns genommen, sie zu bewahren, so dass, wenn die Kinder sich bei ihren Eltern nach der Bedeutung dieser Dinge erkundigen würden, die ganze Ge­schich­te erneut dargestellt werden könnte. So würde das vorsehende Handeln und die besondere Güte und Barmherzigkeit Gottes in Seiner Fürsorge und die Befreiung Seines Volkes ein lebendiges Thema bleiben. {9MR 135.1} (ÜadE)

Die Botschaft des Vierten Engels, wie wir sie präsentiert haben, ist die Erfüllung dieser Aufgabe! Sie ist die “erneut dargestellte ... ganze Ge­schich­te”, aber mit zusätzlichem Licht.[22] Somit folgerte Ältester Haskell vollkommen richtig, dass es eine wiederholte Anwendung von Offenbarung 14,13 geben würde, sobald die Botschaft von der Kraft des Heiligen Geistes begleitet wird, was jetzt für die von Saiph angezeigte erste Markierung im Plagenzyklus der Orion-Uhr gilt (genau wie vorher im Gerichtszyklus).

Diese Erkenntnis bekräftigt auch, dass Gott zwei Armeen während der Plagenzeit hat: Die 144.000, die den Tod nicht schmecken werden und die anderen gerechten Menschen, die zwar ihr Leben lassen werden, aber Erben der Verheißung von Offenbarung 14,13 sind und damit gesegnet werden, das zweite Kommen Jesu sehen zu dürfen:

Es war Mitternacht, als es Gott gefiel, sein Volk zu befreien. Während die Gottlosen sie mit Spott umgaben, kam plötzlich die Sonne hervor und schien in ihrer vollen Kraft. Der Mond stand still. Die Gottlosen blickten voller Verwunderung auf die Szene, während die Heiligen mit feierlicher Freude die Zeichen ihrer Befreiung beobachteten. Zeichen und Wunder folgten schnell aufeinander. Die natürliche Ordnung schien völlig aufgehoben zu sein. Die Ströme hörten auf zu fließen. Dunkle, schwere Wolken stiegen am Himmel auf und stießen gegeneinander. Doch es gab eine klar erkennbare Stelle beständiger Herr­lich­keit, von wo her die Stimme Gottes gleich vielen Wassern kam und Himmel und Erde erschütterte. Es gab ein mächtiges Erdbeben. Die Gräber öffneten sich, und die Menschen, die unter der dritten En­gels­bot­schaft im Glauben gestorben waren und den Sabbat gehalten hatten, kamen verherrlicht aus ihren Gräbern hervor, um den Friedensbund zu vernehmen, den Gott nun mit denen machte, die sein Gesetz gehalten hatten. {FS 272.2}

Ein Teil der Belohnung für diejenigen, die im Glauben in dieser kritischen Phase bis zum zweiten Kommen sterben werden, ist, dass sie sich erheben werden, um diesem Ereignis beizuwohnen, an das sie glaubten und für das sie gewirkt hatten! Diese sogenannte “spezielle” Auf­er­ste­hung, von der sie im obigen Zitat spricht, findet gleich zu Beginn der siebten Plage statt, was nach einer vollen Runde im Plagenzyklus durch den Stern Saiph markiert wird. Viermal betont Saiph die Verheißung der Auf­er­ste­hung für diejenigen, die im Glauben wirkten und starben.

Der nächste Vers erinnert uns an den Einen, der die Autorität dazu hat, ein solches Versprechen zu geben...

Und ich sah, und siehe, eine weiße Wolke, und auf der Wolke saß einer, der glich einem Sohn des Menschen; er hatte auf seinem Haupt eine goldene Krone und in seiner Hand eine scharfe Sichel. (Offenbarung 14,14)

Jetzt erscheint Jesus in der Vision des Johannes. Wir können sehen, dass Er bereits eine Krone trägt, somit muss dies eine Darstellung von Ihm irgendwann nach Seiner Krönung sein. Dass Er aber die siebenfältige Krone der Zeit trägt, bedeutet, dass der Plagenzyklus bereits begonnen und die Uhr mindestens einmal auf den nächsten Punkt “getickt” haben muss. Der nachfolgende Punkt auf der Orion-Uhr ist die zweite Plage. Somit können wir jetzt auf den Gedanken kommen, eine Tabelle mit den Versen auf der einen Seite und den Markern der Uhr auf der anderen Seite zu erstellen, um zu überprüfen, ob sie zusammenpassen:

Offenbarung 14Zugeordnet zur... 
13. Und ich hörte eine Stimme aus dem Himmel, die sprach: Schreibe: Selig sind die Toten, die im Herrn sterben, von nun an! Ja, spricht der Geist, auf daß sie ruhen von ihren Mühen; ihre Werke aber folgen ihnen nach. 1. Plage, beginnend am 25. Oktober 2015. Wie oben bereits erläutert, ist dies ist eine Verheißung für diejenigen, die im Glauben während der folgenden Zeit sterben. Sie werden am Ende des Zyklus belohnt. Phase 1 - Segnung
14. Und ich sah, und siehe, eine weiße Wolke, und auf der Wolke saß einer, der glich einem Sohn des Menschen; er hatte auf seinem Haupt eine goldene Krone und in seiner Hand eine scharfe Sichel. 2. Plage, beginnend vom 2. bis 5. Dezember 2015. In der zweiten Plage erhielten wir die Erkenntnis über die siebenfache Krone Jesu, wie es Bruder John in seinem Artikel beschrieb. Diese Position wird durch die Thronlinien auf der Uhr dargestellt, welche die Hände von Jesus in einer abgesenkten Position zeigen (so wie Beteigeuze und Bellatrix Seine Hände in einer erhobenen Position darstellen). Die Thronlinien markieren auch immer ein Paar von Terminen im Uhrenkreis. Der kurze Segment-”Bogen” auf dem Ziffernblatt hat die Form einer Sichel in der abgesenkten Hand Jesu. Die Tatsache, dass Jesus hier mit einer “goldenen Krone auf dem Haupt” geschildert wird, passt perfekt zum Ort der Markierung, die vom Thron Gottes in der Mitte der Uhr ausgeht. Phase 2 - Achtung für die Weizenernte
15. Und ein weiterer Engel kam aus dem Tempel hervor, der rief mit lauter Stimme dem zu, der auf der Wolke saß: Sende deine Sichel und ernte; denn die Stunde des Erntens ist für dich gekommen, weil die Ernte der Erde überreif geworden ist! 3. Plage, beginnend am 9. März 2016. Wir erwarteten, dass die Ernte in der dritten Plage beginnen würde, wie wir es in Bruder Gerhards Artikel erläuterten. Gemäß unseren damaligen Erkenntnissen waren es deshalb wir selbst, die wortwörtlich ausriefen: „Die Stunde des Erntens ist für Dich gekommen”. Beachtet, dass hier nicht einfach eine Zeit, sondern eine bestimmte Stunde angekündigt wird. Dieser Engel bezieht sich also auf die “Stunde” Satans, wie sie in Bruder Johns Artikel erläutert wird, die mit dem nächsten Tick der Uhr (der vierten Plage) beginnt. Folglich ist dieser Engel der Warnungsbote, der die Stunde im nächsten Segment ankündigt. Die Ereignisse, die die dritte Plage eingeleitet haben (wie sie am Anfang dieses Nachtrags dargestellt sind), ähneln ebenfalls der lauten Stimme. Phase 3 - Fertig für die Weizenernte
16. Und der auf der Wolke saß, warf seine Sichel auf die Erde, und die Erde wurde abgeerntet. 4. Plage, beginnend am 22. April 2016. Das ist die Stunde Satans und wenn sie kommt, wird durch das Instrument der Verfolgung die Ernte des guten Getreides[23] eingebracht werden. Dies ist das Datum der Unterzeichnung des Klimaabkommens (mehr dazu später). Phase 4 - Los für die Weizenernte
17. Und ein weiterer Engel kam hervor aus dem Tempel, der im Himmel ist, und auch er hatte eine scharfe Sichel. 5. Plage, beginnend vom 18. bis 21. Mai 2016. Alle diese Engel repräsentieren das Werk Jesu. Jetzt erblicken wir Ihn wieder mit einer scharfen Sichel und wie zuvor sind wir an einem Punkt auf der Uhr angelangt, der von einer Thronlinie bestimmt wird, die Jesus mit der Sichel in der Hand entspricht. Phase 5 - Achtung für die Weinlese
18. Und ein weiterer Engel kam vom Altar her, der hatte Vollmacht über das Feuer; und er wandte sich mit lautem Ruf an den, der die scharfe Sichel hatte, und sprach: Sende deine scharfe Sichel aus und schneide die Trauben des Weinstocks der Erde ab, denn seine Beeren sind reif geworden! 6. Plage, beginnend am 1. August 2016. Ähnlich wie im Vers 15 verkündigt dieser Engel, dass mit dem nächsten Tick auf der Uhr die Ernte beginnen sollte – diesmal die Traubenernte – die die Vernichtung der Gottlosen repräsentiert. Wie es Bruder Gerhard in seinem Artikel erklärt, hat dieser Engel Macht über das Feuer, was das (bevorstehende) Feuerball-Ereignis symbolisiert und mit der Karmel-Herausforderung verknüpft ist. Ähnlich wie Elias Bittgesuch auf dem Berg Karmel für das Feuer auf dem Altar, ist dieser laute Ruf an Jesus – den Mann mit der Sichel – gerichtet, die Bösen für ihre Zerstörung zu sammeln. Phase 6 - Fertig für die Weinlese
19. Und der Engel warf seine Sichel auf die Erde und schnitt den Weinstock der Erde und warf die Trauben in die große Kelter des Zornes Gottes. 7. Plage, beginnend am 25. September 2016. Dies ist die Stunde der Wahrheit, wie es Bruder John in seinem gleichnamigen Artikel schrieb. Das ist die Schlacht von Harma­gedon und die Feuerbälle (Atomkrieg) sammeln die Bösen in Erwartung ihrer Vernichtung durch den Gammablitz von Beteigeuze. Phase 7 - Los für die Weinlese
20. Und die Kelter wurde außerhalb der Stadt getreten, und es floß Blut aus der Kelter bis an die Zäume der Pferde, 1600 Stadien weit. Die Wieder­kunft, am 24. Oktober 2016. Diese richtet sich perfekt an der Weinlese im alten Israel, am Laubhüttenfest und dem Letzten Großen Tag aus. (Im nächsten Abschnitt wird dies ausführlich beschrieben.) Phase 8 - Treten der Kelter

Die obige Tabelle kratzt nur an der Oberfläche der Harmonien, die sich durch diese Interpretation entfalten. Es verging eine gewisse Zeit von der unsichtbaren Krönungszeremonie im Himmel am Beginn der Plagen bis zu der Zeit, als wir den Segen der 1335 Tage zu Beginn der zweiten Plage erkannten und ihn erhielten. So hört Johannes der Offenbarer den Segen zum Zeitpunkt der ersten Plage, sieht aber nicht die Wolke mit unserem gekrönten und triumphierenden Herrn bis zum nächsten Vers 14,14, was auf der Uhr perfekt mit der zweiten Plage übereinstimmt, nachdem Er bereits gekrönt ist und auf dem Thron sitzt (dies sind die 40 Tage, die in Bruder Roberts Artikel erklärt werden). Der Glaube kommt durch das Hören,[24] denn der Glaube ist eine Überzeugung von Tatsachen, die man NICHT sieht.[25] Sehen dagegen ist nicht mehr Glauben, sondern Schauen.[26] Diejenigen, die im Glauben wandeln, sind gesegnet:

Jesus spricht zu ihm: Weil du mich gesehen hast, Thomas, so glaubst du; selig sind, die nicht sehen und doch glauben. (Johannes 20,29)

Der versprochene Segen für diejenigen, die durch den Glauben während der ersten Plage wandelten, wurde zum Schauen in der zweiten Plage. Es ist sehr passend, dass die Thronlinien, die vom symbolischen “Sternen-Thron” in der Mitte der Uhr ausgehen, auf die Zeit zeigen, als die Heiligen zuerst Seine Majestät auf dem Thron sitzend zu sehen bekamen! Diese Harmonien stärken unseren Glauben und das Vertrauen, dass Jesus uns durch diese Zeit der Plagen führt.

Jetzt könnt ihr die Zeitrafferaufnahme unseres Herrn und Erlösers erkennen. Es ist Jesus, der auf der Wolke sitzt, Jesus, der sagt, wann es Zeit zum Ernten ist, und Jesus, der die Gerechten für die Erlösung und die Gottlosen für die Vergeltung erntet.

Scharf nachdenken

Dieser Zeitablauf wird auch durch das Zeichen des Kommens des Menschensohns symbolisiert, auf das Vers 14 durch die Erwähnung der weißen Wolke und des Menschensohns deutet. Jesus sagte:

Und dann wird das Zeichen des Menschensohnes am Himmel erscheinen, und dann werden alle Geschlechter der Erde sich an die Brust schlagen und werden des Menschen Sohn kommen sehen auf den Wolken des Himmels mit großer Kraft und Herr­lich­keit. (Matthäus 24,30)

Neben den Wolken der Engel, die Jesus begleiten werden, wenn Er zurückkommt, können sich die Wolken des Himmels auch auf die herrlichen Nebel beziehen, die man durch Teleskope betrachten kann. Ellen White gibt einen sehr detaillierten Bericht über den Übergang in die Plagen und die Zeit, bis das Zeichen des Menschensohnes erschien:

... Und ich sah eine flammende Wolke wo Jesus stand und er legte seine priesterlichen Kleider ab und zog sein königliches Gewand an, nahm seinen Platz auf der Wolke ein, die ihn nach dem Osten trug, wo sie zuerst für die Heiligen auf der Erde sichtbar wurde, eine kleine schwarze Wolke, die das Zeichen des Menschensohnes war. Während die Wolke vom Allerheiligsten nach Osten wanderte, was einen Zeitraum von mehreren Tagen einnahm, betete die Synagoge Satans zu den Füßen der Heiligen an. {Day-Star, 14. März 1846, Paragraph 2} [ÜadE]

Dieser kurze Absatz ist vollgepackt mit Informationen. Zunächst wird eine flammende Wolke beschrieben, die sich dort befand, wo Jesus stand, und die sie später als die „kleine schwarze Wolke”, die das Zeichen des Menschensohnes war, identifiziert. Habt ihr bemerkt, dass sie Ellen White mit scheinbar widersprüchlichen Ausdrücken in ein und demselben Satz beschreibt!? Sie sagte, dass die “flammende Wolke” auch die “kleine schwarze Wolke” ist. Normalerweise ist eine Flamme hell und nicht schwarz! Es gibt nur einen Weg, diese Diskrepanz zu harmonisieren, nämlich, gänzlich zu erfassen, dass sie in Symbolen spricht.

Schaut, das Nationale Sonn­tags­gesetz wurde symbolisch erfüllt, und zwar durch das Nationale Sodomiegesetz am 26. Juni 2015. Die Warnung, aus den Städten – die symbolisch für Kirchen stehen – zu fliehen, wurde kurz nachdem die letzte protestantische Kirche (die STA-Kirche) am 8. Juli 2015 fiel, gegeben und jetzt sind wir schon mitten in den Plagen. Viel von der Prophetie hat sich bereits erfüllt, aber man kann das nur erkennen, wenn man versteht, dass es symbolisch gemeint war!

Da wir nun wissen, dass wir es mit Symbolen zu tun haben, sollten wir die flammende Wolke und die kleine schwarze Wolke dort suchen, wo Jesus symbolisch steht. Jesus steht symbolisch im Zentrum der Orion-Uhr, symbolisiert durch den Stern Alnitak! Lasst uns einen Blick durch das Teleskop auf den Stern Alnitak werfen und sehen, ob wir dort eine flammende Wolke in unmittelbarer Nähe finden können:

Die dunkle Wolke

Da ist er, der Flammennebel. Die Mitte der Flamme selbst erscheint schwarz, in perfekter Erfüllung der gegebenen Beschreibung als eine „kleine schwarze Wolke”. Aber das ist noch nicht alles! Die „kleine schwarze Wolke” wird auch an anderen Stellen[27] als sich annähernd und immer heller werdend beschrieben.

Im Dezember 2009 wurde das erste Bild des brandneuen VISTA-Infrarotteleskops veröffentlicht: es zeigte den Flammennebel in neuen Farben.[28]

Die hellere Wolke

Obwohl der Nebel selbst sich nicht verändert hat, erlaubt uns die neue Technologie, ihn in einem neuen Licht und mit höherer Auflösung zu sehen (als ob er näherkäme), gerade rechtzeitig für die letzten sieben Jahre der Erdgeschichte, bevor Jesus wiederkommt. Die Adven­tis­ten haben immer gedacht, dass die kleine schwarze Wolke sieben Tage vor dem zweiten Kommen erscheinen würde, aber symbolisch stand dies für tatsächliche sieben Jahre! Es ist bezeichnend, dass die Veröffentlichung dieser Bilder mit der Entwicklung der Orion-Botschaft einhergeht, die die wahre Steigerung des „Lichts” ist, auf das die Bilder nur verweisen. Es ist die Gegenwart von Jesus, die etwas aufhellt!

Beachtet bitte, dass es scheint, als ob sich der schwarze Teil der Wolke auflösen und die Wolke selbst heller würde. Dann, im Jahr 2014, als der Gerichtszyklus endete, veröffentlichte die NASA ein weiteres, atemberaubendes und hochauflösendes Bild des Flammennebels, dieses Mal vom Spitzer-Teleskop. Es war ebenfalls im infraroten Spektrum eingefangen und wurde in überwältigenden Farben präsentiert:[29]

Die helle und glorreiche Wolke

Wow! Könnt ihr es sehen? Seht ihr, wie die schwarze Flamme geradezu verschwindet und stattdessen das hell erstrahlende Feuer des Thrones Gottes die gesamte Wolke erleuchtet? Auch die Symmetrie und die Form des Nebels mit Jesus in der Mitte und den Engeln um Ihn herum ruft Assoziationen des zweiten Kommens Jesu hervor.

Das Herz der Uhr

Beachtet aber bitte, dass dieser besondere Nebel nicht das tatsächliche zweite Kommen darstellt – er steht für die kurze Wartezeit, die vorher kommt. Denkt daran, dass das Zeichen des Menschensohnes mit “Wolken” verbunden ist und zwar mit mehr als einer Wolke! Der Flammennebel wird nur als Wolke in Verbindung mit der zweiten Plage genannt, die genau das Tortenstück umfasst, in dem sich die Wolke auf Gottes Uhr im Orion befindet.

Die Bewegung bzw. die Reise werden jedoch von einem anderen Nebel symbolisiert, der auf die siebte Plage zeigt. Dies wird im nächsten Abschnitt erläutert. Mitten im Herzen der Uhr, rund um Alnitak herum, befindet sich also der Ort, wo diese Symbole dargestellt werden. Indem sich der große Zeiger der Weltenuhr im Kreis bewegt, verweist er auf die Szenen von besonderem Interesse in der Offenbarung, die sich vor unseren Augen entfalten.

Es gibt im Flammennebel einen dichten Sternenhaufen, der den symbolischen Thron so hell erleuchten lässt, dass dies wunderbar die biblische Beschreibung des Thrones Gottes widerspiegelt:

Ich schaute, bis Throne aufgestellt wurden und ein Hochbetagter sich setzte. Sein Gewand war schneeweiß, und das Haar seines Hauptes wie reine Wolle; sein Thron waren Feuerflammen und dessen Räder ein brennendes Feuer. (Daniel 7,9)

Der Meisterkünstler malte die Verheißung Seines Kommens an die Himmelskuppel unserer Erde und an das Himmelsgewölbe! Es ist eine öffentliche Liebesbotschaft auf einer Plakatwand mit einer Breite von mehreren Lichtjahrzehnten.

Jesus sitzt auf der Wolke

Die Weisen drückten es mit den Worten: „Wir haben Seinen Stern im Morgenland gesehen”[30] aus –aber nur symbolisch. Diese prophetischen Szenen sind lediglich Sinnbilder, die auf die realen Ereignisse hinweisen, die bald geschehen werden. Der Flammennebel erzählt bildhaft die Ge­schich­te Jesu, wie Er sich nach der Krönung mit der scharfen Sichel in Seiner Hand auf die Wolke setzte.

Ellen White gibt sogar die Größe der kleinen schwarzen Wolke als Erkennungsmerkmal an:

Die kleine schwarze Wolke

Bald wurden unsere Augen nach Osten gerichtet, wo eine kleine schwarze Wolke erschien, etwa halb so groß wie eines Menschen Hand. Wir alle wußten, daß dies das Zeichen des Menschensohnes war. In feierlichem Schweigen schauten wir alle nach der Wolke, wie sie näher kam und immer heller, strahlender und herrlicher wurde, bis sie eine große, weiße Wolke war. Der Grund erschien wie Feuer. Über der Wolke war ein Regenbogen, und sie war umgeben von zehntausend Engeln, die ein sehr liebliches Lied sangen. Auf der Wolke saß des Menschen Sohn. Sein Haar war weiß und lockig und lag auf seinen Schultern, und über seinem Haupte waren viele Kronen. Seine Füße waren wie Feuer; in seiner rechten Hand hatte er eine scharfe Sichel, in der linken eine silberne Posaune. Seine Augen waren wie Feuerflammen, die seine Kinder ganz und gar durchdrangen. Da wurden alle Angesichter bleich, und wer Gott verworfen hatte, den umfing Dunkelheit. Wir riefen alle aus: „Wer kann bestehen? Ist mein Kleid fleckenlos?” Die Engel hörten auf zu singen, und eine Zeitlang herrschte eine schreckliche Stille, bis Jesus rief: „Die reine Herzen und Hände haben, werden bestehen; meine Gnade ist hinreichend für euch.” Da leuchteten unsere Angesichter auf, und Freude erfüllte jedes Herz. Die Engel nahmen ihren Gesang um einen Ton höher wieder auf, während die Wolke der Erde noch näher kam. {FS 14.1}

Wie sollen wir uns das mit der Größe eines Menschen Hand vorstellen? Bedeutet es, dass wir die Wolke durch hochhalten unserer eigenen Faust messen sollen, wie es die Astronomen für eine grobe Schätzung tun? Oder ist Jesus unser Maßstab für diese Messung? [31] Sicherlich ist Jesus unser Maßstab und die sieben Sterne des Orion sind die Messlatte, die uns Seine Statur offenbart. Sie repräsentieren das Portal in den Himmel, die Tür, Jesus Christus, und haben die Dimensionen der fliegenden Rolle Sacharjas.[32] Die genaue Höhe der sieben Sterne berechnet sich einfach nach dem Bogenwinkel zwischen Beteigeuze und Saiph, der auf 17,176 Grad kommt.[33] Das ist die symbolische Größe des einzigen Mannes, der es verdient, als Maßstab für die Messung zu dienen.

Um die Größe einer Hand – bzw. wie in diesem Fall einer Faust, da wir es mit der Form einer Wolke zu tun haben – bestimmen zu können, benötigen wir einige grundlegende Angaben über die menschlichen Proportionen:[34]

Anthropometrische Daten

Die Breite der Faust eines durchschnittlichen Mannes beträgt 4 Zoll (10,16 cm) im Vergleich zu einer Körpergröße von 69,1 Zoll (175,51 cm). Damit erhalten wir die relevanten Körperproportionen eines Mannes und alles, was wir jetzt tun müssen, um die Größe der Orion-Faust zu finden, ist dieses Verhältnis für die Lösung des folgenden Problems anzuwenden:

Das Verhältnis von 69,1 Zoll zu 4 Zoll ist wie das Verhältnis von 17,176 Grad zu ____ Grad.

Berechnung:

17,176 Grad ÷ 69,1 Zoll × 4 Zoll = 0,994 Grad

Ungefähr halb so groß, wie die Hand eines Mannes

Die Orion-Faust würde also fast genau 1 Bogengrad breit sein. Da die kleine schwarze Wolke halb so groß sein sollte, bedeutet dies, dass sie ein halbes Grad breit sein müsste. Da ein Grad 60 Winkelminuten beträgt, entspricht ein halbes Grad 30 Winkelminuten (was als 30’ geschrieben wird). Kann es sein, dass der Flammennebel dem Kriterium von “etwa” halb so groß, wie die Hand eines Mannes entspricht...? Es ist tatsächlich so!

Die Prophezeiung der kleinen schwarzen Wolke, die etwa halb so groß, wie die Hand eines Mannes ist, erstrahlt nun wunderschön im Licht des Orion. Jesus kommt! Wir können das Zeichen des Menschensohnes symbolisch im Osten sehen und bald werden wir es in der Realität sehen! Er sitzt auf der weißen Wolke, mit Autorität gekrönt. Von dieser Autoritätsposition leitet Jesus/Alnitak Sein Volk und die Erntearbeiten.

Seitdem die dritte Plage begonnen hat, kündigt diese die Stunde der Getreideernte an und wie wir sehen können, zeigt sie auf das Klimaabkommen, das zu Beginn der vierten Plage am 22. April 2016[35] ratifiziert werden wird. Die jüngsten Terroranschläge in Belgien – exakt einen Monat vorher, am 22. März[36] - üben Druck auf die Welt aus, sich gegen den Terrorismus zu vereinigen und die Unterzeichnung am 22. April wird diese Einheit bewirken. Unglücklicherweise bedeutet dies Verfolgung für alle Fundamentalisten, einschließlich derjenigen, deren einziges Verbrechen der Glaube an das Wort Gottes und seine Verteidigung ist.

Gottes Schöpfung zu bewahren ist an sich eine gute Sache und wenn jemand gegen die Aufrechterhaltung eines gesunden Planeten mit einer blühenden Natur ist, würden wir ihn normalerweise für verrückt erklären. Darin liegt aber die Falle: Die Vereinten Nationen – von Papst Franziskus angeführt – benutzen dieses hohe Ideal als ein Werkzeug, um die gesamte Welt aufgrund dieses gemeinschaftlichen Projekts zusammenzuführen, so wie der Turmbau zu Babel in der antiken Welt das rebellische Volk vereinte. Die Initiative zur Bewahrung des Planeten an sich ist nicht das Problem, sondern die Einheit mit den Prinzipien der UN ist das Problem, denn die UN (gottlos, wie sie ist) fordert ebenso Gleichheit und Toleranz für Gräuel in Form von Rechten für die Lesben- und Schwulenbewegung und Toleranz ihnen gegenüber. Keine Person, die Gott fürchtet, kann sich mit solchen zusammenschließen, die diese Gräuel ausüben oder billigen, egal wie edel ein Projekt auch erscheinen mag. Wir sollten unseren Teil als Einzelne oder Gruppen beitragen, um der Umwelt zu helfen, aber wir können uns nicht mit anderen zusammentun, die Gräuel verüben oder billigen.

Sobald das Klimaabkommen unterzeichnet ist, wird die UN Macht über alle Nationen (Völker) haben und dann kann sie alles im Namen des „Gemeinwohls des Planeten und der Menschheit” erzwingen. Jede Art von Bösem kann von da an im Namen „des Allgemeinwohls” gerechtfertigt werden.

Einer aber von ihnen, Kaiaphas, der in jenem Jahr Hoherpriester war, sprach zu ihnen: ihr erkennt überhaupt nicht, und ihr bedenkt nicht, daß es für uns besser ist, daß ein Mensch für das Volk stirbt, als daß das ganze Volk zugrundegeht! Dies redete er aber nicht aus sich selbst; sondern weil er in jenem Jahr Hohepriester war, weissagte er; denn Jesus sollte für das Volk sterben, und nicht für das Volk allein, sondern auch, um die zerstreuten Kinder Gottes in Eins zusammenzubringen. (Johannes 11, 49-52)

So schnell, wie sich die Prophetie auch erfüllen mag, die Dinge werden sich nicht über Nacht verändern. Die Frühlingsfeste des Herrn umfassen sieben Wochen bis Pfingsten. Während dieser Zeit wird die Ernte von Statten gehen. Die sieben Omer-Sabbate (sowie der Erste Tag der ungesäuerten Brote) sind dieses Jahr alle Große Sabbate (d.h. sie fallen auf einen Samstag, den Sabbat), wodurch diese Zeit eine besondere Bedeutung hinsichtlich der geistlichen Ernte von Gottes gutem Weizen erhält.

Ähnlich wie die Weizenernte im Frühling sollte auch die Traubenernte im Herbst mit den Festtagen des Herrn übereinstimmen. So wie es im Frühling ist, wird es auch im Herbst sein. Die Herbstfeste beginnen mit dem Posaunentag am 3. Oktober 2016, acht Tage nach dem Beginn der siebten Plage. Gottes Festtagskalender zeigt, dass die Traubenernte während der Stunde der Wahrheit in der siebten Plage stattfinden sollte, was wunderbar mit der vollständigeren Interpretation von Offenbarung 14 in diesem Nachtrag übereinstimmt.

Der große Strom von Blut

Im Folgenden wollen wir den letzten Vers von Offenbarung 14, der seit Jahrhunderten vielen Gelehrten große Schwierigkeiten bereitet, näher untersuchen.

Und die Kelter wurde außerhalb der Stadt getreten, und es floß Blut aus der Kelter bis an die Zäume der Pferde, tausendsechshundert Stadien weit. (Offenbarung 14:20)

Wir suchen Antworten auf die Fragen:

  1. Was bedeutet es, dass die Kelter außerhalb der Stadt getreten wird?

  2. Was verbirgt sich hinter dem Symbol des Stroms aus Blut, der 1.600 „Stadien” weit, bis an die Zäume der Pferde reicht?

Im vorigen Abschnitt haben wir erfahren, wie sich die acht Verse von Offenbarung 14,13 bis Offenbarung 14,20 perfekt an den Uhrzeigern des Plagenzyklus einschließlich des Endes der siebten Plage beim Kommen Jesu ausrichten.

Offenbarung 14,20 berichtet uns folglich einige Details mehr über die Geschehnisse am Ende der siebten Plage. Wir müssen die einzelnen Bestandteile dieses Verses also im Kontext des Endes der siebten Plage, bzw. des Kommens Jesu und unserer Reise zum Orionnebel betrachten. Bruder John hat in seinem Artikel dieser Serie diese Ereignisse bereits sehr detailliert dargestellt.

Es sei nochmals darauf hingewiesen, dass die Symbole nur dann richtig verstanden und interpretiert werden können, wenn wir ihren zeitlichen Zusammenhang mit den anderen Geschehnissen der Offenbarung herstellen können, was uns nur dadurch gelingt, dass wir den Orion-Plagenzyklus immer genauer verstehen.

Zu Frage 1: Was bedeutet es, dass die Kelter außerhalb der Stadt getreten wird?

So konnte uns die Bedeutung des Symbols der „Stadt” erst dann klarwerden, als wir verstanden, von welchem Ereignis im Zeitfluss hier die Rede ist. Denn „Stadt” hat in der Prophetie viele Bedeutungen. Es könnte sich um die buchstäbliche Stadt Jerusalem handeln, oder um die Stadt des Judentums bzw. der Christenheit. Auch Babylon wäre als „Stadt der Heiden” nicht auszuschließen, oder ist hier die Rede von der „Stadt mit den sieben Hügeln”?

Aber schon im normalen Kontext kann man einige dieser Ideen bereits ausschließen, da es bei der Weinernte, bei der das Blut aus der Kelter fließt, um die Ernte bzw. das Töten des gesamten Rests der Menschheit beim (bzw. nach) dem Kommen des Menschensohns geht.

Sogar der STA-Bibelkommentar liegt hier nicht daneben, wenn er sagt:

Außerhalb der Stadt. Das Symbol stammt wahrscheinlich aus den alttestamentlichen Prophezeiungen, die die Zerstörung von Gottes Feinden außerhalb Jerusalems beschreiben (siehe Kommentar zu Joel 3,12.13).[37]

Joel 3,12.13 bezieht sich aber nicht direkt auf das Kommen Jesu, sondern auf Ereignisse kurz vorher, die auf der Erde stattfinden werden:

Die Nationen sollen sich aufmachen und in das Tal Josaphat hinaufziehen! Daselbst will ich zu Gericht sitzen über alle Nationen ringsum. Leget die Sichel an, denn die Ernte ist reif; kommt und tretet, denn die Kelter ist voll; die Kufen fließen über, denn ihre Bosheit ist groß! (Joel 3:12-13)

„Die Nationen sollen sich aufmachen” bezieht sich auf die sechste Plage, in der die Schlacht von Harma­gedon ihre letzte Vorberei­tung findet. Und entsprechend fährt Joel fort und spricht die gleichen Worte des Engels, der die Macht über das Feuer hat,[38] und wiederholt damit die Karmel-Herausforderung: „Leget die Sichel an, denn die Ernte ist reif”.

Bruder Gerhard legte die „Stadt” in seinem Artikel gemäß dem Licht, das wir zu diesem erst kurz zurückliegenden Zeitpunkt hatten, deshalb folgendermaßen aus:

Nun macht die Schlussfolgerung auch Sinn, dass die Ernte des guten Weizens durch den ersten Engel, Jesus, bis zur 6. Plage abgeschlossen sein muss. Dann werden die einen gesegnet sein, während es für die anderen zu einem Blutbad wird.

Dass die Kelter außerhalb der Stadt getreten wird ist noch ein weiterer starker Hinweis darauf, dass die große Schar der Gerechten auch wirklich bis zur 6. Plage gefunden und gesammelt werden, denn sie sind es, die in Kürze samt den 144.000 in die Heilige Stadt einziehen werden. In den Augen Gottes gehören sie aber bereits vollständig ab dem 1. August 2016 zum „himmlischen Inventar”, denn sie sind in „Seine Scheune” eingebracht worden.

Wie die nun entdeckte exakte Anordnung der Verse aus Offenbarung 14 und auch ein weiterer Abschnitt dieses Addendums über die 153 Fische Jesu zeigen, dauert die Ernte des guten Weizens bis zum letzten Tag der sechsten Plage an. Die „Feuerbälle” werden erst am Beginn der siebten Plage fallen und damit ist ab diesem Zeitpunkt auch kein Ausüben oder Finden von Glauben mehr möglich, denn die Beweise sind dann vollends erbracht. Aber wo kein Glaube ist, ist auch keine Rettung mehr möglich.

Der „Engel” der sechsten Plage und Joels Aufforderung zum Anlegen der Sichel sind nur das Signal, dass im nächsten Abschnitt auf dem Plagenzyklus das Schneiden der Trauben am schlechten Weinstock erfolgen wird. Dies entspricht der Bitte von Elias am Altar, dass das Feuer vom Himmel fallen möge, während die siebte Plage das Feuer selbst darstellt.

Aber dieses Feuer ist zweigeteilt! Am Anfang der siebten Plage wird die Menschheit ihre Selbstzerstörung durch Atom-Feuerbälle einleiten: die Schlacht von Harma­gedon beginnt. Dann wird Jesus eine „Stunde” (28 Tage) später kommen (am 23./24. Oktober am Letzten Großen Tag, der die Weinernte in Israel abschloss) und es beginnt die Zerstörung aller, die Ihm nicht nachfolgen. An diesem Tag erfolgt die „erste” Auf­er­ste­hung und alle Erlösten aller Zeitalter werden in die Heilige Stadt versammelt. Dieses Riesenraumschiff fliegt noch am gleichen Tag Richtung Orion-Nebel ab und lässt alle zurück, die für das Feuer Gottes, den Gammablitz Beteigeuzes, bestimmt sind.

Da der Vers aus Offenbarung 14,20 genau auf diese allerletzten Ereignisse zeigt, wird nun die Bedeutung der „Stadt” klar: Es handelt sich eindeutig um die Heilige Stadt, das Neue Jerusalem, das Raumschiff Jesu, in dem sich die Erlösten befinden. Dass die „Kelter außerhalb der Stadt” getreten wird, bedeutet deshalb, dass es über die auf der Erde Zurückgebliebenen kommt, die nicht von der Stadt abgeholt wurden.

Wir weisen nochmals darauf hin, dass diejenigen, die an eine Vor-Entrückung glauben, bitte sehr genau studieren sollten. Ja, es findet eine Vor-Entrückung statt, aber nicht vor der Verfolgung und vor der großen Prüfung (der Stunde der Versuchung), die über die gesamte Menschheit kommen muss.[39]

Die „Vor-Entrückung” findet aber vor der kompletten Verbrennung der Erde zu einer leblosen Wüste statt, denn sonst würde kein Fleisch errettet werden. Der Gammablitz ist die ultimative Zerstörung allen Lebens auf der Erde, aber die Entscheidung, wer in ihr umkommen wird, ist schon (seit dem 17./18. Oktober 2015) getroffen. In diesen Artikeln und Botschaften helfen wir nur noch denjenigen, ihren Glauben zu bewahren, die Satan zu Fall bringen will, weil er nicht versteht, dass ihre Fälle bereits im Himmel entschieden sind. [40] Je mehr wir über die Einzelheiten und Harmonien der Prophezeiungen Gottes mit der Uhr Gottes wissen, desto schwerer wird es Satan fallen, noch einen der 144.000 oder der großen Schar zum Abfall von der gegenwärtigen Wahrheit zu verführen.

Kommen wir zu Frage 2: Was verbirgt sich hinter dem Symbol des Stroms aus Blut, der 1.600 „Stadien” weit, bis an die Zäume der Pferde reicht?

In Seinen Prophezeiungen, besonders im Buch der Offenbarung, bedient sich Gott gerne und oftmals dem Symbol der Pferde. Am bekanntesten sind wohl die vier apokalyptischen Reiter auf ihren vier Pferden, die wir schon seit 2010 als die vier Außensterne des Orion identifizieren konnten, die wiederum vier Charaktereigenschaften Jesu über die Gesichter der vier lebendigen Wesen darstellen.

Bewegen wir uns im Kontext der Weinlese der bösen Trauben, des Kommens Jesu und unserer Reise zum Orion-Nebel, fällt die Symbolik in Offenbarung 19 auf, in der fünfmal „Pferde” vorkommen.

Und ich sah den Himmel geöffnet, und siehe, ein weißes Pferd, [Saiph: Beginn der siebten Plage] und der darauf saß, heißt der Treue und Wahrhaftige; und mit Gerechtigkeit richtet und streitet er. Seine Augen sind eine Feuerflamme, und auf seinem Haupte sind viele Kronen [die siebenfache Krone der Zeit], und er trägt einen Namen geschrieben, den niemand kennt als nur er selbst. [Zur Zeit der Prophezeiung kannte nur Jesus Seinen neuen Namen, heute kennen die Gläubigen ihn auch: Alnitak.] Und er ist angetan mit einem Kleide, das in Blut getaucht ist, und sein Name heißt: «Das Wort Gottes.» [Das ist natürlich eine Beschreibung von Jesus selbst.] Und die Heere im Himmel [die Engel, die die Wolke um die Heilige Stadt bilden] folgten ihm nach auf weißen Pferden und waren angetan mit weißer und reiner Leinwand [Beschreibung der Reise der Heiligen Stadt vom Orion-Nebel zur Erde]. Und aus seinem Munde geht ein scharfes Schwert, daß er die Heiden damit schlage, und er wird sie mit eisernem Stabe weiden, und er tritt die Weinkelter des grimmigen Zornes des allmächtigen Gottes. [Das Treten der Weinkelter findet erst während unserer Reise mit der Heiligen Stadt und Jesus zurück zum Orion-Nebel statt. Nur „die Heiden” werden zurückgelassen.] Und er trägt an seinem Kleide und an seiner Hüfte den Namen geschrieben: «König der Könige und Herr der Herren.» Und ich sah einen Engel in der Sonne stehen [entweder wird unsere eigene Sonne oder der Gammablitz Beteigeuzes die Erde verbrennen], der rief mit lauter Stimme und sprach zu allen Vögeln, die durch die Mitte des Himmels fliegen: Kommt und versammelt euch zu dem großen Mahle Gottes, zu verzehren das Fleisch der Könige und das Fleisch der Heerführer und das Fleisch der Starken und das Fleisch der Pferde und derer, die darauf sitzen, und das Fleisch aller Freien und Knechte, der Kleinen und Großen! Und ich sah das Tier und die Könige der Erde und ihre Heere versammelt, um Krieg zu führen mit dem, der auf dem Pferde sitzt, und mit seinem Heer. Und das Tier wurde ergriffen und mit ihm der falsche Prophet, der die Zeichen vor ihm tat, durch welche er die verführte, die das Malzeichen des Tieres annahmen und sein Bild anbeteten; lebendig wurden die beiden in den Feuersee geworfen, der mit Schwefel brennt. Und die übrigen wurden getötet mit dem Schwert, das aus dem Munde dessen hervorgeht, der auf dem Pferde sitzt, und alle Vögel sättigten sich von ihrem Fleisch. (Offenbarung 19:11-21)

Während die Erlösten auf ihrer Reise zum Orion-Nebel das Hochzeitsmahl mit Jesus in der Heiligen Stadt einnehmen, wie es Bruder John beschrieben hat, findet auf der Erde das „Festmahl der Vögel” an den Gebeinen der Vernichteten statt. Es erübrigt sich wohl zu fragen, an welchem Festmahl du lieber teilnehmen möchtest!?

Dreimal wird Jesus in diesen Versen als Derjenige beschrieben, „der auf dem Pferde” sitzt. Das ist eine dreifache Hervorhebung nach Art der jüdischen Literatur. Und die Geschehnisse sind eindeutig mit dem Tag des Kommens Jesu und dem danach auf der Erde stattfindenden Blutbad beim Treten der Kelter nach der Weinernte verbunden.

Wo befindet sich aber dieses Pferd, auf dem Jesus sitzt?

Dreimal wird Jesus in Offenbarung 14 als auf einer Wolke sitzend dargestellt:

Und ich sah, und siehe, eine weiße Wolke, und auf der Wolke saß einer, der glich einem Menschensohn; er hatte auf seinem Haupte eine goldene Krone und in seiner Hand eine scharfe Sichel. (Offenbarung 14,14)

Und ein anderer Engel kam aus dem Tempel hervor, der rief mit lauter Stimme dem zu, der auf der Wolke saß: Sende deine Sichel und ernte; denn die Stunde des Erntens ist gekommen, denn die Ernte der Erde ist dürr geworden! (Offenbarung 14,15)

Und der auf der Wolke saß, warf seine Sichel auf die Erde, und die Erde wurde geerntet. (Offenbarung 14,16)

Natürlich bezieht sich dies auf die Wolke, die das Heiligtum (im Orion) füllte, als Jesu Fürsprecherdienst im Allerheiligsten endete. Der Typus dafür waren die Geschehnisse bei der Einweihung des Tempels Salomons:

Als aber die Priester aus dem Heiligtum traten, erfüllte die Wolke das Haus des HERRN, also daß die Priester wegen der Wolke nicht hintreten konnten, um ihren Dienst zu verrichten; denn die Herr­lich­keit des HERRN erfüllte das Haus des HERRN. (1. Könige 8,10-11)

Vergleiche:

Und darnach sah ich, und siehe, der Tempel der Hütte des Zeugnisses im Himmel wurde geöffnet, und die sieben Engel, welche die sieben Plagen hatten, kamen aus dem Tempel hervor [also am Ende der Gnadenzeit und damit nach Beendigung von Jesu Fürsprecherdienst], angetan mit reiner und glänzender Leinwand und um die Brust gegürtet mit goldenen Gürteln. Und eines der vier lebendigen Wesen [Saiph am Beginn der ersten und am Beginn der siebten Plage] gab den sieben Engeln sieben goldene Schalen voll vom Zorn Gottes, der da lebt von Ewigkeit zu Ewigkeit. Und der Tempel wurde voll Rauch von der Herr­lich­keit Gottes und von seiner Kraft, und niemand konnte in den Tempel hineingehen, bis die sieben Plagen der sieben Engel vollendet waren. (Offenbarung 15:5-8)

Ellen White bestätigt wieder einmal, was die Bibel schon immer lehrt. Im Jahr 1846, zu Beginn des Orion-Gerichtszyklus, hatte sie eine Vision, die sie noch im gleichen Jahr im Day-Star und im Broadside erwähnt:

Und ich sah eine flammende Wolke wo Jesus stand und er legte seine priesterlichen Kleider ab und zog sein königliches Gewand an [Ende Fürsprecherdienst Jesu, Seine Krönung im Himmel], nahm seinen Platz auf der Wolke ein, die ihn nach dem Osten trug, wo sie zuerst für die Heiligen auf der Erde sichtbar wurde, eine kleine schwarze Wolke, die das Zeichen des Menschensohnes war. Während die Wolke vom Allerheiligsten nach Osten wanderte, was einen Zeitraum von mehreren Tagen einnahm, betete die Synagoge Satans zu den Füßen der Heiligen an. {Day-Star, 14. März 1846, Paragraph 2} [ÜadE]

Das Kommen des Menschensohnes beschreibt sie wie folgt mit noch mehr Details:

Bald wurden unsere Augen nach Osten gerichtet, wo eine kleine schwarze Wolke erschien, etwa halb so groß wie eines Menschen Hand. Wir alle wußten, daß dies das Zeichen des Menschensohnes war. In feierlichem Schweigen schauten wir alle nach der Wolke, wie sie näher kam und immer heller, strahlender und herrlicher wurde, bis sie eine große, weiße Wolke war. Der Grund erschien wie Feuer. Über der Wolke war ein Regenbogen, und sie war umgeben von zehntausend Engeln, die ein sehr liebliches Lied sangen. Auf der Wolke saß des Menschen Sohn. Sein Haar war weiß und lockig und lag auf seinen Schultern, und über seinem Haupte waren viele Kronen. Seine Füße waren wie Feuer; in seiner rechten Hand hatte er eine scharfe Sichel, in der linken eine silberne Posaune. Seine Augen waren wie Feuerflammen, die seine Kinder ganz und gar durchdrangen. Da wurden alle Angesichter bleich, und wer Gott verworfen hatte, den umfing Dunkelheit. Wir riefen alle aus: „Wer kann bestehen? Ist mein Kleid fleckenlos?” Die Engel hörten auf zu singen, und eine Zeitlang herrschte eine schreckliche Stille, bis Jesus rief: „Die reine Herzen und Hände haben, werden bestehen; meine Gnade ist hinreichend für euch.” Da leuchteten unsere Angesichter auf, und Freude erfüllte jedes Herz. Die Engel nahmen ihren Gesang um einen Ton höher wieder auf, während die Wolke der Erde noch näher kam. {FS 14.1; EW.15.2}

Als Jesus, in Feuerflammen gehüllt, mit der Wolke herabkam, ertönte seine silberne Posaune. Er schaute auf die Gräber der schlafenden Heiligen, dann erhob er seine Augen und Hände gen Himmel und rief: „Erwachet! Erwachet! Erwachet, die ihr schlafet im Staub, und stehet auf!” Hierauf geschah ein mächtiges Erdbeben, die Gräber öffneten sich und die Toten kamen heraus, bekleidet mit Unsterblichkeit. Als die 144000 ihre Freunde erkannten, die der Tod von ihnen genommen hatte, riefen sie: „Halleluja!”, und in demselben Augenblick waren wir verwandelt und wurden samt ihnen hingerückt, dem Herrn entgegen in die Luft. {FS 14.2; EW.16.1}

Wir suchen also nach etwas, das

  1. einem „Pferd” (dreimal hervorgehoben) ähnelt

  2. durch eine „Wolke” (dreimal hervorgehoben) charakterisiert werden kann

  3. durch „Rauch” beschrieben werden kann

  4. in dessen Nähe sich eine „flammende Wolke” befindet

  5. seine Erscheinungsform von einer „kleinen schwarzen Wolke” in eine „große weiße Wolke” verändern kann.

Nur wenige haben die Orion-Präsentation ganz durchgelesen und sind bis zu dem Abschnitt über die „Wunderbaren Entdeckungen” ab Folie 161 gekommen. Schade, denn dies sind die wohl erstaunlichsten Entdeckungen, die wir im Zusammenhang mit unseren Bibelstudien machen durften.

Seht euch nochmal einige der Folien der Orion-Präsentation an, so wie sie Bruder John bereits im Jahre 2010 anfertigte. Wer nicht die Lehre der aus drei Personen bestehenden Gottheit ablehnt, die in den drei Gürtelsternen des Orion (auch als Jakobsleiter bezeichnet) bestätigt wird, wurde damals schon mit der Erkenntnis eines der drei Bestandteile des Siegels von Philadelphia gesegnet, der in Offenbarung 3,12[41] vorhergesagt ist:

Die Gürtelsterne des Orion

Der Stern Alnitak steht für Jesus – der Eine, der verwundet wurde. Er, JESUS, ist das Zentrum unseres Glaubens und Sein Kreuzestod ist das Zentrum der Erlösung. Kein anderer Name ist von irgendeiner Wichtigkeit und „Alnitak” beinhaltet die Information, WARUM das so ist. Ohne Sein Opfer könnten wir weder erlöst sein, noch die Kraft zum Überwinden haben, noch wissen, was unsere Aufgabe während der letzten Atemzüge unserer sterbenden Welt ist, nämlich wie Er bereit zu sein, unsere eigenen ewigen Leben für das Weiterbestehen des Universums zu opfern.

Zoomen wir näher an das Zentrum der Uhr Gottes und das Symbol für das Zentrum unseres Glaubens im Buch der sieben Siegel heran:

Die Umgebung von Alnitak

Wir finden dort eine „flammende Wolke” in der Nähe, „wo Jesus stand” (siehe Daystar-Zitat von weiter oben):

Der Flammennebel

Und gleich unterhalb von Alnitak werden wir fündig und sehen am Sternenzelt das Symbol, das alle Eigenschaften erfüllt, die vorher in der Auflistung beschrieben wurden: der im Jahre 1888 entdeckte PFERDEKOPF-Nebel:

Der Pferdekopfnebel

Die Orion-Präsentation war der Anfang der Vierten En­gels­bot­schaft, als sie Jesus zum dritten Male ab dem Jahre 2010 zu geben begann. Das erste Mal versuchte Jesus diese Botschaft im Jahre 1888 in Minneapolis[42] zu übermitteln, wo sie von den damals schon in einem schrecklichen Abfallprozess befindlichen Siebenten-Tags-Adven­tis­ten abgelehnt wurde.[43] Der geöffnete Himmel wurde damals nur einer Astronomin[44] gezeigt und erst im Jahre 2010 sollte ein Mann fähig sein, die Symbolik der Bibel mit dem dritten Himmel des Apostels Paulus[45] zu verbinden.

Williamina Flemming, eine amerikanische Astronomin, machte eine Aufnahme der Region im Jahre 1887, auf der später im Jahre 1888 der Pferdekopfnebel entdeckt wurde. Deshalb werden für das Jahr der Entdeckung im englischen Wikipedia (1888)[46] und im deutschen Wikipedia (1887)[47] unterschiedliche Angaben gemacht. Tatsache aber ist, dass vor dem Jahre 1888 niemand auf der Erde etwas von der Existenz dieser „kleinen schwarzen Wolke” wusste.

Somit ist der Pferdekopfnebel schon aufgrund der Zeitgleichheit seiner Entdeckung mit dem Beginn der Gabe des Lichts des Vierten Engels mit dieser letzten Warnungsbotschaft Gottes eng verbunden. Ellen White macht klar, dass es 1888 war, als das Licht des Vierten Engels in der Botschaft der Gerechtigkeit aus dem Glauben von Waggoner und Jones zu scheinen begann:

In seiner Gnade hat Gott eine sehr wertvolle Botschaft an die Gläubigen durch die Brüder [E.J.] Waggoner und [A.T.] Jones gesandt. [Das war auf der GK-Vollversammlung im Jahre 1888 in Minneapolis.] Diese Botschaft sollte den Menschen den erhabenen Retter und das Opfer für die Schuld der ganzen Welt vor Augen führen. Sie zeigte die Rechtfertigung durch den Glauben an unseren Fürsprecher; sie lud die Menschen dazu ein, die Gerechtigkeit Christi zu erhalten, die sich auch im Beachten aller Gebote Gottes äußert. {CKB 143.1; LDE.200.1}

Sucht nach der Wahrheit wie nach verborgenen Schätzen, und macht so dem Feind einen Strich durch die Rechnung! Die Zeit der Prüfung steht unmittelbar bevor, denn der laute Ruf des dritten Engels hat bereits eingesetzt und die Gerechtigkeit Christi, des sündenvergebenden Erlösers, offenbart. Das Licht des Engels, dessen Herr­lich­keit die ganze Erde erleuchten wird [der Vierte Engel aus Offenbarung 18], hat [1888] begonnen zu scheinen. Jetzt ist es die Aufgabe aller, zu denen die Warnungsbotschaft durchgedrungen ist, auf Jesus hinzuweisen und der Welt den Einen zu verkünden, der seit jeher in Sinnbildern, in den Offenbarungen der Propheten, in den Lehren an die Jünger und in den für Menschen gewirkten Wundern offenbart worden ist. Sucht in der Schrift, denn sie ist’s, die von ihm zeugt. {FG1 382.3; 1SM.362.4}

Der Pferdekopfnebel ist eine kosmische „Wolke”, die man auch als den „Rauch” einer vor Äonen stattgefundenen Super- oder Hypernova-Explosion bezeichnen könnte. Er befindet sich aus unserer Sicht in der unmittelbaren Umgebung des Sterns Jesu, Alnitak und damit des Zentrums der Orion-Uhr. Dieser Nebel ist die „Wolke in Pferdeform”, auf der Jesus symbolisch als König Platz nehmen wird, wenn Er ab der siebten Plage kommen wird. Als Er Seinen Fürsprecherdienst im Oktober 2015 beendete, setzte Er sich auf den „Thron” des Flammennebels, wo Er ausharrt, bis die Selbstzerstörung der Menschheit begonnen hat. Der Pferdekopfnebel symbolisiert als „Pferd” die Bewegung der Heiligen Stadt in Richtung Erde zusammen mit dem König des Universums und all Seiner Heerscharen.

Nun achtet sehr genau auf die nächste Folie, die Bruder John im Jahre 2010 präsentierte:

Der Feuerstrom

Beachtet die Farbe dieses „Feuerstroms”... er ist blutrot! Er bedeckt den Körper des Pferdes, weshalb wir nur dessen „Kopf” sehen.

Bis wohin genau verdeckt der blutrote Strom, der vorwiegend aus von benachbarten Sternen beleuchtetem Wasserstoff besteht und durch Gravitationswellen in seine typische Flussform gezwungen wird, den restlichen Körper des Pferdes?[48] Wie würdet ihr die Höhe angeben, wenn ihr sie in Worten beschreiben müsstet? Wie hoch geht der Strom des Blutes?

Die Zügel der Pferde

Wir wissen nicht, wie ihr es beschreiben würdet, aber wir schließen uns der Beschreibung des Apostels Johannes an, dem Jesus Christus in Seiner Offenbarung zeigte, bis wohin der Blutstrom aus der Kelter Gottes reichte:

Und die Kelter wurde außerhalb der Stadt getreten, und es floß Blut aus der Kelter bis an die Zäume der Pferde, tausendsechshundert Stadien weit. (Offenbarung 14:20)

Nun bleibt uns nur noch, das Rätsel der 1600 Stadien zu lösen. An diesem Rätsel knabbern die Bibelkommentatoren seit jeher, ohne es wirklich lösen zu können. Es handelt sich also hier um etwas, das sogar wir erst herausfinden konnten, als die Zeit gekommen war, den Vers direkt mit dem letzten Tick auf der Uhr Gottes im Orion zu verbinden: der Reise zum Orion-Nebel bzw. in Richtung des Pferdekopfnebels, der mit ihm durch den Strom aus Blut verbunden ist.

Die Angabe „1600 Stadien” ist eindeutig eine Entfernungsangabe, eine Distanz! Von wo ab sollen wir rechnen? Natürlich von dort an, wo der Blutstrom entspringt. Er entspringt der Erde, wo die Kelter Gottes getreten wird, wie schon zur Genüge erklärt wurde. Wo endet aber die Entfernungsangabe? Dort, wo sich der Pferdekopfnebel im Universum befindet. Wir haben also eine Entfernungsangabe Erde – Pferdekopfnebel vor uns.

Gott gibt die Zahl 1600 an. Die Einheit sind „Stadien”. Der STA-Bibelkommentar weiß dazu nur:

Stadien. Tausendsechshundert Stadien wären ungefähr 184 Meilen (siehe Band 5, Seite 50). Es kann keine zufriedenstellende Erklärung für diese spezielle Zahl (1.600) gefunden werden. Jerome glaubte, dass es eine Anspielung auf die Länge Palästinas wäre. Dies ist jedoch reine Spekulation und hilft wenig für das Verständnis der Passage. Der Hauptgedanke ist, dass die Feinde der Gemeinde Gottes schließlich komplett vernichtet werden müssen. Deshalb kann sich die Gemeinde auf eine vollständige und komplette Befreiung von all ihren Feinden freuen und darüber freudenvoll im Königreich Gottes triumphieren.[49]

Für den Pferdekopfnebel werden in der einschlägigen Literatur unterschiedliche Entfernungsangaben genannt. Während einige Quellen 1.500 Lichtjahre als Distanz zur Erde nennen, gibt die offizielle Hubble-Site (und viele andere) die Entfernung mit 1.600 Lichtjahren an.

Wir glauben Gott und dass Er die wahren Entfernungsangaben kennt. Gott sagt, dass der Pferdekopfnebel von der Erde tausendsechshundert Stadien entfernt ist, da der Apostel Johannes den Begriff „Lichtjahre” weder niederschreiben noch hätte verstehen können. Wir sind am Ende von Kapitel 14 und der Sünde angelangt. Möge Dein Blut nicht im großen Feuerstrom symbolisiert sein, aus dem nur der Kopf des Pferdes Jesu mit seinen Zäumen herausragt.

Menschen­fischer

Unser Heiland hatte eine besondere Art, geistliche Themen mit alltäglichen Erfahrungen in Beziehung zu setzen, was dazu diente, die Gedanken Seiner Zuhörer von den irdischen und zeitlichen Szenen auf himmlische und ewige Gegebenheiten zu lenken. Als Petrus und sein Bruder Andreas zum ersten Mal auf Jesus trafen, waren sie mit dem Bestreiten ihres Lebensunterhalts, dem Fischfang auf dem Meer von Galiläa – auch als See Genezareth bekannt – beschäftigt. Aus dieser Arbeit heraus berief sie Jesus, Ihm zu folgen und erklärte, dass Er sie zu Menschenfischern machen würde.[50] Folglich wurden sie vom ersten Moment an, als sie sich Seinem Dienst anschlossen, gelehrt, ihren Beruf des Fischfangs mit der Hinführung von Menschen in Seine Gemeinschaft und sie zu Jesu Jüngern zu machen, zu verbinden.

Außerdem besaß alles, was Er tat, Bedeutung, sodass sich in den Details jeder Ge­schich­te reichhaltige Lehren finden lassen. Das Lukasevangelium erzählt uns weitere Einzelheiten über die Berufung von Petrus und Andreas. Dort schildert er ein Ereignis, das er mit dem Werk des Sammelns von Jüngern verbindet. Petrus und seine Begleiter, die nach einer ganzen Nachtarbeit nichts vorzuweisen hatten, mussten wohl ziemlich entmutigt gewesen sein, aber Jesus offenbarte Seine Macht, für ihre Bedürfnisse sorgen zu können:

Es begab sich aber, als das Volk sich zu ihm drängte, um das Wort Gottes zu hören, stand er am See Genezareth; und er sah zwei Schiffe am Ufer liegen; die Fischer aber waren ausgestiegen und wuschen die Netze. Da trat er in eines der Schiffe, das Simon gehörte, und bat ihn, ein wenig vom Lande wegzufahren; und er setzte sich und lehrte die Menge vom Schiffe aus.

Als er aber zu reden aufgehört hatte, sprach er zu Simon: Fahre hinaus auf die Höhe und lasset eure Netze zu einem Fang hinunter! Und Simon antwortete und sprach: Meister, wir haben die ganze Nacht hindurch gearbeitet und nichts gefangen; aber auf dein Wort will ich das Netz auswerfen! Und als sie das getan, fingen sie eine große Menge Fische; aber ihr Netz zerriß. Da winkten sie den Gefährten, die im andern Schiffe waren, daß sie kämen und ihnen hülfen; und sie kamen und füllten beide Schiffe, so daß sie zu sinken begannen. (Lukas 5,1-7)

Predigt vom BootHabt ihr die Szene vor Augen? Weil es so viele Leute waren und um effektiver zu ihnen sprechen zu können, wollte Jesus ein wenig Abstand zwischen sich und sie bringen. Deshalb stieg Er in ein verfügbares Boot und lehrte die Menschen ein Stück vom Ufer entfernt vom Boot aus. Als Er damit fertig war, zeichnete Er ein Bild, welches Fischer verstehen würden und das die lehrende Wirkung des reinen Worte Gottes aufzeigt: sie fuhren zum tiefen Wasser, warfen vom Boot ihr Netz aus und fingen eine unglaubliche Menge an Fischen und zwar mithilfe einer Methode (des Fischfangs am Tage), von der eigentlich nicht zu erwarten war, etwas zu fangen!

Als die erstaunten Fischer versuchen, den sich windenden Fang an Bord zu heben, hören sie die alarmierenden Geräusche des zerreißenden Netzes, weil zu viele Fische in ihm waren! Aber die Probleme endeten hier noch nicht! Als sie, um die Fische nicht zu verlieren, ihre Gefährten verzweifelt um Hilfe rufen, füllen sie beide Boote so voll, dass diese zu sinken beginnen! Der Eindruck, den diese überreiche Versorgung auf die entmutigten Fischer machte, war tief und nachhaltig, und sie fühlten sich unrein in der Gegenwart eines heiligen Gottes.

Als aber Simon Petrus das sah, fiel er zu den Knien Jesu und sprach: Herr, gehe von mir hinaus; denn ich bin ein sündiger Mensch! Denn ein Schrecken kam ihn an und alle, die bei ihm waren, wegen des Fischzuges, den sie getan hatten; gleicherweise auch Jakobus und Johannes, die Söhne des Zebedäus, die Simons Gehilfen waren. Und Jesus sprach zu Simon: Fürchte dich nicht; von nun an sollst du Menschen fangen! Und sie brachten die Schiffe ans Land, verließen alles und folgten ihm nach. (Lukas 5,8-11)

Hieven des überladenen NetzesNachdem sich ihr Schrecken gelegt hatte, kehrten sie ans Ufer zurück und ließen die Boote voller Fische dort, was Zebedäus, dem Vater von Jakobus und Johannes,[51] sicherlich sehr willkommen war! Sie aber hatten eine höhere Berufung gefunden und liebten Jesus, der sie berief, mehr als jedes erfolgreiche Unternehmen oder Amt oder sogar die eigene Familie. Der Segen Jesu mag sich am Ende als Prüfung erweisen, um sicherzustellen, dass unsere Liebe zu Ihm größer ist, als unsere Liebe zu den von Ihm gegebenen Segnungen, selbst wenn der Segen darin besteht, Erfolg im Dienst (im Fischfang) zu haben!

Die Ge­schich­te zeichnet ein lebendiges Bild der Gemeinde und was aus ihr werden sollte. Jesus lehrte vom Boot aus, das die Organisation darstellt. Als das Christentum wuchs, wurde Organisation erforderlich und das Volk hörte das Wort Gottes vom “Schiff” der Christenheit aus. Aber der Fang der Fische erfolgte nicht durch die Anstrengungen der Fischer; sondern es war Gott, der bewirkte, dass die Fische ins Netz schwammen! Während des Tages können die Fische das Netz sehen und in der Regel schwimmen sie beim ersten Anzeichen, dass es sich auf sie zubewegt, sofort weg, was selbst einen kleinen Fang sehr schwierig macht. Gleichermaßen war der Fang von Menschen im christlichen Netz das Werk des Heiligen Geistes und nicht des Menschen. Sie wurden aber seit Generationen durch Sein Netzwerk von Christen an Bord des Gemeindeschiffs gehievt.

Allerdings fand in der Gemeinde eine Abkehr von ihrer ursprünglichen Reinheit statt, die in den besorgniserregenden Warnungen dargestellt wird, die Jesus in der Offenbarung durch Seine Botschaften an die sieben Gemeinden entlang einer Post-Route sendet.[52] In der vorigen Ge­schich­te erkennen wir den gleichen Abfall in der Schilderung des reißenden Netzes. Die Christen hatten Kompromisse akzeptiert und dies behinderte sie darin, die Menschen zu sammeln, die Gott ihnen hinzufügen wollte. Das Sinken der Schiffe stellt das Versagen der Gemeinden dar; d.h. die Organisationen sind nicht mehr sicher. Sobald sie die Boote an Land gebracht hatten, verließen Jesus und Seine neu hinzugewonnen Jünger sie. In diesen letzten Tagen werden Seine Jünger ihre Gemeinden verlassen und Ihm ebenfalls einzeln nachfolgen.

Durch diese Erfahrung gab ihnen Jesus eine wertvolle Lektion, über die sie sicherlich viele Male im Laufe ihrer Gemeinschaft in Seinem Dienst nachgrübelten, vor allem, wenn sie sich in der gleichen Gegend, in der es sich zugetragen hatte, befanden. Als Jesus starb, waren Seine Jünger wegen ihrer mentalen Blockade unvorbereitet und sie wurden sehr entmutigt, als sie der Realität gegenüberstanden, dass ihre Hoffnungen auf ein von Jesus gegründetes zeitliches Königreich und den Umsturz der römischen Herrschaft zerbrochen waren, aber sie verstanden einfach noch nicht, was Sein wahres Ziel war.

Das Christentum war daran, mit Macht gesegnet zu werden, aber nicht mit der Art von Macht, die sie sich erhofft hatten. Jesus musste einige Zeit mit ihnen verbringen, um ihnen zu zeigen, wie die Schrift Seine Erfahrung in Leiden und Tod voraussagte und um ihnen eine neue Wertschätzung für Seinen Dienst zu geben. Noch bevor Er starb, hatte Er ihnen gesagt, dass Er vor ihnen nach Galiläa gehen würde,[53] und sie wurden sofort an ihre Verabredung erinnert, als die Frauen, nachdem Er auferstanden war, den Engel am Grab trafen:

Der Engel aber wandte sich zu den Frauen und sprach: Fürchtet ihr euch nicht! Ich weiß wohl, daß ihr Jesus, den Gekreuzigten, sucht. Er ist nicht hier; denn er ist auferstanden, wie er gesagt hat. Kommet her, sehet den Ort, wo er gelegen hat. Und gehet eilends hin und saget seinen Jüngern, daß er von den Toten auferstanden ist. Und siehe, er geht euch voran nach Galiläa; dort werdet ihr ihn sehen. Siehe, ich habe es euch gesagt. Und sie gingen eilends hinweg von dem Grab mit Furcht und großer Freude und liefen, es seinen Jüngern zu verkündigen. Und siehe, da begegnete ihnen Jesus und sprach: Seid gegrüßt! Sie aber traten herzu und umfaßten seine Füße und huldigten ihm. Da sprach Jesus zu ihnen: Fürchtet euch nicht! Gehet hin, verkündiget meinen Brüdern, daß sie nach Galiläa gehen sollen; dort werden sie mich sehen. (Matthäus 28,5-10)

Es war der Tag der Webegarbe und Jesus fuhr auf in die Stadt Gottes und erhielt die Zusage des Vaters, dass Sein Opfer ausreichend gewesen und zur gleichen Zeit akzeptiert worden war, während die Juden unten die Rituale der Webegarbe vollzogen, die auf dieses gesegnete himmlische Ereignis lediglich hindeuteten. Mit der Billigung des Vaters und der damit verbundenen Aufhebung der Bürde, die drei Tage und drei Nächte auf Jesus gelastet hatte, wurde ein wichtiger Teil des Heilsplanes – symbolisiert durch den Typus und das Symbol des Festes der Webegarbe, das seit vielen Jahrhunderten vorgeschrieben und vollzogen wurde – erfüllt.

Jesus erschien Seinen Jüngern einmal mehr in dieser Nacht, bevor Er ungesehen nach Galiläa aufbrach, wo Er auf ihr späteres Eintreffen wartete. Es verblieben noch einige Tage von der Passahwoche, aber zum frühestmöglichen Zeitpunkt machten sich die Jünger nach Galiläa auf, um Jesus dort zu treffen. In der Zwischenzeit traf Jesus Vorkehrungen, um den Jüngern das Wunder in Erinnerung zu bringen, das Er wirkte, als Er zum ersten Mal Petrus und seine Begleiter rief.

Nachdem sie die verbleibenden Festtage ohne Jesus zugebracht hatten und nun auf dem Weg nach Galiläa über ihre Zukunft nachdachten, müssen sie wohl sehr traurig geworden sein.

Danach offenbarte sich Jesus den Jüngern wiederum am See von Tiberias [auch bekannt als das Galiläische Meer]. Er offenbarte sich aber so: Es waren beisammen Simon Petrus und Thomas, der Zwilling genannt wird, und Nathanael von Kana in Galiläa und die Söhne des Zebedäus und zwei andere von seinen Jüngern. Simon Petrus spricht zu ihnen: Ich gehe fischen! Sie sprechen zu ihm: So kommen wir auch mit dir. Da gingen sie hinaus und stiegen sogleich in das Schiff; und in jener Nacht fingen sie nichts. (Johannes 21,1-3)

Als sie am gleichen Gewässer angekommen waren, wo Jesus einstmals das Wunder vollbracht hatte, weswegen ihre beiden Boote wegen des Gewichts der Fische fast versunken wären, kreisten ihre Gedanken um diese Dinge und sie fragten sich, was wohl aus Seiner Verheißung, sie zu Menschenfischern machen zu wollen, geworden wäre. Und genau das hatte Jesus erreichen wollen. Er wollte sie direkt an diese Verheißung erinnern. Obwohl die Jünger Jesus in Seiner verherrlichten Gestalt nicht erkannten, so würden sie Ihn doch bald durch Seine Handlungen erkennen:

Als es aber schon Morgen geworden war, stand Jesus am Ufer; doch wußten die Jünger nicht, daß es Jesus war. Da spricht Jesus zu ihnen: Kinder, habt ihr nichts zu essen? Sie antworteten ihm: Nein! Er aber sprach zu ihnen: Werft das Netz auf der rechten Seite des Schiffes aus, so werdet ihr finden! Da warfen sie es aus und konnten es nicht mehr einziehen wegen der Menge der Fische. Da spricht der Jünger, den Jesus lieb hatte, zu Simon Petrus: Es ist der Herr! Als nun Simon Petrus hörte, daß es der Herr sei, gürtete er das Obergewand um sich, denn er war nur im Untergewand, und warf sich in den See. (Johannes 21,4-7)

Die Begleitumstände waren denen ihrer früheren Erfahrung sehr ähnlich. Beide Male hatten sie die ganze Nacht durchgearbeitet, um Fische zu fangen, aber sie waren völlig erfolglos gewesen. Nun ruft am Morgen jemand am Ufer und gibt ihnen den Rat, das Netz auf der anderen Seite des Bootes auszuwerfen, als ob das ihre Chancen verbessern würde. Dabei wussten sie nicht, dass derjenige, der ihnen den Rat gab, auch der war, der ihnen die Fische zuführen würde, die sie fangen sollten! Obwohl es diesmal eine solch schwere Last an Fischen war, dass sie das Netz nicht einmal ins Boot ziehen konnten, riss es nicht!

Bringen der Fische zu JesusJesus gab ihnen eine weitere Veranschaulichung, die auf die letzte Sammlung der Menschen dieser Erde hinweist. Diese sollte als Ergänzung der ersten gegeben werden, deren Fischfang auf die Zeit der frühen Gemeinde deutete. In beiden Fällen wurden die Fische im Netz durch den Heiligen Geist eingebracht und nicht durch Menschen. Obwohl sie gelernte Fischer waren, gelang es ihnen trotz dieser Qualifikation nicht, einen Fang einzubringen. Erst als sie den Ratschlag Jesu befolgten, füllte sich das Netz sofort mit mehr Fischen, als sie jemals erwarten konnten, aus eigener Kraft fangen zu können. Jesus wusste genau, wohin Er die Fische gelenkt hatte und die Jünger mussten nur mit Ihm kooperieren und das Netz auf Seiner Seite auswerfen.

Als sich die Jünger mit dem von Fischen wimmelnden Netz abmühten, gaben sie die Idee auf, sie in das Boot bringen zu wollen, auch wenn das Netz unversehrt war. Nicht, weil die Fische durch ihr Gewicht das Netz hätten zum Reißen bringen können, sondern weil sie selbst nicht imstande waren, sie in das Boot zu heben! Stattdessen zogen sie den Fang durch das Wasser, um das schwere Netz mit dem zappelnden Inhalt zu Jesus ans Ufer zu bringen. Der ganze Fang bestand aus erstklassigen Großfischen und sie verdienten es, individuell gezählt zu werden:

Die anderen Jünger aber kamen mit dem Schiff (denn sie waren nicht fern vom Land, sondern etwa 200 Ellen weit) und zogen das Netz mit den Fischen nach. Wie sie nun ans Land gestiegen waren, sahen sie ein Kohlenfeuer am Boden und einen Fisch darauf liegen und Brot. Jesus spricht zu ihnen: Bringt her von den Fischen, die ihr jetzt gefangen habt! Simon Petrus stieg hinein und zog das Netz auf das Land, voll großer Fische, 153; und obwohl es so viele waren, zerriß doch das Netz nicht. Jesus spricht zu ihnen: Kommt zum Frühstück! Aber keiner der Jünger wagte ihn zu fragen: Wer bist du? Denn sie wußten, daß es der Herr war. (Johannes 21,8-12)

Diese Szene ist angefüllt mit Symbolik für die letzte Sammlung der großen Schar der letzten Generation auf Erden. Und es ist eine passende Ergänzung ihrer Erfahrung, als Jesus sie zu Menschenfischern berufen hatte. Die frühere Erfahrung zeigte auf das Werk des Heiligen Geistes im Frühregen, als Er zu Pfingsten herabkam. Das Werk ging kraftvoll voran, als sich aber Kompromisse in die Gemeinde einschlichen, wurde sie schließlich fast völlig nutzlos. Die spätere Erfahrung hingegen, repräsentiert das Werk des Heiligen Geistes im Spätregen. Und genauso wie das Netz überraschenderweise intakt blieb, werden keine Kompromisse unter den Geschwistern der Bewegung dieser einen letzten Generation geduldet.

Diese 153 Fische sind ein weiteres Symbol für die kombinierte Ernte der Feldfrüchte des Herrn, die durch das Motiv der jüdischen Frühjahrs- und Herbstfeste dargestellt wurde. In Anbetracht dieser Symbolik, können wir einige zusätzliche Details über die letzte Seelenernte erfahren.

Beachtet bitte, dass die Sammlung – unabhängig von der Betrachtung der Ernte oder der Fische – keine Umkehr des Herzens vom Dienst für den Teufel zum Dienst für Christus darstellt. Nein, die Zeit für die Taufe – des Absterbens der Sünde, des Begrabens der alten Wege und des Beginns eines neuen Lebens in Christus – ist vorbei. Dieser Prozess der Neuschöpfung erfolgte bereits für alle, die es wünschten. Es gibt keine weiteren Übrigen mehr, die noch von ihren Sünden befreit werden wollten, weshalb Jesus die Gnadentür für alle Unbußfertigen schloss, während die Charakterformung für diejenigen weiter voranschreitet, die vorher bereuten. Obwohl viele nicht einmal erkannt haben mögen, dass sie die Entscheidung trafen, Jesus zu folgen, indem sie einfach das taten, was ihnen als richtig erschien, wandelten sie im Licht des Glaubens, den sie hatten. Diese und all jene, die im Glauben dem Licht folgten, das jeden Menschen[54] erleuchtet – ganz gleich, ob sie ein großes Licht, wie von der Sonne, oder kleine Strahlen, wie sie von den Sternen ausgehen, empfingen – sind sie doch solche, die reif für die Ernte sind: gut entwickelte Trophäen-Fische, die im Netz des Vierten Engels gesammelt werden.

Ein Preisfisch wird präsentiert

Ein Preisfisch wird präsentiert

Sie werden durch ein “Netz” gesammelt, aber sie werden nicht in ein Kirchen-”Schiff” gezogen werden. Nein, aber so wie Trophäen-Fische von ihren Fängern präsentiert werden, wird Jesus Sein Volk dieser letzten Generation als Zeugen präsentieren und jeder wird allein mit Ihm stehen. Sobald die Fische an Land gebracht waren, sahen sie Jesus, der dort auf einem Kohlenfeuer Brot und Fisch zubereitete, bevor sie zu Seinen Füßen verscheiden würden. Das Brot und die Fische symbolisieren die Orion-Botschaft, wie es Bruder John[55] erklärte, als er über die Speisung der großen Scharen schrieb. Gottes Kinder werden Ihn im Orion erkennen, bevor sie sterben, aber sie werden zu Seinen Füßen sicher sein, in voller Erwartung ihrer Belohnung.

Der Anblick der Speise auf dem Feuer kam überraschend für die Jünger, da sie dies nicht vor Erreichen des Strandes sehen konnten. Für die Fische ist die Ankunft an Land keine angenehme Erfahrung, sondern sie schattet ihren Tod voraus. Das weist auf Verfolgung hin, die oft hilft, die Dinge aus einem gebührenden Blickwinkel zu betrachten. Im Leid der Verfolgung werden ihre Augen geöffnet und sie können plötzlich Jesus im Orion erkennen, obwohl sie zuvor keine Ahnung davon hatten, dass es eine solche Mahlzeit überhaupt gibt. Alle sieben Jünger, die fischen gegangen waren, befanden sich nun am Strand, um über Jesus und alles, was Er getan hatte, zu staunen. Diese sieben Männer repräsentieren die sieben Sterne des Orion, die selbst wieder Jesus darstellen und Seine Wunder hervorheben, die Er mit Seinem Vorwissen der Zeit gewirkt hat.

Diese Szene stellt auch eine Verbindung zwischen dem Fischfang und der Ernte des Weizens, aus dem Brot gebacken wird, her. Als Jesus Seinen Fürsprachedienst beendete, warf Er symbolisch ein Räuchergefäß mit Kohlen vom Altar auf die Erde, was den Beginn der Plagenzeit markiert. Als Jesus die Mahlzeit am See vorbereitete, musste Er zuerst das Feuer mit den Kohlen entfachen, um dann den Fisch und das Brot darauf legen zu können. Damit wird bestätigt, dass diese bildhafte Symbolik auf die letzte Sammlungszeit der Erde hinweist, die in der Plagenzeit (durch das Kohlenfeuer dargestellt) stattfindet.

Es gibt hier auch eine Botschaft des Trostes, weil es Jesus war, der die Fische von den Jüngern erhielt. „Jesus spricht zu ihnen: Bringt her von den Fischen, die ihr jetzt gefangen habt!” Gottes Volk ist unter Seiner Obhut, und nichts passiert ihnen, außer Er erlaubt es. Er bereitete ihre geistliche Nahrung, Er bereitete ihre Herzen und ruft sie zu sich, und wir sahen vorher, wie Er an jedem Punkt auf der Plagenuhr Derjenige ist, der Vorkehrungen im Himmel trifft, um unsere Befreiung zu gewährleisten, während Er es denjenigen, die Ihn zurückwiesen, erlaubt, jedes Mal einen Schritt weiter in Richtung ihrer Selbstvernichtung auf der Erde zu gehen. Er ist unser gekrönter König, „das Alpha und das Omega, der Erste und der Letzte, der Anfang und das Ende.”[56]

Der Atompilz über HiroshimaDer Herr wünscht nicht, dass Seine Kinder überrascht werden, wenn Er es letztendlich erlaubt, dass die Nationen den letzten, entsetzlichen Schritt zur Zerstörung der Erde in Harma­gedon gehen werden. Die Welt wurde Zeuge einer Vorschau der Kraft von Atomwaffen, als Hiroshima und Nagasaki vor siebzig Jahren zerstört wurden. Der japanische Kaiser bemerkte klar, wohin ein Krieg mit solchen Waffen führen würde, als er in seiner Kapitulationserklärung feststellte, dass, ...

... wenn wir fortfahren zu kämpfen, es nicht nur zum ultimativen Zusammenbruch und der Auslöschung der japanischen Nation führen würde, sondern auch zur völligen Ausrottung der menschlichen Zivilisation.

Und das war im Jahr 1945! Wenn du denkst, dass ein moderner nuklearer Krieg dem Effekt der Zerstörung einer Stadt zu jener Zeit, als diese Waffen noch in ihren Kinderschuhen steckten, ähneln würde, dann denk noch einmal darüber nach! Weniger als 2% des Materials der Hiroshima-Bombe wirkten wegen des sehr schlechten Wirkungsgrades überhaupt bei der Explosion mit und trotzdem war es ausreichend, um auf der Stelle über 8 Quadratkilometer (3 Quadratmeilen) vollständig allein nur durch die Druckwelle zu zerstören. Darüber hinaus gab es beträchtliche Feuer außerhalb dieser Zone,[57] ganz abgesehen von den großen Verlusten an Menschenleben und Schäden am Ökosystem wegen der hohen Belastung durch Strahlung und Atomstaub.

Obwohl viele Nuklearwaffen über die Jahre als Reaktion auf die vielen Rüstungsabkommen ausrangiert wurden, kann das heutige nukleare Arsenal in den Händen der verschiedenen Länder immer noch mühelos den Weg zur Auslöschung ebnen. Die Fortschritte in der Technologie der Atomsprengköpfe haben Waffen geschaffen, die um Größenordnungen stärker sind, als die im Zweiten Weltkrieg verwendeten! Das gesamte nukleare Zerstörungspotential existierender Kernwaffen ist einfach schwindelerregend.

Atompilze im Atomkrieg

Der Plagenzyklus der Orion-Uhr ist so etwas wie ein Countdown zu Harma­gedon. Während Schale um Schale ausgegossen wird, sehen wir die Schritte der zornigen Nationen, die zum finalen Weltbrand führen. Der Herr wollte Seinen Kindern die Zeit der Heimsuchung der Erde mitteilen und Er hat den Ablauf der maßgeblichen Schritte, die dahin führen, dargelegt.

Kennst du die Zeit? Oder bist du in der Falle des Anti-Zeit­fest­set­zens gefangen? Wie viele Leute, bei weitem intelligenter und sachkundiger als wir, hätten mit ihren Talenten mitwirken und zu einem großen Segen für die Sache Gottes werden können, wenn sie sich nicht in diesem verderblichen Netz verstrickt hätten, auf das ein weiser Mann eindringlich hinwies:

Ferner sah ich unter der Sonne, dass nicht die Schnellen den Lauf gewinnen und nicht die Helden den Krieg und auch nicht die Weisen das Brot und auch nicht die Verständigen den Reichtum und auch nicht die Kenntnisreichen die Beliebtheit, sondern Zeit und Geschick trifft sie alle. Denn auch kennt der Mensch seine Zeit nicht. Wie die Fische, die gefangen werden im verderblichen Netz, und wie die Vögel, die in der Falle gefangen werden, wie sie werden die Menschenkinder verstrickt zur Zeit des Unglücks, wenn es plötzlich über sie fällt. (Prediger 9,11.12)

Salomo beklagte, dass der Mensch seine Zeit nicht kennt, und aus diesem Grund sind die Menschen gefangen wie Fische in einem verderblichen Netz. Zeit und Geschick, bzw. die Umstände, können den Ausgang des Lebens weit dramatischer beeinflussen, als Geschicklichkeit und Begabung allein! Erlange einen Vorteil im Wissen um die Zeit und es wird eine größere Auswirkung haben, als alle natürlichen Gaben an Stärke oder sogar Weisheit! Wenn der Mensch seine Zeit wüsste, könnte er die Falle, die vor ihm im verderblichen Netz ausgelegt ist, umgehen.

Diese Worte des Weisen haben eine tiefe Bedeutung. Denke über die Veranschaulichung nach, die Jesus mit dem Fischfang gab. War es ein verderbliches Netz, das diese großen Fische fing, die vor Seine Füße gebracht wurden? Nein, ganz gewiss nicht! Sie repräsentieren Seine Kinder und das nicht gerissene Netz stellt die Botschaft dar, durch welche Er sie zu sich selbst zog. Es ist ein heiliges Netz und es ist nicht vergleichbar mit dem verderblichen Netz, von dem Salomo sprach!

Nichtsdestotrotz bezieht sich Salomo speziell auf des Ende der Welt, weil es die Zeit des Unglücks der siebenten Plage ist, die plötzlich und unerwartet auf die „Menschenkinder” fällt, die Gott nicht kennen.[58] Die unreinen Vögel, die in der Falle der legalisierten Sodomie gefangen werden, sind auch ein Zeichen der letzten Tage. Also fischt das Netz, auf das er sich bezieht, zur gleichen Zeit wie das Netz des Herrn, aber diejenigen, die in diesem Netz gefangen werden, sind alles Menschen, die ihre Zeit nicht kennen, und deshalb kommt das Unglück plötzlich über sie. Das sagt uns etwas über die Natur von Jesu Netz, denn wenn des Teufels Netz diejenigen fängt, die die Zeit nicht kennen, dann müssen diejenigen, die in Jesu Netz gefangen sind, die anderen sein, die die Zeit kennen!

Denke nun daran, wie du empfangen und gehört hast, und bewahre es und tue Buße! Wenn du nun nicht wachst, werde ich kommen wie ein Dieb, und du wirst nicht wissen, zu welcher Stunde ich über dich kommen werde. (Offenbarung 3,3)

Sie sind die Wachenden von Sardes, die sich dem wahren Evangelium der Freiheit von der Sünde unterwerfen, das sie empfangen haben, die ihre Liebe zur Wahrheit als ein Geschenk vom Herrn festhalten und sich von jeder enthüllten Falschheit in ihrem Leben abkehren, ohne Rücksicht darauf, wie unpopulär und ausgefallen die Wahrheit auch sein mag. Diese werden das Wissen um die Zeit erhalten – die Stunde, in der der Herr über sie kommt. Und wegen ihrer Wachsamkeit kommt Er nicht plötzlich über sie wie ein Dieb, so wie Er über die kommt, die in dem Netz gefangen sind, von dem Salomo spricht! Der Erhalt des Wissens über die Zeit wird an einem passenden Ort dargestellt: in Gottes Festtagskalender!

Genau wie die Frühlingsfeste ihre Erfüllungen zu Christi Zeit fanden, handeln die Herbstfeste, die Gott für Israel eingesetzt hat, von den Erfüllungen in den letzten Tagen. Sie begannen mit dem Posaunenfest am ersten Tag des Monats. Dieser Tag wurde von einer gewissen Unsicherheit begleitet, weil sein Beginn von der ersten Sichtbarkeit der Mondsichel am Himmel abhängig war. Wenn der Wachmann nicht fähig war, den Mond bei Sonnenuntergang zu sehen, dann müsste das Volk bis zum nächsten Tag warten, um den neuen Monat zu beginnen! Dies ist repräsentativ für das Wachen, das Jesus so oft anmahnte. Sie wussten Bescheid, wann sie erwarten konnten, dass der Mond erneut gesichtet würde, aber der exakte Tag würde nur verkündigt werden, wenn er wirklich vom Wachmann gesehen wurde. Aber beachte: Er wurde verkündigt, genauso wie der Bote im Gleichnis von den zehn Jungfrauen verkündigte, dass der Bräutigam kommt, bevor Er wirklich kam!

Das war eine wichtige Information, weil die Festtage und heiligen Versammlungen vom Tag der Sichtung des Neumondes an bestimmt wurden. Sobald sie wussten, wann der neue Mond gesehen wurde, wussten sie auch, wann sie am großen Ver­söh­nungs­tag vor ihren Gott kommen sollten und wann die Feste am Ende der Ernte stattfinden würden! Der letzte große Tag, Schemini Atzeret, war der höchste Tag und repräsentiert das zweite Kommen Jesu – das große Einbringen von Seelen in das physische Königreich des Himmels.[59]

Als in Israel die Ernte mit dem Passah begann, begannen sie die Tage bis zum Fest der Wochen zu zählen, wenn das Ernten vom Korn zur Frucht überging. Es war zur Zeit dieses Festes, als Gott den Heiligen Geist auf die Jünger ausgoss. Obwohl das Fest selbst wegen des Opfers Jesu nicht mehr länger zu halten war, respektierte Gott immer noch die Bedeutung der Zeitplanung, indem Er die prophezeiten Ereignisse exakt zu der durch die Feste festgelegten Zeit erfüllte. Ebenso verhält es sich mit den Herbstfesten.

Das Herbstfest der Laubhütten war die glücklichste Zeit des Jahres. Es gab Frieden mit Gott, Dankbarkeit für Seine Vorsorge in der vergangenen Ernte und fröhliches Feiern mit Familie und Freunden. Es markierte das Ende der Fruchternte – der letzten Ernte des Jahres – und fand seinen Höhepunkt durch das Keltern der Trauben. Die Erfüllung der Herbstfeste zeigt eine Zeit an, wenn Gottes Kinder – der gute „Weizen” – gesammelt und durch den Wind von Prüfung und Verfolgung gesichtet wurden, wenn die Frucht des Geistes in Seinem Volk gereift ist und ihre Süße der Welt angeboten wurde. Es ist die Zeit, wenn die Dunkelheit der Nacht der Sündigkeit dem Morgen der Rechtschaffenheit Platz macht.

Das spiegelt sich auch in der Ge­schich­te wieder, als die Jünger während der vier Nachtwachen auf dem See arbeiteten, um Fische zu fangen, aber nichts fangen konnten. Erst am Morgen zeigte sich ihnen Jesus und gab ihnen die ausgewachsenen Fische, die Er für sie bereitgehalten hatte. Exakt wie wir es zuvor in Die Stunde der Wahrheit gesehen haben, verging die lange Zeit der Nachtwachen während der historischen Nacht, ohne dass die Frucht des Glaubens, die Jesus suchte, gefunden wurde und daher verzögerte sich der Morgen Seiner Erscheinung für die Gerechten, während für die Gottlosen die Dunkelheit jedoch darüber hinaus andauern wird.

Die lange Nacht der Dunkelheit ist eine Prüfung; aber der Morgen wird aus Barmherzigkeit hinausgezögert, weil wir nicht bereit wären, wenn der Meister jetzt käme. Gottes Unwilligkeit, dass Sein Volk umkomme ist der Grund für die lange Verzögerung gewesen. Doch das Kommen des Morgens für die Treuen und der Nacht für die Untreuen steht uns nahe bevor[60] {Z2.195.1 (2T.194.1) Absatz: 23/3}

Es gibt ein weiteres wichtiges Element in der Ge­schich­te mit den Fischen am See von Galiläa, das noch nicht gedeutet wurde. Die Jünger waren so erstaunt über den außergewöhnlichen Fang der großen Fische, dass sie diese zählten! Einhundertdreiundfünfzig Fische wurden in Jesu Netz gefangen. Was könnte das bedeuten? Dies ist eine Frage, über die schon viele Bibelgelehrte über Jahrhunderte hinweg gegrübelt haben, und wie bei vielen anderen rätselhaften Edelsteinen, war die Lösung nie richtig klar, weil das notwendige Wissen in Bezug auf die Zeit vor dieser Botschaft nicht verfügbar war. Wir erkennen durch Salomo, dass das Netz etwas mit dem Wissen der Zeit zu tun hat, und Jesus brachte die Fische zum Netz, um den letzten Fang von Seelen auf der Erde bzw. die letzte Ernte zu veranschaulichen. Könnte uns also die Anzahl der Fische etwas über die Zeitdauer der Ernte erzählen? Die Ernte ist das Werk Christi und so ist es auch mit dem Fang der Fische. Es begann mit dem Sammeln der Fische, als die Jünger noch gar nicht am See waren und geht bis zu der Zeit, wo sie Ihm das Netz brachten. Dieser Zeitraum wird durch die 153 Fische versinnbildlicht.

Um verstehen zu können, wie dieser Zeitraum innerhalb des Plagenzyklus einzuordnen ist, müssen wir den Tag kennen, an dem Jesus begann, die Fische zu sammeln. Nach Seiner Auf­er­ste­hung hatte Er sich Seinen Jüngern zuletzt am Sonntagabend gezeigt, bevor Er sich nach Galiläa aufmachte, während die Jünger die restlichen Tage des Festes zurückblieben. Aufgrund dessen, dass die Zeitdauer der Reise mit Seinem verherrlichten Körper nicht ins Kalkül fällt, konnte Er mit dem Sammeln der Fische bereits am nächsten Tag beginnen.

Es ist nicht wichtig, exakt zu wissen, wie Jesus die Fische gesammelt hat, sondern einfach nur, dass Er am Tag, nachdem Er die Autorität zum Sammeln von Seinem Vater empfangen hatte, bereits am Seeufer gewesen ist. Jesus war die Webegarbe, die zum Himmel auffuhr und am Sonntag zurückkehrte; und durch die Annahme des Opfers durch den Vater, war es Ihm erlaubt, Seine Ernte der Seelen zu beginnen. Die letzte Ernte muss dem gleichen Muster folgen.

Also beginnen wir, die Fische mit dem Tag nach dem Opfer der Webegarbe im Plagenjahr zu zählen. Dieses Jahr fällt das Passah exakt auf den ersten Tag der vierten Plage, den 22. April, und das Opfer der Webegarbe findet zwei Tage später, am 24. April, statt. Daher beginnt der Fang der ausgewachsenen Fische – der letzten Generation auf der Erde – am 25. April 2016 und endet am 153. Tag, dem 24. September 2016. Dies ist der Countdown der Erntezeit zur Schlacht von Harma­gedon, denn dieser Tag ist der letzte Tag, bevor die siebte Plage beginnt und alle Zurückhaltung der zornigen Nationen wird dann komplett aufgehoben sein. Dieses Jahr findet am 24. September das zwanzigste Jubiläum der Unterzeichnung des Vertrages über das Verbot von Kernwaffenversuchen in der Atmosphäre, im Weltraum und unter Wasser[61] statt und am folgenden Tag, wird das, was sie aus ihren Atombombentests gelernt haben, im Kampf demonstriert werden.

Die Erntezeit von 153 Tagen

Zu dieser Zeit wird das Netz gefüllt sein und der Glaube wird zum Schauen werden, wenn wir die sichtbaren Zeichen der Wieder­kunft unseres Herrn sehen dürfen. Die Auf­er­ste­hung derer, die gesegnet waren, da sie seit dem Beginn der dritten En­gels­bot­schaft im Herrn gestorben sind,[62] und der Stern, der aus Jakob[63] hervortritt, werden allen ein unmissverständlicher Beweis sein, dass Jesus der König ist! Während die Gerechten sich freuen und ausrufen: „Seht, das ist unser Gott, auf den wir gehofft haben, dass er uns rette”,[64] werden die Ungerechten „zu den Bergen und zu den Felsen” sagen: „Fallt auf uns und verbergt uns vor dem Angesicht dessen, der auf dem Thron sitzt, und vor dem Zorn des Lammes, denn der große Tag seines Zorns ist gekommen, und wer kann bestehen?” [65]

Was für ein Unterschied wird dann zwischen den Friedfertigen, die Unterweisung und Erkenntnis annahmen,[66] und jenen, die die Erkenntnis als „Panikmache” zurückwiesen und deshalb ihre Zeit nicht kannten und wie Fische im verderblichen Netz gefangen wurden, sichtbar werden! Der Heilige Geist hat sich komplett zurückgezogen und alle Hemmungen werden bei denen fallen, die Gottes Ratschläge nicht beachteten, sondern all Seine Belehrungen verschmähten. Ihr Wahnsinn, alles vernichten zu wollen, breitet sich über die ganze Erde in Form von atomaren, biologischen und chemischen Massenvernichtungswaffen aus, um das selbstzerstörerische Ende einer Rasse zu demonstrieren, die dem Gesetz der eigenen Interessen folgt.[67]

Beim nächsten Meilenstein des Count­downs, wenn bei der vierten Plage die Hitze der brennenden Sonne auf die Menschen fällt (Verfolgung der „fundamentalistischen Extremisten”, die gegen die Gleichstellungs- und Toleranzgesetze der Vereinten Nationen sind), wird offenbar werden, wer zum Maße der vollen Größe Christi herangewachsen und bereit ist, alles für Jesus zu überwinden, der alles für uns gegeben hat. Deshalb werden diese durch große ausgewachsene Fische symbolisiert.

Johannes berichtet, dass, als die Jünger die Fische gefangen hatten, „sie nicht fern vom Land waren, sondern etwa 200 Ellen weit.[68] Sogar diese Schätzung des Abstandes ist von Bedeutung, denn die Distanz, von der aus sie die Fische zum Land brachten, wo Jesus stand, repräsentiert die Zeit vom Beginn der Ernte bis zur Landung im Orionnebel, wenn sie mit Jesus im Heiligen Land sein werden, was etwa 200 Tage später sein wird.[69]

Es sind 153 Tage für das Sammeln auf der Erde veranschlagt (während denen Glaube noch ausgeübt werden kann) und im Zusammenhang damit erinnert uns Jesus, dass sich diese Fische zu einer großen Schar vermehren werden. Als Er die noch staunenden Jünger einlud, mit Ihm zu essen, wiederholte Er etwas, was Er tat, als Er das Brot und die Fische für die Menschenmassen, die Ihm auf dem Berg zuhörten, vermehrte:

Da kommt Jesus und nimmt das Brot und gibt es ihnen, und ebenso den Fisch. (Johannes 21,13)

Bei der Speisung der Menschenmenge brach Jesus das Brot und gab es Seinen Jüngern, damit sie es unter den Menschen verteilten. Und so wie Er es hier wiederholte, dient es als eine Erinnerung, dass jeder Fisch eine große Anzahl von Menschen repräsentiert. So, wie die Menschenmassen kamen, um Sein Wort zu hören und Er sie nicht hungrig weggeschickte, so werden am Ende viele kommen, um Sein Wort vom Orion zu hören, und Er hat genug „Brote und Fische” für alle, sodass niemand hungrig von Ihm wieder weggehen muss. Es ist unser Gebet, dass du Brot und Fisch vom Orion empfängst, sie dir schmecken mögen und nichts übrigbleibt. Denn es ist der Leib und das Blut von Ihm, der für dich verwundet wurde.

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1.
Johannes 16,13 – Wenn aber jener kommt, der Geist der Wahrheit, wird er euch in die ganze Wahrheit leiten; denn er wird nicht von sich selbst reden, sondern was er hören wird, das wird er reden, und was zukünftig ist, wird er euch verkündigen. 
2.
Matthäus 6,8 – … Denn euer Vater weiß, was ihr bedürft, ehe ihr ihn bittet. 
10.
Dokumentiert in unserem Artikel mit dem Titel Die Städte­mission, sowie in jüngster Zeit in zahlreichen öffentlichen Erklärungen der Kirche in Bezug auf ihre Agenda, die die päpstlich/öku­me­ni­schen Ziele zu 100% verfolgt. 
12.
5. Mose 22,5 – Ein Weib soll keine Männertracht tragen, und ein Mann soll keine Weiberkleider anziehen; denn wer solches tut, ist dem HERRN, deinem Gott, ein Greuel. 
15.
Offenbarung 17,3 – Und er brachte mich im Geist in eine Wüste. Und ich sah ein Weib auf einem scharlachroten Tiere sitzen, das voll Namen der Lästerung war und sieben Köpfe und zehn Hörner hatte. 
16.
EURONEWS, Nachricht vom 30.11.2015. Zitat daraus: Auf dem Rückflug nach Rom bezeichnete der Papst gegenüber mitfliegenden Journalisten den Fundamentalismus als “eine Krankheit, die es in allen Religionen gebe”. Der religiöse Fundamentalismus sei nicht religiös, denn Gott fehle. 
17.
Offenbarung 14,9-10 – Und ein dritter Engel folgte ihnen, der sprach mit lauter Stimme: Wenn jemand das Tier und sein Bild anbetet und das Malzeichen auf seine Stirne oder auf seine Hand nimmt, so wird auch er von dem Glutwein Gottes trinken, der unvermischt eingeschenkt ist in dem Kelch seines Zornes, und er wird mit Feuer und Schwefel gepeinigt werden vor den heiligen Engeln und dem Lamm. 
18.
Sobald die dritte En­gels­bot­schaft abgeschlossen ist, bittet die Gnade Christi nicht länger für die sündigen Bewohner der Erde. Gottes Volk hat seine Aufgabe vollendet; es hat den „Spätregen“, „die Erquickung von dem Angesichte des Herrn“, empfangen und ist auf die bevorstehende schwere Stunde vorbereitet. Engel eilen im Himmel hin und her. Einer, der von der Erde zurückkehrt, verkündigt, daß sein Werk getan ist; die letzte Prüfung ist über die Welt gegangen, und alle, die gegen die göttlichen Vorschriften treu gewesen sind, haben „das Siegel des lebendigen Gottes“ empfangen. Dann beendet Jesus seinen Mittlerdienst im himmlischen Heiligtum. Er erhebt seine Hände und spricht mit lauter Stimme: „Es ist vollbracht!“, und die gesamte Schar der Engel legt ihre Kronen nieder, wenn er feierlich ankündigt: „Wer böse ist, der sei fernerhin böse, und wer unrein ist, der sei fernerhin unrein; aber wer fromm ist, der sei fernerhin fromm, und wer heilig ist, der sei fernerhin heilig.“ Offenbarung 22,11. Jeder Fall ist zum Leben oder zum Tode entschieden worden. Christus hat sein Volk versöhnt und dessen Sünden ausgetilgt. Die Vollzahl seiner Untertanen ist erreicht; „Reich, Gewalt und Macht unter dem ganzen Himmel“ sollen den Erben des Heils gegeben werden, und Jesus wird als König und Herr regieren. {GK 614.2; GC.613.2} 
19.
Der stille Übergang vom Gerichtszyklus zum Posaunenzyklus wird im Artikel Glocken­spiele im Himmel erörtert. 
20.
Dieses Basiswissen wird in der Orion-Präsentation vermittelt. 
21.
In diesen letzten Tagen wurde uns eine Fülle von Erkenntnis geschenkt. Mag ich am Leben bleiben oder nicht, meine Schriften werden immer reden, und sie werden weiterwirken, solange die Zeit währt. Meine Schriften werden im Büro in Aktenordnern aufbewahrt. Auch wenn ich nicht mehr lebe, wird Leben in den Worten sein, die der Herr mir gab, und sie werden zu den Menschen sprechen. Noch lassen meine Kräfte mich jedoch nicht im Stich, und ich hoffe, noch eine Menge nützlicher Arbeit tun zu können. Vielleicht lebe ich, bis der Herr wiederkommt. Wenn aber nicht, vertraue ich darauf, daß für mich gilt: „Selig sind die Toten, die in dem Herrn sterben von nun an. Ja, spricht der Geist, sie sollen ruhen von ihrer Mühsal; denn ihre Werke folgen ihnen nach.“ Offenbarung 14,13 ... {FG1 57.5} 
22.
Das Licht, das diesen Engel umgab, drang überall hin. Er rief mit lauter Stimme: „Sie ist gefallen, sie ist gefallen, Babylon, die Große, und ist eine Behausung der Teufel geworden und ein Gefängnis aller unreinen Geister und ein Gefängnis aller unreinen Vögel und ein Gefängnis aller unreinen und verhaßten Tiere.“ Offenbarung 18,2. Die Botschaft vom Fall Babylons, wie sie der zweite Engel verkündigte, wird wiederholt, und zwar unter Hinzufügung aller Verderbtheiten, die sich seit 1844 in die Kirchen eingeschlichen haben. Das Werk dieses Engels kommt gerade zur rechten Zeit, um sich dem letzten großen Werk der dritten En­gels­bot­schaft anzuschließen, wodurch diese zu einem lauten Ruf anschwillt. Das Volk Gottes wird dadurch vorbereitet, in der Stunde der Versuchung, der es bald gegenüberstehen soll, zu bestehen. Ich sah ein großes Licht auf den Kindern Gottes ruhen. Sie schlossen sich zusammen, um die dritte En­gels­bot­schaft furchtlos zu verkündigen. {FS 264.1} 
23.
Ich sah, daß Gott Kinder hat, die noch nicht den Sabbat erkennen und halten; sie haben das Licht darüber nicht verworfen. Und zu Anfang der Zeit der Trübsal werden wir mit dem Heiligen Geist erfüllt werden, daß wir hinausgehen und den Sabbat noch völliger verkündigen werden. Dies machte die Kirchen und die Namensadventisten wütend, weil sie die Sabbatwahrheit nicht widerlegen konnten. Zu dieser Zeit sahen alle Auserwählten Gottes klar, daß wir die Wahrheit hatten, und sie kamen heraus und erduldeten die Verfolgung mit uns. Ich sah Schwert, Hunger, Pestilenz und große Verwirrung im Lande. Die Gottlosen glaubten, daß wir das Gericht über sie gebracht hätten. Sie erhoben sich und hielten Rat, uns von der Erde zu vertilgen, weil sie dachten, daß dann das Übel aufhören würde. {FS 24.2} 
24.
Römer 10,17 – Demnach kommt der Glaube aus der Predigt, die Predigt aber durch Gottes Wort. 
25.
Hebräer 11,1 – Es ist aber der Glaube ein Beharren auf dem, was man hofft, eine Überzeugung von Tatsachen, die man nicht sieht. 
26.
2. Korinther 5,7 – Denn wir wandeln im Glauben und nicht im Schauen. 
27.
Z.B. Frühe Schriften, Seite 14, Paragraph 1 
30.
Matthäus 2,2 – die sagen, Wo ist der neugeborene König der Juden? Denn wir haben seinen Stern im Morgenland gesehen und sind gekommen um ihn anzubeten. 
31.
Epheser 4,13 – Bis wir alle zur Einheit des Glaubens und der Erkenntnis des Sohnes Gottes gelangen, zur vollkommenen Mannesreife, zum Maß der vollen Größe des Christus. 
32.
Sacharja 5,2 – Und er fragte mich, Was siehst du? Ich sprach: Ich sehe eine fliegende Buchrolle, 20 Ellen lang und 10 Ellen breit. 
33.
Wenn man einen Winkelrechner verwendet, wie z.B.: http://celestialwonders.com/tools/starAngleCalc.html [Englisch] 
34.
Aus Leichtes Lernen, Ergonomie [Englisch] 
37.
Nichol, F. D. (1978; 2002). The Seventh-day Adventist Bible Commentary, Volume 7 (834). Review and Herald Publishing Association. [Übersetzt aus dem Englischen.] 
38.
Offenbarung 14,18 – Und ein anderer Engel kam vom Altar her, der hatte Macht über das Feuer und rief mit lauter Stimme dem zu, der die scharfe Sichel hatte, und sprach: Sende deine scharfe Sichel aus und schneide die Trauben des Weinstocks der Erde ab, denn seine Beeren sind reif geworden! 
39.
Offenbarung 3,10 ¬– Weil du das Wort meiner Geduld bewahrt hast, will auch ich dich bewahren vor der Stunde der Versuchung, die über den ganzen Erdkreis kommen wird, zu versuchen, die auf Erden wohnen. 
40.
Wie Satan Esau beeinflußte, gegen Jakob zu ziehen, so wird er in der trübseligen Zeit die Bösen aufwiegeln, Gottes Kinder umzubringen. Wie er Jakob anklagte, so wird er seine Anklagen auch gegen Gottes Volk vorbringen. Er zählt die Welt zu seinem Herrschaftsgebiet, aber die kleine Schar, die die Gebote Gottes hält, widersteht seiner Oberherrschaft. Könnte er diese von der Erde vertilgen, so würde sein Sieg vollkommen sein. Er sieht, daß heilige Engel sie bewahren und nimmt an, daß ihre Sünden verziehen worden sind; aber er weiß nicht, daß ihre Fälle im himmlischen Heiligtum entschieden wurden. Er kennt genau die Sünden, zu denen er sie verführt hat, und stellt diese Gott im grellsten Licht dar und behauptet, dieses Volk verdiene es ebensosehr, von der Gnade Gottes ausgeschlossen zu werden, wie er selbst. Er erklärt, der Herr könne von Rechts wegen ihre Sünden nicht vergeben, ihn und seine Engel jedoch vertilgen. Er beansprucht sie als seine Beute und verlangt, daß sie zur Vernichtung ihm überantwortet werden. {GK 619.1; GC.618.2}
Während Satan Gottes Kinder wegen ihrer Sünden verklagt, gestattet ihm der Herr, sie bis zum äußersten zu versuchen. Ihr Gottvertrauen, ihr Glaube und ihre Entschiedenheit werden schwer geprüft. Wenn sie die Vergangenheit überblicken, sinkt ihre Hoffnung; denn in ihrem ganzen Leben können sie wenig Gutes entdecken. Sie sind sich ihrer Schwachheit und Unwürdigkeit völlig bewußt. Satan versucht sie mit dem Gedanken zu erschrecken, daß ihre Fälle hoffnungslos seien, daß der Makel ihrer Verunreinigung nie ausgewaschen werden könne. Er hofft damit ihren Glauben so zu vernichten, daß sie seinen Versuchungen nachgeben und ihre Treue gegen Gott aufgeben. {GK 619.2; GC.618.3}
Obwohl die Kinder Gottes von Feinden umgeben sein werden, die es auf ihren Untergang abgesehen haben, so ist doch die Angst, die sie ausstehen, nicht eine Angst vor der Verfolgung um der Wahrheit willen; sondern sie fürchten, nicht jede Sünde bereut und durch irgendein Versehen ihrerseits die Erfüllung der Worte Christi versäumt zu haben, in denen er verheißt, sie zu „bewahren vor der Stunde der Versuchung, die kommen wird über den ganzen Weltkreis“. Offenbarung 3,10. Hätten sie die Gewißheit, daß ihre Sünden vergeben wären, so würden sie vor Marter und Tod nicht zurückschrecken, sollten sie sich aber unwürdig erweisen und wegen ihrer Charakterfehler ihr Leben verlieren, dann würde Gottes heiliger Name geschmäht werden. {GK 619.3; GC.619.1} 
41.
Offenbarung 3,12 – Wer überwindet, den will ich zu einem Pfeiler im Tempel meines Gottes machen, und er wird nicht mehr hinausgehen; und ich will auf ihn den Namen meines Gottes schreiben und den Namen der Stadt meines Gottes, des neuen Jerusalem, welches aus dem Himmel von meinem Gott herabkommt, und meinen Namen, den neuen. 
42.
Siehe die Artikelserie zu den Thronlinien
43.
Das zweite Mal war der in den Artikeln über die Thronlinien beschriebene Versuch Robert Wielands und Donald Shorts, diese Botschaft durch Gespräche mit der Generalkonferenz und das Buch „1888 Re-Examined“ wiederaufleben zu lassen. 
44.
45.
2 Korinther 12,2 – Ich weiß von einem Menschen in Christus, der vor vierzehn Jahren (ob im Leibe, weiß ich nicht, oder ob außerhalb des Leibes, weiß ich nicht; Gott weiß es) bis in den dritten Himmel entrückt wurde. 
46.
Wikipedia, Horsehead Nebula 
47.
Wikipedia, Pferdekopfnebel 
48.
Siehe vorher verlinkte Wikipedia-Artikel. 
49.
Nichol, F. D. (1978; 2002). The Seventh-day Adventist Bible Commentary, Volume 7 (835). Review and Herald Publishing Association. [Übersetzt aus dem Englischen.] 
50.
Matthäus 4,18-19 – Als Jesus aber am See von Galiläa entlangging, sah er zwei Brüder, Simon, genannt Petrus, und dessen Bruder Andreas; die warfen das Netz in den See, denn sie waren Fischer. Und er spricht zu ihnen: Folgt mir nach, und ich will euch zu Menschenfischern machen! 
51.
Siehe Markus 1,20 – Und alsbald berief er sie; und sie ließen ihren Vater Zebedäus samt den Taglöhnern im Schiff und folgten ihm nach. 
52.
Die Briefe an die Gemeinden werden in den Kapiteln 2-3 der Offenbarung dargelegt. 
53.
Matthäus 26,32 – Wenn ich aber auferstanden sein werde, will ich euch nach Galiläa vorangehen. 
54.
Siehe Johannes 1,1-9. 
55.
Siehe das Kapitel mit dem Titel "Am Scheideweg" im Artikel Die Stunde der Wahrheit
56.
Offenbarung 22,13 – Ich bin das Alpha und das Omega, der Erste und der Letzte, der Anfang und das Ende. 
58.
Siehe 1. Thessalonicher 5,1-6 – Der Tag des Herrn kommt plötzlich über die, welche sich in Finsternis befinden. 
59.
Das ist die Zeit, auf die sich Jesus in Matthäus 8,11 bezieht, indem Er sagt: „Viele werden kommen von Osten und von Westen und mit Abraham und Isaak und Jakob im Himmelreich zu Tisch sitzen.“ 
61.
Am 24. September 1996 wurde der Vertrag zur Unterzeichnung vorgelegt und viele Länder, einschließlich der USA und Russland, haben an diesem Tag unterschrieben. Siehe Wikipedia, Vertrag über das Verbot von Kernwaffenversuchen in der Atmosphäre, im Weltraum und unter Wasser
62.
In Bezug auf den Segen von Offenbarung 14,13, der oben besprochen wurde. – Und ich hörte eine Stimme aus dem Himmel, die sprach: Schreibe: Glückselig sind die Toten, die in dem Herrn sterben, von nun an! Ja spricht der Geist, sie sollen ruhen von ihren Mühen; ihre Werke folgen ihnen nach. 
63.
“Jakob” war ein alter Name für das Sternbild Orion und wird in der Prophetie im 4. Mose 24,17 erwähnt. Wenn die Heilige Stadt aus dem Orion herabkommt, wird sie wie ein Stern aus Jakob/Orion hervortreten, wie in den Tagen von Jesu Geburt – Ich sehe ihn, aber jetzt noch nicht; ich schaue ihn, aber noch nicht in der Nähe. Ein Stern tritt hervor aus Jakob, und ein Zepter erhebt sich aus Israel. Es wird die Schläfen Moabs zerschmettern, und alle Söhne Seths zertrümmern. 
64.
Jesaja 25,9 – Und an jenem Tag wird man sagen: Seht, das ist unser Gott, auf den wir gehofft haben, dass er uns rette; das ist der Herr, auf den wir hofften; nun lasst uns frohlocken und fröhlich sein in Seiner Rettung. 
65.
Offenbarung 6,15-17 – Und die Könige der Erde und die Großen und die Reichen und die Heerführer und die Mächtigen und alle Knechte und alle Freien verbargen sich in den Klüften und in den Felsen der Berge und sie sprachen zu den Bergen und Felsen: Fallt auf uns und verbergt uns vor dem Angesicht dessen, der auf dem Thron sitzt, und vor dem Zorn des Lammes! Denn der große Tag Seines Zorns ist gekommen, und wer kann bestehen? 
66.
Sprüche 8,10-11 – Nehmt meine Unterweisung an und nicht Silber; und Erkenntnis lieber als feines Gold. Ja, Weisheit ist besser als Perlen, und alle Kostbarkeiten sind nicht zu vergleichen mit ihr. 
67.
Siehe Sprüche 1,20-33. 
68.
Johannes 21,8 – Die anderen Jünger aber kamen mit dem Schiff (denn sie waren nicht fern vom Land, sondern etwa 200 Ellen weit) und zogen das Netz mit den Fischen nach. 
69.
Es sind 191 Tage vom Beginn der Ernte bis zum Erreichen des Zielplaneten, wie es in Bruder Johns Artikel Die Stunde der Wahrheit beschrieben wurde. Als grobe Abstandsschätzung ist es vernünftig, „etwa 200“ Einheiten anzugeben.