Der letzte Countdown

Noch während wir an den Übersetzungen meines letzten Artikels Der Laute Ruf arbeiteten, in dem ich erklärte, mit welchen Schwierigkeiten wir als Studie­rende der Zeitprophezeiungen Gottes zu kämpfen haben, überraschte uns eine wissenschaftliche Pressenachricht, die anzeigte, dass nun die Zeit gekommen war, euch endlich den letzten Teil der Orion­botschaft zu geben, den ich lange zurückgehalten habe, da ich niemanden wirklich schockieren wollte. Lange Zeit wusste ich, dass Gott einmal selbst offenbaren würde, wann dieser Zeitpunkt gekommen war und wann Er wollte, dass ihr informiert würdet.

Obwohl dieses kleine Bibelstudium eine reine Schlussfolgerung aus den Erkenntnissen und Grundlagen darstellt, die uns Gott bereits im Orionstudium übermittelt hat, ist die Botschaft, die daraus folgt, so erschütternd und brisant, dass uns wieder viele als Alarmschläger oder Angstmacher einstufen werden, obwohl dies nicht unsere Absicht ist. Wir folgen nur der Reihenfolge der Botschaften, die Gott selbst in der Offenbarung und anderen prophetischen Texten wie Matthäus 24 gegeben hat und die nun durch die Weltpolitik, durch die Schachzüge des Vatikans und nicht zuletzt durch Naturereignisse bestätigt werden.

Die goldenen Kälber des Adventismus

Wir haben die drei goldenen Kälber des Adventismus berührt und viele Leser verstehen immer noch nicht, dass die schnellen Schlussereignisse bereits begonnen haben. Aber am Ende dieser Artikelserie über den Zorn Gottes, werden es viele doch gelernt haben zu glauben.

Wir haben nach der Meinung vieler gegen das goldene Kalb des Nicht-Zeit­fest­set­zens des Adventismus (und der ehemals pro­tes­tan­ti­schen Kirchen) verstoßen und uns damit "blasphemisch" über Gott erhoben, obwohl wir weder die Sterne der Orionkonstellation an ihren Platz gesetzt haben noch den Lauf von Sonne und Mond beeinflussen. Ebenso wenig haben wir selbst den Orion und die von Sonne und Mond gesteuerten Festtage in der Bibel erwähnt und erklärt, dass es zwei außerbiblische Bücher gibt, die wir untersuchen und finden sollen, das Buch der sieben Siegel, das innen und außen beschrieben ist, und von dem wir nur die Außenseite kannten und die Worte, die die sieben Donner geredet hatten, die aber nicht von Johannes aufgeschrieben wurden. Wir sind den Hinweisen Gottes in der Bibel gefolgt und sind beim Graben nach Seinen Schätzen auf eine Gold- und eine Silberader gestoßen, die uns die letzten Botschaften Gottes an Sein abtrünniges Volk offenbarten und wir haben unsere Verpflichtung erkannt, euch diese Botschaften weiterzugeben. Dass dies nicht im Widerspruch zu den Ermahnungen Ellen Whites steht, haben wir im Artikel Ein gut­gemein­ter Rat ausführlich dargestellt.

Das zweite goldene Kalb des Adventismus, ist die stetig wiederholte Ansicht, dass die Gemeinde als Organisation bis zum Ende durchgehen und auf keinen Fall zu Babylon werden würde und dass dies eine unbedingte Prophetie Ellen Whites darstellt. Im Kontrast dazu stehen aber die vielen Aussagen der Botin des Herrn, wie die folgenden:

Wenn im großen Mittelpunkt des Werkes nicht äußerste Wachsamkeit geübt wird, um seine Interessen zu wahren, wird die Gemeinde bald genauso verdorben sein wie die Kirchen anderer Glaubensgemeinschaften. Z4.557.1 (4T.513.1) Absatz: 5/22

Alle, die in Battle Creek [und heute in der Generalkonferenz] leben, tragen eine furchtbare Verantwortung vor Gott, wenn sie bei einem Bruder Sünde dulden. Es ist eine alarmierende Tatsache, dass Gleichgültigkeit, Schlafsucht und Interesselosigkeit die Männer in verantwortlichen Stellungen kennzeichnet und dass eine ständige Zunahme von Stolz und eine beängstigende Missachtung der Warnungen des Geistes Gottes um sich greift. Die Schranken, die Gottes Wort um sein Volk aufgerichtet hat, werden niedergerissen. Männer, die damit vertraut sind, wie Gott sein Volk in der Vergangenheit geführt hat, haben sich, anstatt nach den vorigen Wegen zu fragen und unsere Stellung als abgesondertes Volk zu verteidigen, mit der Welt verbunden [Ökumene]. Das Alarmierendste daran ist, dass sich keine warnenden Stimmen in Einspruch, in Bitten und Warnungen erhoben haben. Die Augen des Volkes Gottes scheinen erblindet zu sein, während die Gemeinde rasch im Kanal der Weltlichkeit abdriftet.

Die Welt darf nicht in die Gemeinde hereingelassen werden und es darf mit ihr kein Band der Einheit errichtet werden. Dadurch würde die Gemeinde tatsächlich genauso verdorben werden, wie es in der Offenbarung steht, sie würde zu einem "Behältnis aller unreinen und verhaßten Vögel" [Offb 18,2 = Babylon].  {TM 265.1} [ÜdA]

In einigen Artikeln in der Rubrik Hinter Feindeslinien besonders in Der Öku-Adventist habe ich gezeigt, dass es leider so weit gekommen ist. Der organisierte Teil der Adventgemeinde hat sich mit den anderen Kirchen der Welt verbunden, egal ob dies unter dem Deckmantel des "Beobachterstatus" geschieht oder nicht, und ist damit "technisch" bereits zu Babylon geworden. Sie hat die Warnungsbotschaften des Herrn verworfen und sich Rom unterworfen. Den dagegen sprechenden Worten von Ted Wilson, die er immer gerne wiederholt, hätten Taten folgen müssen, bevor sich die Gnadentüre für diesen Teil der Gemeinde endgültig schloss. So wie der Glaube ohne Werke tot ist, so ist ein Ted Wilson zusammen mit der ihm nachfolgenden Gemeinde ohne Werke ebenso verdammt.

Von den tausenden von Seiten, die der Geist der Weissagung Ellen White zur Ermahnung der Gemeinde gab, dass sie nur dann durchgehen würde, wenn sie sich an diese Ermahnungen auch halten würde, wurde nur ein einziges Zitat von diesen unreinen und verhassten Vögeln herausgepickt, das in einem völlig anderen Kontext stand. Im Jahre 1893 hatte Bruder Stanton eine Antwort von Ellen White auf seine Anschuldigung erhalten, dass sich die Gemeinde aufgrund dessen, dass sie sich eine organisatorische Struktur gegeben hatte, zu Babylon geworden wäre. Das ist kein Grund, den wir anführen würden, sondern wir haben immer davor gewarnt, dass die Weltlichkeit und die Verbindung mit der Welt durch die Ökumene in die Gemeinde eingetreten ist, was sie nach Ellen White zu Babylon macht. Gott verzeichnete den Anfang dieses Vergehens durch den hellsten Stern im Orion, Rigel, und sprach damit eine deutliche Warnung aus: Kehrt um, bevor es zu spät ist!

Das dritte und wohl schwerste goldene Kalb ist die Gewinnsucht der organisierten Gemeinde. Sie maßt sich an, das einzige Vorratshaus zu sein, wohin die Zehnten und Spenden fließen dürfen. Wieder benutzt sie die schon bekannten Tricks, durch aus dem Kontext gerissenen Wiederholungen von Aussagen von Ellen White ihren Standpunkt zu untermauern und vernachlässigt dabei die anderen Aussagen der gleichen Quelle, die die Ermahnungen beinhalten und sagen, was zu tun ist, wenn die Gemeindeleitung untreu geworden ist. Die dummen Gemeindeschafe, die nicht wissen, wer ihr wahrer Hirte ist, rennen ihnen blind nach und werfen Satan ihr Geld hinterher, damit er noch mehr verunstaltete "Große Kämpfe" drucken lassen kann. So sollt ihr nun wissen, was euch geschehen wird, wenn ihr das tut. Hier verlinke ich auf das Kapitel 1 des Wahrheitsbuches von Becky Knoll, da es eine ausführliche und tatsächlich wahre Ausarbeitung über dieses Thema innerhalb der Adventgemeinde enthält. Viel mehr kann man zu diesem Thema wirklich nicht mehr hinzufügen: Kapitel 1 - Edward G. Reid, der Zehnte und das Vorratshaus.

Wer diese drei goldenen Kälber des Adventismus berührt, muss zumindest mundtot gemacht werden. Das ist das Motto der Leiter der Adventgemeinde und damit folgen sie ebenfalls dem babylonischen Beispiel. Die Strafe für all diese Vergehen der Gemeinde gegen die wenigen Treuen, die sich noch in ihr befinden und darauf warten, dass noch eine Reinigung erfolgt, lässt aber nicht mehr lange auf sich warten und wird schrecklicher als sich dies der kühnste Menschenverstand ausmalen könnte.

Wenn vier Engel los lassen

Diese Artikelserie wird zeigen, was geschehen wird, wenn sich die Gnadentüre für die gesamte Welt schließen wird. Der Zorn Gottes, dem die Mehrheit der Menschheit sicherlich gerne entgehen würde und der sich aber auch über die große Mehrheit der Mitglieder der Adventgemeinde ergießen wird, ist durch die Zeitlinien Daniels auf den 25. Oktober 2015 festgelegt und jeder möge sich bewusst sein, dass er diesem nur entkommen kann, wenn er den Anweisungen Gottes in allen vier En­gels­bot­schaften Folge leistet. Die allerletzte Warnung kurz vor dem Schließen der Gnadentüre ist die laute 6. Posaune mit den vier brausenden Winden, die noch einmal eindringlich warnen wird, dass dann eine letzte kurze Zeit der noch möglichen Reue angebrochen sein wird.

Und es wurden die vier Engel los, die bereit waren auf die Stunde und auf den Tag und auf den Monat und auf das Jahr, daß sie töteten den dritten Teil der Menschen. (Offb 9,15)

Diese vier Engel, wenn sie losgelassen sind, werden Auswirkungen auf ein Drittel der Menschheit haben und damit sehr laut warnen. Die fünfte, sechste und siebte Posaune werden als "Wehe" bezeichnet, weil ihre Auswirkungen schrecklich sein werden. An der Steigerung der Intensität können wir sehen, dass jedes Wehe schlimmer wird. In der fünften Posaune haben wir noch "Qual", aber keinen Tod (im symbolischer Form, was nicht heißt, dass es keine Toten geben wird). Bei der sechsten haben wir bereits den Tod eines Drittels der Menschheit vor uns (wieder in symbolischer Forum, was auch nicht unbedingt heißt, dass sofort ein Drittel aller Menschen sterben werden) und bei Ertönen der siebten und letzten Posaune ist es für alle vorbei, die vorher nicht bereut haben (und da gibt es dann wirklich kein Zurück mehr). Lesen wir hier nochmals den Beginn des Geschehens der sechsten Posaune (des zweiten Wehes), in ihrem gesamten Kontext.

Das eine Wehe ist vorüber, siehe, es kommen noch zwei Wehe nach diesem. Und der sechste Engel posaunte, und ich hörte eine Stimme aus den vier Hörnern des goldenen Altars, der vor Gott steht, die sprach zu dem sechsten Engel, der die Posaune hatte: Löse die vier Engel, die am großen Strom Euphrat gebunden sind! Und die vier Engel wurden losgebunden, die auf Stunde und Tag und Monat und Jahr bereitstanden, den dritten Teil der Menschen zu töten. (Offb 9,12-15)

Diese Verse beziehen sich auf die letzte Warnung vor der großen Trübsalszeit, während der die Plagen fallen werden. Im Orion ist ihr Beginn durch den Stern Saiph dargestellt, der auf das Jahr 2014 als von Herbst 2014 bis Herbst 2015 gehend zeigt. Damit verweist Saiph nicht nur auf den Herbst 2014 als Beginn der letzten Phase der Versiegelung der 144.000, sondern auch auf den Großen Sabbat des Ver­söh­nungs­tages, den 24. Oktober 2015. In den Artikeln über die Opferschatten konnten wir die Dauer der Plagenzeit mit genau 372 Tagen biblisch berechnen. Dabei entsprechen die ersten sieben Tage der Zeit, als Noah sieben Tage lang in der Arche eingeschlossen war und noch kein Regen fiel. Die Gnadentüre wird sich also sieben Tage vor dem Fallen der Plagen schließen und dies entspricht dem 17./18. Oktober 2015. An diesem Tag wird bereits der letzte der 144.000 versiegelt sein und Jesus wird das Allerheiligste am 24. Oktober 2015 verlassen und Seinen Fürsprachedienst eingestellt haben.

Was wird aber am 25. Oktober 2015 genau geschehen? Wie sind die Plagen selbst auszulegen? Was wird die Ursache für sie sein? Woher kommen sie?

Jeder Adventist weiß, dass "der goldene Altar, der vor Gott steht" der Räucheraltar ist, zu dem die Gebete der Heiligen aufsteigen, die dann durch Jesus vor den Vater gebracht werden. Dies ist eine Beschreibung der Dienste und Gerätschaften des himmlischen Heiligtums. Die Vorgänge, die Johannes sah, beziehen sich also auf den Himmel. Der Einzige der "aus dem goldenen Räucheraltar" sprechen kann ist unser Herr Jesus Christus selbst. Er selbst gibt dem sechsten Posaunenengel den Befehl, die vier anderen Engel loszubinden. Dies kann nur bedeuten, dass Jesus selbst bestimmt hat, wann die letzte Warnung vor dem Schließen der Gnadentüre beginnt und wir wissen, dass Er das tun wird, bevor Er den Räucherbehälter des Fürsprachedienstes fallen lässt. (Es ist also wieder unsinnig anzunehmen, dass Jesus selbst die Zeit nicht kennen würde, obwohl Er selbst diese Prophezeiungen der Offenbarung im Jahr 90 n. Chr. dem Johannes gab.)

Ich wurde in einem Gesicht in das Allerheiligste aufgenommen, wo ich Jesum noch als Vermittler für Israel sah. An dem Saum seines Gewandes waren abwechselnd Schellen und Granatäpfel. Ich sah, daß Jesus das Allerheiligste nicht verlassen wollte, bis jeder Fall zur Rettung oder Vernichtung entschieden sei, und daß der Zorn Gottes nicht eher kommen kann, bis Jesus sein Werk im Allerheiligsten vollendet hat, sein priesterliches Gewand ablegt und sich mit den Kleidern der Rache begleitet. Dann tritt Jesus aus seiner Stellung zwischen dem Vater und den Menschen zurück, und Gott wird nicht länger zögern, sondern seinen lauteren Zorn über die ausgießen, die seine Wahrheit verworfen haben. Ich sah, daß der Grimm der Völker, der Zorn Gottes und die Zeit, die Toten zu richten, verschiedene Ereignisse waren, die einander folgen, auch daß Michael sich noch nicht aufgemacht, und daß die Zeit der Trübsal, wie noch keine gewesen ist, noch nicht angefangen hat. Die Nationen werden jetzt zornig, aber wenn unser Hoherpriester sein Werk in dem Heiligtum vollendet hat, wird er sich aufmachen, die Kleider der Rache anlegen, und dann werden die sieben letzten Plagen ausgegossen werden. {EG 26.1; EW.36.1}

Merkt nun auf, wie knapp vor der Ausgießung der Plagenschalen die vier Winde losgelassen werden! Ellen White sieht es so, als ob es fast zeitgleich wäre. Wir wissen aber, dass die Posaunen "Warnungen mit Gnade" sind. Folglich kann das Loslassen der vier Winde gar nicht den Beginn der Plagen selbst anzeigen. Deshalb sagt sie auch "und dann". Wir müssen schon sehr aufmerksam lesen, um nicht in Irrtümer zu verfallen! 

Ich sah, daß die vier Engel die vier Winde hielten, bis Jesus sein Werk im Heiligtum getan hat, und dann werden die sieben letzten Plagen kommen. Diese Plagen empören die Gottlosen gegen die Gerechten, denn sie denken, daß wir die Gerichte Gottes über sie gebracht haben, und daß, wenn sie uns aus dem Wege schaffen könnten, die Plagen aufhören würden. Ein Befehl ging aus, die Heiligen zu erschlagen, welche deshalb Tag und Nacht um Errettung riefen. Dies war die Zeit der Angst Jakobs. Alle Heiligen schrieen in der Angst des Geistes und wurden durch die Stimme Gottes errettet. Die 144.000 triumphierten, und ihre Angesichter waren erleuchtet von der Herr­lich­keit Gottes. Dann wurde mir eine Menge gezeigt, die in großem Schmerz weinte. Auf ihren Kleidern stand in großen Buchstaben geschrieben: „Du bist in der Waage gewogen und zu leicht erfunden.“ Ich fragte, wer diese seien, und der Engel sagte: „Das sind solche, die einst den Sabbat gehalten, aber wieder aufgegeben haben.“ Ich hörte sie mit lauter Stimme rufen: „Wir haben an dein Kommen geglaubt und mit Eifer gelehrt.“ Aber während sie sprachen, fielen ihre Augen auf ihre Kleider, und sie sahen die Schrift und wehklagten dann laut. Ich sah, daß sie von den reinen Wassern getrunken und das übrige mit ihren Füßen beschmutzt hatten — sie hatten den Sabbat unter die Füße getreten — und daß sie deshalb in einer Waage gewogen und zu leicht erfunden waren. {EG 27.1; EW.36.2}

In späteren Artikeln werden wir zeigen, dass es auch eine sechste Posaune für die Adven­tis­ten selbst im Gerichtszyklus gibt. Deshalb enthält dieser Abschnitt auch eine furchtbare Warnung für die Namensadventisten, die einmal den Sabbat hielten, ihn aber in der kleinen Trübsalszeit wieder aufgaben, weil sie nie gelernt hatten, was Treue zu den Geboten Gottes bedeutet. Ihre Hingabe scheiterte bereits am Halten der Gesundheitsbotschaft und an der Nichteinhaltung der Ratschläge der Botin Gottes, wie dass wir auf dem Land leben sollten. Als dann endlich das Sonn­tags­gesetz kam, glaubten sie, sich noch schnell vorbereiten zu können. Aber es war zu spät gewesen, sie hatten keine Grundlage und ihre Häuser waren auf Sand gebaut worden. Als die vier Winde in der kleinen Trübsalszeit zu blasen anfingen, verachteten sie die letzte Warnung und verloren den Halt und wurden vom Treibsand ihres flüchtigen Glaubens verschluckt.

Unsere Augen sollen nach oben gerichtet sein, wenn wir sehen, dass die Dinge anfangen zu geschehen. Dieser Rat Jesu wird von fast niemandem befolgt. Wir wollen dies jedoch tun, da wir wissen, dass uns die Verse der Offenbarung ganz besonders auf die Geschehnisse im himmlischen Heiligtum hinweisen, das sich in der Heiligen Stadt im offenen Raum im Orion, dem Orionnebel, befindet.

Es stiegen dunkle, schwere Wolken auf und türmten sich gegeneinander. Die Atmosphäre teilte sich und rollte zusammen, und dann konnten wir durch den offenen Raum im Orion sehen, woher die Stimme Gottes kam. Durch diesen offenen Raum kommt auch die heilige Stadt herab. {EG 32.1; EW.41.2}

Wenn wir diesen Abschnitt weiterlesen, sehen wir, dass Ellen White uns klar anzeigt, dass es sich bei den Vorwarnungen vor den Plagen nicht um Geschehnisse handelt, die ihren Ursprung nur auf der Erde haben, sondern um Geschehnisse, die ihren Ursprung besonders im Himmel bzw. am Firmament haben:

Ich sah, daß die Kräfte der Erde jetzt bewegt werden, und daß die Ereignisse aufeinander folgen. Krieg und Kriegsgeschrei, Schwert, Hungersnot und Pestilenz bewegen zuerst die Kräfte (Mächte) der Erde, dann wird die Stimme Gottes die Sonne, den Mond, die Sterne und auch diese Erde bewegen. Ich sah, daß das Wanken der Mächte Europas nicht, wie einige lehren, das Bewegen der Kräfte des Himmels ist, sondern es ist der Aufruhr der zornigen Nationen. {EG 32.1; EW.41.2}

Der ganze Zweck dieser Vision wurde an ihrem Anfang verkündigt:

Am 16. Dezember 1848 gab mir der Herr ein Gesicht über das Bewegen der Kräfte des Himmels. Ich sah, daß der Herr, wenn er beim Geben der Zeichen, wie wir sie im Matthäus, Markus und Lukas finden, „Himmel“ sagt, er Himmel meint, und wenn er „Erde“ sagt, er Erde meint. Die Kräfte des Himmels sind die Sonne, der Mond und die Sterne. Sie beherrschen die Himmel. Die Kräfte (Mächte) der Erde sind solche, welche die Erde beherrschen. Die Kräfte des Himmels werden durch die Stimme Gottes bewegt werden. Dann werden die Sonne, der Mond und die Sterne aus ihren Örtern bewegt werden. Sie werden nicht vergehen, aber sie werden durch die Stimme Gottes bewegt. {EG 31.1; EW.41.1}

Es geht hier also eindeutig um Geschehnisse, die mit Sternen, Sonne und Mond zu tun haben und dies hätte die Adven­tis­ten, die über so reiche Schätze verfügen, längst aufhorchen lassen müssen, wenn die Stimme Gottes aus dem Orion seit 2010 verkündigt, dass das Kommen Jesu und damit die Zeit der Plagen nahe sind.

Deshalb sollten wir auch den Strom Euphrat, an dem die vier Engel festgebunden sind, nicht nur auf der Erde suchen, sondern zuerst an seiner himmlischen Entsprechung, dem Fluss, der vom Thron Gottes ausgeht. Auf Folie 165 der Orionpräsentation habe ich gezeigt, wo sich dieser himmlische Euphrat befindet:

Der Feuerstrom

So ist es nur logisch, dass die vier Engel, die den Befehl zum Loslassen der Winde vom sechsten Posaunenengel erhalten, sich ebenfalls im Orion befinden müssen. Und wir kennen sie alle! Es sind die vier Engel, die die Wundmale Jesu an Seinen Händen und Füßen darstellen und oftmals als die Schulter- und Fußsterne des Orion bezeichnet werden. Es sind die vier Seraphim, die als Uhrzeiger Gottes nicht nur die Zeit an der Heiligen Uhr anzeigen, sondern auch Seinen Charakter symbolisieren. Es sind die lebendigen Wesen, der Löwe, das Kalb, der Mensch und der Adler oder die Sterne Saiph, Beteigeuze, Bellatrix und Rigel (siehe Folie 173).

Die Wunden Jesu

Der himmlische Euphrat, an dem sie festgebunden sind, ist der "blutige Strom, der den Menschen mit Gott versöhnte" und nur Jesus hat die Macht, den Befehl zu geben, die vier Engel von diesen Ufern loszubinden.

Die Hand des Giganten

Die Plagen sind durch einen oft oberflächlich gelesenen biblischen Text aber ganz besonders mit einem dieser vier lebendigen Wesen bzw. einem der vier Sterne verbunden:

Und darnach sah ich, und siehe, der Tempel der Hütte des Zeugnisses im Himmel wurde geöffnet, und die sieben Engel, welche die sieben Plagen hatten, kamen aus dem Tempel hervor, angetan mit reiner und glänzender Leinwand und um die Brust gegürtet mit goldenen Gürteln. Und eines der vier lebendigen Wesen gab den sieben Engeln sieben goldene Schalen voll vom Zorn Gottes, der da lebt von Ewigkeit zu Ewigkeit. Und der Tempel wurde voll Rauch von der Herr­lich­keit Gottes und von seiner Kraft, und niemand konnte in den Tempel hineingehen, bis die sieben Plagen der sieben Engel vollendet waren. (Offb 15,5-8)

Gebt es zu, ihr habt diesen Vers noch nie mit dem Orion verbunden und deshalb konntet ihr auch nicht wissen, welcher Natur die sieben Plagen sein werden. Ihr versteht nicht, dass wenn Gott Himmel sagt, Er auch Himmel meint und damit die Sterne, Sonne und Mond.

Wir sollten also darüber nachdenken, welcher der vier Schulter- bzw. Fußsterne der Orionkonstellation den sieben Plagenengeln die Schalen füllen wird bzw. welcher der Ursprung aller sieben Plagen sein wird. Hier hilft uns der Geist der Weissagung weiter:

Dann sah ich, daß die sieben letzten Plagen bald über die ausgegossen werden, die keinen Schutz haben. Aber die Welt beachtet es nicht mehr, als sie Wassertropfen beachten würde, die im Begriff sind zu fallen. Ich wurde dann befähigt, den schrecklichen Anblick der sieben letzten Plagen, den Zorn Gottes, zu ertragen. Ich sah, daß sein Zorn schrecklich und fürchterlich war. Wenn er seine Hand ausstrecken oder im Zorn erheben sollte , so würden die Bewohner der Erde werden, als ob sie nie gewesen wären. Sie würden an unheilbaren Geschwüren und verzehrenden Plagen leiden, die über sie kämen, und nicht gerettet, sondern von ihnen vernichtet werden. Schrecken ergriff mich, und ich fiel vor dem Engel auf mein Angesicht und bat ihn, den Anblick von mir zu nehmen, ihn vor mir zu verbergen, denn er war zu schrecklich. Dann erkannte ich wie nie zuvor die Wichtigkeit, das Wort Gottes sorgfältig zu durchforschen, um zu wissen, wie man den Plagen entgehen kann, die in diesem Wort angekündigt sind und die über jene kommen sollen, die das Tier und sein Bild anbeten und sein Malzeichen an ihre Stirn oder an ihre Hand annehmen. Es war daher ein großes Wunder für mich, daß jemand das Gesetz Gottes übertreten und seinen heiligen Sabbat verachten konnte, wenn solch schreckliche Drohungen und Urteile dafür angekündigt werden. {FS 55.2; EW.64.2}

BeteigeuzeSeht euch nochmals die letzte Folie an. Dort hatten wir zwei Sterne, die die Wundmale Jesu an Seinen Händen repräsentieren: Beteigeuze und Bellatrix. Wenn wir nach ihren alten arabischen Namen forschen, erleben wir eine Überraschung. Während Bellatrix in arabisch Al-Nadjid (der Eroberer) heißt und in keiner Sprache mit einer Hand in Verbindung steht, ist die Bedeutung von Beteigeuze ganz klar:

Der Name stammt von arabisch ‏يد الجوزاء‎, DMG yad al-ǧauzāʾ („Hand des [Sternbilds] Zwilling“, „Hand der Riesin“).

Auch in anderen Kulturkreisen finden wir den Hinweis auf "Orions" Hand:

  • al-Yad al-Yamīn / ‏اليد اليمين‎ (die rechte Hand)
  • Ied Algeuze (Orions Hand)

Hier wird wieder deutlich, wie genau Gott mit Seinem Wort ist. Es war diese rechte Hand, die Jesus erhoben hielt, um dem Adventvolk die Gesundheitsbotschaft zu geben, um es von der Welt und der Weltlichkeit fern zu halten. Und es wird wieder diese rechte Hand Jesu sein, die die Welt mit den Plagen schlagen wird, die Seine Hilfe abgelehnt und sich nicht durch eine fleischlose Diät auf ein Leben im Himmel vorbereitet hat, wo der Tod (auch von Tieren) nicht mehr sein wird.

Jesus ermutigte sie aber, indem er seinen rechten Arm erhob, von dem ein herrliches Licht ausging, das sich über die Adven­tis­ten ergoß, und sie riefen: „Halleluja!“ Andere verachteten unbesonnen das Licht hinter ihnen und sagten, daß es nicht Gott gewesen sei, der sie so weit hinausgeführt habe. Hinter solchen ging das Licht aus und ließ ihre Füße in vollständiger Finsternis; sie strauchelten, verloren Jesum aus den Augen und fielen von dem Pfade herab in die dunkle böse Welt unter ihnen. {EG 12.1; EW.14.1}

Die Erziehung zu einer gesunden Lebensweise gehört, wie mir gezeigt wurde, zur Drei-Engels-Botschaft und ist mit ihr so eng verbunden wie die Hand und der Arm mit dem menschlichen Körper — Testimonies for the Church I, 486 (1867). {CKB 59.1; LDE.80.4}

Oftmals wurde ich gefragt, ob es auch für die Märtyrer und die 144.000 wichtig sei, die adventistische Gesundheitsbotschaft einzuhalten und sich wenigstens der grundlegenden Dinge wie des Fleischessens, der Drogen (darunter auch Nikotin, Tee und Kaffee) und des Alkohols zu enthalten. Hier habt ihr die Antwort darauf. Ihr müsst immer und umgehend, dem Licht folgen, das euch scheint, wenn ihr noch siegreich sein wollt. Ihr habt keine Zeit mehr, noch zu zögern. Wenn euch das am Ende dieser Artikelserie nicht klar geworden sein sollte, dann hilft es auch nicht weiter, dass ihr noch mehr lest. Alles wäre verlorene Liebesmühe.

Ich möchte euch an dieser Stelle erinnern, dass Gott alle warnt, die die Botschaften Seines Heiligen Geistes schmähen und den Sohn Gottes, der vom Orion spricht, für gemein erachten:

Wenn jemand das Gesetz Moses mißachtet, muß er ohne Barmherzigkeit auf die Aussage von zwei oder drei Zeugen hin sterben, wieviel ärgerer Strafe, meinet ihr, wird derjenige schuldig erachtet werden, der den Sohn Gottes mit Füßen getreten und das Blut des Bundes, durch welches er geheiligt wurde, für gemein geachtet und den Geist der Gnade geschmäht hat? Denn wir kennen den, der da sagt: «Die Rache ist mein; ich will vergelten!» und wiederum: «Der Herr wird sein Volk richten». Heb 10:31 Schrecklich ist es, in die Hände des lebendigen Gottes zu fallen! (Heb 10,28-30)

Lest diesen Text mit aller Aufmerksamkeit:

Sehet zu, daß ihr den nicht abweiset, der da redet! Denn wenn jene nicht entflohen sind, die es sich verbaten, als er auf Erden redete, wieviel weniger wir, wenn wir uns von dem abwenden, der es vom Himmel herab tut, dessen Stimme damals die Erde bewegte; nun aber hat er verheißen: «Noch einmal will ich bewegen, nicht allein die Erde, sondern auch den Himmel!» (Heb 12,25f)

Zeichen am Himmel

Es muss also Zeichen am Himmel geben, die uns anzeigen, dass dort im Orion etwas geschieht, und bei der Suche nach diesen Zeichen sollten wir besonders auf Beteigeuze achten, denn dies ist der Stern, der die wichtigste Charaktereigenschaft Jesu anzeigt... das Kalb, das geschlachtet wurde, Seine Opferbereitschaft und Sein Blut.

Zunächst fällt auf, dass Beteigeuze ein roter Riesenstern ist und damit perfekt in das Bild des Opfers passt. Er zeigte 1914 an, wo es zu Streit unter den Geschwistern kam und eine Aufteilung in zwei Lager erfolgte. Es entstand ein Riss in der Adventgemeinde und es erfolgte eine Trennung. (Ich spreche hier nicht von der Gründung der Reformgemeinden, die nicht hätte erfolgen sollen, sondern von der Spaltung durch unterschiedliche doktrinäre Ansichten.) Genauso wird der Herr wieder eine Trennung herbeiführen. Diesmal wird es die Trennung in Sein Volk und das Volk Satans sein und diese wird kurz vor dem großen Tag des Zorns abgeschlossen sein:

Wer Unrecht tut, der tue weiter Unrecht, und wer unrein ist, verunreinige sich weiter, und der Gerechte übe weiter Gerechtigkeit, und der Heilige heilige sich weiter. (Offb 22,11)

Das Bild geht noch weiter... Das fünfte Siegel spricht ganz besonders vom Blut derjenigen, die Zeugnis für das Wort Gottes gaben:

Und als es das fünfte Siegel öffnete, sah ich unter dem Altar die Seelen derer, die hingeschlachtet worden waren um des Wortes Gottes willen und um des Zeugnisses willen, das sie hatten. Und sie riefen mit lauter Stimme und sprachen: Wie lange, o Herr, du Heiliger und Wahrhaftiger, richtest du nicht und rächst nicht unser Blut an denen, die auf Erden wohnen? Und es wurde einem jeden von ihnen ein weißes Kleid gegeben, und es wurde ihnen gesagt, daß sie noch eine kleine Zeit ruhen sollten, bis auch ihre Mitknechte und ihre Brüder vollendet wären, die auch sollten getötet werden, gleichwie sie. (Offb 6:9-11)

Hier haben wir das Siegel vor uns, das uns schon immer voraussagte, dass es eine Wiederholung der Siegel geben würde. Zwei besondere Verfolgungszeiten für das Zeugnis für das Wort Gottes, zeigen uns sowohl die klassische Auslegung als die Zeit der Reformation in Europa als auch die Zeit des Gerichts an den Lebenden mit ihrem Höhepunkt in der keinen Zeit der Trübsal an, in der Papst Franziskus seine Vorgänger aus dieser dunklen Zeit noch in der Grausamkeit der Folter und der Inquisition übertreffen wird. Wie in der klassischen Auslegung begann das fünfte Siegel mit einer großen Reformationsbotschaft, die sehr schnell zu einer immer stärker werdenden Verfolgung führen würde: Diesmal war es die Orion­botschaft, die Jesus Anfang 2010 sandte, damit Sein Volk vor den falschen Doktrinen gerettet würde, die das Adventvolk korrumpierten. Statt die Botschaft freudig anzunehmen, erlitten ihre Botschafter schlimmste Verfolgung durch die Geschwister, wie die Reformatoren anderer Zeitalter vor ihnen. Die anfängliche geistliche Ermordung der Geschwister durch "Mundtot-machen", wird in eine physische Ermordung bis hin zum Todesdekret über verschiedene Stufen münden.

Das erste Zeichen am Himmel, auf das die Adven­tis­ten hätten achten sollen, war also die Orion­botschaft selbst gewesen!

Natürlich sprechen die Seelen der Ermordeten hier nur symbolisch, aber ihre "Gebete" kommen an dem Altar an, an dem Jesus schon seit 31 n. Chr. Dienst im himmlischen Heiligtum tut. Wir sollten also zusätzlich darauf achten, ob es ein weiteres Zeichen gibt, das bereits in einer Zeit vor ca. 500 - 600 Jahren während der ersten Reformation begann und in unserer nächsten Zukunft anzeigen wird, dass Jesus Seinen Fürsprachedienst beendet und die von Ihm bereits vor langer Zeit geforderten Rachekleider angezogen hat.

Das sechste Siegel nennt einige Zeichen am Himmel (und auf Erden), die bereits einmal stattgefunden haben:

Und ich sah, als es das sechste Siegel öffnete, und siehe, ein großes Erdbeben entstand, und die Sonne wurde schwarz wie ein härener Sack, und der ganze Mond wurde wie Blut. Und die Sterne des Himmels fielen auf die Erde, wie ein Feigenbaum seine unreifen Früchte abwirft, wenn er von einem starken Winde geschüttelt wird. (Offb 6,12-13)

Die klassische Auslegung finden wir z.B. auf Das Senfkorn:

DAS GROSSE ERDBEBEN

Zuerst müssen wir uns fragen, in welcher Zeit das 6. Siegel handelt. Es ist nach der Reformation anzusetzen, in der Zeit, als die Herrschaft Roms dem Ende zuging. Und genau in dieser Zeit gab es ein außergewöhnlich starkes Erdbeben, das als „Erdbeben von Lissabon“ in die Ge­schich­te eingegangen ist. Es geschah am 1. November 1755. Die Stadt wurde durch drei aufeinanderfolgende Beben in ein Trümmerfeld verwandelt. Es kamen bis zu 90.000 Menschen ums Leben. Die folgende Flutwelle riss selbst an der westafrikanischen Küste noch Karawanen ins Meer. Die Erdstöße waren in Nordafrika, Frankreich und Mitteleuropa stark zu spüren. Die Erde kommt seitdem nicht mehr zur Ruhe. Die Zahl der Beben und ihre Stärke sind weiter im Steigen begriffen. Das Erdbeben, das die Katastrophe von Fukushima auslöste, hatte am 3.11.2011 eine Stärke von 9,0, eine Stärke, die bisher noch nicht gemessen wurde. Noch größer waren die Auswirkungen des Erdbebens am 26. Dezember 2004 vor Thailand, das durch den entstehenden Tsunami zu mehreren Hunderttausend Opfern führte. Hier werden wir an die Worte der Bibel erinnert, die der Prophet Jesaja niederschrieb: „Die Erde wird taumeln wie ein Trunkener und wird hin und her geworfen wie eine schwankende Hütte; denn ihre Missetat drückt sie, dass sie fallen muss und nicht wieder aufstehen kann.“ Jes 24,20

VERFINSTERUNG DER SONNE

In der im 6. Siegel angegebenen Reihenfolge kam nach dem großen Erdbeben von Lissabon, der als „finsterer Tag“ bekannt gewordene 19. Mai 1780. An diesem Tag dehnte sich eine merkwürdige Finsternis über ganz Neu-England aus. Die Verdunkelung fing um 10 Uhr Vormittag an und dauerte bis Mitte der folgenden Nacht. Bis heute ist die wahre Ursache dieser Erscheinung unbekannt. Man sah die Sterne leuchten, dennoch trat am Vormittag eine solche Finsternis ein, dass die Arbeit eingestellt werden musste, obgleich die Sonne während der ganzen Zeit sichtbar war. Die Dunkelheit am folgenden Abend war die dichteste, die jemals beobachtet worden ist. Der Mond erschien blutrot, was auch niemand erklären konnte.

DER STERNENFALL VON 1833

Am 13. November 1833 kam es zu einem gewaltigen Meteorregen, dessen Umfang an Großartigkeit alle bisherigen Erscheinungen dieser Art bei weitem übertraf. Die Zahl der in dieser Nacht beobachteten Sternschnuppen wurden auf über 500.000 geschätzt. Der ganze Himmel schien in einem Feuerregen zu stehen. Für die damals lebende Generation waren diese Naturerscheinungen deutliche Hinweise auf das nahe Kommen Jesu. Sie kamen in der Reihenfolge, wie sie Johannes im 6. Siegel offenbart worden sind. Vielleicht werden sich diese Zeichen noch einmal eindrucksvoll und in noch größerem Umfang wiederholen, wenn die Kräfte des Himmels unmittelbar vor der Wieder­kunft Christi in Bewegung kommen werden. Jesus möchte, dass alle, die sein Kommen sehnsüchtig erwarten, durch diese Zeichen von Hoffnung erfüllt werden, wie Lukas berichtet. „Wenn aber dies anfängt zu geschehen, dann erhebet eure Häupter, darum dass sich eure Erlösung naht.“ Luk 21,28

Erstaunlicherweise sieht hier ein Bruder ebenfalls die anstehende Wiederholung dieses Siegels, aber ohne auf das von uns entdeckte Modell Jerichos einzugehen. Wir haben die Wiederholung des sechsten Siegels und die bereits seit dem 11. März 2011 eintretenden Zeichen, wie das große Erdbeben von Ost-Japan, die Verfinsterung der Sonne im Juli 2013 durch einen riesigen Sonnenfleck, der fast ein Viertel unserer Sonne aufzufressen schien, die Blutmond-Tetrade seit dem 15. April 2014, auf den Folien 101-106 der Orion-Präsentation dargestellt und auch auf das nächste Zeichen des Sternenfalls verwiesen, das nun bald kommen muss und das erwartete Feuerball-Ereignis darstellt, das von Ellen White in zwei Visionen gesehen wurde.

Die Adven­tis­ten hätten auf diese Zeichen am Himmel, die wie in einem Countdown im sechsten Siegel aufgezählt werden, besser achten sollen, weil sie aus der Ge­schich­te, die sich wiederholt, hätten lernen sollen!

(Anmerkung vom August 2016: Für weitere Informationen in Bezug auf die Erfüllung des klassischen sechsten Siegels, siehe bitte den Nachtrag zu Die Ge­schich­te wiederholt sich - Teil II. Die Erfüllung des wiederholten sechsten Siegels wird im Nachtrag zu Zeichen des Endes und auf den Orion-Präsentationsfolien 101-114 erläutert.)

Immer wieder wird uns vorgeworfen, dass wir ohne biblische Grundlagen lehren würden, aber wir sehen dann immer wieder, dass diese Menschen sich nie die Mühe gemacht haben, unsere kompletten Ausarbeitungen der Grundlagen wie in Die Ge­schich­te wiederholt sich überhaupt anzusehen. Sie werfen bereits die PowerPoint-Präsentation des Orions, die natürlich nicht Tausende von erklärenden Folien, sondern nur Links auf die tieferen Studien enthalten kann, in ihr selbstgemachtes Fegefeuer und forschen gar nicht erst weiter. Damit tun sie das Gleiche, was König Jojakim von Juda mit der Schriftrolle Jeremias (Kapitel 36) machte und sie verbrannte. Das Urteil über den heutigen Jojakim, Ted Wilson, wird deshalb ebenso lauten:

Darum spricht der HERR von Jojakim, dem König von Juda also: Er soll keinen Nachkommen haben, der auf dem Throne Davids sitze. Sein Leichnam soll hinausgeworfen werden, so daß bei Tag die Hitze und bei Nacht der Frost ihn treffe. (Jer 36,30)

Ted Wilson wird tatsächlich keine Nachkommen auf dem "Thron" der Generalkonferenz haben und sein Leichnam wird nicht begraben werden. Die nächsten Wahlen wären erst in 2015 und da wird die Generalkonferenz nicht mehr existieren.

Während die Erlösten sich bereits des Himmelreichs erfreuen, erzählt uns Jesaja, was mit den Ungetreuen während des Millenniums auf der Erde geschieht:

Und man wird hinausgehen und die Leichname der Leute anschauen, die von mir abgefallen sind; denn ihr Wurm wird nicht sterben und ihr Feuer nicht erlöschen; und sie werden ein Abscheu sein für alles Fleisch. (Jes 66:24)

Es muss also etwas so Schreckliches geschehen, dass die Menschen nicht einmal mehr Zeit haben, ihre Toten zu begraben.

Der eigentlich weise Autor des Senfkorns verläuft sich aber im Weiteren ein wenig und erklärt uns, dass die weiteren Teile des sechsten (klassischen) Siegels noch nicht erfüllt worden wären und erst in naher Zukunft vor ihrer Erfüllung stehen würden. Er hat mit dieser Behauptung aber nur für die Wiederholung des sechsten Siegels Recht, die momentan stattfindet, da die Erwartung der Milleriten des großen Tags des Zornes Gottes für den 22./23. Oktober 1844 und der Himmel, den dann Hiram Edson offen gesehen hatte, die erste (nicht vollkommene) Erfüllung des klassischen sechsten Siegels war. Wir können diesen Text aber nun auf uns in der Wiederholung des sechsten Siegels am himmlischen Gerichtstag bzw. dem siebten Tag von Jericho anwenden...

Die Worte des 6. Siegels enden mit noch weiteren Ankündigungen.

„Und der Himmel entwich, wie eine Buchrolle zusammengerollt wird, und alle Berge und Inseln wurden bewegt von ihrer Stätte. Und die Könige der Erde und die Großen und die Obersten und die Reichen und Gewaltigen und alle Knechte und alle Freien verbargen sich in den Klüften und Felsen an den Bergen und sprachen zu den Bergen und Felsen: Fallet über uns und verberget uns vor dem Angesicht dessen, der auf dem Thron sitzt, und vor dem Zorn des Lammes! Denn es ist gekommen der große Tag seines Zorns, und wer kann bestehen?“ Offb 6,14-17

Mit diesen Versen wird unser Blick in die Zukunft gerichtet. Wir werden auf Ereignisse aufmerksam gemacht, die noch vor uns liegen, aber ebenso eintreten werden wie jene, die sich bereits erfüllt haben. Unmittelbar vor und bei Jesu zweitem Kommen werden unvorstellbare Kräfte in Bewegung geraten, die selbst Berge und Inseln verrücken werden und sie verschwinden lassen. ... Hier ist erstmals vom Zorn Gottes und des Lammes die Rede, vor dem die Menschen Schutz suchen werden. Sie erkennen, dass sie die falsche Wahl getroffen haben und nun schutzlos diesem Zorn ausgeliefert sind. Keiner wird vor Gott bestehen können, der nicht von der Barmherzigkeit und der Gnade des Lammes bedeckt ist. Die Gnadenzeit ist nun endgültig vorbei, nun helfen kein Bereuen und kein Gebet mehr, die Entscheidung ist endgültig gefallen. Gottes Zorn trifft die Verächter des angebotenen Heils in vollem Ausmaß. ...

Nachdem sich Teile des 6. Siegels bereits erfüllt haben, kann die Wieder­kunft unseres Herrn nicht mehr lange ausbleiben. Das sollte uns dazu bewegen, Gottes Wort immer eifriger zu studieren und uns auf diesen Tag gründlich vorzubereiten.

Wir erwarten also ein schreckliches Geschehen am Ende des sechsten wiederholten Siegels, das den Menschen klar machen wird, dass der Zorn des Lammes bzw. die Plagen nun unmittelbar bevorstehen. Was aber wird diese unvorstellbaren Kräfte in Bewegung setzen? Was wird Berge und Inseln verrücken? YouTube und Internet sind voll von Ideen von Menschen, die natürlich keine Siebenten-Tags-Adven­tis­ten sind, weil die ja nicht mehr glauben, dass Jesus so bald kommt, dass das von Interesse wäre. Aber viele unterschiedliche Theorien machen es nicht leichter, den biblischen Wahrheiten das richtige Ereignis zuzuordnen. Wir haben aber bereits biblische Hinweise gefunden, dass es etwas mit dem Stern Beteigeuze zu tun haben muss.

Jesus erklärt uns ebenfalls, in welcher Reihenfolge die Ereignisse kommen müssen:

Bald aber nach der Trübsal jener Tage wird die Sonne verfinstert werden [Sonnenfleck Juli 2013], und der Mond wird seinen Schein nicht mehr geben [Blutmond-Tetrade seit 15. April 2014], und die Sterne werden vom Himmel fallen [Feuerbälle?] und die Kräfte des Himmels in Bewegung geraten [Beteigeuze?]. (Mat 24,29)

Hier ist die kleine Trübsalszeit gemeint, die bereits vor der Plagenzeit stattgefunden haben wird und wir können immer sicherer sein, dass sich die Vorzeichen, die im sechsten Siegel genannt werden, jetzt kurz vor dem Ende der Gnadenzeit bereits angefangen haben zu wiederholen.

Die ersten vier Plagen sprechen von schrecklichen physischen Strafen für die Menschheit und münden in die restlichen drei Plagen (Offb 16,10-21), die von der Vernichtung Roms, dem Versuch, das Todesdekret gegen die Sabbathalter zu vollstrecken und dem großen Erdbeben bei Jesu Wieder­kunft und dem Hagel, der dann den Rest der Menschheit vernichten wird, sprechen. Können wir all die genannten physischen Beeinträchtigungen der Erde und der Menschen einer gemeinsamen Ursache zuordnen?

Eine Warnung an dieser Stelle. Wir sind gewohnt, biblische Texte, die vor Tausenden von Jahren geschrieben wurden, mit Abstand zu lesen. "Es ist ja lange nichts geschehen, also wird es uns auch nicht geschehen!" Der 2. Brief des Petrus im Kapitel 3 warnt uns ausdrücklich davor, so zu denken:

...Wo ist die Verheißung seiner Zukunft? denn nachdem die Väter entschlafen sind, bleibt es alles, wie es von Anfang der Kreatur gewesen ist. (2 Pet 3,4)

Und dennoch warne ich die Menschen, die leicht Angst bekommen, dass es etwas völlig anderes ist, die "gewohnten" apokalyptischen Plagen-Szenarien in der Bibel oder irgendwelche wissenschaftlichen Theorien, wie die Erde durch Katastrophen zerstört werden könnte, unabhängig von einem realen und zeitlichen Bezug zu aktuellen Geschehnissen zu lesen, als der Realität eines extrem nahe bevorstehenden Ereignisses, das alles Leben, wie wir es kennen, auf diesem Planeten völlig auslöschen und einen selbst in einer kurzen Zeitspanne treffen wird, mit einem festen Glauben zu begegnen.

Wir werden euch nun die rote Pille der Wahrheit über Beteigeuze anbieten. Wer aus seinem Dornröschenschlaf aufwachen möchte und sich stark genug fühlt, einem Monster in die Augen zu blicken, möge es getrost tun. Der Herr gibt diese Warnungen nicht ohne Sinn und Zweck. Er will, dass ihr endlich aufwacht und euch der Realität Seines Kommens und der schrecklichen Ereignisse, die zuvor kommen müssen, mit Mut stellt. Er will nicht, dass ihr Angst habt, sondern dass ihr bereit seid, aus Liebe zu Ihm, durch all dies zu gehen, um eure Dankbarkeit für Jesu Opfer mit eurem Zeugnis für Gott zu beweisen. Der Lohn dafür ist der Schutz vor diesem Ereignis. Er wurde aber nur der Gemeinde Philadelphia versprochen, der Gemeinde der 144.000:

Dieweil du hast bewahrt das Wort meiner Geduld, will ich auch dich bewahren vor der Stunde der Versuchung, die kommen wird über den ganzen Weltkreis, zu versuchen, die da wohnen auf Erden. (Offb. 3,10)

Wer lieber weiterschlafen möchte, kann bei den blauen Pillen bleiben, die die drei unrein-quakenden Breitmaulfrösche Ted Wilson mit seiner spirituellen Formation (der Drache), die organisierte Adventgemeinde zusammen mit den anderen abgefallenen ehemals pro­tes­tan­ti­schen Gemeinden (der falsche Prophet) und der "demütige" Jesuiten-Papst Franziskus mit seinem Ökumene-Evangelium für die Armen (das Tier) (fast) unentgeltlich verteilen.

Für diese Gemeinden des toten Sardes und Laodizea (die Adventgemeinde und die abgefallenen pro­tes­tan­ti­schen Gemeinden) gilt noch:

So gedenke nun, wie du empfangen und gehört hast, und halte es und tue Buße. So du nicht wirst wachen, werde ich über dich kommen wie ein Dieb, und wirst nicht wissen, welche Stunde ich über dich kommen werde. (Offb 3,3)

Ich weiß deine Werke, daß du weder kalt noch warm bist. Ach, daß du kalt oder warm wärest! Weil du aber lau bist und weder kalt noch warm, werde ich dich ausspeien aus meinem Munde. Du sprichst: Ich bin reich und habe gar satt und bedarf nichts! und weißt nicht, daß du bist elend und jämmerlich, arm, blind und bloß. Ich rate dir, daß du Gold von mir kaufest, das mit Feuer durchläutert ist, daß du reich werdest, und weiße Kleider, daß du dich antust und nicht offenbart werde die Schande deiner Blöße; und salbe deine Augen mit Augensalbe, daß du sehen mögest. Welche ich liebhabe, die strafe und züchtige ich. So sei nun fleißig und tue Buße! Siehe, ich stehe vor der Tür und klopfe an. So jemand meine Stimme hören wird und die Tür auftun, zu dem werde ich eingehen und das Abendmahl mit ihm halten und er mit mir. (Offb 3,15-20)

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