Der letzte Countdown

Erstveröffentlichung: Samstag, 5. September, 2015 in englischer Sprache auf www.lastcountdown.org.

Wir gingen alle in der Irre wie Schafe, ein jeder wandte sich auf seinen Weg; aber der HERR warf unser aller Schuld auf ihn [Christus]. (Jesaja 53,6)

Als das schreckliche Gewicht der Schuld der gesamten Menschheit im Laufe der Jahrhunderte mit qualvollem Druck Blutstropfen auf die Stirn Jesu trieb,[1] verschmachtete Seine menschliche Natur vor der Zahlung des hohen Preises, der von den Grundsätzen Seines eigenen Charakters – von Seinem Gesetz – gefordert wurde. Und doch war Er ganz Gott ergeben. Er nahm drei Seiner engsten Jünger mit sich und ersuchte um Unterstützung durch ihr Gebet:

Jesus betet in Gethsemane

Da spricht er zu ihnen: Meine Seele ist tiefbetrübt bis zum Tod! Bleibet hier und wachet mit mir! Und er ging ein wenig vorwärts, warf sich auf sein Angesicht, betete und sprach: Mein Vater! Ist es möglich, so gehe dieser Kelch an mir vorüber; doch nicht, wie ich will, sondern wie du willst! (Matthäus 26,38-39)

Und er kommt zum drittenmal und spricht zu ihnen: Schlaft ihr noch immer und ruhet? Es ist genug! Die Stunde ist gekommen! Siehe, des Menschen Sohn wird in die Hände der Sünder überliefert. (Markus 14,41)

Jesus kannte die Zeit Seiner Heimsuchung und nachdem Er die Entscheidung, den Becher zu trinken, getroffen hatte, gab Er sich selbst „in die Hände der Sünder” oder mit anderen Worten in die Willkür der Herzen der Weltmenschen. Drei Tage und drei Nächte vergingen von Seiner Entscheidung in Geth­se­ma­ne (am Donnerstagabend), den Kelch zu trinken, bis Er zum Vater (am Sonntagmorgen) aufgefahren war und die Zusicherung erhielt, dass Sein Opfer angenommen und ausreichend gewesen war. In dieser Zeit war Er von der Dunkelheit der Ungewissheit, keinen Nachweis der Anerkennung Seines Vaters zu haben, eingehüllt.

Sein bereitwilliger Gehorsam bis an den Tod – dieser Beweis der unendlichen Liebe des Sohnes Gottes – steht im Mittelpunkt aller Ge­schich­te und zwar sowohl der irdischen als auch der himmlischen. Es war die größte Demonstration der Liebe, die das Universum je bezeugen und die Menschheit je erleben und fühlen konnte. Damit besiegelte Gott Seinen Bund mit den Menschen durch das Blut Jesu. Es ist dieses Opfer, das das zentrale, verbindende Thema von Gottes Hütern der Zeit darstellt. Sein Kalender basiert auf ihm, Seine Uhr im Orion ist darauf zentriert und es ist der Brennpunkt der Großen-Sabbat-Liste. Es ist der große Bezugspunkt für alle Dinge göttlichen Ursprungs und wird zur Quelle der Inspiration und des Lobes für alle Ewigkeit werden.

Die Reformation von der Sünde

Das Kreuz Jesu steht für die Rettung von der Sünde und damit für die Reformation des Charakters. Diese Reform von der Sünde ist das Thema der gesamten Bibel, die mit der Schönheit und Perfektion der Schöpfung beginnt und mit der Neuschaffung der Erde mit zusätzlicher Pracht, Herr­lich­keit und Tiefe endet. Sie berichtet uns vom Sündenfall und dem daraus entstandenen Fluch und dem Aufstieg einer Generation von 144.000 als die Erstlingsfrüchte der vollständigen Erlösung, die bereit sind, sich selbst in vollständigem Gehorsam – egal was es kosten mag – zu geben. Aber die überwiegende Mehrheit des Inhalts der Bibel widmet sich der Offenbarung der Auswirkungen der Sünde, Gottes reicher Bereitstellung der Gnade durch Jesus für sie und der Annahme dieser Gnadengabe durch den Menschen im Glauben – alles, um die verheißene Wiederherstellung zu vollbringen.

Die Gestalt Jesu Christi steht am Schnittpunkt zweier religiöser Ordnungen und ihrer jeweiligen Feste. Er, das makellose Lamm Gottes, war im Begriff, sich als Sündopfer darzugeben, und er wollte dadurch die Reihe der Sinnbilder und gottesdienstlichen Handlungen, die viertausend Jahre lang auf seinen Tod hingewiesen hatten, beschließen. Während er mit seinen Jüngern das Passahmahl nahm, setzte er an dessen Stelle den Dienst ein, der an sein großes Opfer erinnern sollte. Das rein jüdische Fest war damit für immer aufgehoben. {LJ 651.2}[2]

Das Opfer Jesu wurde nicht zu irgendeiner willkürlichen Zeit dargebracht, sondern es erfolgte in perfektem Einklang mit dem göttlichen Plan. Wie im Schlüssel Davids beschrieben, legten die Ereignisse der Schöpfung während der ersten sieben Tage ein bestimmtes Muster fest, indem sie eine klare Einteilung in Gruppen von vier, zwei und dem letzten Tag vornahmen. Die Vollendung der irdischen Umwelt wurde in vier Tagen vollbracht. Zwei weitere Tage wurden verwendet, um die Erde mit Fischen, Vögeln, Landtieren und schließlich dem Menschen zu bevölkern. Die Woche endete mit dem Sabbat, an dem Gott und der Mensch zusammen die Gemeinschaft mit Seiner Schöpfung genossen.

Die Schöpfungswoche

Dieses 4-2-1-Muster wiederholt sich in vielen biblischen Zeitlinien und eine wichtige davon ist der große 7000-Jahres-Zyklus der bestimmten Zeit für die Sünde und der Wiederherstellung von ihr. Viertausend Jahre der Sünde vergingen bis zum Opfer Jesu, dann wurden 2000 Jahre für die Vollendung des Werks des Evangeliums zugeteilt und dies ist mit dem siebten Jahrtausend, dem Sabbat der Ruhe, gekrönt, während dem Jesus mit Seinem Volk vereinigt im Himmel sein wird.

Die große Woche der Geschichte

Gottes Präzision

Die Beziehung zwischen den sieben Millennien und den sieben Wochentagen ist nichts Neues. Viele haben anhand der Aussage von Petrus erkannt, „dass ein Tag vor dem Herrn ist wie tausend Jahre, und tausend Jahre wie ein Tag!”[3] Ferner wird dieses Konzept in der Offenbarung durch die Beschreibung des Millenniums bekräftigt, in dem Satan gebunden werden soll und Gottes Volk Ruhe haben wird. Der Siebenten-Tags-Sabbat ist ein Typus für diese Ruhe und wird deshalb bis zu diesem Millennium des Friedens im Himmel als heilig geachtet und bis in alle Ewigkeit.

Die Frage ist, wie präzise sind diese Jahrtausend-Tage? Sind es lediglich Näherungswerte oder enthalten sie eine Genauigkeit, wie sie für göttliche Vorlagen charakteristisch wäre? Lasst uns dem Sachverhalt nachgehen und sehen, ob eine solche Präzision erkennbar ist.

Viele Schriftkundige sind der Auffassung, dass die Siebzig-Wochen-Prophezeiung aus Daniel 9,24 auf den dreieinhalbjährigen Dienst Jesu hindeutet, der mit Seiner Kreuzigung im Jahre 31 n. Chr. seinen Höhepunkt fand. In der Artikelserie Vollmond in Geth­se­ma­ne stellten wir dieses Jahr als das Jahr Seiner Kreuzigung auf ein solides Fundament und antworteten damit den vielen Stimmen, die vehement bestritten, dass es in diesem Jahr gewesen sein könnte. Wenn wir nun das Jahr 31 n. Chr. als Ausgangspunkt nehmen und zweitausend Jahre hinzufügen, erreichen wir das Jahr 2031 n. Chr. als das Ende des sechsten Millenniums. Daraus haben viele den Schluss gezogen, dass Jesus in diesem Jahr wiederkommen wird.

Ausgenommen der Tatsache, dass die aktuellen Ereignisse in einem rasanten Tempo ablaufen und es noch wie eine Ewigkeit bis zu diesem Jahr erscheint, gibt es noch einen weiteren Faktor, der berücksichtigt werden muss: Jesus hatte deutlich zu verstehen gegeben, dass es notwendig sein würde, die Zeit zu verkürzen:

Und wenn jene Tage nicht verkürzt würden, so würde kein Fleisch gerettet werden; aber um der Auserwählten willen sollen jene Tage verkürzt werden. (Matthäus 24,22)

Diejenigen, die dieses Prinzip bei der Zuweisung der 2000 Jahre beachten, betrachten das Jahr 2031 als Obergrenze für Jesu Kommen und erkennen an, dass Jesus vor diesem Datum kommen muss, damit die Zeit von diesem Bezugspunkt aus verkürzt sein wird.

Gott: Der Offenbarer von Geheimnissen

Es gibt einen wichtigen Punkt, der nicht übersehen werden sollte. Diejenigen, die Zeit­fest­set­zen als unbiblisch anprangern, sollten sich fragen, wie jene Tage verkürzt werden sollten, wenn es keinen für sie bestimmten Endzeitpunkt gäbe und damit das tatsächliche Ende früher kommen könnte! Eine Zeitspanne kann ohne ein bekanntes Enddatum nicht verkürzt werden, weil sie dann an einem unbekannten Zeitpunkt enden würde! Und wenn du glaubst, dass es zwar eine festgesetzte Zeit gibt, diese aber ein Geheimnis des Vaters ist, dann versuche das bitte in Einklang mit der Verheißung Gottes durch Amos zu bringen!

Nein, Gott, der Herr, tut nichts, ohne daß er sein Geheimnis seinen Knechten, den Propheten, geoffenbart hat. (Amos 3,7)

Der Kontext dieser Aussage ist die Vollstreckung des Gerichts. Mit anderen Worten sagt uns Gott, dass Er das Gericht ohne die Bekanntgabe Seines Geheimnisses nicht durchführen wird. Und welches Gericht ist größer oder wichtiger als das Gericht der ganzen Welt am Tag des Zorns?! Ja, ganz sicher hat der Herr Sein Geheimnis bezüglich dieses Tages bereits offenbart.

In der Tat kann man mit einem korrekten Verständnis des biblischen Kalenders sogar den genauen Tag kennen. Gemäß der Erläuterung, wie der Typus des Frühlingspassahfestes „erfüllt wurde, nicht nur hinsichtlich des Ereignisses sondern auch hinsichtlich der Zeit [in 31 n. Chr.]”, hat Ellen White gesagt, dass „die auf die Wieder­kunft bezüglichen Vorbilder auf gleiche Weise zu der im Schattendienst angedeuteten Zeit in Erfüllung gehen müssen.”[4] Die Herbstfeste weisen auf Seine Wieder­kunft hin und unter Anwendung der Erkenntnisse über den wahren Kalender, der Klarheit in den Ablauf der Ereignisse rund um die Kreuzigung bringt, können wir wissen, wann diese Festtage im Laufe eines jeden beliebigen Jahres stattfinden werden.

Das letzte Fest des Jahres ist das Laubhüttenfest. Während dieser 8 Festtage kampierten die Menschen in provisorischen Laubhütten, was ihre Wüstenwanderung symbolisierte und genossen, nachdem ihre Unstimmigkeiten beigelegt und ihre Sünden ein paar Tage vorher am Ver­söh­nungs­tag gereinigt wurden, das angenehme Beisammensein. Der Bibelgelehrte, M.L. Andreasen, hat dazu bemerkt

Es war ganz einfach das fröhlichste Fest des Jahres, an dem sich Freunde und Verwandte trafen und in Liebe und Harmonie ihre Tage miteinander verbrachten. In dieser Hinsicht hatte es einen prophetischen Hintergrund für die Zeit der großen Ernte, denn...[5]

Der letzte große Tag der Herbstfeste – ein zeremonieller Sabbat – ist ein angemessener Typus für die Wieder­kunft, da er auf eine Zeit folgt, in der Sein Volk während der großen Drangsal wieder ohne ein Heim auf der Erde umherwandern wird. Die Orion­botschaft passt dies mit perfekter Harmonie in einen Zeitplan ein, der tatsächlich von der Jahr-2031- Grenze an verkürzt ist. Es gibt sogar eine biblische Definition für die Zeitdauer, um die verkürzt wird.

Die Verkürzung der Zeit

Eine der großen Reformationen in Juda begann zu der Zeit, als Hiskia König wurde. Unmittelbar nach seinem Amtsantritt begann er mit seinen Reformen und öffnete als erstes wieder den Tempel, der aufgrund des vorangegangenen Abfalls geschlossen worden war. Er rief sogar ganz Israel zusammen, um das erste Passahfest nach ungefähr zweieinhalb Jahrhunderten wieder zu feiern![6] Aber eine Krankheit drohte, sein Leben zu verkürzen und seinen begonnenen Reformen ein Ende zu bereiten.

In jenen Tagen wurde Hiskia todkrank. Da kam der Prophet Jesaja, der Sohn des Amoz, zu ihm und sprach zu ihm: So spricht der Herr: Bestelle dein Haus; denn du sollst sterben und nicht am Leben bleiben!

Da wandte Hiskia sein Angesicht gegen die Wand und betete zum Herrn; und er sprach: Ach, Herr, gedenke doch daran, daß ich in Wahrheit und mit ganzem Herzen vor dir gewandelt bin und getan habe, was gut ist in deinen Augen! Und Hiskia weinte sehr. (Jesaja 38,1-3)

Mit einem erkennbaren Makel durch Stolz bat Hiskia händeringend darum, Gott möge doch in Betracht ziehen, was er für Ihn getan hatte und wie groß seine Reformen waren. Daher bemühte sich der Herr, die Gelegenheit dazu zu nutzen, den König in diesem Punkt zu prüfen und zu läutern und sandte Jesaja mit der Antwort zurück, dass sein Leben nicht verkürzt würde. Er verordnete ihm eine einfache natürliche Arznei Heilmittel aus Feigen für seine Heilung. Gott hatte Hiskia durch Jesaja darüber informiert, um wie viele Jahre sein Leben verkürzt worden wäre, wenn er den Rest seiner Jahre nicht mehr erlebt hätte.

Knospende Feigenblätter

Geh hin und sage zu Hiskia: So spricht der Herr, der Gott deines Vaters David: Ich habe dein Gebet erhört und deine Tränen angesehen. Siehe, ich will zu deinen Lebenstagen noch 15 Jahre hinzufügen. (Jesaja 38,5)

Nicht lange nach Seiner Aussage über die Verkürzung der Zeit verwendete Jesus ebenfalls die Feige in einem Gleichnis, als Er über die Nähe des Endes sprach:

Von dem Feigenbaum aber lernt das Gleichnis: Wenn sein Zweig schon saftig wird und Blätter treibt, so erkennt ihr, daß der Sommer nahe ist. So auch ihr, wenn ihr seht, daß dies geschieht, so erkennt, daß er [die Hitze der Trübsal] nahe vor der Türe ist. Wahrlich, ich sage euch: Dieses Geschlecht [diejenigen, die diese Dinge geschehen sehen] wird nicht vergehen, bis dies alles geschehen ist. (Markus 13,28-30)

Beachtet bitte, wie Er sich auf die Verkürzung der Zeit bezieht, indem Er sagt, dass diejenigen, die beginnen, die Zeichen zu sehen, wissen, dass die Verfolgungshitze des Sommers nahe ist und alles innerhalb derselben Generation kommen wird. In meinem letzten Artikel habe ich gezeigt, in welchem Zeitplan die letzten sieben Generationen aufeinanderfolgen.[7] Damit sollte klar sein, dass bei einer Verlängerung bis zum Jahr 2031 bereits eine neue Generation gekommen sein würde.

Wenn wir für „die Verkürzung” der Zeit den Maßstab von Hiskia anwenden, erkennen wir, dass eine vollkommene Harmonie zwischen der 1000-Jahr-Millennium- und der 1008-Jahr-Orion-Zeitlinie[8] besteht, weil die letztgenannte Zeitlinie im Jahre 2016 endet, also genau fünfzehn Jahre früher als das Ende der Jahr-2031-Zeitlinie!

Der Balsam des Lebens

Es wäre jedoch vernünftig, nach einer Bestätigung Ausschau zu halten, dass es legitim ist, dies so anzuwenden. In der Fortsetzung der Ge­schich­te finden wir dann auch die gewünschte Bestätigung. Gott gab ein unverhältnismäßig großzügiges Zeichen, dass Hiskia wieder geheilt werden würde:

Sonnenuhr

Und dies wird dir das Zeichen sein von seiten Jahwes, daß Jahwe dieses Wort tun wird, welches er geredet hat: Siehe, ich lasse den Schatten der Grade, welche er an dem Sonnenzeiger Ahas’ durch die Sonne niederwärts gegangen ist, um zehn Grade rückwärts gehen. Und die Sonne kehrte an dem Sonnenzeiger zehn Grade zurück, welche sie niederwärts gegangen war. (Jesaja 38,7-8 Elberfelder)

Die Größenordnung dieses Zeichens weist darauf hin, dass die Heilung von Hiskia ein Typus für etwas von viel größerer Bedeutung war, als allein seine persönliche Heilung! Tatsächlich stellt der Feigenbalsam, der Hiskia gegeben wurde, „einen sehr kleinen Überrest” dar, der mit einer Heilsbotschaft betraut wurde, die die lebensbedrohende Krankheit der Sünde in der Gemeinde behandelt. Es geht um die Reformation des Charakters Seines Volkes, um es auf den Himmel vorzubereiten. Das ist der Höhepunkt des Heilsplans! Gott braucht ein Volk, das Ihn mehr liebt, als alles andere, und Ihm treu dient, selbst wenn es keine zukünftige Belohnung gibt. Die Reformation, die mit Adam begonnen hat, wird nicht vollendet werden, bis eine Generation kommt, die die Verheißungen Gottes über den Sieg durch den Glauben ergreift und für Ihn mit Hilfe des Heiligen Geistes eintritt.

Dem aber, welcher mächtig genug ist, euch ohne Fehl zu bewahren und euch unsträflich, mit Freuden vor das Angesicht seiner Herr­lich­keit zu stellen... (Judas 1,24)

Jesus kam, um dieses Heil Seiner Braut zu bringen:

Sie wird aber einen Sohn gebären, und du sollst ihm den Namen Jesus geben; denn er wird sein Volk retten von ihren Sünden. (Matthäus 1,21)

Ihr Männer, liebet eure Frauen, gleichwie auch Christus die Gemeinde geliebt und sich selbst für sie hingegeben hat, auf daß er sie heilige, nachdem er sie gereinigt durch das Wasserbad im Wort; damit er sich selbst die Gemeinde herrlich darstelle, so daß sie weder Flecken noch Runzel noch etwas ähnliches habe, sondern heilig sei und tadellos. (Epheser 5,25-27)

Bei der Idee von einem Leben ohne Sünde kommen normalerweise Gedanken an selbstgerechte Extremisten auf, die denken, dass sie heiliger seien, als alle anderen. Und dies stellt wahrlich eine Gefahr dar. Tatsächlich war es auch Hiskias Schuld, wie wir es an seinem Gebet sehen konnten, in dem er Gott auf alle seine eigenen guten Taten hingewiesen hatte. Und da Gott offenbaren wollte, was in seinem Herzen war, gab er ihm ein so gewaltiges Zeichen, dass es auch für andere in einem fernen Land nicht unbemerkt blieb:

Als aber die Gesandten der Fürsten von Babel zu ihm geschickt wurden, sich nach dem Wunder zu erkundigen, das im Lande geschehen war, verließ ihn Gott, um ihn auf die Probe zu stellen, damit kund würde alles, was in seinem Herzen sei. (2. Chronik 32,31)

Aber Hiskia vergalt die Wohltat nicht, die ihm widerfahren war, sondern sein Herz erhob sich. Da kam der Zorn über ihn und über Juda und Jerusalem. (2. Chronik 32,25)

Die Reformen von Hiskia waren gut aber sie gingen nicht weit genug und sollten deshalb durch seinen vorzeitigen Tod beendet werden. Er brauchte eine Reform des Charakters und dies würde eine harte Lektion erforderlich machen. Die Arznei, die die Heilung brachte, war etwas, was nur der Schöpfer hervorbringen konnte: Feigen – eine Sommerfrucht Israels. Auf diese Weise bekam er die Gelegenheit, an seinem schwachen Punkt geprüft zu werden und in der Erfahrung des Misserfolgs fand er schließlich zur Demut:

Als aber Hiskia sich darüber demütigte, daß sein Herz sich erhoben hatte, er und die Einwohner von Jerusalem, kam der Zorn des HERRN nicht über sie, solange Hiskia lebte. (2. Chronik 32,26)

Nur Personen wie Hiskia, die die Stimme Gottes wertschätzen und Seinen Heilbalsam in Form der Orion­botschaft, die den Tag und die Stunde anzeigt, erhalten, werden leben und die Rückkehr Jesu sehen, ohne den Tod zu schmecken. Es ist eine Botschaft, die wie die Feige nur der Schöpfer hervorbringen konnte, weil sie mitten im Himmel geschrieben steht und die Erfahrung, die diese Botschaft bringt, ist die Verfeinerung des Charakters, der Stück für Stück behauen und poliert wird, bis das wunderbare Spiegelbild Jesu in den Edelsteinen völlig offenbar wird. Sie werden im Feuer geläutert.

Denn siehe, der Tag kommt, brennend wie ein Ofen; und es werden alle Übermütigen und jeder Täter der Gesetzlosigkeit zu Stoppeln werden; und der kommende Tag wird sie verbrennen, spricht Jahwe der Heerscharen, so daß er ihnen weder Wurzel noch Zweig lassen wird. Aber euch, die ihr meinen Namen fürchtet, wird die Sonne der Gerechtigkeit aufgehen mit Heilung in ihren Flügeln. Und ihr werdet ausziehen und hüpfen gleich Mastkälbern; (Maleachi 4,1-2)

Diejenigen, die Seinen Namen fürchten, erhalten diese Heilung, wenn Jesus, die Sonne der Gerechtigkeit, über ihnen aufgeht. Er ist das himmlische Licht, das die Schatten der Dunkelheit vertreibt, so wie es von Matthäus berichtet wird, dass als Jesus nach Galiläa kam, diejenigen ein großes Licht sahen, die „im Lande und Schatten des Todes saßen”.[9]

Die Gemeinde im Strom der Zeit

In jeder Epoche der Ge­schich­te hatte Gott Seine Gemeinde. Das wird durch die Sendschreiben an die sieben Gemeinden der Offenbarung veranschaulicht, die einen geografischen Postweg nachzeichnen, auf dem jede nachfolgende Gemeinde ihren Brief nach der vorherigen erhielt. Zusätzlich zur buchstäblichen Adressierung stellen die Sendschreiben eine prophetische Abfolge von Zeiträumen über die gesamte Dauer des Christentums dar. In ihnen wird die allgemeine Gesinnung der jeweiligen Gemeinde beschrieben und es werden geeignete Ratschläge für jede Epoche erteilt. Neben der Darstellung von Zeiträumen zeigen die ersten vier Gemeinden die verschiedenen Stufen des Abfalls von der reinen Lehre in Seinem Volk, während die letzten drei Gemeinden die vorherrschende Gesinnung innerhalb der gesamten Gemeinde aufzeigt.

In der Mitte des Postweges zwischen den drei letzten Gemeinden liegt Philadelphia, was „brüderliche Liebe” bedeutet. Dieser Gemeinde wurde kein einziges Wort des Tadels zuteil; nur Zuspruch, um weiterhin zu überwinden. Diese Gemeinde repräsentiert die Gläubigen, von denen Jesus sagt: „...denn du hast eine kleine Kraft und hast mein Wort bewahrt und meinen Namen nicht verleugnet.” Sie sind nicht stark, treten aber durch ihren Glauben fest für Jesus ein. Die 144.000 gehören zu dieser Gemeinde und werden lebend vor der Stunde der Versuchung bewahrt, die über die ganze Erde kommen wird.

Die sieben Gemeinden von Kleinasien

Als nächste Gemeinden auf diesem Weg finden wir auf der einen Seite Sardes, dessen Name „das, was übrig bleibt” bedeutet und andererseits Laodizea, das „Volk des Gerichts”. Diesen beiden Gemeinden werden scharfe Rügen erteilt und es ist offensichtlich, dass nicht viele in ihnen würdig sind, weil sich Jesus nur auf „einige wenige Namen in Sardes”[10] bezieht und Ausschau haltend Laodizea zuruft: „so jemand meine Stimme hört”.[11] Die wenigen aus Sardes und Laodizea, die auf Seinen Ruf antworten, indem sie Seine Warnungen beachten, schließen sich der Gemeinde Philadelphia an, die durch den Glauben für Jesus eintritt.

Jede der zwei gerügten Gemeinden leidet unter ihrer jeweils falschen Haltung. Jesus warnt Laodizea, dass Er sie aus Seinem Munde ausspeien wird:

Denn du sprichst: Ich bin reich und habe Überfluß und bedarf nichts! und weißt nicht, daß du elend und erbärmlich bist, arm, blind und bloß!: (Offenbarung 3,17)

Und Er warnt die Gemeinde Sardes, dass ihre unvollständige Reformation sie davon abhalten wird, die Stunde zu kennen, sodass Er wie ein Dieb über sie kommen wird. Er unterrichtet sie zu wachen, auf dass sie die Zeit erführe.

Werde wach und stärke das übrige, was sterben will; denn ich habe deine Werke nicht vollendet erfunden vor meinem Gott. So denke nun daran, wie du empfangen und gehört hast, und bewahre es und tue Buße. Wenn du nun nicht wachst, werde ich über dich kommen wie ein Dieb, und du wirst nicht merken, zu welcher Stunde ich über dich kommen werde. (Offenbarung 3:2-3)

Die Epoche des von Laodizea repräsentierten Christentums begann in Jahre 1844, als das Große Adventerwachen zu seinem enttäuschenden Ende kam und der Beginn des noch andauernden Gerichtstages gekommen war, an dem sich das himmlische Gericht setzte. Die Adven­tis­ten, die aus dieser Erfahrung lernten und geistlich wuchsen, wurden von Gott reichlich gesegnet, aber wie bei Hiskia gereichte ihnen dieser Segen zum Untergang, weil ihr Stolz sie dazu brachte zu meinen, dass sie genug hätten und nichts mehr benötigten. Bedauerlicherweise akzeptierten nur ganz wenige den ihnen angebotenen Feigenbalsam.

Sardes befand sich etwas weiter vorne auf dem Postweg und repräsentiert eine frühere Epoche, die mit den Ereignissen begann, die mit der Reformation vom finsteren Mittelalter einhergingen. Wie jedoch schon die Bedeutung ihres Namens andeutet („das, was bleibt”), waren ihre Werke unvollständig. Die Reformation ging nicht weit genug. Sie verweilte im Schatten des Nicht-Zeit-Festsetzens und sah nie das Licht des Siebenten-Tags-Sabbats. Jetzt ist die Zeit, ins Licht zu treten! Es ist Zeit für die Zeit.

Im Laufe der letzten fünf Jahre gab Gott eine umfassende und ausführliche Botschaft für das Volk des Gerichts (Laodizea) und zwar in einem angemessenen Verhältnis zu den Segnungen, die es erhalten hatte, damit es seinen Weg nach Philadelphia finden könne. Aber wie diejenigen, die in Jesu Gleichnis von der Hochzeit geladen waren, „verachteten das Licht und gingen ihrer Wege”.[12] Und nun – gerade vor wenigen Tagen – gab der Herr eine sehr vereinfachte Botschaft für diejenigen, die solch großes Licht nicht gehabt hatten, sodass sie noch schnell zur Hochzeit kommen könnten, um die freien Plätze zu füllen! Der Herr wählte ein einzigartiges Medium für die Übermittlung Seiner letzten Botschaft aus: die Zeit! Zusammen mit den Uhren, die bereits offenbart wurden, erhalten wir eine perfekte Gesamtzahl von sieben Uhren mit dieser neuen Botschaft und jede Uhr hat ihren eigenen Zweck und Bedeutung. Pünktlich zum Ende der Zeit ist die Serie abgeschlossen.

Die Erleuchtung der Welt durch die Reformation

Das Zeichen, dass Hiskia geheilt und sein Leben um fünfzehn Jahre verlängert werden würde, war eine Veränderung des Schattens an der von seinem Vater gebauten Sonnenuhr um 10 Grad. Gott überließ ihm die Wahl, ob der Schatten vorwärts oder rückwärts gehen sollte, aber das Maß wurde auf 10 Grad festgelegt.

Damit wird eine Beziehung hergestellt, bei der eine Schattenbewegung von 10 Grad 15 Lebensjahren entspricht. Hierin liegt die schöne und einfache Botschaft. Es ist eine Botschaft für diejenigen, die im Schatten der erfolglosen Reformanstrengungen sitzen und das volle Licht der Botschaft des Vierten Engels aus Offenbarung 18 nicht empfangen können. Aber wenn wir Ihn suchen, „der das Siebengestirn und den Orion gemacht hat und den Todesschatten in den Morgen verwandelte”[13], dann treten wir in Sein Licht, das die Reformation vollenden wird, die in unserem Leben zu kurz gekommen ist. Und symbolisch gesprochen: damit die ganze Erde mit der Herr­lich­keit der Sonne der Gerechtigkeit erhellt werden kann, muss sie eine volle 360-Grad-Drehung durchlaufen. Die Verkürzung der Zeit für Reformen um 15 Jahre (von 2031 bis 2016) entspricht deshalb einer Verringerung einer vollen Umdrehung um 10 Grad.

Beachtet aber auch, dass uns das ebenfalls zum Beginn der symbolischen Erleuchtung der dunklen Erde des Mittelalters führt und zwar durch die Verwendung des gleichen Maßstabs für die restlichen 350 Grad. Eine einfache Kalkulation bringt uns zu einem aufschlussreichen Ergebnis: Fünfzehn Jahre für zehn Grad entsprechen anderthalb Jahren pro Grad und wenn wir dies auf die restlichen 350 Grad erweitern, erhalten wir 525 Jahre für den verkürzten Zyklus, der im Jahr 2016 endet. Bei inklusiver Rechenweise wird der Beginn wie folgt berechnet:

2016 – 525 + 1 (weil das letzte Jahr mitzählt) = 1492

Die Verkürzung der Zeit

Viele Bücher der Weltgeschichte erklären, dass die Wurzeln unserer modernen Welt bis zu diesem entscheidenden Jahr 1492 n. Chr.[14] zurückreichen! Das ist das Jahr, in dem Christoph Kolumbus Amerika entdeckte, was schließlich den Weg für die Europäer öffnete, den religiösen Verfolgungen ihres Heimatlandes zu entkommen. In diesem Jahr wurden durch die Autorität der Spanischen Inquisition 200.000 in Spanien ansässige Juden vertrieben, nachdem es unter der christlichen Herrschaft vereinigt wurde.[15]

Christopher Columbus

Die Neue Welt wird in der Prophetie als „Erde” bezeichnet und zwar wegen des Mangels an Wasser, das eine große Völkerschar symbolisiert.[16] Und genauso wie die Bibel die Erde als einen Zufluchtsort für diejenigen beschreibt, die von der Kirche während des langen Zeitraumes der päpstlichen Vorherrschaft[17] verfolgt wurden, so wurde die Neue Welt in späteren Jahren ein sicherer Hafen für diejenigen, die im Stande waren, der religiösen Verfolgung zu entkommen, die die Protestanten in Europa erlitten.

Die Entdeckung Amerikas machte den Weg für die Protestanten – die Frucht der Reformation Martin Luthers – frei, in Übereinstimmung mit ihrem Gewissen friedlich zu leben. Infolgedessen erhielt der Prozess der Wiederherstellung des Christentums zu seiner ehemaligen Reinheit einen großen Impuls. Die berühmten 95 Thesen Luthers gegen den Ablasshandel (was wir heute „Rechtfertigung für Sünde” nennen könnten), sind ein passendes Symbol für die allumfassende Reformation und Wiederherstellung von der Sünde, die Gott sinnbildlich durch den Feigenbalsam, der die lebensbedrohende Erkrankung von König Hiskia geheilt hatte, vollbrachte.

Reform oder keine Reform

Ihr könnt sicher sein, dass der Teufel angesichts der Reformation von der Sünde nicht müßig bleibt! Nicht lange nach dem Beginn der pro­tes­tan­ti­schen Reformation wurde von der katholischen Kirche eine Gegenreformation gestartet. Ein religiöser Orden, der als die Gesellschaft Jesu bekannt ist, leistet eigens für diesen Zweck große Dienste. Er wurde von Ignatius von Loyola gegründet, der am 23. Oktober 1491 geboren wurde, nicht lange nach dem Yom Kippur (dem Ver­söh­nungs­tag), was seine Geburt nach der jüdischen Zeitrechnung in genau das Jahr legt, in dem die Zeitlinie der Reformation begann! Er war ein Adliger mit einem militärischen Hintergrund, dessen „Hingabe an die katholische Kirche von absolutem Gehorsam gegenüber dem Papst geprägt war”.[18]

Ignatius von Loyola

Die Jesuiten – wie man die Mitglieder dieses Ordens nennt – sind so stark mit diesem absoluten Gehorsam gegenüber dem Papst und ihren Vorgesetzten verpflichtet, dass sie sich selbst mit bloßen Leichnamen vergleichen, die keinen eigenen Willen, der im Widerspruch zu dem ihrer Vorgesetzten stehen könnte, besitzen. Überlegt also, was es bedeutet, dass der aktuelle Papst selbst ein Jesuit ist! Wer ist sein Vorgesetzter, dem er seinen absoluten Gehorsam schwört und seinen Körper wie eine Leiche in dessen Besitz überantwortet? Die Antwort ist klar, wenn du bereit bist, sie zu hören.

Papst Franziskus hat alle Religionen einschließlich der Waldenser und den Adven­tis­ten unter sich vereint und in diesem Monat wird er auch alle Nationen unter sich vereinigen, indem er eine Rede vor der UN-Generalversammlung halten wird und die Neue Weltordnung einsetzt. Warte nicht auf das Sonn­tags­gesetz, weil es dann zu spät sein wird! Der nationale Abfall wurde bereits durch den Angriff auf die Zwillingsinstitution am 26. Juni erreicht! Satans Zeitachse der Gegenreformation begann mit der Geburt Loyolas und wurde am effektivsten durch den Orden der Jesuiten ausgeführt. In diesen letzten Augenblicken der verkürzten Zeit wird sie von Satan selbst im Körper des Leichnams von Bergoglio, der ihm durch den Jesuiteneid dargeboten wurde, erfolgreich abgeschlossen werden.

Die Reformationszeitlinie mit der fünfzehnjährigen Verkürzung offenbart, dass es tatsächlich eine charakteristische Präzision im Wort Gottes gibt, da sie die Orion-Zeitlinie in perfekten Einklang mit der 7000-Jahres-Zeitlinie der Sünde bringt. Sie zeigt, wie die moderne Ge­schich­te schließlich zur Erleuchtung der ganzen Erde mit der Herr­lich­keit Gottes führt. Dieses Licht erstrahlt aus der Botschaft des Vierten Engels.

Die Weisheit, die Zahl 666 zu verstehen

Der scharfsinnige Student mag erkennen, dass der Beginn der Orion-Zeitlinie anders als der der 7000-Jahres-Zeitlinie ist und könnte die Frage stellen, wie man diese Anfänge harmonisieren kann. Die Antwort liegt darin begründet, worauf die Zeitachsen deuten. Im Artikel Weihnacht 2.0 sprechen wir über den Beginn bei der Schöpfung, während die 7000-Jahres-Zeitachse nicht mit der Schöpfung, sondern mit dem Sündenfall beginnt! Wie bereits zitiert:

Er, das makellose Lamm Gottes, war im Begriff, sich als Sündopfer darzugeben, und er wollte dadurch die Reihe der Sinnbilder und gottesdienstlichen Handlungen, die viertausend Jahre lang [beginnend mit dem ersten Opfer, um Adam und Eva zu bekleiden] auf seinen Tod hingewiesen hatten, beschließen.

Die Sünde begann 4000 Jahre vor der Kreuzigung Jesu im Frühjahr 31 n. Chr., während die Schöpfung 4032 Jahre vor Seiner Geburt im Herbst 5 v. Chr. stattfand. Das platziert die Schöpfung in den Herbst 4037 v. Chr. und der Sündenfall geschah demnach im Frühling 3970 v. Chr. Adam wäre demnach 66 Jahre und 6 Monate alt gewesen. Und jetzt verstehen wir auch die Zahl des Menschen:

Hier ist die Weisheit! Wer Verstand hat, der berechne die Zahl des Tieres, denn es ist eines Menschen Zahl, und seine Zahl ist sechshundertsechsundsechzig. (Offenbarung 13,18)

666

Mit „Mensch” ist Adam gemeint (dessen Name im Hebräischen „Mensch” bedeutet) und seine Zahl ist 666, weil es die Zeit repräsentiert, als die Sünde erstmals die Oberhand über den Menschen gewann. Sie wird als „die Zahl seines Namens”[19] beschrieben, weil diese Zahl die Macht der Sünde über den Menschen darstellt und den Charakter (bzw. Namen) des Tieres beschreibt. Sie ist die Antithese der Erlösung, denn in Christus haben wir den Sieg über die Sünde, sodass sie keine Macht mehr über uns hat. Aber diejenigen, die keinen Sieg erringen, haben die Zahl des Tieres. Möge die Botschaft des Vierten Engels als dein Feigenbalsam dienen und indem du es in deine Wunden einmassierst, möge die Reformation von deinen Sünden in deinem Leben in kurzer Zeit zum Abschluss kommen.

Wirst du zu den 144.000 (die gleich im nächsten Vers von Offenbarung 14,1 erwähnt sind) zählen, die die Weisheit besitzen zu verstehen, dass Adams Alter von 66 Jahren und 6 Monaten die ultimative Bestätigung der Orion-Uhr darstellt und das Ende der Zeit gekommen ist? Wirst du zu den Verständigen (aus Daniel 12,3) gehören, die „leuchten wie des Himmels Glanz und die, welche vielen zur Gerechtigkeit verholfen haben, wie die Sterne immer und ewiglich”?

Das Letzter­Count­down-Missionswerk ist eines von vielen Missionswerken und Organisation, die behaupten, das Licht des Vierten Engels zu haben bzw. die Gemeinschaft der 144.000 zu sein. Wie jedoch die Tabelle im Anhang A zeigt, erfüllen die anderen bei weitem nicht alle Kriterien. Wir haben uns nicht selbst an diese Position gesetzt, aber jeder, der an diesem Missionswerk beteiligt ist, dient, weil er irgendwann erkannte, dass diese Botschaft tatsächlich die wahre Botschaft des Vierten Engels ist und handelt diesem Glauben gemäß. Wirst auch du aus dem Schatten herauskommen und dir selbst erlauben, von Seiner Herr­lich­keit erleuchtet zu werden?

 

Anhang A: Vergleich von Gruppen, die den Anspruch erheben, zu den 144.000 aus dem Buch der Offenbarung zu gehören

Diese Tabelle und die zugehörigen Erklärungen sind als Ausgangspunkt und Hilfestellung gedacht, damit der Leser diejenigen besser erkennen kann, die die wahre Botschaft des Vierten Engels verbreiten. Die enthaltenen Kennzeichen sind zwar nur eine begrenzte Zusammenstellung von Beispielen, aber die Tabelle ist so aufgebaut, dass der Leser die freigelassenen Felder mit den entsprechenden Kennzeichen und Einträgen für andere Missionswerke oder Personen seines Interesses ergänzen kann.

Die Tabelle kann im Excel-Format hier heruntergeladen werden: Vergleich_der_Missionswerke.xlsx

Anmerkungen zu den Kriterien finden sich im ersten Abschnitt des Anhangs B.

Vergleichstabelle

Anhang B: Erläuternde Anmer­kun­gen zur Tabelle in Anhang A

Das Missionswerk Letzter­Count­down.org erfüllt die Kriterien, der Überbringer der Botschaft des Vierten Engels zu sein, wie folgt:

  1. Kommt vom Himmel. (Offb. 18,1) {EG 270.1} Die Botschaft kommt buchstäblich vom Himmel, weil die sieben Sterne des Orion sich im Himmel (am Firmament) befinden, und sogar in dem Teil des Firmaments, wo sich das Himmelreich selbst befindet (wo Gott ist). Das ist eine eindeutigere Erfüllung, als jeder andere Anspruch, eine Botschaft himmlischen Ursprungs zu haben, seien es Träume, Visionen oder Wunder, die alle größtenteils nicht nachweisbar sind.

  2. Kommt, um ihre Stimme mit derjenigen des dritten Engels zu vereinigen. {EG 270.1} Sie kam, um sich mit der Botschaft des dritten Engels zu vereinigen, wie es im Adventismus prophezeit wurde.

  3. Gibt der dritten En­gels­bot­schaft Kraft und Nachdruck. {EG 270.1} Sie überprüft die Kriterien der dritten En­gels­bot­schaft im Detail, indem sie die fraglichen Punkte untermauert und im Licht von gegenwärtigen Ereignissen in der Welt bestätigt.

  4. Sie wiederholt die Botschaft vom Fall Babylons. (Offb. 18,2) {EG 270.1} Siehe Babylon ist gefallen!

  5. Sie enthält alle Verderbtheiten, die sich seit 1844 in die Kirchen eingeschlichen haben. {EG 270.1} Die Orion-Uhr und das Schiff der Zeit zeigen beide die Verderbtheiten auf, die sich seit 1844 eingeschlichen haben.

  6. Sie bereitet Gottes Volk vor, in der Zeit der Stunde der Versuchung fest stehen zu können. {EG 270.1} Die Botschaft bewirkt dies, indem sie vor bestehenden Gefahren warnt und Herausforderungen mit dem Wort Gottes begegnet.

  7. Sie scheint ein Zusatz zur dritten En­gels­bot­schaft zu sein. {EG 270.2} Die Botschaft fügt den alten Wahrheiten sehr viele neue Einblicke hinzu. Deshalb sieht sie nach einer Ergänzung aus. Eine Ergänzung bedeutet, dass nicht alles in den bestehenden Schriften der Bibel und dem Geist der Weissagung enthalten ist. Das wird durch die Bezugnahme auf zusätzliche Bücher erfüllt, die von Gott selbst geschrieben wurden (das Buch der Sieben Siegel und das Buch der Sieben Donner).

  8. Sie muss eine Zeitbotschaft sein, die Tag und Stunde von Jesu Kommen enthält. {EG 12.1} Siehe Millers Fehler.

  9. Sie ist die Botschaft des Spätregens und der Ausschüttung des Heiligen Geistes. {EG 12.1} Dies wird durch die Tatsache bewiesen, dass uns der Heilige Geist, der uns in alle Wahrheit leitet, so viel Licht geschenkt hat, dass es mittlerweile Tausende von Seiten erfordert hat, um dieses Licht weiterzugeben, ohne dabei Anspruch auf Vollständigkeit zu erheben (denn dieses Licht ist unerschöpflich).

  10. Sie bewirkt, dass unsere Angesichter zu leuchten beginnen und mit der Herr­lich­keit Gottes scheinen. {EG 12.1} Dies zeigte sich anhand der Nachfolger der Bewegung, die eine so tiefe Liebe zu Gott entwickelten, dass sie alle irdischen Bande losließen und zu jedem Opfer bereit sind.

  11. Es muss die Botschaft der Versiegelung der 144.000 sein. {EG 13.1} Die Großen-Sabbat-Adven­tis­ten, die innerhalb der Botschaft des Letzter­Count­down-Missionswerks versiegelt wurden, können das spezielle Siegel der 144.000 (aus Offenbarung 3,12) verstehen und komplett entziffern.

  12. Sie muss etwas mit dem Neuen Jerusalem zu tun haben. {EG 13.1} Die Großen-Sabbat-Adven­tis­ten verstehen ein besonderes Merkmal des Neuen Jerusalems.

  13. Sie muss den neuen Namen Jesu beinhalten. {EG 13.1} Der neue Name von Jesus wird in der Orion-Präsentation auf Folie 162 erklärt.

  14. Sie ist die Erquickung vom Angesichte des Herrn. {EG 272.2} Diese Botschaft ist eine Erquickung, denn sie frischt alte Wahrheiten des Adventismus auf und sie kommt buchstäblich vom Angesichte des Herrn: vom Orion.

  15. Sie ist der laute Ruf des dritten Engels. {RH November 22, 1892, par. 7 [Englisch]} Die Orion­botschaft beinhaltet die dritte En­gels­bot­schaft, nur „lauter”.

  16. Sie begann im Jahre 1888 mit der Gerechtigkeit in Christus. {1888 1073.7 [Englisch]} Die Botschaft von Jones und Waggoner auf der Generalkonferenz von Minneapolis im Jahre 1888 war der Beginn der Rechtfertigung, die die 144.000 besitzen müssen. Diese Botschaft wurde später durch die Theologie der letzten Generation durch M.L. Andreasen erweitert. Er zeigte die Verpflichtungen der 144.000 auf, die jetzt durch die Konsequenzen im Falle eines Scheiterns der 144.000 ergänzt wurden.

  17. Sie ist keine weiche oder sanfte Botschaft. {1888 1015.3 [Englisch]} Genau das Gegenteil: sie prangert die Sünden der Kirche und jedes Einzelnen an; sie ist eine Botschaft der Zurechtweisung und Züchtigung (wie die Botschaft an Laodizea), die niemand hören möchte.

  18. Ihre Worte sind dazu ausgerichtet, die Herzen zutiefst zu bewegen. {1888 1015.3} Sie erreicht die Tiefe des Herzens, indem sie das Wertvollste, das ein Herz je wertschätzen kann, berührt: das ewige Leben, das Jesus als Teil Seines sündlosen Charakters zu geben bereit war und das die 144.000 ebenso bereitwillig für andere geben, falls dies notwendig sein sollte.

  19. Sie erfüllt Millers Traum. {EG 39.1} Siehe William Millers Schatz.

  20. Seelen sterben ohne diese Botschaft. {EG 39.2} Immer wieder erhalten wir E-Mails von Menschen, die Ihre Traurigkeit darüber ausdrücken, dass ihre ortsansässigen Gemeinden diese Botschaft nicht lehren und dass sie von ihren Pastoren, die diese Botschaft zensieren und brandmarken, gehindert wurden, sie zu studieren.

  21. Sie ist die gegenwärtige Wahrheit. {EG 39.2} Sie könnte kaum gegenwärtiger sein, da sie die wichtigsten Ereignisse, die gerade in der Welt vor sich gehen, berücksichtigt.

  22. Sie soll mit Gottes eigenem Geld (dem Zehnten) unterstützt werden. {FS 40.1} Nachdem dieses Missionswerk alle Kriterien erfüllt, sollte ihm auch der Zehnte gemäß der Aussage des Engels in dieser speziellen Vision von Ellen White zukommen.

  23. Diejenigen, die ihre Unterstützung verweigern, werden nicht im Himmel sein. {FS 40.2} Diese Botschaft ist heilsentscheidend für diese Generation – für die 144.000 – die alle Gebote halten müssen. Wenn jemand an die Botschaft glaubt, würde das Zurückhalten des Zehnten für seine Botschafter einer Beraubung Gottes gleichkommen und wäre damit ein Brechen der Gebote und diese Person würde ihr Heil verlieren.

  24. Sie ist das große Sichten. {FS 41.1} Durch ihre prüfenden Wahrheiten, wird jeder, der mit ihr in Kontakt kommt, gesichtet. Ein Mensch wird die Wahrheit entweder zurückweisen und damit aus Gottes wahrer Gemeinde ausgesichtet werden oder er wird sie akzeptieren und sich dadurch weiterentwickeln (gereinigt werden) und ein Mitglied Gottes wahrer Gemeinde werden. Dieser Vorgang findet für die gleiche Person mehrere Male statt, während sie auf unterschiedliche Gesichtspunkte der Wahrheit stößt.

  25. Sie beinhaltet ein freiwilliges Opfer. {FS 41.1} In der Tat fordert sie alles zu opfern (wie es der Engel in Ellen Whites Vision in Anlehnung an den Schatz im Acker andeutet). Das Opfer ist die Bereitschaft, das ewige Leben anzubieten, falls es benötigt werden sollte, ganz zu schweigen vom irdischen Leben oder irgendetwas, was es beinhaltet.

  26. Sie ist das bestimmte Zeugnis. {EG 263.1} Sie ist bestimmt in der Bedeutung von direkt. Sie kommt direkt von Jesus im Orion, aus einem Buch von Gottes Schöpfung, das durch die Hände der Menschen nicht verfälscht wurde.

  27. Sie wird durch den Ratschlag des wahren Zeugen an Laodizea hervorgerufen. {EG 263.1} Der wahre Zeuge ist Jesus, der sich im Orion befindet, und Sein Rat an Laodizea war, Gold zu kaufen, das im Feuer geläutert wurde, Augensalbe, usw. Diese wertvollen Dinge können nur bei Jesus selbst erworben werden. All das „Gold” der Orion­botschaft erhielten wir direkt bei Jesus, dessen Bild im Orion dargestellt wird.

  28. Sie kommt plötzlich wie der Mitter­nachts­ruf. {1EGWLM 333.1 [Englisch]} Die Letzter­Count­down-Botschaft ist dringlich und zeitkritisch wie der Mitter­nachts­ruf es war. Sie kam plötzlich und überraschend (mit tausenden von Seiten intensivsten Studien­materials seit dem Jahr 2010) auf.

  29. Sie kommt zehn Mal mächtiger. {1EGWLM 333.1} Der Mitter­nachts­ruf betraf ein einziges Datum und ein einziges Ereignis. Die Orion­botschaft ist so viel umfassender in ihrem Umfang und Tiefe, dass „zehnmal” wirklich eine Untertreibung ist (die Angabe bezieht sich aber auf Millers Traum). Zehn ist ebenso die Zahl des Gesetzes Gottes und spielt auf die 144.000 an, die diese halten werden, und auf die Botschaft, die ganz besonders von Gottes Gesetz handelt (siehe Babylon ist gefallen! – Teil II).

  30. Sie geht im Geist und der Kraft des Elias vorwärts. {EG 144.2} Siehe Feuer am Berge Karmel.

  31. Sie verkündigt den Tag des Zornes Gottes und das zweite Kommen Christi. {EG 144.2} Die zwei wichtigsten Zeitpunkte, die wir verkündigen, sind der 25. Oktober 2015 für den Zorn Gottes und der 24. Oktober 2016 für die Wieder­kunft Jesu. Dieses Missionswerk verkündet buchstäblich den „Tag” (bzw. das Datum) dieser Ereignisse.

  32. Sie ist anders, als jedes menschliche Planen. {CKB 145.2} Dies ist unübersehbar korrekt, wenn man betrachtet, wie sich die Botschaft über die Zeit hinweg entwickelt hat. Niemand könnte die Botschaft in der Weise geplant haben, wie sie sich entwickelt hat, und sie hat sich ganz und gar entgegen der Art und Weise, wie Menschen planen würden, entwickelt. So widerspricht es z.B. der menschlichen Natur, Zeitpunkte festzusetzen, da man Enttäuschungen vermeiden möchte. Dennoch hat diese Bewegung viele Zeitpunkte festgelegt und ist sogar gestärkt im Glauben aus diesen hervorgegangen.

  33. Sie kommt auf ungewöhnliche Weise. {CKB 145.2} Die Art und Weise, wie die Botschaft aus den himmlischen Uhren hervorgegangen ist, ist in der Tat ungewöhnlich.

  34. Sie wird mit überraschend einfachen Mitteln verbreitet. {CKB 145.2} Die Mittel von Letzter­Count­down.org sind überraschend einfach: Artikel auf einer Internetseite, die über soziale Netzwerke bekannt gemacht werden.

Die katholische Kirche...

  • ... wiederholt „Babylon ist gefallen”? Ganz im Gegenteil: es ist klar, dass sie ihren eigenen Fall nie verkündigt hat, viel weniger irgendeinen zweiten Fall.

Mohammeds Botschaft (Islam):

  • ... kam vom Himmel? Er hat angeblich Offenbarungen von Gott erhalten, aber es gibt keinen Beweis, um die Behauptung zu stützen. Das bedeutet, dass die Botschaft genauso gut von Dämonen aus der Hölle anstatt von Engeln aus dem Himmel kommen konnte. Ein Vergleich des Korans mit der Bibel offenbart auf einfache Weise, dass die Botschaft nicht vom Himmel stammt.

Die jüdische Lehre:

  • ... kam vom Himmel? In dem Sinne, dass Gott auf dem Berg Sinai erschien und Seinen Bund mit ihnen schließ und ihnen viele Zeichen und Wunder gab, könnte man sagen, dass ihre Botschaft direkt aus dem Himmel kam. Allerdings lehnten sie das Brot des Lebens ab (das wahre Manna aus dem Himmel: Jesus Christus).

  • ... bereitet Gottes Volk vor, in der Zeit der Stunde der Versuchung fest stehen zu können? Der Fall Jerusalems im Jahre 70 n. Chr. beweist, dass das Judentum (ohne Christus) das Volk Gottes nicht auf die Prüfungen vorbereiten kann, mit denen es konfrontiert wird.

Die Zeugen Jehovas haben eine Botschaft, die...

  • ... vom Himmel kommt? Im Gegenteil, sie behaupten, dass alle ihre Lehren allein auf der Bibel basieren.[20] Während die Bibel zwar das inspirierte Wort Gottes ist, wurde es dennoch von heiligen Menschen Gottes auf der Erde geschrieben. Sie beanspruchen für sich keine weiteren Botschaften aus dem Himmel, wie es auch keine andere auf der Bibel gegründete Kirche tut.

  • ... eine versiegelnde Botschaft der 144.000 ist? Sie sind für ihre Lehren bezüglich der 144.000 bekannt.[21] Unglücklicherweise sind ihre Lehren nicht alle korrekt. Im Wesentlichen glauben sie, dass die 144.000 den Tod erleiden und deshalb nicht notwendigerweise der letzten Generation der Menschheit angehören.

  • ... ein freiwilliges Opfer beinhaltet? Sie lehren, dass es für den Erhalt des ewigen Lebens erforderlich ist, treu bis zum Tod zu bleiben. Dies ist eine grundlegende Erwartung aller Christen, aber sie begründet kein besonderes Opfer.

Joseph Smith, der Gründer der Mormonen, hat eine Botschaft, die...

  • ... vom Himmel kommt? Er hat angeblich Goldplatten von einem Engel erhalten, die er dann angeblich ins Englische übersetzte. Es gibt keinen Beweis, dies zu unterstützen, was bedeutet, dass diese Botschaft genauso gut von Dämonen aus der Hölle anstatt von Engeln aus dem Himmel kommen kann.

  • ... eine versiegelnde Botschaft der 144.000 ist? Er hatte zwar keine solche Versiegelungsbotschaft, dennoch sind Mormonen für ihre Praktiken bekannt, ihre Ehegatten und Kinder zu „versiegeln”. Sie „versiegeln” diese im Glauben, dass dies ihre Beziehung für das Leben nach dem Tod bewahrt. Diese Idee widerspricht den Aussagen von Jesus in Matthäus 22,23-30. Obwohl Mormonen für Ihre Wertschätzung der Familie bekannt sind, kompromittiert die Praxis der Polygamie (aufgrund derer Joseph Smith getötet wurde) immer noch die Reinheit ihres Glaubens. Mormonen praktizieren heute noch immer die Versiegelung mehrerer Partner, was erkennen lässt, dass sie nicht nur glauben, dass die Ehe nach dem Tode weiter existiert, sondern auch, dass es die Polygamie (für Männer und Frauen gleichermaßen) im Leben nach dem Tode geben wird. Das hat ganz und gar nichts mit der Versiegelungsbotschaft der 144.000 zu tun.

Die Weltweite Kirche Gottes und ihr Gründer Herbert W. Armstrong haben eine Botschaft, die...

  • ... sich mit der Botschaft des dritten Engels vereinigt? Ganz im Gegenteil, nach dem Tod des Gründers, gab diese Kirche das Halten des Sabbats auf (ein Element der Botschaft des dritten Engels) und wurde unter der nachfolgenden Führung stark dezimiert.

  • ... die Botschaft des Spätregens und der Ausschüttung des Heiligen Geistes ist? Er lehrte, dass die Kirche Gottes das Ergebnis der Führung des Heiligen Geistes war. Nach seinem Tod wurde die Kirche jedoch zerstreut. Das zeigt, dass der vereinende Einfluss nicht der Heilige Geist, sondern die Persönlichkeit ihres Gründers war. Neben der Tatsache, dass er viele richtige Dinge lehrte, ist einer der deutlichsten Beweise, dass es an Heiligem Geist fehlte, dass er seinen eigenen Nachfolger auswählte, der die Kirche zerstörte.

  • ... eine versiegelnde Botschaft der 144.000 ist? Er legte dar, dass der Name Gottes auf der Stirn einen Bezug zum Namen „Kirche Gottes” hätte und dass die 144.000 buchstäbliche Nachkommen Israels seien.[22] Dies ist eine falsche Idee, die als Britischer Israelismus bekannt ist. Sie lehrt, dass die Nachfahren der West- und Nordeuropäer Teil der zehn verlorenen Stämme Israels wären.

Die Kirche der Siebenten-Tags Adven­tis­ten hat eine Botschaft, ...

  • ... die kommt, um ihre Stimme mit derjenigen des dritten Engels zu vereinigen? Sie behauptet, die Botschaft des dritten Engels zu verbreiten, was bedeuten würde, dass sie sich nicht mit ihr vereinigen kann, als ob es eine separate Botschaft wäre.

  • ... die den Fall Babylons wiederholt? Seitdem sie sich mit der öku­me­ni­schen Bewegung vereint hat, hat sie überhaupt nicht mehr offiziell den Fall Babylons gepredigt. Und wenn sie darüber predigte, dann war es nur die gleiche zweite En­gels­bot­schaft, die im Jahre 1840 begann und nicht ihre Wiederholung.

  • ... die bewirkt, dass unsere Angesichter zu leuchten beginnen und mit der Herr­lich­keit Gottes scheinen? Nachdem viele durch die Wahrheit begeistert und zur Kirche geführt wurden, mussten viele ernsthaft bekehrte Gläubige oftmals mit Enttäuschung feststellen, dass sich die Kirche in einem gefallenen Zustand befindet. Das hat die gegenteilige Wirkung dessen, dass ihre Angesichter zu leuchten beginnen.

  • ... die Botschaft der Versiegelung der 144.000 ist? Sie hält daran fest, dass der Sabbat das Siegel Gottes ist, aber erkennt kein weiteres Siegel an, besonders nicht das der 144.000. Ferner betrügt sie Gott, indem sie Gottes festgelegte Ordnung in der Institution der Ehe, die ein Zwilling des Sabbats ist, entweiht, indem sie Frauen als Pastorinnen ordiniert.

  • ... die mit Gottes eigenem Geld (dem Zehnten) unterstützt werden soll? Sie beansprucht, das einzige „Vorratshaus” für Gottes Zehnten zu sein, aber sie missbraucht den Zehnten. Jede Person ist für sich selbst verantwortlich, dass ihr Zehnter korrekt verwendet wird.

  • ... die durch den Ratschlag des wahren Zeugen an Laodizea hervorgerufen wird? Sie behauptet stolz, die letzte Gemeinde der Offenbarung, Laodizea, zu sein, was bedeutet, dass sie nicht selbst Überbringerin der Botschaft an sich selbst sein kann. Nur jene, die aus dem Zustand von Laodizea herausgerufen werden, können die Botschaft weitergeben.

  • ... die plötzlich wie der Mitter­nachts­ruf kommt? Ihre Botschaft wurde in mehr als 168 Jahren entwickelt und ist nicht plötzlich gekommen.

Die Botschaft von Ellen G. White...

  • ... kam aus dem Himmel? Sie erhielt Visionen und war eine Prophetin in Übereinstimmung mit den biblischen Tests. Man könnte also zumindest behaupten, dass ihre Botschaft in diesem Sinne aus dem Himmel gekommen ist.

  • ... gibt der dritten En­gels­bot­schaft Kraft und Nachdruck? Ihre eigene Rolle als Geist der Weissagung wurde als Begründung angesehen, weshalb die Kraft und der Nachdruck einer Zeitbotschaft nicht mehr nötig gewesen wären.[23]

  • ... ist eine Zeitbotschaft, die Tag und Stunde von Jesu Kommen enthält? Sie sah in Vision, dass eine Zeitbotschaft kommen würde, aber wie oben und in der dazugehörigen Fußnote erwähnt, überbrachte sie selbst keine Zeitbotschaft.

Die Botschaft des Präsidenten der STA-Kirche, Ted Wilson, ...

  • ... scheint ein Zusatz zur dritten En­gels­bot­schaft zu sein? Sie geht nicht über die dritte En­gels­bot­schaft hinaus. Tatsächlich ist sie nur ein Lippenbekenntnis und nimmt sogar Wichtiges von der dritten En­gels­bot­schaft hinweg (siehe zum Beispiel die Verbreitung des Buches „Die große Hoffnung”).

  • ... ist die Botschaft des Spätregens und der Ausschüttung des Heiligen Geistes? Ted Wilsons Programme behaupten zwar eindeutig, den Spätregen zu erflehen, aber die Realität spricht für sich selbst. Seit seinem Amtsantritt wurde die Kirche stark polarisiert und durch die Frage der Frauen­ordi­nation fast gespalten. Trotzdem ist absolut keine Lösung in Sicht. Das ist nicht die Einigkeit im Geiste.

  • ... ist keine weiche oder sanfte Botschaft? Ganz im Gegenteil... sie ist gänzlich weich und aalglatt! Ted Wilsons lammfrommes Verhalten und seine erlesene Wortwahl garantieren ihm die Gunst der Konservativen, während er im Hintergrund daran arbeitet, seine geheime Wolfs-Agenda durchzuführen. Sein Mund ist der Inbegriff der getünchten Gräber, von denen Jesus sagte, dass sie außen schön aussehen, aber innen voller Totengebeine sind.

  • ... ist das bestimmte Zeugnis? Er drückt sich vor jeglicher Situation, in der er jemanden mit seinen Worten verärgern könnte (so wie er sich zum Beispiel auf dem Gipfel über die Sexualität im Jahre 2014 hindurchschleimte). Das ist das Gegenteil eines geradlinigen Zeugnisses, einer direkten Botschaft, so wie sie von Jesus kommt.

  • ... ist anders als jedes menschliche Planen? Seine Programme stehen ganz und gar im Einklang mit dem, was Menschen (und sogar die Welt) planen. Zum Beispiel war die Schließung des Review&Herald-Verlagshauses eine eindeutig menschlich geplante Geschäftsentscheidung.

Doug Batchelors Missionswerk, Amazing Facts, überbringt eine Botschaft, die...

  • ... die Verderbtheiten hinzufügt, die sich seit 1844 eingeschlichen haben? Wie viele andere spricht Amazing Facts nicht kritisch über die Kirche. Es versucht, seiner eigenen Beschreibung als „ein christliches Medienmissionswerk, das der Verbreitung des Evangeliums von Jesus Christus und der Dreiengelsbotschaft aus Offenbarung 14 gewidmet ist” gerecht zu werden.

Walter Veiths Missionswerk, Amazing Discoveries, übermittelt eine Botschaft, die...

  • ... den Fall Babylons wiederholt? Ganz im Gegenteil. Sein Ratschlag ist, mit dem Hosenboden an der Kirchenbank Laodizeas kleben zu bleiben, ganz egal, wie schlecht die Gemeinde geworden sein mag. Das ist das Gegenteil des Rufes, aus Babylon herauszukommen.

  • ... die gegenwärtige Wahrheit ist? In dieser einzigartigen Zeit, in der ein Jesuit den Thron des sogenannten Heiligen Petrus bestieg, spielt Walter Veith die gegenwärtige Erfüllung der Prophetie herunter. Er macht genau das, von dem er sagt, dass es die Jesuiten tun: er legt die Erfüllung der Prophetie entweder in die Vergangenheit oder in die Zukunft, aber nicht in die Gegenwart.

Stephen Bohrs Missionswerk, Secrets Unsealed, gibt eine Botschaft, die...

  • ... das große Sichten ist? Er behauptet noch nicht einmal die Botschaft des vierten Engels zu predigen und deshalb bleibt, wie bei allen anderen Missionswerken, die nur die dritte En­gels­bot­schaft verbreiten, die Wirkung hinter dem zurück, was man als ein großes Sichten bezeichnen könnte.

Three Angels Broadcasting Network (3ABN) sendet eine Botschaft, die...

  • ... mit überraschend einfachen Mitteln verbreitet wird? Zur Verbreitung werden eine extrem teure Ausrüstung für eine Sendeanstalt und Sattelitenverträge benötigt.

Die Gemeinschaft der Siebenten-Tags-Adven­tis­ten Reformationsbewegung gibt eine Botschaft, die...

  • ... den Fall Babylons wiederholt? Bis vor kurzem betrachteten sie die „große Gemeinde” als gefallen und sich selbst als den Überrest, aus denen die 144.000 kommen würden. Allerdings haben sie in letzter Zeit ihre Unstimmigkeiten mit der Kirche der Siebenten-Tags-Adven­tis­ten ausgeräumt, was bedeutet, dass sie sie nicht länger öffentlich kritisieren.

  • ... die mit der Gerechtigkeit Christ im Jahre 1888 begann? Sie lehrt, dass die 144.000 aus allen Adven­tis­ten seit der Zeit des Erkennens der Sabbatwahrheit im Jahre 1846 gefunden werden können. Ihre Botschaft begann folglich nicht im Jahre 1888.

  • ... zehn Mal mächtiger kommt? In keinerlei Hinsicht.

Andrew Henriques (Saved To Serve) hat eine Botschaft, die...

  • ... eine Zeitbotschaft ist, die Tag und Stunde von Jesu Kommen enthält? Er ist strikt gegen Zeit­fest­set­zen.

  • ... den Tag des Zornes Gottes und das zweite Kommen Christi verkündet? Obwohl er manchmal über diese zwei Ereignisse spricht, kann er diese Ereignisse nicht ankündigen, denn er weiß nicht, wann sie geschehen werden, da er keine Zeitbotschaft hat.

Hugo Gambetta hat eine Botschaft, die...

  • ... auf ungewöhnliche Weise kommt? Wie bei vielen anderen guten Predigern ist seine Botschaft trotzdem nicht auf ungewöhnliche Weise gekommen.

Bill Hughes predigt eine Botschaft, die so wichtig ist, dass ...

  • ... Seelen ohne die Botschaft sterben? Wie viele Prediger, die eine bestimmte Menge an Wahrheiten predigen, ist die Botschaft, die sie predigen, nicht alleine heilsnotwendig. Mit anderen Worten kann die Botschaft auch von anderen Quellen bezogen werden.

Ernie & Becky Knoll (Für Mein Volk) haben eine Botschaft, die...

  • ... vom Himmel kommt? Einerseits stammen seine Träume teilweise von Gott, was das Kriterium, dass die Botschaft vom Himmel kommen muss, erfüllen würde, aber andererseits sind seine Träume unglücklicherweise durch nachträglich eingefügte menschliche Änderungen verunreinigt (und das ist dokumentiert). Darüber hinaus gibt es Aussagen, die vermutlich aus satanischen Quellen stammen dürften (wie zum Beispiel, dass Gott Vater tun kann, was auch immer Er möchte, einschließlich der Wiederherstellung der Allgegenwärtigkeit Jesu, die Er bei Seiner Fleischwerdung aufgegeben hatte).

  • ... kommt, um ihre Stimme mit derjenigen des dritten Engels zu vereinigen?

  • ... der dritten En­gels­bot­schaft Kraft und Nachdruck verleiht? Ganz klar, nein. Die Dinge haben sich nicht in der Weise erfüllt, wie er sie geträumt hat, und deshalb ist seine Glaubwürdigkeit als Prophet gering und sein Missionswerk verleiht der Verkündigung der dritten En­gels­bot­schaft sehr wenig Kraft und Nachdruck, wenn überhaupt.

  • ... die Verderbtheiten hinzufügt, die sich seit 1844 in die Kirchen eingeschlichen haben? Das ist das Thema seiner Video-Serie: Abfall in unserer Mitte.

  • ... eine Zeitbotschaft ist, die Tag und Stunde von Jesu Kommen enthält? Sie sind streng gegen das Zeit­fest­set­zen (und das sogar, obwohl einer seiner Träume eindeutig mit der Zeit zu tun hat).

  • ... etwas mit dem neuen Namen Jesu zu tun hat? Ernie spricht häufig über seinen eigenen neuen Namen, aber er kann Jesu neuen Namen nicht offenbaren.

  • ... im Geist und der Kraft des Elias vorwärtsschreitet? Die Träume nehmen Bezug auf Elias Dürrezeit, aber am Ende der angegebenen dreieinhalb Jahre geschah nichts und ihre Botschaft schritt weiterhin nicht „kraftvoll” voran.

Jeff Pippenger (und die 2520er-Bewegung im Allgemeinen) hat eine Botschaft, die ...

  • ... Millers Traum erfüllt? Er beansprucht, in die Fußstapfen Millers zu treten, aber der Schwerpunkt liegt eindeutig auf den alten Pfaden und in vielen Stunden bringt er sehr wenig neues Licht auf den Tisch. Wenn Millers Traum eine Beschreibung der 2520er-Bewegung gewesen wäre, dann hätte in ihm der Mann mit dem Besen das ursprüngliche Schmuckkästchen gereinigt, anstatt ein neues, viel größeres Schmuckkästchen hinzustellen.

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1.
Siehe Lukas 22,44 
3.
2. Petrus 3,8 
6.
Basierend auf 2. Chronik 30,26 und der Länge der Regierungszeit der Könige zwischen Salomo und Hiskia, wie es in 2. Chronik 12-29 aufgezeichnet ist. 
7.
Siehe die Abschnitte nahe dem Schluss mit dem Titel „Die dritte und vierte Generation“ und „Die verschobene Hoffnung“. 
8.
Orion misst die Jahrtausende im Hinblick auf die 2016 Jahre zwischen der Geburt Christi und dem Ende des Gerichts an den Toten im Jahr 2012, was zu 1008 Jahren pro Jahrtausend führt. Mehr darüber im Artikel Weihnachten 2.0
9.
Matthäus 4,16 
10.
Offenbarung 3,4 
11.
Offenbarung 3,20 
12.
Siehe Matthäus 22,2-14 
13.
Amos 5,8 
14.
Siehe z. B., Felipe Fernández-Armesto, 1492: Das Jahr, in dem unsere Welt begann (Bloomsbury, 2013) [Englisch] 
16.
Offenbarung 17,15 
17.
Offenbarung 12,13-16 
18.
19.
Offenbarung 13,17 
20.
Watchtower ONLINE LIBRARY, Jehovah’s Witnesses: Definition [Englisch] 
21.
Watchtower ONLINE LIBRARY, What is the sealing referred to at Revelation 7:3? [Englisch] 
22.
Herbert W. Armstrong, The Book of Revelation Unveiled at Last [Englisch]